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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Isaf-Mandat „Bundeswehr auch in den Süden Afghanistans“

 ·  Der deutsche UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Koenigs, widerspricht der Bundesregierung: Auch die Bundeswehr müsse sich auf militärische Einsätze in besonders gefährlichen Landesteilen einstellen.

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Heiner Toenne

Bundeswehr im Sueden

Herr Koenigs war ja schon immer bekannt fuer unkonventionelle Sachen. Auch hier in Afghanistan hat der die Leute nach seiner Ankunft maechtig aufgeschreckt. Aber die Bundeswehr in den Sueden des Landes schicken ? Ich weiss nicht, ob das die Deutschen in Deutschland nicht ueberfordert. Grundsaetzlich halt ich es aber fuer richtig, dass die BW hier im Land noch viele Jahre stationiert ist.

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Sebastian Rabe
Sebastian Rabe (w769390) - 04.09.2006 20:42 Uhr

Papiertiger NATO

Als Offizier mit sechsmonatiger Einsatzerfahrung in Afghanistan kann ich dazu nur sagen, daß vor allem die UN dafür bei der Bevölkerung bekannt ist, zwar viele und große Autos zu fahren, daß aber viel Geld in der Verwaltung und im Personalansatz versickert.

Die Zusammenarbeit mit Organen der UN stellte sich häufig als schwierig heraus, da Soldaten häufig Mißtrauen und das Gefühl entgegenschlug, daß die UN ja eigentlich die "wirklich" helfende Organisation wären. Sicherheit, Schutz und aktives Engagement der Schutztruppen seien halt am Anfang notwendig. Die Entwicklung zeigt, wie irrig diese Annahme war.

Oder ist das Schaffen von alternativen Verdienstsektoren und das Werben hierzu nicht ein Kernauftrag der UN?

Mission gescheitert, wegtreten!

Darüberhinaus sollte sich kein Soldat dieser Einsatzarmee sagen lassen müssen, in welchem Kampfgebiet er aus Sicht linker Vordenker, die vor zwei Jahrzehnten die Bundeswehr noch abschaffen wollten, sein Leben riskieren soll. Genau diese Herren haben fast ausschließlich verweigert. Und damals ging es lediglich um "Landesverteidigung".

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