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Jahrestag Amerika gedenkt der Opfer des elften September

 ·  Am elften Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington haben Präsident Obama und seine Frau Mitarbeiter und Besucher zu einer Schweigeminute versammelt. In New York sprach in diesem Jahr erstmals kein Politiker.

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© Fricke, Helmut Im kommenden Jahr fertig: Der Hauptturm des neuen World Trade Center spiegelt sich in einem Hochhaus.

Amerika hat am Dienstag der Opfer der Terroranschläge in New York und Washington vor elf Jahren gedacht. Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama versammelten am Morgen Mitarbeiter und Besucher zu einer Schweigeminute im Garten des Weißen Hauses, ehe sie am Denkmal für die Opfer des Angriffs auf das Pentagon einen Kranz niederlegten.

Neben dem Präsidenten gedachten Verteidigungsminister Leon Panetta und der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs General Martin Dempsey der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 und würdigten den Einsatz der Männer und Frauen in Uniform zur Verteidigung der Vereinigten Staaten. Vizepräsident Joseph Biden sprach auf der Gedenkveranstaltung in Shanksville in Pennsylvania, wo das vierte gekaperte Flugzeug in ein Feld stürzte, nachdem Passagiere die Entführer angegriffen hatten.

Interaktiv: Die Anschläge vom 11. September

Bei der Gedenkveranstaltung in New York wurden wie an den vergangenen Jahrestagen der Anschläge auf das World Trade Center von Angehörigen die Namen der Opfer verlesen. Die traditionelle Zeremonie wurde von vier Schweigeminuten unterbrochen, die an den Einschlag der zwei von Terroristen entführten Passagierflugzeuge in die Türme und an deren Einsturz erinnerten. In diesem Jahr sprachen dort erstmals keine Politiker. Der Hauptturm des neu errichteten World Trade Center soll im kommenden Jahr bezugsfertig sein.

Im vergangenen Jahr wurde an „Ground Zero“ zum Jahrestag der Anschläge die Gedenkstätte für die Opfer eingeweiht. Am Montag hatte die Regierung in Washington verfügt, dass Helfer und Einwohner von Manhattan mit bestimmten Krebsarten als Opfer der Terrorattacken anerkannt werden und Entschädigung erhalten. Die Regelung gilt für alle Betroffenen, deren Krebserkrankung in Zusammenhang mit dem giftigen Staub gebracht werden kann, der sich nach dem Einsturz der Türme über Manhattan gelegt hatte.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

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