Home
http://www.faz.net/-gq5-75cb9
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Konfrontatives Klima Schatten über Ostasien

 ·  Mit den neuen Führungen in Japan, China und Südkorea könnte sich das Klima zwischen den drei Ländern endlich verbessern. Doch danach sieht es nicht aus.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Thomas Kobler

Der Friedensnobelpreis für Ostasien...

... - vielleicht etwas zufällig und an falscher Stelle, aber nichtsdestotrotz ist ihnen damit die vielleicht beste Würdigung zur Vergabe dieses Preises an Europa gelungen, Herr Sturm. Das Beispiel Ostasien zeigt in aller Deutlichkeit, wie weit man es in Europa gebracht hat, über schrecklichste Kriegsgreuel hinweg wieder zu einander zu finden. Davon sind die erwähnten Länder Ostasiens noch meilenweit entfernt und Chinas Halbstarkentum, Südkoreas nur schlecht kaschierte Minderwertigkeitskomplexe und Resentiments gegenüber Japan werden selbst auf mittlere Sicht nur schwer zu überwinden sein. Japan selbst leistet sich eine unfähige Regierung nach der andern und ist eigentlich nur noch durch Toyota, Sony, Nikon oder andere Marken-Leuchtreklamen in der weiten Welt wahrnehmbar. Politisch driftet das Land nun schon seit zwanzig Jahren immer weiter in die Konturlosigkeit. Kein Wunder tippt ihm China vermehrt mal auf die Brust und testet den Widerstand. Zukunftsträchtiger Umgang geht anders.

Empfehlen
Philipp Laurisch

Mentalitätsunterschiede

Man muss sich hier klar machen, dass es gravierende Mentalitätsunterschiede gibt. In Europa war immer auch der Austausch von Menschen und Ideen kulturgestaltend, wie auch die Seefahrerei in alle Welt. Diese Zeiten sind in Ostasien lange vergangen. Die Gesellschaften sind - auch wenn sie sehr hoch entwickelt sind - in der Tendenz erznationalistisch, auf Konkurrenz ausgelegt und ja, sie sind auch xenophob. Auch fehlt das gemeinsame Band einer Religionsgemeinschaft, wie sie in Europa das Christentum darstellte. An dessen Stelle steht die "Volksgemeinschaft".
Bei der japanischen Unterhauswahl wurde eine mehr oder minder offen rechtsradikal ausgerichtete Partei drittstärkste Kraft. Zu dieser Partei gehört der populäre Ex-Gouverneur von Tokyo, welcher Rechtsextremisten freie Hand lässt und für die Eskalation im Inselstreit verantwortlich ist.
In Süd-Korea brach mal eine Massenpanik aus, weil eine afrikanische Frau in einem Supermarkt aufgetreten ist.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 13:40 Uhr
Philipp Laurisch

Korrektur

Statt "aufgetreten" meinte ich "aufgetaucht", die Dame hat nicht gesungen oder so.

Empfehlen
Wolfgang Richter

Aufsteiger

China will nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und militärisch Hegemonialmacht und Großmacht werden.
Seine Vormachtansprüche führen es in Konflikte mit seinen Nachbarn, die daher ihre Bindungen an die Großmacht USA stärken.
Ähnlichkeiten mit dem Aufstieg des wilhelminischen Deutschland nach 1890 sind auffällig.

Empfehlen
joachim tarasenko

Japan muss jetzt bezahlen für die Vergangenheit obwohl schon lange Frieden herrscht

47 Jahre japanische Okkupation in Korea werden nie vergessen werden. Ausserdem wird das Volk mit Propaganda vollgepumpt damit sie koreanische Waren kaufen und keine japanischen ist doch klar. Da ich selber 2 Jahre dort war konnte ich erleben dass ausländische Waren verpönt waren. Wer ausländische Zigaretten rauchte war ein Volksverräter. In China dürfte auch der wirtschaftliche Gedanke vorherrschend sein.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1958, Redakteur in der Politik.

Jüngste Beiträge

Ziemlich gute Partner

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Fünfzig Jahre nach John F. Kennedy kommt Barack Obama nach Berlin - und trifft ein selbstbewusstes Land. Ein Kommentar. Mehr 8 11