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Kolumbien Bogotá will mit Farc-Rebellen verhandeln

 ·  Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hat angekündigt, Friedensgespräche mit der linksgerichteten Guerilla-Organisation Farc aufzunehmen. Es seien bereits „Sondierungsgespräche“ geführt worden, gab Santos am Montag bekannt.

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Kolumbiens Regierung hat mit der linksgerichteten Guerilla “Farc“ („Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“) die Aufnahme von Friedensgesprächen vereinbart. Staatschef Juan Manuel Santos bestätigte am Montagabend, es seien „Sondierungsgespräche“ geführt worden, um den Konflikt mit den Rebellen zu beenden. Die Ergebnisse dieser Kontakte würden in den nächsten Tagen bekanntgegeben.

Santos lud auch die pro-kubanische Guerilla der „Nationalen Befreiungsarmee“ (ELN) ein, sich der Friedensinitiative anzuschließen, nachdem am Montag ein Sprecher dieser Rebellen-Gruppe deren Bereitschaft zum Dialog bekanntgegeben hatte. Die formellen Verhandlungen mit den Farc sollen am 5. Oktober in Oslo beginnen, berichtete am Montag der Nachrichtenchef des Rundfunksenders RCN Radio, der ehemalige Vizepräsident Francisco Santos, der Vetter des jetzigen Staatschefs ist.

Als Vermittler wird der ehemalige kolumbianische Präsident César Gaviria genannt. Die Kontakte zur Einleitung der Friedensverhandlungen hätten in Kuba stattgefunden, berichtete RCN. Der Fernsehsender Telesur mit Sitz in Caracas verbreitete dieselbe Information aufgrund eigener Quellen. Der Konflikt zwischen den Rebellen der Farc und dem kolumbianischen Staat hat 1964 begonnen. Schätzungen zufolge starben bei Kämpfen und Anschlägen, an denen auch andere linke und rechte Gruppen beteiligt waren, mehr als 200.000 Menschen.

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Von Günther Nonnenmacher

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