Home
http://www.faz.net/-gq5-72l85
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Israel besorgt Liefert Deutschland U-Boote an Ägypten?

 ·  Eine Meldung mit reichlich Brisanz: Der Kommandeur der ägyptischen Marine behauptet, dass Deutschland zwei U-Boote nach Ägypten liefert. Die Bundesregierung will sich dazu nicht äußern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Big Brain

Cool!

hoffentlich kaufen die Israelis dann auch noch ein Paar, und die Saudis und die .......
Dann ist hoffentlich meine Rente etwas sicherer! Gell Herr Bluem....

Empfehlen
Dieter Doermann

Herr Bethe, selbstverst. ist der Unterschied zwischen israelischen u. ägyptischen U-Booten bekannt

"Ich bin nicht sicher, ob Ihre politische Bildung ausreicht, um den Unterschied zwischen Israelischen und Ägyptischen U-Booten zu erfassen."

Mit den hochmodernen,geschenkten Atombomben-bewaffneten israelischen wird aktuell der Iran in völkerrechtswidriger Weise durch einen illegalen Überfall bedroht, die ägyptischen ollen Pötte hingegen bedrohen niemanden.

"Wenn wir Ihrer Logik folgen dürfen, sollten wir auch wieder in die Produktion von Landminen und Streubomben einsteigen."

Und wenn wir IHrer Logik folgen, sollen wir weiterhin Israel beschenken, das in den letzten Kriegsstunden des Libanonüberfalls kurz vor dem Rückzug noch mal schnell 5 Millionen Streubomben über libanesischen Dörfern und Feldern abwarf, die noch heute Bauern und spielende Kinder verstümmeln oder sogar töten.

Aber das sind ja die Streubomben der auserwählt "Guten" drum stören sich westliche Politiker nicht daran...einfach zum Würgen diese Doppelmoral !
Pötte hingegen bedrohen niemanden.

Empfehlen
Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.09.2012 15:10 Uhr
Thomas Kramer

Gleichgewicht des Schreckens

Ich lese häufig diese Ansicht, dass der Abschreckungscharakter aus dem kalten Krieg heutzutage nicht mehr funktionieren würde.

Das Gleichgewicht des Schreckens beruht aber auf einer urlogischen Grundüberlegung. Kein System ist irrational genug um die eigene Vernichtung durch einen Gegenschlag zu riskieren. Daraus ergibt sich ja der Sinn der (vor allem seegestützten) Zweitschlagkapazitäten. Einen Atomkrieg könnte man auch durch Erstschlagwaffen wie Bombenabwurf oder Interkontinentalraketen führen.

Die Gegenansicht zu diesem Gedanke beruht also auf der Behauptung, dass islamische Staaten irrational genug wären, diese Logik zu durchbrechen: So stellen es die USA und einige Ansichten in der Medienlandschaft gerne dar. Diese Ansicht halte ich aber für fehlerhaft, denn speziell am iranischen Regime zeigt sich, dass es einer Logik folgt, die zwar von der westlichen Logik abweicht, der oben beschriebenen aber nicht widerspricht.

Seine Führung ist ideologisch verbrämt, aber nicht dumm.

Empfehlen
Dieter Doermann

Herr Bethe

"Der Iran droht seit Jahrzehnten mit der Vernichtung Israels. "

Das ist natürlich eine reine Hasbara-Erfindung!!!!

Dan Meridor, israelischer Gehemdienstminister und Vizepremier sagt ausdrücklich in einem Interview, dass der Iran NIE mit der Auslöschung Israels drohte sondern vielmehr davon ausgeht, dass Israel (wie die Sowjetunion + das Apartheidregime in Südafrika) von selbst untergehen wird, weil es ein unnatürliches und ungerechtes Kunstprodukt ist.

Googeln sie einfach mal nach Dan Meridors Aussagen!!!

Empfehlen
Dieter Doermann

Soooo schlechte Soldaten sind die Araber, dass die Amis mit gesenktem Haupt

aus dem Irak abziehen nachdem die Kosten dieses Überfalls ihre Wirtschaft ruinierten und die Israelis Hals über Kopf aus dem Libanon verjagt wurden. Das alles übrigens nicht durch reguläre Armeen mit ordentlicher Bewaffnung sondern durch Partisanen, die mit primitivsten, selbstgebastelten Waffen kämpfen. P.S. Das Wort Partisan stammt von den antiken erfindern der Guerrillakampftaktik, den Parthern ab, die heute als Perser = Iraner bekannt sind, deren gesamte Kampftaktik auf eine asymmetrische Kregsführung auf bis dato unbekannten waffentechnischem Niveau ausgerichtet ist. Wenn die Amis samt ihren NATO-Hiwis mit den barfüssigen, mies bewaffneten afghanischen Partisanen nicht fertig werdn, dann werden sie ihr blaues Wunder mit den Millionen bestens dafür ausgestatteten iranischen Soldaten erleben. Das wissen die Amis und die halbwegs Rationalen unter den Israelis, drum greifen sie auch nicht an.

Empfehlen
Dieter Doermann

Wieviele Länder haben diese "islamistischen" Länder , welche ihrrer Behauptung nach

so wenig wenig Wert auf die Anerkennung durch die internationale Gemeinschaft legen, denn in den letzten Jahren überfallen???? Und wieviele illegale Angriffskrige hat in dieser Zeit der "rationale" Westen geführt???? Da haben Sie ihre Antwort!!! "So ist auch festzustellen, dass Militärschläge und Ächtung durch UN-Staaten inkonsequent durchgeführt werden" Korrekt! Das ist fast ausschliesslich die Schuld des Westens, der verhindert, dass seine eigenen Angriffskriege + Rechtsbrüche sowie die seiner Vasallen konsequent geahndet werden. Mehr als 80 Mal legten die USA iin der UN ein Veto ein um Israel vor den völkerrechtlichen Kosequenzen seiner unrechtmässigen Handlungen zu schützen. das nennt man Erosion des internationalen Rechts, was hier betrieben wird. Eines bleibt festzuhalten, Israel unter Ntanjahu ist ein irrational und messianistisch handelnder Akteur (sagt auch Nahostexperte Michael Lüders sowie unzählige Israelische Experten), der Iran ein rationaler (sagt Panetta).

Empfehlen
Hans Bethe
Hans Bethe (hbethe) - 05.09.2012 01:24 Uhr

Das ist nicht ganz richtig.

Die Logik, die Sie zitieren, ist vor dem Hintergrund der heutigen asymmetrischen Kriegsführung nicht uneingeschränkt anwendbar. Nur Länder, die Wert auf internationale Anerkennung legen oder einen Gegenschlag fürchten, würden keinen nuklearen Erstschlag wagen, sofern die Technik dies erlaubt. In politisch instabilen Ländern ist schwer zu sagen, in wessen Hände Waffen fallen werden. Die iranische Führung handelt oft erratisch und islamistisch geführte Länder neigen dazu, weniger die Vereinten Nationen als Maßstab zu nehmen als einander.

Das, was sich "herausgestellt" hat, ist lediglich ein Erfahrungswert aus etwa 70 Jahren Kernwaffen. Doch erst in den letzten 10-20 Jahren hat sich die politische Realität wesentlich verändert.

So ist auch festzustellen, dass Militärschläge und Ächtung durch UN-Staaten inkonsequent durchgeführt werden. Oft bedingen wirtschaftliche oder innenpolitische Faktoren die Schärfe der Reaktion. Die Spielregeln, auf die Sie sich verlassen, gelten nicht mehr.

Empfehlen
Weitere Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Thomas Kramer

Zweitschlagfähigkeit

Das ist richtig: Zweitschlagfähigkeit bezeichnet stets einen Einsatz von Atomwaffen nach einem erlittenen Angriff (meist auch mit Atomwaffen).

Anders als bei den Abwürfen über Nagasaki und Hiroshima haben sich Nuklearwaffen bis heute als eine reine Abschreckungswaffe herausgestellt. Die Risiken sie als Angriffswaffe einzusetzen sind unakzeptabel groß, die darauffolgende Ächtung würde jedem Land mehr Schaden zufügen, als ein konventionell geführter Krieg. Damit sind Atomwaffen, anders als die USA gerne darstellen - übrigens auch auf iranischer Seite - keine Bedrohung für friedfertige Völker.

Empfehlen
Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 04.09.2012 16:52 Uhr

Zweitschlagfähigkeit

ist wohl bezüglich der A-Waffen gemeint. Bisher war Israel in jedem Krieg in der Lage, seine Gegner konventionell zu besiegen, weil Araber sehr schlechte Soldaten sind und die Israelis mit einer ganz anderen Motivation kämpfen. Von daher braucht Isarel keine A-Waffen.

Empfehlen
Hans Bethe
Hans Bethe (hbethe) - 04.09.2012 12:39 Uhr

Wie ich vermutet hatte...

"Mit den hochmodernen,geschenkten Atombomben-bewaffneten israelischen wird aktuell der Iran in völkerrechtswidriger Weise durch einen illegalen Überfall bedroht, die ägyptischen ollen Pötte hingegen bedrohen niemanden."

Sehen Sie, ich hatte den Verdacht, und er bestätigt sich. Sie wissen nicht, wovon Sie reden. Der Iran droht seit Jahrzehnten mit der Vernichtung Israels. Israel ist von seinen Nachbarstaaten wiederholt überfallen worden. Gäbe es keine israelische Zweitschlagsfähigkeit, gäbe es kein Israel mehr. Israel im Gegensatz hat nie einem anderen Land mit Vernichtung gedroht, selbst in der aktuellen Iran-Krise geht es ausschließlich um die Zerstörung der kerntechnischen Anlagen durch einen konventionellen Schlag. Israel hat wiederholt seinen Respekt für das iranische Volk bekundet, während Regierungsvertreter des Iran Juden das Lebensrecht absprechen.

Die Israelis sind keine Heiligen, ich behaupte nichts dergleichen, Kritik ist angemessen. Von Leuten, die die Sachlage kennen.

Empfehlen
Thomas Kramer

Übertreibung

Es bleibt zwar zu vermuten, dass die israelische Dolphin-Klasse auch als Plattform für nuklear bestückte Marschflugkörper taugt, es handelt sich bei SLBMs jedoch nicht um Waffen für "völkerrechtswidrige Überfälle". Diese Waffen sind klassische Zweitschlagkapazitäten, ergo: Verteidigungs, bzw. genauer: Vergeltungswaffen (für erfolgte Angriffe auf das eigene Kernland).

Auch die Formulierung "die ägyptischen ollen Pötte hingegen bedrohen niemanden" ist völlig irreführend: Die U-Boot-Klasse 209 verfügt zwar nicht über den fortschrittlichen Brennstoffzellenantrieb der Klasse 212A, sie wurde jedoch stets weiterentwickelt und zählt heute zu den leisesten Jagd-U-Booten überhaupt. Diese U-Boote sind im Seekrieg weitaus gefährlicher als Atom-U-Boote, da sie schwer zu orten sind und sich daher potenziell zur Bekämpfung von Seefahrzeugen jeglicher Art handeln.

Diese Zwerge eignen sich also genauso zur Bewachung der eigenen Küste, wie zur Bekämpfung von Flugzeugträgern.

Empfehlen
Benno Beck

Preisfrage

Wir VERSCHENKEN moderne brennstoffzellengetriebene U-Boote wissentlich als Atomwaffenträger, also Massenvernichtungswaffen, an die Atommmacht Israel und wir VERKAUFEN dieselgetriebene U-Boote für den Küstenschutz an Agypten... Mmmh, welche von beiden Handlungen ist wohl eher geeignet unbeteiligte Zivilisten in einem bewaffneten Konflikt massenweise zu töten.

Empfehlen
Klaus Letis

Irgendwie nicht ganz geheuer

Die 206 in der modernen Fassung sind nicht wirklich schlecht. Ich meine, von denen ist bei einem Manöver mal in eine genügender Reichweite eines US-Flugzeugträgers gekommen, ohne das dieser dies registriert hat.

Ägypten bekommt riesige Militärhilfen der USA. Die Ä müssen neue U-Boote kaufen. Russland, China und Korea stehen auch vor der Tür. Die USA wollen natürlich, dass das Geld nicht nach China oder Russland geht. Aber was tun wir uns an, wenn diese U-Boote israelische Schiffe versenken?

Pakistan und Ägypten sind irgendwie nicht ganz geheuer. Keiner kann voraussehen,
wie sich diese Länder sich entwickeln.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 16:47 Uhr
Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 04.09.2012 16:47 Uhr

Der Typ 206 ist veraltet

Er war als Küsten-U-Boot für Einsätze in Ost- und Nordsee optimiert, konnte aber auch im Atlantik unbemerkt US-Träger-Kampfgruppen vor die Rohre nehmen. Russische und chinesische U-Boote sind bestenfalls dritte Wahl, wer kauft schon Lada wenn er Audi haben kann? Die koreanischen U-Boote sind deutsche Konstruktionen.

Empfehlen
Hans henseler

Waffenlieferungen in Krisengebiete sind verboten

aber wenn Israel nicht zum Krisengebiet gehoert, gilt das wohl auch fuer Aegypten.

Empfehlen
Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 04.09.2012 07:38 Uhr

Was für eine Aufregung um zwei läppische U-Boote ...

Haben denn die Israelis nicht genügend Waffen, um diesen Erdball mehrfach nuklear zu kontamenieren?

Empfehlen
Wolfgang Richter

Fehler

Dem alten Ägypten mit seinem pragmatisch-realistischen Militär hätte man U-Boote liefern können. Das islamistische Ägypten ist, sehr wohlwollend formuliert, unberechenbar. Es paktiert mit Hamas und Hisbollah. Die islamistische Regierung hat, unter dem Jubel unserer Gutmenschen, das Militär gleichgeschaltet und islamisiert. Dieses Land darf keine modernen Waffen mehr erhalten.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 10:57 Uhr
Dieter Doermann

Wahnsinn,

man schämt sich noch nicht einmal, sich hier öffentlich auf die Seite einer verhassten Gewaltdiktatur zu stellen die Menschen- und Freiheitsrechte mit Füssen trat.

Ich frage mich schon, was das für ein "demokratisches" Israel ist, das nur mit Diktaturen kann und Ddemokratie in der Nachbarschaft zutiefst verabscheut.

Empfehlen
Thomas Kramer

U-Boot-Deal

Interessant ist an diesem U-Boot-Typ, dass die U-Boot-Klasse 209 nur für den Export entwickelt und gefertigt wird. Es handelt sich aber nicht um die gleiche Klasse, wie bei den an Israel abgegebenen Exemplaren vom Typ Dolphin.

Im Gegensatz zu diesen handelt es sich bei der Klasse 209 - zumindest in ihrer Grundversion - um reine Jagd-U-Boote und damit nicht um eine Plattform, die auch gegen Landziele Verwendung findet.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 20:16 Uhr
Thomas Kramer

Verwendungszweck

Das ist richtig: Ich bezog meinen Beitrag lediglich auf die Grundkonfiguration, die bei der Klasse 209 lediglich die Bewaffnung mit Torpedos vorsieht.

Dass nahezu jedes U-Boot auch zur Landzielbekämpfung aufgerüstet werden kann versteht sich freilich von selbst. Ich sehe lediglich durch einen (möglichen) Verkauf an Ägypten nicht die Existenz des Staates Israel bedroht.

Empfehlen
Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 04.09.2012 16:36 Uhr

Verwendungszweck

U-Boote dieses Konstruktionsstandes können auch gegen Landziele wirken, vorausgesetzt sie werden entsprechend bestückt. So können amerikanische Harpoon-Flugkörper, die normalerweise für Seeziele bestimmt sind, mittels eines Spezialkanisters aus den Torpedorohren abgeschossen werden.
Der Typ 209 ist ein Hochsee-U-Boot, das in verschiedenen Varianten an südamerikanische Länder sowie an Pakistan und Indien geliefert wurde.

Empfehlen
Karl Hammer

Warum sollen die nicht auch was vernünftiges haben?

Wenigstens Zahlen sie an die Deutschen was dafür, daß ist ja heutzutage eher die Aussnahme.

Empfehlen
K. Peter Luecke

Entbrennt demnächst ein ...

... U-Boot-Krieg im östlichen Mittelmeer: Israelische Atom-U-Boote (Made in Germany) gegen ägyptische U-Jagd-Boote (Made in Germany) !? Aber nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird! Denn Merkel kann auch Fregatten als U-Boot-Jäger liefern! Deutsche Militärberater sollten ohnehin schon in ausreichende Zahl in Tel Aviv und Kairo präsent sein. Die "Friedensmacht Deutschland" wird den Konflikt schon lenken.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 16:27 Uhr
Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 04.09.2012 16:27 Uhr

Seit wann

baut Deutschland Atom-U-Boote? Und warum sollten Israel und Ägypten einen Sekrieg führen?

Empfehlen
Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 03.09.2012 21:16 Uhr

Nicht nochmals die griechische Tragödie wiederholen

und an Kunden liefern, die nicht bezahlen, sondern anschreiben und uns eines Tages noch mit den offenen Rechnungen erpressen....

Empfehlen
wolf haupricht

Dass Deutschland ausgerechnet an Ägypten....

U-Boote liefern sollte, wäre verwunderlich. Erstens fehlt das Geld, es sei denn D würde zahlen. Zweitens scheint dies ägyptische Propaganda zwecks Ablenkung und Zeigen von gewonnener Stärke zu sein. Ein orientalisches Märchen wie so oft.

Empfehlen
Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 03.09.2012 20:03 Uhr

Aus der Luft gegriffen

Wer asiatische Zeitungen liest, weiß, daß Ägypten bald ganz andere Probleme haben wird, etwa die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen, was u.a. mit dramatisch schwindenden finanziellen Reserven des Landes zu tun hat. Wie soll man da deutsche Hochtechnologie bezahlen?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.09.2012 22:49 Uhr
Ulrike Schütt

Deutschland verzichtet doch gerne zu Gunsten anderer Länder auf seinen Gewinn!

Exporte in die Eurozone müssen ja auch nicht von den Kunden bezahlt werden bezahlt werden. Die EZB übernimmt das ja über Target2. Das heißt, eigentlich übernimmt es ja die deutsche Bundesbank, z.B. an BMW die offenen Beträge der z.B. italienischen Kunden auszubezahlen. Dafür bekommt die Bundesbank aber immerhin eine Art Schuldschein, in der Zwischenzeit über 726 Milliarden Euro.

Aber Zur Sache: Deutschland darf nicht die potentiellen oder eventuellen Feinde Israels mit Kriegsmitteln beliefern. Israel hat einen schweren Stand im Nahen Osten.
Albern, wenn man hier Beschneidungserlaubnisse zaubert und ganz Europa rettet - wegen der unsäglichen Vorkommnisse zur Zeit unserer Großeltern und Urgroßeltern -, aber da Kriegsmaterial liefert an Staaten, von denen wir momentan nicht wissen, wohin die Reise geht ...

Empfehlen
bernd stegmann

Neuerdings bezahlen wir unsere "Exporte" selbst, um die Arbeitsplätze zu erhalten.

---

Empfehlen
Wolfgang Reich
Wolfgang Reich (Athelas) - 03.09.2012 19:54 Uhr

Unverantwortbar

Sollte die Sache mit den U-Booten stimmen, wäre diese Regierung für mich unwählbar.

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 08:11 Uhr
Claus Maier

Wen würden Sie denn bitte sonst wählen?

Was macht es für einen Unterschied ob Rot, Röter, Gelb oder Schwarz?
Alles ein Gesocks.
Nationale Politik ist mal angesagt! politik für den deutschen Arbeiter, Rentner
und diejenigen, die ihren Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen müssen.
Und nicht für grichische Reeder, spanische Bänkster und weiss Gott noch wen.

schönen Tag noch

Empfehlen
Eric Elert
Eric Elert (EE_DD) - 04.09.2012 00:10 Uhr

links?

Zugegeben: In einer Alleinregierung kann ich mir die auch nicht vorstellen, aber als Koalition mit der SPD (?) wären die doch nicht übel. Gysi's Reden haben Hand und Fuß, und während andere Parteien nahe dem Billionen-Bereich Gelder für Griechenland propagieren, weist die Linke dezent drauf hin, wo das Geld doch mehr gebraucht würde.

Empfehlen
K. Peter Luecke

@W.Reich: Bravo! Endlich: Angriff - Ran - Versenken! Ich jedenfalls ...

... habe diese Leute - U-Boote hin oder her - noch nie gewählt und warte schon seit Jahrzehnten auf Unterstützung. Also, Piraten, Rohr 1 - feuerbereit !

Empfehlen
bernd stegmann

Es gibt zig Parteien, die man wählen könnte, z.B. DieFreiheit. Man müßte nur mal die Augen öffnen.

---

Empfehlen
Wolfgang Reich
Wolfgang Reich (Athelas) - 03.09.2012 20:46 Uhr

Farbe

Ich habe gehört, dass es da noch andere Parteien geben soll. Irgendwas mit einer Farbe... grün, ja. Nee, die Grünen sind sowieso unwählbar.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 03.09.2012 20:03 Uhr

Sehr interessant

Wen würden Sie denn bitte sonst wählen?

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1962, politischer Korrespondent in Berlin.

Jüngste Beiträge

Hollandes Hand

Von Günther Nonnenmacher

Die Bundesregierung sollte sich klar darüber sein, was genau es bedeutet, wenn sie zur Krisenbewältigung „mehr Europa“ fordert. Mehr 31 33