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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Italiens Ministerpräsident Monti „Ende der Krise in Sicht“

 ·  Mario Monti gibt sich vor seinen Gesprächen in Berlin zuversichtlich. Doch Italiens Ministerpräsidenten bleibt nur noch wenig Zeit für Reformen. Im Frühjahr 2013 wählt das Land ein neues Parlament.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (25)

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Volker   Müller

Die Krise hat noch nicht einmal richtig begonnen,

egal wieviel Schulden jeman hat:Solange wie ihm jemand Geld leiht,geht es ihm immer noch gut.Wehe,wenn es einmal an das Zurückzahlen geht.
Bei einem Sturz ist nicht der Fall zu fürchten,sondern der Aufprall!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.08.2012 08:18 Uhr
Thomas Gerth

Krisen kommen und gehen!

Wer sagt, die Krise wäre vorbei redet genauso Unsinn, wie jemand der sagt, daß die Krise noch nicht einmal begonnen habe. Oder soll ich sagen, daß beide den Kern der Entwicklung nicht begriffen haben.

Es geht nicht um die absolute Schuldenhöhe, es geht um strukturelle Defizit bei vielen Ländern, die für Vertrauensverlust gesorgt haben. Man kann kein Bilanzdefizit von 15 odr 20% haben wie Griecheland, man kann nicht auf Dauuer Unsummen in Beton versenken wie Spanien und auch nicjt versuchen Banken zu sanieren wie Irland, die größer sind als der Staatshaushalt. Island ähnlich.

Die Dinge haben sich deutlich geändert, alel genannten Faktoren entwickeln sich sehr schenll positiv

Aus diesem Grund ist die Krise nicht vorbei, aber klar ist, sie ist behrrschbar und sie wird vorbeigehen, in 12-18 Monaten wird sie ihren Schrecken verloren haben

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Antonio Sinigaglia

Viele Politiker sagen sich optimistisch...


...und das bedeutet so ganz nichts. Alles ist schwierig und schwieriger wird, man konnte trotz hoffen dass etwas verbessert. Nächsten Frühling wird diese Hoffnung, sagen wir dieser Traum, leider zu enden.

Ist das die Demokratie? Richtig? Ich denke dass ich wird leicht nicht zu wahlen.

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Rolf Huchthausen

"Ende der Krise in Sicht" oder das Schicksal von derartigen Meldungen in einer Tageszeitung!

Diese Meldung gilt bis wieder etwas anderes gilt! Nichts ist älter als die Zeitungsmeldung von gestern! Dabei ist die FAZ in ihrer Berichterstattung noch frei und unabhängig, meine ich zu erkennen!

Ich glaube auch, dass die gesamte Wirtschaftsredaktion den Verlauf der €URO-Krise und der dilettantischen €URO-Retterei genauso wenig glauben kann wie ich! Hier findet ein Staatsstreich statt, die Zukunftsvernichtung für deutsche Bürger.

Der €URO hat in Südeuropa Produktionskapazitäten nachweislich vernichtet, nun sollen die Nordländer per regelmäßiger Transfers dauernd aushelfen bis alle arm und radikal werden.

Diese tiefgründige Analyse bezeugen viele ungelesene VWL-Studien. Die Frage an eine Tageszeitung mit kritischer und kompetenter Wirtschaftsredaktion ist, kann (muß) so ein Monti-Statement allein stehen bleiben?

Ich meine, nein! Warum können solche Artikel nicht mit billigen Krisenverlaufsdiagrammen untersetzt werden, um Lügen und Selbstbetrug sofort auszuweisen?

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 29.08.2012 11:34 Uhr

„Ende der Krise in Sicht“

Das Ende der Krise ist in Italien erst in Sicht, wenn es gelingt, Mafia und Camorra zum Steuerzahlen zu bewegen. Dann wäre Italien finanziell der gesündeste Staat Europas.

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 29.08.2012 11:28 Uhr

Humor hat er ja, der Mann, das muß man ihm lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 18:42 Uhr
Ingrid Hoyer

Danke für Ihren Humor, der gefällt mir besser als von diesem Herrn.

Hallo Frau Jürgens,

ich finde es schön auch mal über Artikel oder auch nur Überschriften herzlich lachen zu können.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Tanti miracoli stupefacentissimi oder: Italien – das Land mit der weltweit höchsten Wunderrate

Ob es sich nun um weinende Madonnenfiguren handelt (la Madonna piangente), mit Überlichtgeschwindigkeit aus dem Gran-Sasso-Tunnellabor an die Weltspitze preschende Physiker, die Wiederentdeckung eines nie gemalten Florentiner Leonardo-Frescos oder – wie hier – um Politiker, die das Ende einer Krise verkünden, die ebenso alt ist wie der Nationalstaat Italien: all diese Wunder erfreuen sich eines überaus breiten Medienechos und verzücken ein Millionenpublikum glaubensseliger Adoranten. Das ernüchternde Dementi der vielen miracoli stupefacentissimi wird dagegen in einer Fünfzeilenmeldung abgehandelt und bleibt so den enthusiasmierten Wundergläubigen gnädig erspart.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 17:02 Uhr
Antonio Sinigaglia

Sie sagen zu viele Banalen...



...schon am Anfang. Trotzdem wunsche ich sagen dass ich bin aus Venetien, Nordösten Italien, etwa 200 Kilometer vor der Grenze mit Oesterreich. Dort werden die Leute traditionell beraten zum Religion meistens ergeben zu sein. Das ist natürlich ein anderes Banal. Ueber weinende Madonna und so weiter, sagte jemand einmal...die Madonna weint? Welches Wunder ist das? Wir alle konnen was passiert in Italien und weltweit sehen und wissen. Es wäre ein wahres Wunder ob wurde Die lachen...meint ihr das?

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gisela Sieber

Krise überwunden?

Mittels unbegrenzter Anleihekäufe durch die EZB? Mittels ESM? Mittels ungebremstem Geldfluss von Nord nach Süd? Die Wirtschaft wächst ja nicht, die Steuern werden ja immer noch nicht eingetrieben. Meint er also, dass Merkel nun endlich wieder umgefallen ist? WIESO sagt Merkel nichts zu den EZB-Plänen? Wieso muss die SPD Merkel auffordern, sich darüber zu äußern? Und WARUM tut sie es nicht? Weil sie eh schon alles abgenickt hat, als sie sagte, sie stehe voll hinter allem, was die EZB zu tun gedenkt? Weil sie wieder einmal Weidmann in den Rücken fiel? Ist SO alles gesagt? Sieht so aus. Den ESM braucht man nicht mehr, die EZB reicht aus...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 14:52 Uhr
gisela Sieber

Frau Jürgens

So blind kann sie gar nicht sein. Das Mantra Europa scheitert, wenn der € scheitert, ist unglaublich naiv, dient aber nur der Indoktrination der Massen - Propaganda in alter DDR-Manier, ich kenne dies zur Genüge aus meiner Jugend. Ab und an standen Maschinen still wegen fehlender Rohstoffe, aber die PRODUKTION in den VEBs der DDR lief supi. Es ist widerlich, was passiert. All die Lügen von der wirklich allerletzten alternativlosen Rettung, die angestrebte Schuldenunion, wie kommen wir denn dazu? Merkel will wohl nach Brüssel, soll sie doch, aber bitte nicht als Vertreterin Deutschlands, denn das sollte sich aus dem Verein lieber heute als morgen verabschieden. Ich bin entsetzt, Wut kocht in mir hoch über diesen Verrat. SOLLTE Merkel nicht sehen, was passiert, ist sie strunzunintelligent. Und wäre daher absolut ungeeignet an der Spitze eines ganzen Volkes zu stehen. WIR sind DEUTSCHE, zahlen 27% (!), unglaublich viel, in den Moloch, ohne etwas davon zu haben als immer mehr Lasten...

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 29.08.2012 11:30 Uhr

Frau Sieber,

glauben Sie wirklich, Angela Merkel schnallt, was da abläuft?

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 29.08.2012 10:53 Uhr

Jedes Land verdient den Regierungschef den es wählt....

Ich fürchte, dass die von Monti angefangenen Maßnahmen nicht mehr lange Bestand haben werden. Denn ist die Wahlkampfphase erst einmal wieder angefangen...wird dem Wähler mit fadenscheinigen Wahlgeschenken überhäuft werden. Und der Rattenfänger Berlusconi wird - sollte er kandidieren - nicht nur das tun. Es werden wieder hoch bezahlte Posten angeboten werden (die italienischen Abgeordneten haben die höchsten Diäten in Europa)...im Tausch gegen Loyalität. Und ich traue dem italienischen Wähler in schwierigen Zeiten zu, dass er diesen nichtsnutzenden Pfau wieder die Verantwortung überträgt. Denn Monti ist jetzt aufgrund seiner Entscheidungen im Volk nicht mehr so beliebt. Aber wenn es so kommen sollte - dann hat Italien es verdient. Nur - dann wird wieder der Zahlmeister gerufen. Und das dürften wieder die Üblichen sein. Unter anderem wir!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 19:00 Uhr
Ingrid Hoyer

Es wird im Grunde völlig egal sein wer Italien Regiert.

Seit Einführung des Euro ohne Volksbefragung war klar, dass diese Geschichte nicht gut gehen kann. Kohl hat wissentlich das Deutsche Volk verraten und verkauft um sich selber ein "Denkmal" zu setzen. Ich habe ihn nie gewählt, hätte die DM gerne behalten und werde bei der nächsten Wahl mit Sicherheit keinen unserer gesamten Politkasper wählen. Die Italiener werden garantiert ihren "Bunga Bunga" wieder wählen. Denen kann ich nur "Viel Glück" wünschen.

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gisela Sieber

Die Wahl

Ich habe der CDU stets aus Überzeugung meine Stimme gegeben, was die letzten Jahre passierte, ist unglaublich, ein Raubzug sondersgleichen. DAS konnte kein Wähler wissen. In Italien wie auch in den anderen Ländern schauen Regierungschefs zuallererst auf ihr Volk, in Deutschland haben wir die schlimmsten Täter, die nach Brüssel schielen. WIE kann es sein, dass die Abgeordneten im Bundestag nicht nur Deutschland vertreten, sondern Europa? Dies ist eine Diskrepanz der Interessen, eine Sicherung europäischer Pfründe ist das Ziel.

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Hansjörg Pfister

Oh Gott!

Jedesmal wenn einer von denen das Ende der Krise nahen sah, hat dieselbe einen Zahn zugelegt.

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Hermann Eichhorn

Wenn es wirklich soweit wäre, ja wenn.

Was Sen. Monti geleistet hat, in relativ kurzer Zeit, ist erstaunlich. Berlusconi hat eine Dekade gebraucht um Italien an den Rand des Absturzes zu bringen, wobei herunterreißen einfacher geht als hochziehen. Von daher Respekt für Sen. Monti.
Wenn es wirklich so ist, dass für Italien das Ende der Krise in Sicht ist, dann werden sich jetzt die Franzosen im Scheinwerferlicht der Märkte befinden. Frankreich braucht 33 Mrd. Euro Ersparnis, um im Korridor der selbstgesetzten Ziele von einer Staatsverschuldung von 4,5 % nach den Maastricht Kriterien zu liegen. Dies ist gerechnet bei einem Wachstum von 1,2 %. Schon heute ist klar, dieses Wachstum ist für Frankreich nicht zu erreichen. Die wenigen Maßnahmen, die Hollande auf den Weg gebracht hat, fruchten nicht. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordniveau. Die Jugendarbeitslosigkeit verheerend. Das Reichen-Bashing trifft nur den wenig vermögenden Mittelstand. Der Geldadel wandert aus. Was kommt jetzt? Frankreich?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 10:42 Uhr
Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 29.08.2012 10:42 Uhr

Zu optimistisch

Was meinen Sie, kommt noch so alles an Problemen ans Tageslicht, wenn da mal eine "Troika" sehr intensiv prüfen würde. Die Ergebnisse in Griechenland sprechen Bände.
Es stellt sich mittlerweile überall in der Finanzpolitik die Frage, ob die genannten Zahlen überhaupt stimmen. Die Prognosen, auch zur Entwicklung der deutschen Staatseinnahmen in den nächsten Jahren, sind eindeutig an den Haaren herbeigezogen. Das passt schon nicht mal mehr mit der demografischen Entwicklung zusammen.

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Paul Hansen

"Ende der Krise" Für wen?

Für Monti selbst, wenn er sich im Frühjahr zurückzieht? Oder schon eher, weil Landsmann Draghi und Ex-Kollege im Oktober die Druckerpresse anschmeißt? (siehe dazu Rede von Herrn Assmussen vom 27.8.2012 auf der ecb press seite) Die Arbeitsmarktreform wurde zur Unkenntlichkeit verwässert, und auch sonst sind die ital. Abgeordneten eher an ihrer Wiederwahl als an ernsthafter Reformpolitik interessiert. Wann kapieren die in Berlin endlich, dass die Einstellung zu Reform weder im Stiefel noch sonst von der lutherisch-protestantischen Fähigkeit zur „Verzögerung von Belohnung in die Unendlichkeit, Verzicht sofort“ gesegnet ist, eher – „be happy – worry later“?

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 29.08.2012 09:53 Uhr

Effektive Schuldenquote ca. 148%

Die effektive, also auf das besteuerbare BIP bezogene Staatschuldenquote von Italien liegt bei ca. 148%. Das ist mehr als in Griechenland. Nur wenn man durch Einrechnung von ca.17% Schattenwirtschaft das BIP aufbläht kommt man zu den öffentlich genannten 123%. Steuern zur Bezahlung von Zins und Tilgung kommen aber nur aus der legalen Wirtschaft, deren Abgaben/Steuerquote bei wachstumszerstörenden 55% liegt. Italien ist in der Tat über den Berg, von nun an geht´s bergab.

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Bernd Winkler

Ziel erreicht?

Die Ankündigung der EZB unendlich Geld zu "drucken" (wie die Fed.), das Dulden dieser Politik durch unsere Kanzlerin, die lobenden Worte des Noch-Bankers Jain gestern, die Worte des Ex-Bankers Monti heute - man hat den Eindruck das Kartell der Banker und Finanzjongleure ist der Meinung das Ziel sei erreicht. Die Unterwerfung der Welt unter die Knute nicht demokratisch kontrollierter Zentralbanken mit einer unendlichen Menge von FIAT-Geld scheint fast vollendet. Es sind nur noch kosmetische Änderungen nötig. Urteile des BVerfG. aus Deutschlannd sind nicht vielmehr als kleine Störfaktoren, sofern sie im Bürgersinne ausfielen. Kleinkarierte Nebenspielplätze, wie Fiskalunion und dgl. werden den deutschen Politikern gewährt, damit man fleissig weiter Sand in die Augen der Wähler streuen kann. Der Kaiser ist nackt und jetzt hat man ihm auch noch die Haut abgezogen....Man kann die Krise bald für beendet erklären. Zeit für die Bürger wieder schlafen zu gehen.

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Erwin Stahlberg

Wir wollen wieder gesunde Verhältnisse

Da, aus gutem Grund, das Ansehen der EU von Tag zu Tag mehr schwindet,
wird es höchste Zeit, ihre Gerichtsbarkeit abzutakeln.

Denn o h n e EU-Autorität ist sie ein Nichts!

Hierzu muß man nicht auf den Mondschein warten,
sondern gute Politiker sollten dieses Thema nur anpacken.
Ich halte diese Angelegenheit für ebenso dringlich wie wichtig.

Ich denke, unser Rechtsempfinden erführe durch diese
Veränderung wieder eine gesunde Richtung.

Denn die Rechtsherrschaft fiele wieder ganz und gar an u n s
zurück.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 12:18 Uhr
Erwin Stahlberg

Alles im EU-Nebel

Sind Sie der Meinung, daß EU-Gerichtsbarkeiten auch
o h n e die EU noch Recht sprechen sollten?

Immerhin hat es etliche EU-Rechtsbrüche gegeben
o h n e, daß man hierzu etwas von EU-Gerichten hören konnte.

Seltsam.

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Thomas Gerth

ich bin mit dem EUG und dem EuGh sehr zufriedne

Die EU genießt nach wie vor ein sehr hohes Ansehen und mit der Rechtssprechung der EU Gerichte bin ich sehr zufrieden.

"Gesundes Rechtsempfinden" hatten wir früher einmal, es führte ins Desaster, ich glaube nicht, daß man sich soetwas wünschen sollte!

Grundsätzliche Rechtsprobelem sind beim BVerfg und beim EuGh sehr gut aufgehoben

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Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 29.08.2012 08:21 Uhr

Toller Trick

Wenn die Krise weitergeht, weil die EZB vielleicht in Sachen Aufkauf von Staatsanleihen zurückhaltend ist, dann kann er ja nichts dafür. Die systemischen Schulden-Probleme sind weltweit so riesig, da ist noch lange kein Ende in Sicht. In der Eurozone ist Frankreich ohne Zweifel der nächste ganz große Kandidat.
Wobei man auch immer wieder mal einen Blick ins Inland werfen darf: Wer sich nicht alles nur noch mit den sogenannten Kassenkrediten über Wasser hält... Da reichen mittlerweile kleinere Wirtschaftsabschwünge, um das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen.

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Jahrgang 1952, politischer Korrespondent für Italien und den Vatikan mit Sitz in Rom.

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