22.03.2013 · Unter den EU-Außenminister gibt es beim Treffen in Dublin weiter erhebliche Vorbehalte, das Waffenembargo gegen Syrien zugunsten der Aufständischen zu lockern. Auch die Bundesregierung bleibt „unverändert skeptisch“.
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Waffenembargo jetzt, um ein 2. Afghanistan zu verhindern
Das von Ex-Papst Benedikt XVI. geforderte Waffenembargo kann verhindern,
dass aus Syrien ein 2. Afghanistan wird. Bekanntlich haben die USA
zunächst die islamistischen Taliban mit Waffen versorgt und
ausgebildet, damit sie in Afghanistan eine Invasion durchführen.
Man weiß, dass es danach in einem noch schlimmeren islamischen
Terrorstaat geendet hat und es zu einer Invasion durch die NATO gekommen ist.
Warum sollte es nach einem militärischen Sieg der islamistischen
"Rebellen" in Syrien anders laufen? Eine Unterstützung
der "Rebellen", die vermutlich Invasionstruppen aus dem
Ausland sind, mit Waffen würde zu einem totalen Krieg in Syrien
führen. Saudi Arabien mischt dort auch mit. Die Christen und
anderen Nichtmuslime in Syrien müssten wie schon im Irak für
immer das Land verlassen, wo sie seit Jahrtausenden gelebt haben.
Wenn die EU weitere Waffenlieferungen nach Syrien zulässt, dann ist
sie endgültig keine Wertegemeinschaft mehr und sollte dann aber
schleunigst aufgelöst werden.
Polenz:Unübersichtliche Situation in Syrien spricht gegen Waffenlieferungen. Der BND hat
also keine Überblick darüber wer Vertrauenswürdig genug ist um ihm ein Gewehr in die Hand zu drücken. Man sollte den Dienst auflösen.
ist einfach nicht bereit zu lernen. Im Iran, im Irak, in Ägypten
war und ist es doch
so, daß es nach dem Sturz der Diktatoren alles noch viel schlimmer
wurde und
wird. In Syrien, zwar mit dem schlimmsten aller Diktatoren, wird es genauso
kommen, wie im Irak. Christen werden von allen verfolgt, und
untereinander
werden sich die verschiedenen islam. Strömungen auch
bekämpfen. Ob und
wann es dann da mal Frieden geben wird, ist nicht abzusehen. In dieses Gemisch
von Hass und Intoleranz Waffen zu liefern, ist zumindest für mich
mehr als
fragwürdig und ich hoffe, daß die Bundesregierung bei einem
nein bleibt.
Die Berichterstattung über den Syrien-Konflikt liefert nur ein sehr
lückenhaftes Bild von der alltäglichen Realität der
Syrer. Die russische Reporterin Anastasia der Online-Zeitung
Vesti(Punkt)ru hat im Jahr 2012 eine Dokumentation über den
Syrien-Konflikt erstellt („Die Syrien-Tagebücher“) . Es
zeigt ein Volk im Befreiungskampf gegen aus dem Ausland eingeschleusten
bewaffneten Rebellen, die damit beschäftigt sind Angst und Terror
unter den Syrern zu verbreiten. Doch syrische Christen und Muslime
(Sunniten und Alawiten) sind in gleichem Maße von der Gewalt durch
Al-Qaida-Terroristen aus dem Ausland und mit ihnen kooperierende
Kollaboraturen betroffen. Die syrischen Bürger befinden sich im
Schockzustand, weil sie eine derartige Gewalt zuvor nicht erlebt haben.
Egal, wo diese Rebellen eindringen. Das Erste, was sie tun, es werden
öffentliche Hinrichtungen vorgenommen. Dabei ist die Religion nicht entscheidend.
Die Staatsterroristen in Syrien werden von Russland beliefert nach meiner Kenntnis
Herr Westerwelle ist offensichtlich unfähig eine Entscheidung zu
treffen.
Er sollte sein Amt zur Verfügung stellen. Seine Haltung kann ich
nur Schizophren nennen.
Schizophrene werden in ihrer Ambivalenz zeitweise Handlungsunfähig,
man nennt es im Extrem katatoner Stupor.
Was nun Herr Westerwelle: Assad unterstützen oder seine Gegner oder
doch beide oder nichts tun? Nichts tun können sie ja am besten.