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Samstag, 11. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Krieg in Ostkongo Verschleppter F.A.Z.-Korrespondent frei

07.11.2008 ·  Drei Tage nach seiner Gefangennahme im Krisengebiet in Ostkongo ist der Afrika-Korrespondent der F.A.Z., Thomas Scheen, freigekommen. Seit dem Morgen befindet er sich mit seinen beiden kongolesischen Mitarbeitern in Obhut der UN-Friedenstruppe.

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Der Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Thomas Scheen, ist drei Tage nach seiner Gefangennahme durch Mai-Mai-Milizen im Krisengebiet in Ostkongo freigekommen. Er und seine beiden kongolesischen Mitarbeiter befinden sich seit Freitagmorgen in der Obhut der Friedenstruppe der Vereinten Nationen (Monuc).

F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler sagte, es gehe Scheen und seinen Mitarbeitern den Umständen entsprechend gut. „Wir danken allen, die sich in den vergangenen Tagen in Deutschland, Belgien und in Kongo intensiv für die Freilassung Thomas Scheens und seiner Mitarbeiter eingesetzt haben, an erster Stelle dem Auswärtigen Amt, den belgischen Behörden und der Monuc.“

Thomas Scheen, geboren 1965 in Eupen, ist seit acht Jahren Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Der Anführer der kongolesischen Tutsi-Rebellen droht, die Gewalt auch in die Hauptstadt Kinshasa zu tragen. Eine mögliche Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof schere ihn „einen Dreck“.

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