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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kalifornien Gericht hebt Verbot der Homo-Ehe auf

 ·  Gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien können wieder heiraten. Ein Berufungsgericht hob ein entsprechendes Verbot auf. Damit reagierten die Richter auf zwei Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (66)
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Leonhard Schmidt

Frau Pajak

hat eins immer noch nicht begriffen in ihrer beschränkten Sichtweise auf die menschliche Natur: Homosexualität gab es immer und wird es immer geben. Sinkende Geburtenraten in der Neuzeit sind keine direkte Folge davon. Schwule haben weder 1913 noch 2013 besonderen Drang verspürt Kinder zu zeugen. Dennoch war die Geburtenrate 1913 wesentlich höher. Was sagt uns das, Frau Pajak ? Schwule sind Schuld am Kollaps der Sozialsysteme ? Falsch.

Ebenfalls ist es eine äußerst naive und weltfremde Forderung Schwulen und Lesben die Heterosexualität anzuempfehlen als ob es sich hierbei um eine Entscheidung zwischen Fleisch und vegetarischer Nahrung handelt. Sie hat keine Ahnung. Sie hat vermutlich noch nie in ihrem Leben mit einem Schwulen oder einer Lesbe über sexuelle Identität gesprochen. Aber da sie sich ja vor solch "unsympathischen" Menschen "ekelt" habe ich die Befürchtung dass sie nicht dazu kommen wird ihren persönlichen Horizont zu erweitern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.06.2013 09:27 Uhr
Hermann-Josef Breuer

Homosexualität existiert, keine Frage

Das ist aber noch längst kein Grund, sie staatlich zu fördern. Es gibt viele Dinge, die staatliche Förderung oder auch nur Anerkennung einfach nicht verdient haben, obwohl sie seit Anbeginn der Menschheit existieren.

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peter myer

herr vorbaum u.a.

auch an sie nochmal die frage: stört sie der begriff "homo-ehe" ? wenn das ganze nun lebenspartnerschaft heißt (und in rechten und pflichten gleichgestellt ist) und ehe ein begriff ist der auf eine bindung zwischen mann und frau beschränkt bleibt, ist das dann für sie akzeptabel ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 19:45 Uhr
peter myer

.....

zum punkte adoption habe ich noch keine abschließende meinung - meines wissens können ja auch einzelpersonen adoptieren.

aber lasser wir den punkt mal weg und klammern das adoptionrecht aus meiner obigen frage aus.

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Ralf Vormbaum

Würden Sie mit der Lebenspartnerschaft auch ein Adoptionsrecht verbinden, Herr Myer?

Es geht doch bei der Destruktion der Ehe immer auch um das Erlangen eines Adoptionsrechtes für homosexuelle Lebensgemeinschaften oder sehe ich da etwas falsch?

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George Rauscher

Frau Pajak, Herr Vormbaum, und alle anderen "Vor dem Mund Schäumner"

Regen Sie sich ab. Gehen Sie bügeln oder sonstwas. Was haben die Schwulen getan, was nehmen sie Ihnen weg? Wenn Sie auf jemandem herumhacken wollen, dann bitte auf den Heterosexuellen. Die sind es, die die ganzen homosexuellen Kinder in die Welt gesetzt haben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.06.2013 01:25 Uhr
George Rauscher

Herr Vormbaum

keine Antwort mehr. Das hat bei Ihnen sowieso keinen Sinn.

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Karl Broll

Herr Rauscher,

Ich beneide Sie um Ihren Scharfsinn! BRAVO !

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Ralf Vormbaum

Aber Herr Rauscher, gibt es jetzt schon einen Ideologiezwang?

Ich wüsste nicht, warum ich meine Gewissens-, Religions- und Meinungsfreiheit ad acta legen sollte, nur weil das vielleicht Ihnen so gefällt?

Ebenso ist mir unklar, wie Sie auf die Idee kommen, man würde "vor dem Mund schäumen".

Nein, Sie vertragen es nicht, wenn man nüchtern Tatsachen feststellt.

Schon der Hinweis darauf, dass Homosexuelle auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können, soll dann mit einem ideologischen Verbot belegt werden.

Es ist aber eine Tatsache, eine Naturgegebenheit, Herr Rauscher und die darf ich nicht nur zur Kenntnis nehmen, ich muss es.

Wenn Sie meine und andere geäußerte Positionen in Hinblick auf die Ehe und ihre Bestimmung stören, können Sie natürlich gerne bügeln gehen, es hindert Sie niemand.

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Robert Hamacher

@ Breuer -- Demokratie ?? Vor Gericht und auf hoher See ....


Der Befürworter bestimmter Gleichheits- und Minderheitsrechtsinterpretationen, Bundesrichter Kennedy, hat dem Befürworter der Bundesstaatsautonomie, auch Bundesrichter Kennedy, ein Bein gestellt.

Einmal war er knapp in der Mehrheit, einmal knapp in der Minderheit.

Zufallsgesteuerte Gerichts-Mehrheiten, die Volksabstimmungen auf Bundesstaatsebene aushebeln? Ob das nicht wie ein Bumerang zurückkommen wird?

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 14:14 Uhr

Zum Thema Meinungsdiktatur:

Wir leben hier im "Puff Europas" in dem die Amerikaner in Gruppen zum Sexurlaub kommen.

Haben die niedrigste Geburtenrate in Europa.

Haben nach Japan die zweitälteste Bevölkerung der Welt.

Noch Fragen????????

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.06.2013 00:08 Uhr
George Rauscher

Ganz ehrlich, Frau Pajak

Wie viele Ehepaare kennen Sie, die keine Kinder haben? Liegen Sie diesen Leuten dann auch dauern in den Ohren, daß sie ihre Existenzberechtigung oder zumindest ihre Heiratsurkunde verwirken, indem sie kinderlos bleiben?
Der zentrale Stellenwert der Heterosxualität wird nie gefährdet sein, wenn die Homosexualität bei ein paar Prozent liegt. Also was ist Ihr Problem, außer Verklemmtheit, Bogotterie und Lust an Diskriminierung?

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Karl Broll

Von welchem Ort der Welt aus

Schreiben Sie Ihre Leserbriefe, Frau Pajak? Waren Sie innden letzten 50 Jahren schon mal auf der Straße, in der Sie wohnen und haben mit lebenden Menschen gesprochen?
Hallo?

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Johannes Dorkendruftkermann

Frau Pajak,

was ist eigentlich ihr Problem?

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 17:09 Uhr

Und wieder die Frage was Homosexualität mit einer niedrigen Kinderquote zu tun hat?!!

Nochmal: Nur ein Mann und eine Frau können ein Kind bekommen.
Das komplette menschliche und tierische Leben passiert auf Zweigeschlechtlichkeit. Nur dadurch ist neues Leben. Sie sind auf der Welt weil ein Mann und eine Frau...

Haben Sie immer noch nicht verstanden welchen zentralen Stellenwert die Zweigeschlechtlichkeit hat?

Im Übrigen nehmen Sie der Homosexualität selbst die Grundlage weg mit ihrem Verhalten. Homosexualität ist durch Nische, Provokation und Anderssein definiert. Das gibt ihr erst ihre Existenzberechtigung. Sie werden sie niemals mit dem ZENTRALEN STELLENWERT der Zweigeschlechtlichkeit gleichsetzen können. Darauf passiert das komplette menschliche und tierische Leben.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 29.06.2013 17:08 Uhr

@Schmidt: Ganz einfache Antwort: Werte weg, Ehe weg, Kinder weg, aber Homosexualität hoch im Kurs

Das meint Frau Pajak vermutlich mit Meinungsdiktatur; bei einer solchen werden dann die Ergebnisse von Volksbefragungen wie in Kalifornien einfach annuliert, wenn sie nicht genehm sind.

Das ist so wie in der "DDR". Da konnte auch jeder seine Meinung frei sagen, sofern sie identisch mit der der SED war.

Und heute:
Sagen Sie mal etwas gegen die Katholische Kirche: Nichts passiert.
Rufen Sie in einem Theaterstück "Tötet Kohl": Nichts passiert.
Sagen Sie mal etwas gegen Schwule oder Lesben: Dann aber nichts wie weg.
Das ist Meinungsdiktatur!

Ich hatte übrigens einmal das Prinzip der US-Armee bezüglich homosexueller Soldaten
"Don`t ask, don`t tell"
für sehr fair und vernünftig gehalten. Ich muss damit recht gehabt haben, denn sonst wäre es ja nicht unter Obama abgeschafft worden.

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Jochen Scharf

Alles ist relativ

Wir haben hier außerdem:

Wir haben die höchste Lebenserwartung, die jemals Menschen in diesem Teil unseres Planeten genießen durften. Unsere Chance, relativ gesund ein hohes Alter zu erreichen, ist - verglichen mit unseren ehrwürdigen Ahnen - recht hoch.
Wir haben derzeit die niedrigste Rate an Mord- und Totschlagsdelikten, die wir - nach allem, was wir wissen - jemals hatten.
Auch das Maß an Bildung in dieser Gesellschaft ist - wenn auch nicht optimal - so doch wesentlich höher, gesamtgesellschaftlich gesehen, als in Kaisers oder Konrad Adenauers Zeiten.
Was ist daran so furchtbar?
Übrigens - derzeit gibt es wohl so viele Menschen auf diesem Planeten wie nie zuvor. Wir werden wohl nicht aussterben, zumindest nicht so schnell...

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George Rauscher

Na sehen Sie mal, Frau Pajak

die bösen Schwulen sind noch lange nicht die verderbtesten. Warum also weiter auf ihnen herumhacken?

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Leonhard Schmidt

Ja,

was hat das alles mit Homosexualität zu tun ???

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Karl Hammer

Ehe ist Sache der Kirche,...

nicht Sache des Staates.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 17:57 Uhr
Karl Broll

@Pajak

Tja, dann gehören Sie offensichtlich zu den Menschen, die nicht merken und verstehen, wie die Welt und die Gesellschaft sich verändern. Für Sie muß wohl alles geregelt, eindeutig und vor allem kirchenkonform sein, damit Sie sich zurechtfinden unter fremden Leuten.
Mir scheint, Sie haben einfach Angst, weil Sie die Orientierung verlieren.
Deshalb können Sie aber nicht von aller Welt verlangen, so zu leben, wie ausgerechnet Sie es verlangen oder brauchen. Den Zustand nennt man Beschränktheit....

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 17:16 Uhr

Für mich ist das nicht unwichtig. Es macht vieles viel leichter.

Sie kennen doch den Ehering? Oder hat Ihnen das noch niemand erklärt.

Bitte sehr, wenn Sie allen Leuten lieber erklären wollen, wie lang sie mit jemanden ins Bett gehen, zusammen wohnen oder sich auf sonstige Weise ihre Beziehung oder Nicht-Beziehung definieren oder erklären wollen. Mir ist das zu blöd und ich will das von den anderen Leuten auch gar nicht wissen.

Mit einer Ehe und einem Ehering ist alles gesagt. Jeder weiß was los ist.

Welchen Grund sollte es geben immer alles extra kompliziert zu machen? Sie suchen ja anscheinend auch nach Erkennungszeichen. Warum Erkennungszeichen, die keiner versteht?Was soll das für einen Sinn machen?

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Karl Broll

Mein Gott Frau Pajak,

Haben Sie eine Leuchtschrift umgehängt "verheiratet"? Ob ein Paar als Paar erkant wird oder nicht ist doch wohl völlig unwichtig. Außerdem gibt es Ringe, Armbänder, Halsketten, Tattoos etc....

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 13:59 Uhr

Herr Hammer sagen Sie mir doch bitte mal, wie die Leute ein Paar erkennen sollen

wenn nicht durch die Ehe.

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Ralf Vormbaum

Der staatliche Schutz der Ehe ist ohne sakralen(sittlichen) Bezug nicht zu verstehen, Herr Breuer

Ein Blick auf die Geschichte belegt das auch, denn das Römische Reich, mit der damals sicher höchst entwickelten Rechtssprechung, kannte diesen rechtlichen Schutz nicht.

Sofern man den sakralen(sittlichen) Bezug endgültig aufhebt und eben nicht mehr mitdenkt, verliert sich der rechtliche Status, genau so, wie es jetzt der Supreme Court vollzogen hat. Die Ehe wird, von ihren geschichtlichen und damit sakralen Bezügen befreit und damit als konkrete Lebensform von Mann und Form als rechtlich zu schützende Gemeinschaft abgeschaff.

Leider ist das faktisch so.

Ihr Argument mit dem Vertrag geht dabei am eigentlichen vorbei, denn einen Vertrag kann auch Mann und Mann, Frau und Frau auf Grund der Vertragsfreiheit schließen, sofern diese nicht sittlich eingeschränkt wird, was ja wieder nur durch einen Bezug auf etwas anderes als die bloße Rechtsnorm möglich ist.

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Hermann-Josef Breuer

Hier irren Sie

Die Ehe ist ein Privatvertrag zwischen Mann und Frau, den diese vor dem staatlichen Standesbeamten abschließen, um ihre persönliche Verbindung dem Staat gegenüber als offiziell zu deklarieren und so in den Genuss privilegierter Behandlung (»Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates«) zu gelangen.

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Hermann-Josef Breuer

@ Bryan Carter

Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber ich kenne keinen Absatz oder Zusatz in der amerikanischen Bundesverfassung oder in der Verfassung des Bundeslandes Kalifornien, der es vorschreiben würde, die Ehe auf andere Verbindungen als die von Mann und Frau auszuweiten. Ich könnte mir viel eher vorstellen, dass Jefferson und andere Verfassungsväter in den USA für die Vertreter solcher Forderungen nach dem Scheiterhaufen gerufen hätten.

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Alina Duesselman

Was kommt als nächstes?

Neben den Homosexuellen gibt es noch weitere Minderheiten, die gleichgestellt werden wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 14:01 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 14:01 Uhr

Ach Herr Zimmer nicht? Da sehen Sie mal was Sie für ein Homosexuellen-zentrisches Weltbild

haben. Alle anderen Menschen und andere Gruppen nehmen Sie nicht mehr war.

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Jochen Scharf

Die Rechte von Minderheiten

Würden die Kritiker der Gleichstellung von Homosexuellen, die aus einem christlichen Hintergrung heraus argumentieren, sich ebenfalls auf Mehrheitsentscheidungen berufen, wenn beispielsweise die Türkei demokratisch über die rechtliche Gleichstellung von Christen abstimmen lassen würde?
Mit dem Resultat, den dort lebenden Christen dann - wohlgemerkt demokratisch legitimiert - die gleichen Rechte wie die der Mehrheitsbevölkerung zu verweigern?
Eventuell mit der Begründung, das öffentliche Anbeten eines Götzen würde den Begriff des - aus dortiger Perspektive - einzigen wahren Gottes entwerten?

Oder berufen wir uns etwa nur dann auf Mehrheitsentscheidungen, wenn diese mit den eigenen Anschauungen konform gehen?

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Hermann-Josef Breuer

Merkwürdige Form der Demokratie

Das Volk beschließt in einer demokratischen Volksabstimmung das Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien. Und dann kommt ein Gericht daher und kippt das Ergebnis eines demokratischen Prozesses. Herrscht in Kalifornien eine Richterdiktatur?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 17:09 Uhr
Johannes Dorkendruftkermann

Ich finde es höcht bedenklich

und leider auch bezeichnend, dass (mindestens) 42 FAZ.NET User, mithin wahrscheinlich auch einige FAZ Leser, obige Aussage von Hermann-Josef-Breuer empfehlen würden. Hierz fällt mir nichts mehr ein.

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Bryan Carter
Bryan Carter (bcarter) - 29.06.2013 12:12 Uhr

Nein, keine Richterdiktatur...

sondern eine "Verfassungsdiktatur".

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 29.06.2013 11:17 Uhr

Die Welt scheint sich nur noch...

um die ohnehin kaum nachgefragte Ehe von Homosexuellen zu drehen. In jeder Zeitung, Nachrichtensendung und in jedem Magazin, jeden Tag, teilweise mehrere Meldungen, es scheint auf der Welt gar keine anderen Probleme mehr zu geben.

In der Realität gibt es vielleicht 30.000 Homo-Ehen in Deutschland, was wahrscheinlich einem Anteil im Promille-Bereich entspricht. Hier wird ein Problem diskutiert, für das es überhaupt keine Nachfrage zu geben scheint...

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 11:14 Uhr

So jetzt warten wir noch 5 Jahren, dann wird das Verbot wieder eingeführt,

weil einfach die Mehrheit und damit genügend Leute dagegen ist. Das wird ganz sicher so kommen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 22:12 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 22:12 Uhr

Danke für den Hinweis Herr D...

Es argumentieren hier ja auch nur männliche Homosexuelle, die ganze Zeit schon, oder alleinstehende Akademikerinnen, die ihnen zur Seite springen. Eben Leute, für die Kinder keine Bedeutung haben.

Es gibt ja auch doppelt soviel männliche Homosexuelle wie weibliche, in der Pubertät noch ein vielfaches mehr. Muss wohl doch irgendwie mit männlichem Sexualverhalten zu tun haben, dass den "Kinder-Aspekt" bei der Sexualität gern ausklammert sowie die Lage der Frau. Rein tendenziell, dass es andere Männer gibt, weiß ich natürlich.

Ein weiterer Beweis: Moderne Frauenfeindlichkeit geht von männlichen Homosexuellen aus.

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Johannes Dorkendruftkermann

Denken Sie eigentlich einmal darüber

nach, was sie schreiben? Es gibt keine "Schwulenehe", sondern (nun auch (wieder) in Kalifornien) eine Ehe zwischen homosexuellen Partnern! Warum sind Sie einerseits offensichtlich gegen Homophobie, lassen die Ehe zwischen zwei Frauen aber einfach unter den Tisch fallen?

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Karl Broll

Nein, die Schwulenehe wird ganz sicher nicht mehr verboten,

Aber haßerfüllte und hirnlose Homophobie und deren Verbreitung ist bis dahin ganz sicher strafbar!

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Bryan Carter
Bryan Carter (bcarter) - 29.06.2013 12:11 Uhr

Nein, es wird ganz bestimmt nicht so kommen!

Erstens, hat sich in den letzten 5 Jahren viel getan, und ein erneuter Versuch die Homo-Ehe in einer Volksabstimmung zu verbieten, würde von einer deutlichen Mehrheit abgelehnt werden.

Zweitens, wurde Prop 8 für verfassungswidrig erklärt. Eine erneute Volksabstimmung wäre es ebenso, und würde deshalb wieder von Gerichten kassiert werden!

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 29.06.2013 11:09 Uhr

Die Meinung mancher Foristen ist beängstigend...

Die gleichgeschlechtliche Ehe ist für nicht wenige wohl gleichbedeutend mit dem Untergang des christlichen Abendlandes. Und sich gerade auf die Kirche zu beziehen, die die Ehe zwischen Mann und Frau als "gesetzt" sieht ist doch der Witz. Welchen Nachteil glauben die Gegner zu haben? Wenn man es von der wirtschaftlichen Seite betrachtet sind Homosexuelle meist gebildeter und besserverdienend als der Durchschnitt. Das ist in meinem Bekanntenkreis so...und das zeigt auch die Statistik. Und...lieber Herr Ferst...Sie scheinen ja das Musterbeispiel eines aufrichtigen und vorurteilsfreien Menschen zu sein!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 22:01 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 29.06.2013 22:01 Uhr

Wenn ich Familienplanung, Schwangerschaft und Erziehungszeiten und Kosten für Kinder

in meinem Leben nicht habe brauche,

habe ich viel Zeit,

- mich zu bilden
- Geld zu verdienen und wieder anzulegen
- kurz: mich rein um mein Ego zu kümmern, in Bildung und Beruf aufzugehen.

Also kein Wunder.

Der gleiche Mechanismus besteht bei kinderlosen Frauen: Akademikerinnen haben die niedrigste Kinderquote von allen Frauen.

Außerdem brauche ich auch nicht Rücksicht auf den Beruf des Partners nehmen bei langjährigen Beziehungen. Dass die Dauer von homosexuellen Beziehungen nachgewiesener Maßen wesentlich kürzer ist als die Dauer von heterosexuellen Beziehung ist, wissen wir ja.

Soviel zu "gebildeter und besserverdienend".

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Ralf Vormbaum

Apropos gesellschaftlicher Wandel

Nun, Herr Zimmer, der bloße Wandel besagt noch nichts über die mit ihm verbundene Qualität.

Ein Blick auf das Römische Reich und sein Ende genügt, um sich deutlich zu machen, dass ein gesellschaftlicher Wandel auch in die Dekadenz führen kann. Mir scheint, einmal abgesehen von den Auseinandersetzungen um die "Homo-Ehe", vieles für eine solche Entwicklung zu sprechen.

Diese Diskussion wäre nämlich nicht möglich, wenn sich die Ehe nicht schon längst depraviert hätte, z.B. in der heute häufig zu findenden Vorstellung einer Lebensabschnittspartnerschaft.

Was mich aber immer sehr wundert, ist, warum gerade Homosexuelle, die doch häufig so vehement das Christentum ablehen, ausgerechnet eine Ehe eingehen wollen, was eigentlich nicht nachzuvollziehen ist, denn Atheisten müsste die Ehe ohne Bedeutung sein.

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Markus Zeeb

Wenn Sie mir ebenfalls eine nüchterne Feststellung erlauben...

Aber ich sehe nicht, inwieweit die traditionelle Ehe hier entrechtlicht wird. Hat eine Ehe zw. Mann und Frau plötzlich weniger Rechte, wenn auch Frau und Frau oder Mann und Mann heiraten darf?

Und dass zwischenmenschliche Beziehungen "temporärer" werden, ist letztlich der Biologie geschuldet: Rein biologisch muss eine Beziehung nämlich auch nur solange halten, ein Kind zu machen, zu gebähren und dann soweit großzuziehen, dass es allein lebensfähig ist - das ist ein Zeitraum von ca. 3 - 7 Jahren (mir fällt das beteililgte Hormon gerade partout nicht ein).
Immerhin, als die Ehe als "Bund fürs Leben" sozusagen aufkam, lebte der Mensch im Schnitt auch nur ca. 30 Jahre und war dann also ca. 10 Jahre davon verheiratet.

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Ralf Vormbaum

Erlauben Sie mir die nüchterne Feststellung, Herr Savel,

dass natürlich mit dieser radikalen Umformung des Ehebegriffs hin zu einer beliebigen Lebensgemeinschaft eine Ablösung von seiner christlichen Bestimmung einhergeht.

Das festzustellen sollte erlaubt sein!

Ob damit der Untergang des christlichen Abendlandes eingeläutet wird, sei einmal dahingestellt, fraglos hat aber diese Umwertung Rückwirkungen auf den bisherigen Rechtsstatus der Ehe als Bund von Mann und Frau. Die herausgehobene Stellung der Ehe wird auf Grund eines abstrakten Gleichheitsprinzips einseitig niviliert und somit die Ehe entrechtlicht.

Diese Tendenz ist schon seit längerem erkennbar und hat nicht allein mit der "Homo-Ehe" zu tun, sondern mit einer grundlegenden Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen, die immer temporärer werden.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, etwas Ehe zu nennen, was von seiner historischen Bestimmung keine Ehe ist. Indem der historische Bezug beiseitegeschoben wird, verliert sich eben das, was Ehe ursprünglich bedeutet.

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Stefan Margraf
Stefan Margraf (leotanu) - 29.06.2013 10:38 Uhr

Herr Ferstl, das sehe ich anders herum!

Man muß sich über nicht nur Gedanken machen über das kulturelle Niveau der Länder, in denen Homosexuelle verfolgt und mit dem Tod bedroht werden, sondern auch über die eigenen Mitbürger, die diese Ebene des kulturellen Fortschritts nicht erreichen. Der gesellschaftliche Konsens wird auf jeden Fall im Rahmen des Generationenwechsels erreicht werden, in einigen Ländern wird es wohl einige Generationen länger dauern. Bis dahin: Suchen sie sich doch ein genehmes Land (Wiki: Gesetze zur Homosexualität), vielleicht Nordkorea?

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Ralf Vormbaum

"...nach einem bahnbrechenden Urteil"

Es ist zuerst einmal festzuhalten, dass offenbar eine Mehrheit der Kalifornier die Homo-Ehe ablehnt und dies auch in einem Volksentscheid zum Ausdruck gebracht hat.

"...und auf ihr Grundrecht zu Heiraten."

Was bitte bedeutet nun heiraten?

Die Ehe als heiliger Bund von Mann und Frau lässt sich schon aus dem frühen Judentum herleiten. Im Christentum ist die Ehe ein Sakrament und mit ihr ist die Weitergabe des Lebens verbunden. Die Römer sahen die Ehe zwar als heilig an, gaben ihr aber keinen bestimmten rechtlichen Status.

Es steht, unabhängig davon, wie man nun zur Homo-Ehe steht, außer Frage, dass der nun eingeführte Ehebegriff das alte Eheverständisnis aufhebt und durch ein neues, vom Christentum abgelöstes ersetzt. Ehe ist dann lediglich eine Bezeichnung für Lebensgemeinschaft, gleich welcher Art. Auch die Ausrichtung der Ehe als lebenslanger Bundes fällt weg, da der Ehe ja nichts Sakrales mehr zukommt.

Das wird langfristig gravierende Rückwirkungen auch auf die Familie haben.

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 14:34 Uhr
Ralf Vormbaum

Herr Münzing, man kann es drehen und wenden wie man will

Die Ehe ist nun einmal historisch klar definiert. Sie finden in der gesamten Geschichte keinen einzigen Beleg, wo die Ehe anders als eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau definiert worden wäre.

Insofern ist eine solche Entleerung, die sich ja eben nicht aus einem geschichtlichen Kontext rechtfertigen kann, zwingend ein Relativismus.

Nun könnten wir anfangen, darüber zu streiten, was unter Relativismus zu verstehen ist und ob eine Aufhebung wesentlicher Bezüge eines Begriffs einen solchen darstellen. Wo die Bezüge einmal verloren gehen, ist eben kein Grund mehr da, auf dem man sachlich aufbauen könnte, da bleibt dann nur die Polemik oder eine überhöhte moralische Betroffenheitsrethorik, die sich dadurch ins Recht zu setzen sucht, dass sie Gleichheit in ein abstraktes Nirvana verlegt.

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 29.06.2013 13:52 Uhr

Rassentrennung

wurde (und wird von manchen Leuten auch heute) eben auch mit Bibelstellen gerechtfertigt, dafür kann ich nun wirklich nichts. Und diese Leute empfanden und empfinden über die Aufhebung der Rassentrennung auch ehrliches Entsetzen. Insofern sind die Parallelen schon sehr offensichtlich. Mit der Bibel kann man eben alles mögliche rechtfertigen (auch viele Dinge, die nach modernem Rechtsverständnis schwere Straftaten wären). Daher sollten sie vielleicht einsehen, dass viele Leute von eine biblischen Argumentation alles andere als überzeugend empfinden.

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Ralf Vormbaum

Frau Mertens, Rassismus ist etwas ganz anderes

Wo steht in der Bibel, dass der Bund von Mann und Frau an die Hautfarbe gebunden sei? Da werden Sie keine Stelle finden, Frau Mertens, insofern waren die aus einem tiefen Rassismus entspringenden Gesetzte in den USA mit christlichem Glauben immer(!) schon unvereinbar!

Sie versuchen hier Verknüpfungen herzustellen, die aus dem Sachverhalt nicht herstellbar sind. Mal ist es der Nazi-Vergleich, dann wieder der des Rassismus, was nur unredlich ist und zeigt, wie wenig man auf Seiten der Befürworter der "Homo-Ehe" gewillt ist, sachlich und mit gezügelter Emotion zu diskutieren.

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Ralf Vormbaum

Erweiterung der Ehe?

Über das Wesen der Ehe kann ich als Christ nicht frei verfügen, eine beliebige Auslegung ist genau nicht möglich. Ein Blick in die Bibel - Sie haben ja da sehr schön auf Luther verwiesen - sollte hier genügen.

Zeigen Sie mir eine Stelle in der Bibel, wei unter Ehe etwas anderes verstanden wird als der Bund von Mann und Frau.

Am Ende wird noch behauptet, dass auch polygame Lebensgemeinschaften in die "Erweiterung" der Ehe passen und von einem christlichen Eheverständnis abgedekct seien.

Fast witzig!

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 29.06.2013 13:24 Uhr

Herr Vormbaum, es gibt absolut keine Entrechtlichung von hetero Ehepaaren

genauso wenig, wie es im letzten Jahrhundert in den USA eine Entrechlichung von weissen oder schwarzen Ehepaaren gab, als gemischte Ehen legalisiert wurden. Das wurde von vielen auch als Sakrileg empfunden und es gab auch genug, die ihr Entsetzen mit der Bibel begründeten.

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Markus Zeeb

Wo sehen Sie hier eine "Gegenbewegung zum Christentum"?

Wenn ich gegen Kondomverbote protestiere, bin ich dann auch eine Gegenbewegung zum Christentum? Oder war Martin Luther eine Gegenbewegung zum Christentum?

Hier wird doch nur eine Erweiterung der Ehe gefordert und nicht Front gegen das Christentum gemacht!

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Ralf Vormbaum

Herr Münzing, Sie können viel machen

Nur hat dies eben immer auch Folgen und genau die zu bedenken, gilt es.

Dieser Kampf um die Ehe wird insbesondere von den Homosexuellen in religiösester Inbrunst geführt, die doch nach Ihrer Argumentation völlig fehl am Platz ist.

Es hat doch überhaupt nichts mit Geringschätzung zu tun, wenn ein Staat Rechte an bestimmte Lebensformen vergibt. Nach Ihrer Logik müsste man die Ehe als rechtliche Gemeinschaft abschaffen, so wie das im Römischen Reich der Fall war. Ich denke, es wird auch langfristig darauf hinauslaufen, denn sonst müsste man ja in der Tat jede Form von Lebensgemeinschaft, also auch polygame, mit in den Ehebegriff einbeziehen. Das wird man wohl nicht wirklich können, ohne die Fundamente unserer Gesellschaft endgültig zu zersprenegen.

Es handelt sich schon deshalb um eine religiöse Bewegung -als Gegenbewegung zum Christentum-, weil sie ja einen rein religiös aufgeladenen Gleichheitsbegriff verabsolutiert, also vergöttlicht, der rational nicht nachvollziehbar ist.

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Ralf Vormbaum

Liebe Frau Mertens, vielleicht ist die Ehe für nichtreligiöse Menschen wirklich nicht relevant

Ich habe da in der Tat auch meine Zweifel, ob die Ehe ohne ein christliches Grundverstänsnis adäquat gedacht werden kann.

Es bleibt dann halt der bloß leere Begriff, den man für etwas verwendet, das unter ihm ursprünglich nicht gefasst war.

Sie haben aber scheinbar meinen Einwand nicht nachvollzogen, dass mit dieser Umwertung auch eine definitive Entrechtlichung der vorher unter dem Begriff Ehe gefassten Lebensgemeinschaft von Mann nund Frau einhergeht, oder - was ich vermute -, es ist Ihnen egal.

Mir muss das aber nicht egal sein.

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 29.06.2013 11:13 Uhr

Lebenslange Treue

hat ja nichts mit Homo-Ehe oder Hetero-Ehe zu tun. Scheidung ist schon lange legal, das ist ein anderes Thema.

Die Ehe in westlichen Ländern mag auch aus der sakralen Ehe abgeleitet sein, aber für nicht religiöse Menschen ist das auch nicht relevant. Wie gesagt, religiösen Menschen steht ja nichts im Wege, auch noch kirchlich zu heiraten und da gelten dann andere Regeln.

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Ralf Vormbaum

Ganz so einfach ist es nicht, Frau Mertens

Die zivilrechtliche Ehe ist aus der sakralen abgeleitet, zum Zwecke der Verrechtlichung. Daher betonte noch der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichtes 2002 in seiner Entscheidung zur gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft:„Der Ehe drohen keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können“ Weiter heißt es: "Das Strukturprinzip der Ehe - die Verbindung von Mann und Frau - sei durch das Gesetz nicht betroffen."

Insofern handelt es sich also nun um eine Destruktion nicht nur des Begriffs, sondern des Strukturprinzips.

Damit einhergehend ändert sich natürlich auch der alte Status der Ehe, er wird sozusagen entrechtlicht, indem beliebige Lebensgemeinschaften von beliebiger Dauer unter ihm gefasst werden.

Lebenslange Treue ist in diesem jeder historischen Betsimmung beraubten Ehebegriff lediglich ein romatisches Moment ohne tiefere Bedeutung. Es wäre naiv, die daraus resultierenden Konsequenzen zu übersehen.

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Cornelia Mertens
Cornelia Mertens (cmert) - 29.06.2013 10:34 Uhr

Gut

Die zivilrechtlichen Ehe ist auch nicht sakral sondern säkular - Christen aller möglichen Richtungen dürfen ja weiterhin selbst entscheiden, wen sie eine kirchliche Ehe eingehen lassen wollen. Dann können doch alle zufrieden sein.

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29.06.2013, 09:35 Uhr

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