Home
http://www.faz.net/-gq5-706ka
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kofi Annan in Syrien eingetroffen UN machen Assad für Angriff auf Zivilisten verantwortlich

 ·  Der UN-Vermittler Kofi Annan ist am Montag in Damaskus eingetroffen. Am Dienstag wird er mit dem syrischen Präsidenten Assad zusammentreffen. Die Vereinten Nationen haben das syrische Regime für den Angriff auf die Stadt Hula mit mehr als 100 Toten, darunter viele Zivilisten und Kinder, verantwortlich gemacht. Damaskus bezeichnet die Vorwürfe als „Tsunami der Lügen“.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (26)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Valerij Trofimtschuk

andere Quelle 1

Die Ausweisung der syrischen Botschafter aus der Reihe der Länder zeugt davon, dass die Behörden dieser Staaten schon für sich schuldig am Konflikt in Syrien seit langem bestimmt haben und jetzt halten am gewählten Kurs einfach fest, es hält der Botschafter dieses Landes in Moskau Rijad Chaddad "Ich meine, dass die Länder,diese gefassten Lösungen, sehr geeilt sind. Aus welcher Gründung sie so entschieden haben?Es gibt noch keine Ergebnisse der Untersuchung, wovon sie genommen haben, was der Staat Syrien für diese Tragödie vollständig verantwortlich ist?", -hat er gesagt." Wie ich schon sagte,haben sich diese Länder schon mit der Position seit langem Zeit geklärt und erfüllen sie jetzt Schritt für Schritt einfach,dass sie schon für sich "seit langem entschieden haben,-hat der Diplomat ergänzt.Russland ist nicht beabsichtigt, im UNO-Sicherheitsrat der Initiative über die ausländische Militäreinmischung in die Schaffen Syriens zu versäumen,es hat am Mittwoch in Moskau Stellvertreter

Empfehlen
Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 29.05.2012 15:36 Uhr

@Schneidereit: Von den ca. 20.000 Luftangriffen in Libyen wurden nur 20 (i.W.zwanzig!) untersucht

Das können Sie dem Bericht der Internationalen Kommission (s.§86 des Berichts) entnehmen. Bei diesen 20 von ca. 20.000 (die Kommission sagt 17.939, andere sprechen von 26.000) untersuchten Luftangriffen kamen 60 Libyer um, 55 wurden verletzt. Die Zahl der gesamthaft ums Leben gekommenen muss ein wenig höher liegen, irgendwo zwischen 50- u. 100.000? Dass der Lynchmord an Ghaddafi nicht dem Völkerrecht gemäss war, da stimme ich Ihnen zu. Dass er gelyncht wurde, werden Sie wohl nicht bestreiten. Daher mein Fazit: Nachdem das Massaker an >100 Toten durch die Armee mit schweren Waffen, Panzern, Artillerie und Raketenangriffen verursacht wurde, sind in Wahrheit die meisten erstochen oder erschossen worden. Die islamistischen Aktivisten waren natürlich keinesfalls die Täter, das braucht man nicht erst zu untersuchen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.05.2012 16:20 Uhr
Günter Jäger

Kriegsgreuel

In Kriegen, einschliesslich Bürgerkrieg, werden leider immer grösste Grausamkeiten von allen Kriegsparteien verübt. Gerade vergewaltigte Frauen, Kinder und gefolterte/massakrierte Zivilisten sind häufige Opfer. Warum sollen da ausgerechnet die Islamisten keine Täter sein?

Empfehlen
Jan Schneidereit

Wer nicht in der Lage ist, Flüge jeder Art (26.000) von Angriffen (1.600) zu unterscheiden,

ist ein falscher Ratgeber. - Sparen Sie sich also Ihren Hochmut.

Sie werden nirgendwo eine Quelle finden, die Ihre abenteuerlichen 100.000 Nato-Opfer unterstützt. Keine Zahl nennt für den gesamten Bürgerkrieg eine höhere Zahl als 30.000 Opfer, Kämpfer und Zivilisten (lt. National Trasitional Counsil).

Bei den getöteten Zivilisten wird allgemein eine Zahl von etwa 13.000-17.000 im gesamten Bürgerkrieg angenommen; die Nato selbst wurde von den Libyern (Lib. Gesundheitsministerium im Juni 2011) für etwa 1.100 getötete Zivilisten verantwortlich gemacht; diese Angaben lassen sich kaum nachprüfen. In jedem Fall aber liegen sie deutlich unter ihren 100.000 Toten.

Das sind die nachprüfbaren Fakten - und daran ändern weder Ihr Dreisatz-Versuch noch Ihre antiwestliche Propaganda etwas.

Empfehlen
Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 29.05.2012 09:39 Uhr

Was passiert in Syrien?

Seit über einem Jahr versuchen sich Oppositionelle im Aufstand gegen Assad und sein Regime - mit dürftigem Erfolg. Aners als in Ägypten, Lybien und Tunesien schaffen es die Aufständigen nicht, breite Unterstützung im Land für ihr Vorhaben zu erlangen. Andernfalls wäre Assad längst Geschichte, aber sowohl die Masse der Armee, als auch weite Teile der Bevölkerung scheint, anders als die einseitige Berichterstattung im Westen, Assad für das geringere Übel zu halten. Es ist ein Fakt, daß die Rebellion in Grenzgebieten, wo das Einschmuggeln von Waffen, Material und 'Aufständigen' leichter geht, began. Bekannt ist auch, daß Saudi-Arabien und Khatar den Aufstand finanzieren und ausrüsten. Syrien kooperiert mit dem Iran - traditioneller Feind der Saudis. Syrien liegt an der Nahtstelle des Jahrtausende alten Clashs der Kulturen. Also liegt der Grund für diese Auseinandersetzung jenseits der Grenzen Syriens.

Massaker wurden oft verübt und als Anlaß zur Eskalation der Gegenseite angelastet.

Empfehlen
Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 28.05.2012 19:46 Uhr

Aus der neuesten Geschichte lernen? Warum eigentlich nicht.

Syrien ist wahrhaftig kein demokratisches Land (wieviel arabische Demokratien gibt es überhaupt?), aber die Arabellion in Libyen, die war doch ein voller Erfolg. Den wollen viele der Kommentatoren und Westerwelle nun offensichtlich auch für Syrien.
Auch in Libyen gab einen autoritär herrschenden Leader. Der wurde entsprechend dem Völkerrecht gelyncht nachdem zuvor bei etwa 20.000 Bombardierungen durch die Nato ca. 100.000 Libyer zu Tode kamen. Heute ist dort aber beinahe das Paradies auf Erden, zu widersprechen wäre nicht hilfreich. In einem heutigen Radiobericht aus Tunesien hiess es als Beleg dazu wörtlich: "Anders als nach der erfolgreichen Jasminrevolution in Tunesien wird Libyen heute von gewalttätigen Milizen terrorisiert".
Das müsste doch in Syrien auch zu schaffen sein und wenn Assad dabei stört, siehe Libyen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 11:53 Uhr
Jan Schneidereit

Greuel-Prop

"Der wurde entsprechend dem Völkerrecht gelyncht nachdem zuvor bei etwa 20.000 Bombardierungen durch die Nato ca. 100.000 Libyer zu Tode kamen."

Man muss sich allen Ernstes fragen, warum sie so etwas schreiben.

Weder wurde Gaddafi "entsprechend dem Völkerrecht gelyncht", noch stimmen die Opferzahlen auch nur annähernd. Ihre 100.000 stellen m.E. eine schamlose Greuelpropaganda dar. Die UN-Kommission, die mit den Nachforschungen bezüglich Kriegsverbrechen und Verletzungen der Menschenrechte in Libyen beauftragt war, hat die Zahl der bei den NATO-Luftangriffen 2011in Libyen Getöteten mit 60, und die Zahl der Verletzten mit 55 angegeben.

Infolge der Resolution des UN-Sicherheitsrates haben NATO-Kampfjets vom 19. März bis 31. Oktober 2011 etwa 26 000 Flüge, davon z.B. mehr als 1600 Angriffe in Libyen geflogen.

Empfehlen
Brigitte Janßen

Sie haben mit Ihrer Meinung viel Zustimmung, aber...

ich möchte doch einiges zu bedenken geben. Bedeutet Ihre Aussage, dass Menschen ihre Gewaltherrscher tun und lassen sollen, was sie wollen. Die Familie Gaddafi und deren Schergen hat ihre Bevölkerung ausgebeutet, gefoltert, Frauen und Kinder missbraucht und waren auch international an terroristischen Schandtaten beteiligt. Glauben Sie, es reicht, denen auf die Fingerchen zu klopfen und alles ist gut. Gaddafi wurde von eigenen wütenden Leuten getötet. Die Probleme, die sich momentan auftun, sind nicht entstanden, weil der "Westen" den arabischen Ländern Demokratie wünscht, obwohl das erstmal nichts Schlechtes ist. Sondern als ERSTES sind die Menschen in ihren Ländern auf die Straße gegangen, um gegen ihre Unterdrücker zu rebellieren. Ob und wie man diese Menschen unterstützen soll, muss und kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Übrigens, gegen einen guten, gerechten Regenten braucht niemand protestieren und eine schlechte, demokratische Führungsriege ist genauso bescheiden.

Empfehlen
Torsten Klier

Nein, ich gehöre nicht zum Assad-Fanclub

Im Gegenteil. Dennoch würde ich mir wünschen, dass hier nicht mit politisch (aus welchem Grund eigentlich? Weiß jemand, wer die Fäden zieht?) erwünschten Reportagen Stimmung gemacht wird. Es ist nämlich nicht auf den ersten Blick klar, dass die Grausamkeiten beim Dshihadistenaufstand ausschließlich von den Assad-Leuten begangen werden.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 12:01 Uhr
Jan Schneidereit

Panzerkartuschen

Wer verfügt in Syrien eigentlich über Panzer und Artillerie? - ausschließlich die Regierungstruppen. Also können auch nur sie die Ortschaft beschossen haben.

Und was hat Assad denn getan, dass er - obwohl die Fakten offensichtlich gegen ihn sprechen! - doch wieder einen Vertrauensvorschuss verdient?

Empfehlen
franz Ujvar
franz Ujvar (ujvar) - 28.05.2012 14:50 Uhr

Wir hatten gegen Saddam auch alle Beweise, uns reicht es, Schluss mit einseitigen Berichten

Oh haetten wir doch noch Saddam, oh haetten wir noch Gadaffi, Mubarak, alles keine Engeln ebensowenig wie die Saudis und ihre Verwandten. Aber dieser Krieg im arab Raum, Fruehling genannt, ist der Tod fuer Frieden, fuer Toleranz die dort allen Religionen, auch den CHRISTEN galt. Millionen Christen, Kopten zahlen fuer unseren Demokratiewahn. Das Ergebnis eben dieses Inferno ist Chaos, alle gegen alle, Blut ohne Ende, Staatszerfall, dazu die Scharia. Wahnsinniger gehts nicht.

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 10:14 Uhr
Brigitte Janßen

Was heisst eigentlich unser Demokratiewahn

Gehen WIR in den arabischen Ländern auf die Straße? Nein, DORT leben Menschen in Armut, Unterdrückung, oft genug ihrer Würde beraubt. Dort standen die Menschen mit dem Rücken an der Wand und haben aufbegehrt. Diese Menschen wollten die Wahl, gute, gerechte politische Führer zu haben. Dass die Herrschenden sich dagegen wehren und in den meisten Fällen nicht nur die Waffen haben, sondern auch Skrupellosigkeit, haben wir oft genug gesehen. In Umbruchphasen zu leben, bedeutet auch, sich neu aufeinander einzustellen. Außerdem stelle ich die Frage, wenn früher alles so friedlich und tolerant war, wogegen rebellieren die Menschen denn dort? Weil alles so schön war? Arabischer Frühling ist natürlich nur ein Begriff. Trotzdem sagt er auch aus, dass man erst am Anfang steht, alles noch wachsen muss. Wenn Menschen merken, dass sie etwas verändern können, werden sie auch mit der Scharia fertig und in der Lage sein, ein gesundes Staatsgefüge aufzubauen. Man sollte mehr Hoffnung aussprechen.

Empfehlen
Andreas Friedrich

Demokratiewahn?

Sind Sie auch einer derjenigen, die dem Hochmut fröhnen, anderen das Recht abzusprechen für ihre Menschenrechte zu kämpfen, weil in anderen Landesteilen - die Demonstrationen finden meist in Städten statt - anders gedacht wird? Die Revolution 1848/49 scheiterte unter anderem daran, dass die Bauern ihre Gutsherren ins Paulskirchenparlament gewählt haben.

Empfehlen
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.05.2012 18:09 Uhr

Herr Ujvar, wer wir? Fuer wen sprechen Sie?

Fuer mich bsprechen Sie sicher nicht!!!

Empfehlen
Butros Yacoub
Butros Yacoub (butros) - 28.05.2012 17:33 Uhr

endlich...

einer der ein paar puzzelteile zusammenfügen kann, das GANZE bild ansieht und sich dann erst mal fragt: wer könnte hieraus den größten nutzen ziehen?

Empfehlen
Closed via SSO

Es liegt mir fern, das verbrecherische Assad-Regime zu verteidigen,

aber die Frage, wer die 109 Dorfbewohner der Houla Region am Freitag (25. Mai) und in der Nacht zum Samstag (26. Mai) getötet hat, scheint mir nicht abschließend geklärt zu sein. In der Region Houla leben sunnitische und schiitische, regimetreue und aufständische Bevölkerungsteile unmittelbar zusammen. In einem nächtlichen Feuergefecht, wie es in Houla stattgefunden hat, wäre es ein Leichtes, einige verhasste Nachbarn und deren Kinder abzuschlachten und die Schandtat anschließend der syrischen Armee unterzujubeln. Vor allen Dingen die Kinder scheinen ja eher auf archaische Weise ermordet worden zu sein (eingeschlagene Schädel, Schuss- und Stichwunden, durchgeschnittene Hälse). Das kann jeder gewesen sein. Abgesehen davon: Wer Regierungstruppen in unmittelbarer Nähe von Zivilisten angreift, der nimmt Tote unter den Zivilisten mindestens billigend in Kauf.

Empfehlen
Gerhard Both
Gerhard Both (g.both) - 28.05.2012 12:26 Uhr

Die demokratischen Vertreter unserer Welt geben nur noch ein erbärmliches Bild ab!

In Baku wird geträllert und nicht weit weg davon in Damaskus und Hula wird gemordet.
Twelve points for Assad - Douze points pour Assad!

Empfehlen
Hartmut Jacques

Immer wieder erstaunlich

Wer hat die Schießereien angefangen? Da stehen Aussagen gegen Aussagen. Wer kann die Frage glaubhaft klären? Bisher gab es nur Verlautbarungen der Opposition.
Die Stellungnahme von
Eine vernpünftige Stellungnahme kommt von Lawrow. Hague ist offen Partei.
Bemerkenswert ist die uneingeschränkte Stellungnahme zugunsten der "Opposition" im "Westen". Man wird den Eindruck nicht los, es wird krampfhaft nach Feinden gesucht. Es wäre sicher sinnvoll, die Medien, die sich ja an den Schuldzuweisungen massiv beteiligen, würden belastbare Belege vorlegen. Bislang konnte man davon allerdings nichts entdecken. Solange das nicht möglich ist, sollte man sich etwas zurückhalten, auch wenn einem das Regime in Syrien nicht genehm ist.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 20:03 Uhr
Tobias Brueggendick

Nein es gibt Hinweise das die FSA auch schwere Waffen besitzt

Es gibt Hinweise dass auch die Rebellen bzw. die FSA schwerere Waffen wie Artillerie und Panzerabwehrwaffen, sowie Raketen besitzt. Mörser sind z.B. auch Artillierie und ob man den Unterschied zwischen Mörsern und normaler Artillerie so leicht feststellen kann bezweifle ich. Raketen und Mörser sind nicht so schwer zu schmuggeln. Schwieriger wird es da bei Panzerabwehrkanonen, aber schon in Lybien war dies auch möglich und die Kanonen wurden einfach auf einen Pickup montiert.
Bezüglich der Schußwunden sind sie leider auch falsch informiert. Laut UN-Bericht weisen viele Tote Einschusslöcher aus nächster Nähe bzw. Messereinstiche aus. Solche Verletzungen werden aber nicht von Artillerie und Panzerwaffen verursacht. Darüber hinaus besagt der Bericht noch das viele Tote anscheinend aus nächster Nähe erschossen bzw. ermordet wurden. Hiervon berichten aber leider kaum westliche Medien. Es bleibt dabei das die Lage einfach zu undurchsichtig ist und kaum neutrale Berichte existieren.

Empfehlen
Brigitte Janßen

Grundsätzlich könnte ich Ihnen recht geben, aber...

dann stelle ich mir die Frage, wem nützt es? Dem UN-Sicherheitsrat? Nein, warum auch. Der Opposition? Die müssten dann aber schon sehr verzweifelt und sehr fanatisch sein, wenn sie ihre eigenen Kinder töten würden. wäre natürlich möglich. Aber wie erklären sich dann die Schußwunden von schwerem Geschütz, die festgestellt wurden? So etwas besitzen die doch überhaupt nicht. Bleibt in meinen Augen nur noch das Assad-Regime. Die haben Soldaten, die nötigen Waffen und am meisten zu verlieren. Und sie haben seit Beginn des Aufbegehrens großer Teile ihrer Bevölkerung nicht die geringsten Skrupel gehabt, mit Gewalt die Opposition nieder zu schlagen.

Empfehlen
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.05.2012 12:46 Uhr

Herr Jaques, ist es ein Verbrechen, wenn die Buerger ihre Gewaltherrschaft loswerden wollen???

Es handelt sich doch nicht um einen Streit auf einem Fussballplatz!!!

Empfehlen
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.05.2012 12:14 Uhr

Das alles ist undurchsichtig und keiner kanns oder wills loesen.

Die westlichen Illusionisten begreifen nichts, hat doch Joschka Fischer schon gesagt, aber er sagte nicht, was die nicht begreifen - WOLLEN. Ich habe auch schon einigemale darauf hingewiesen, dass das, was jetzt im Nahen Osten vorsich geht, schon in der Bibel vorgezeichnet wurde. Und die neue Geschichte verlaeuft genau dieser vorgezeichneten Linie, bis zum Ende!
Und die Tatsache, dass es in diesem Forum immerwieder Kommentarschreiber gieb, die Immer gleich Israel ins Spiel bringen, beweist das DOCH.

Empfehlen
Brigitte Janßen

Wie ein Wal auf dem Trockenen

So kommt einem der UN-Sicherheitsrat vor. Oder noch besser, da wedelt leider immer der Schwanz mit dem Hund. Was ich damit meine, solange es dort keinen Mehrheitsentscheid gibt, ein oder zwei Länder mit ihrem Veto alles lahm legen können, was soll dann Aggressoren wie Assad groß passieren? Und Russland und China sind doch immer dagegen. Das weiß Assad auch und zieht allen eine lange Nase. Und die Blauhelme werden obendrein noch beschimpft. Man sollte viel mehr mit dem Finger auch die zeigen, die jede Maßnahme durch ihr Veto-Recht ausbremsen. Und Ihnen die volle Verantwortung übertragen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 22:51 Uhr
Brigitte Janßen

Selbstverständlich haben Sie recht, Herr Lüder-Osmers

China und Russland waren auch nur Beispiele. Ich wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass es eine 100%ige Übereinstimmung so gut wie nie geben wird. Nicht im Kleinen, wie EU und schon gar nicht im Großen weltweit. Man kann die Hürde ja recht hoch halten, es soll auch keine beliebigen Abstimmungen geben, ein Konsens ist immer anzustreben sein. Aber alle einer Meinung, das gibts nur überirdisch, ist jedenfalls nicht menschlicher Natur.

Empfehlen
Hagen Ulrich

Und wir schauen zu

Was kommt als Nächstes? Neue und härtere Sanktionen? Beschließt San Marino, künftig keinen Rotwein des Jahrganges 1900 mehr nach Syrien zu liefern? Oder droht der Vatikan, Assad zu exkommunizieren? Und Liechtenstein wird Assads Oma zur Persona non grata erklären. Ja, damit muß das syrische Regime wohl rechnen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 12:18 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.05.2012 12:18 Uhr

Und angst haben

vor solchen Drohungen!!! Villeicht rettet Westerwlle noch die Syrer davor.

Empfehlen
Weitersagen

Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 16 3