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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kampf gegen Rebellen Frankreich will 2500 Soldaten nach Mali schicken

 ·  Frankreich will seinen Einsatz in Mali verstärken: Verteidigungsminister Le Drian plant nach einem Medienbericht, die Zahl von derzeit 750 auf 2500 Soldaten zu erhöhen. Die französische Luftwaffe intensivierte unterdessen ihre Angriffe auf Ziele im Norden. Der UN-Sicherheitsrat billigte den Militäreinsatz.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (51)
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Reinhold -Helmut Becker

Zum Thema Generale.

Vor der Schlacht weiß ein General immer ganz genau wie sich der Gegner verhalten wird.

Und nach der Schlacht warum es diesmal doch anders war.

mfg

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Reinhold -Helmut Becker

Sollte es einen Angriff auf Europa geben.

Braucht man ein halbes Jahr die Wirtschaft auf Verteidigung umzustellen.

Danach könnte es sein das es einige Länder nicht mehr gibt.

Jetzige Panikmache ist überflüssig

mfg

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Reinhold -Helmut Becker

Seid dem 2 Weltkrieg sind rund 20 Millionen Menschen,

bei denn Befreiungskriegen des Westen Gestorben

wofür und warum sollte das Weitergehen.

Mit freundlichen Grüßen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 18:46 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Ich glaube schon,

das wir in der Lage sind Europa zu verteidigen.

Außerdem haben wir ungefähr 20 Spezial Einheiten für Geisel Befreiung.

Ich habe nichts da gegen wenn die Eingesetz werden

Mit freundlichen Grüßen

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 17.01.2013 09:07 Uhr

Herr Becker, wofuer und warum?

Damit es nicht nochmals mehr als 300 Millionen werden!!!

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Jonas Bitz
Jonas Bitz (SB86) - 16.01.2013 07:17 Uhr

Menschenliebe oder Schutz der AREVA-Gruppe in Südafrika

Ist der Grund für den Einsatz vllt. nicht vielmehr den Schutz der AREVA-Gruppe beim Uranabbau zu gewährleisten? Immerhin werden die Leute dort schon lange von/durch Frankreich ausgebeutet. Man schaue sich nur den Umsatz von AREVA und den geplanten Ausbau für 2013 an. Geht es am Ende also doch wieder nur um Geld und der Angst, vllt. nicht als Einziger der Ausbeuter zu sein!?

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Reinhold -Helmut Becker

Das Sicherste im Krieg ist immer noch das zwei Mann Loch.

Von oben Dank Tarnung nicht auszumachen.

Mann kann die Soldaten mit Flieger und Panzerfäusten sowie Maschinen Gewehren, Handgranaten, Minen, Sprengstoffen aller Art, Sturmgewehren und Pistolen bewaffnen.

Wenn man alle 20 Meter so ein 2 Mann Loch hat.

Kann Man schon ganz gut was aufhalten

mfg

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Jean Claude

Unfähigkeit vertuschen

Der verlorenen zweite Weltkrieg und die darauf folgende Zersetzung der Gesellschaft durch die Generation 68 hat eines erreicht. Wir haben es verlernt Krieg zu führen. Das mag in den Reihen der linken Pazifisten beklatscht werden, hat jedoch Folgen, die weiter reichen als die klatschende Masse je denken wird.
Die Kosten für die frz. Atomstreitkräfte einmal abgezogen, gleichen sich der franz. und deutsche Rüstungsetat ungefähr. Frankreich unterhält damit eine funktionsfähige Armee, die in der Lage ist komplexe Einsätze durchzuführen. Frankreichs Präsident kann sich auf einen funktionierenden Apparat verlassen.
Wir in Deutschland hingegen zahlen das gleich, bekommen jedoch weniger. Es ist nicht so, dass wir die Wahl gehabt hätte, ob wir helfen oder nicht. Selbst wenn wir gewollt hätten, wär unsere Armee damit überfordert gewesen.
Also vertuschen wir unsere Unfähigkeit in einem Schleier aus moralischer Überlegenheit, und schimpfen auf jene die für das Gute in der Welt einstehen.
Prost 68!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 01:19 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Unsere Nato Partner,

hatten ihre Armeen immer für Auslands Einsätze ausgelegt.
Weil Sie ja nie im eigenem Land stationiert oder gekämpft haben.

Unsere Armee war nur für die Landesverteidigung ausgelegt

Das ist von heute auf morgen (es fehlen Z.B. Transportflugzeuge) nicht auszugleichen

mfg

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Peer Sylverstatt

Da fällt man schon aus allen Wolken

Während man in Syrien darüber streitet, wie die Zivilisten gegen Assad zu schützen sind, wird die Luftwaffe der Franzosen in Mali aufgefahren.

Die ehemalige Grosse Nation will das verlorene Kolonialerbe, das es in Algerien verloren hat, in Mali aufholen.

Und keiner kümmert sich darum.
Wahnsinn, Französische Luftwaffe mischt gegen Hirten mit Kalaschnikows auf.

Es muss ein Erfolgserlebnis her.
Und die UN sagt, ist OK. Da verstehe einer die Welt.

Klar ist, dass die Malischen Islamisten keine Chance gegen die Franzosen haben.

Die Grundsätzliche Frage ist doch, darf man sich einmischen oder nicht?
Würde man sich einmischen, wenn man keinen wirtschaftlichen Vorteil davon hätte?

Was machen die Franzosen da?
Da wäre doch nur die Fremdenlegion, wenn überhaupt, zuständig. Und dann schickt Frankreich gleich seine Flugflotte gegen diese Wüstenbewohner.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 06:11 Uhr
Bertram von Steuben

"Große Nation"....

wäre vielleicht fehlerhaft übersetzt und auch dem Großmachtsanspruch der Franzosen nicht gerecht.
Grande Nation entwickelte sich aus "Nation der Granden"...also der Nation, in der nach der Revolution alle Bürger "Große" waren...
...nur nebenbei...
(und auch nur nebenbei: wenn sie vor der am häufigsten hergestellten Handfeuerwaffe der Welt, der Kalaschnikow, stehen, würden Sie beten, dass die französiche Armee eingreift...
Aber bei Ihnen ist es noch schön ruhig und warm, gelle???

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joachim tarasenko

Gibt es keine Opfer der französischen Bomben dort?

Noch keine einzige Silbe hat man in Europa vernommen wegen des Bombenkrieges der Franzosen gegen die malische Bevölkerung. Ein Skandal

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Marcus Meyer
Marcus Meyer (calibur) - 15.01.2013 23:46 Uhr

Es gibt keine deutschen Interessen in Mali und deshalb haben wir dort auch nichts verloren!

Die westliche Welt und hierbei gerade Frankreich vornan, haben doch den Islamismus aktuell kräftig befördert, siehe Libyen und Syrien. Da hat die Grande Nation auch nicht gefragt was Deutschland von diesem Einsatz hält. Solidarität kann Frankreich hier nicht mit Recht einfordern, zumal es selbst nicht bedroht ist. Niemand wird ernsthaft behaupten, die malischen Islamisten wollten in Frankreich einfallen.
Was die rein moralische Frage betrifft, ob man nicht Völkern weltweit auch mittels militärischer Mittel zur Demokratie verhelfen sollte, so muss man klar sagen dies funktioniert nicht - siehe Afghanistan etc. - und dies ist auch nicht leistbar, weil die Welt (leider) voller
Unrechtsstaaten im Sinne westlicher Wertvorstellungen ist. Bloß stört sich die westliche Welten an vielen dieser Systeme auch nicht. Nach Saudi-Arabien mit seiner ebenfalls islamistischen feudalen Staatsordnung werden gar Waffen geliefert.

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Elvis Presley

Satte selbstgerechte Deutsche

Die Tendenz in den Foren zu diesem Thema ist einfach nur entsetztlich. Es überwiegt die satte, selbstgerechte Haltung: sollen die doch sehen wie sie klarkommen. Zynisch, brutal, gnadenlos. Das brennende Haus des Nachbarn ist mir scheissegal, hauptsache mein eigenes steht.
Die Franzosen sollten das alles aufmerksam lesen, um zu erfahren, mit was für einem ehrbaren Nachbarn sie es wirklich zu tun haben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 13:12 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 17.01.2013 13:12 Uhr

Herr Tarasenko Ihr erster Satz ist genau richtig

" Was ist ehrenhaft daran in ein Land einzufallen und..."
Und genau das haben die Islamisten doch gemacht, sie sind doch in Mali eingfallen und haben angefangen zu ZERSTOEREN UND MORDEN. Ja so sieht es aus, Herr Tarasenko! Die Franzosen sind von der malischen Regierung gerufen worden!!!

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joachim tarasenko

Wir wollen nicht an Verbrechen beteiligt sein in Afrika,

was bitte ist ehrhaft daran in ein Land einzufallen und die Bevölkerung , aus welchen Gründen auch immer, zu bombardieren. Wir sind ehrbarer als ihre Franzosen. Wir halten uns keine Sklavenländer die wir nach Belieben abstrafen. Das sollten Sie sich bitte merken. Ausserdem wollen wir keine fremden Besatzungsmächte mehr auf unsrem Grund und Boden.

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Lukas Branach

Frankreich ist nicht USA

Im Irak u. Afghanistan gab es für Amerika große Verluste u. Widerstände. Im Großen und Ganzen hat man sich aber an die Genfer Konventionen gehalten. Wer sich aber gegen Frankreich stellt, darf nicht mit Rücksicht rechnen.

Im Algerien-Krieg vor 50 Jahren wurden 1.5 Millionen Araber umgebracht, weil sie Widerstand geleistet haben. Ein Völkermord, der bis heute nicht zugegeben wird. Beim Massaker von Setif wurden 40.000 Menschen an einem einzigen Tag (!) getötet (FAZ 14.10.2004 "Die zweite Befreiung").

Für die Menschen in Mali befürchte ich das Schlimmste. Sollten mehr franz. Soldaten sterben (wovon auszugehen ist) werden wir ein ganz anderes Frankreich sehen - bzw. nicht sehen, weil der "schmutzige Krieg" eher im verborgenen abläuft.

Auf jeden Fall werden die Malischen Uran-Minen am Ende Frankreich gehören. Und alles was dies verhindern könnte wird aus dem Weg geräumt. Die klassische Kolonial-Politik.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 08:50 Uhr
joachim tarasenko

Genau

Entschuldigen Sie, es sitzen Kinder in US Gefängnissen in Guantanamo. Ich sehe da überhaupt keine Beachtung der Genfer Konventionen. Dem Rest Ihres Kommentaren stimme ich dagegen uneingeschränkt zu

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David Schratt

das gabs doch schon mal...

Wenn man anstatt "Demokratie" -> "Absolutismus" einsetzt, dann ist das wie vor 200 - 300 Jahren. Da wurden auch brav aufrührerische, weil fortschrittlich angehauchte Regimes kaputtgeschossen, um die gottgegebene Monarchische Herrschaft auf Erden zu schützen. Und das Beste ist, auch damals fands jeder toll.

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Philipp Laurisch

Bitte an President Hollande

Können Sie bitte auch Truppen gegen die Islamisten & Kumpanen in Deutschland schicken?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 23:21 Uhr
Marcus Meyer
Marcus Meyer (calibur) - 15.01.2013 23:21 Uhr

Kennen Sie Frankreich?

Wohl nicht sehr gut, sonst wüssten Sie, dass dort unzählige arabische "Migranten" und darunter auch genügend Islamisten "Zuflucht" gefunden haben. Herr Hollande müsste die Truppen also erst nach Marseille etc. schicken, um den von Ihren geäußerten Wünschen zu entsprechen.

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Christina Alwin

tres chic

jetzt wo europa für jegliche escapade der franzosen blechen muss; leistet sich monsieur hollande alle nur erdenklichen escapaden. die franzosen haben in mali nichts verloren.
es ist nur eine frage der zeit bevor sie ins nächste land ziehen und und dort angeblich dann europäische präsenz rechtfertigen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.01.2013 19:02 Uhr

AFRI-GHANISTAN

hat angefangen. Auf Dauer wird der Westen wohl zwischen 10 und 20 Kriege gleichzeitig "bedie- nen" müssen. Es wird Zeit, dass sich D eine Fremdenlegion zulegt. Immerzu kann man nicht 1/3
aller Soldaten aus dem Osten holen.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 15.01.2013 18:58 Uhr

Alles nur eine Frage der Semantik.

Nachdem wir am Hindukusch nicht länger unsere Freiheit, sondern die Interessen von Haliburton und den freien Drogenanbau verteidigen und wir möglicherweise in den Kurden-Konflikt eingebunden werden, wie will man kriegerisches Eingreifen in Mali plakatieren? Arbeitsplätze auch für in Libyen gescheiterte Terroristen?

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Eckart Härter

Die konstitutionelle Ordnung in Mali soll wiederhergestellt werden - das ist gut so.

Denn seit dem vorigen Jahr herrscht dort eine durch Putsch an die Macht gekommene Militärjunta. Wenn man Partei ergreift, muss man zuerst wissen, für wen.

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Konstantin Schneider

Eine Luftbrücke von Mali nach Marseille und Mannheim wäre jetzt sehr wichtig

Mali ist glücklicherweise überhaupt nicht mit Afghanistan zu vergleichen. Denn Mali ist Wüste und kein Gebirge bietet den Terroristen dort vergleichbare Rückzugsmöglichkeiten wie am Hindukusch. Die Tuareg-Rebellen werden möglicherweise nach Algerien fliehen, was für die internationale Gemeinschaft den Vorteil hat, dass dann auch dieses Land richtig wird mithelfen müssen, Al Kaida Paroli zu bieten. Kein einziger Moslembruder wird diesen Banditen dann mehr zujubeln.

Für die Flüchtlinge in Mali eine Luftbrücke nach Marseille und Mannheim einzurichten, wäre eine gute Tat, zumal unsere Transall-Maschinen ja alles mögliche transportieren können.

Die Welt muss endlich aufwachen und in Afrika ein Zeichen setzen. Den Afrikanern sind wir Europäer noch etliches schuldig und dazu gehört auch die konstruktive Einmischung in deren brutale ethnische Konflikte.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 15.01.2013 15:49 Uhr

Die Billigung des UN Sicherheitsrates, der eine vielzahl von Sichtweisen und Kulturkreisen vertritt,

ist der Zur Zeit am weitesten fortgeschrittene organisatorische Mechanissmus zur Verhinderung von einseitigen Miltitäraktionen.
.
Jedem der hier den Franzosen Vorwirft nur an die Bodenschätze zu denken und eine billige Ausrede sucht um sie sich zu sichern, möchte ich die Frage stellen:
.
Wie gedenken sie sicherzustellen, dass ihre Aussage nicht nur ein nachplappern von Argumenten anderer Interessengruppen ist? Die Warlords in dieser Region sind sicher dabei solche Verschwörungstheorien zu verbreiten.

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Claudia Mohammad
Claudia Mohammad (CM1971) - 15.01.2013 15:44 Uhr

Kampf gg. Terroristen

Die Schizophrenie der dt. bzw. westl. Politik erstaunt mich immer wieder. In Mali werden die Islamisten zerbombt, in Ägypten, Lybien und jetzt aktuell in Syrien wurden oder werden sie gefördert und unterstützt. Kann mal jmd. den Unterschied zwischen Malischen und Syrischen Terroristen ( Islamisten) erklären?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 19:16 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 15.01.2013 19:16 Uhr

Irrtum

Im Fall Libyen hat Westerwelle die Teilahme verweigert ... und von der afghanistankritischen Bevölkerung sofort eins "auf die Fresse" bekommen. Die hatten aber gar nicht begriffen, dass
Afghanistan eine UN-Aktion war und Libyen keineswegs. Der Jurist Westerwelle hat uns vor einem Völkerrechtsverbrechen bewahrt. Die Obertrottel hier haben nichts davon bemerkt.
Alle Kriege sind seit 1946 UN-seitig zu genehmigen (!). Wenn nicht, liegt bereits eine ungesetz-
liche Aggression vor. Das zu wissen, ist einsam praktisch.

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milan klaus
milan klaus (zoubecek) - 15.01.2013 18:22 Uhr

Gut und Böse

Bei allen diesen Konfikten giebt es normale Kämpfer, Demokraten und halb Demokraten, Kriminelle, Islamisten, Terroristen und gute und böse Agenten. Wenn der Westen nur die Idioten dieser Welt unterstützen werde, dann werde ich immer noch in eine Diktatur leben! Islamisten werden von Islamischen ländern und Russland unterstützt. Amerika hat auch nie, obwohl es immer wieder gerne behauptet wird, Bin Laden unterstüzt. Wegen einer mickrigen Wirtschafts Leistung zwischen Frankreich und Mali werden keine Kriege gefürt, die Zahlen sind kein geheimnis. Frankreich muss sich um ehemalige Kolonien kümmern, als ausgleich für die frühere ausbeutung. Selbst das Irakische Öl wird nach wie vor für Irak verkauft und nicht für den bösen Westen. DE OPPESO LIBER -FREIHEIT DEN UNTERDRÜCKTEN

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Dirk Sternberg

Einmarsch

Tja, geschätzte Weltenverstehergemeinde, dass Überbevölkerung und Unterdrückung im geopolitischen Hexenkessel Fundamentalisten unterschiedlicher Coloure auf den Plan rufen, wissen wir schon lange. Dass die Versorgung der modernen Industriesgesellschaften mit fossiler Energie und edlen Rohstoffen gelegentlich Grundsätze eines friedvollen Miteinanders außer Kraft setzen, wissen wir nicht erst seit Afghanistan. Was also glaubt die Grande Nation im fernen Mali beschützen zu müssen, die Lebensgrundlagen der Malineser oder die ihrer Rohstoffbörsen und Gewinnerwartungen im internationalen Wettbewerb um einen technologischen Vorsprung, aus welchen Gründen auch immer? Offenbar lagen Eingreifpläne seit langem in der Schublade, auch wenn der Krawall der Klerikalautisten noch so bedrohlich erscheint.

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15.01.2013, 11:22 Uhr

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Keine Frage der Ehre

Von Helene Bubrowski

Sogenannter Ehrenmord ist Mord aus niedrigen Beweggründen. Und doch werden Ehrenmörder immer wieder milder bestraft. Solche Urteile richten großen Schaden an. Zum Glück geht ihre Zahl zurück. Mehr 54 46