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Veröffentlicht: 28.12.2015, 23:23 Uhr

Atom-Abkommen Iran bringt angereichertes Uran nach Russland

Nachdem der Westen die Sanktionen etwas gelockert hat, hält Teheran einen wichtigen Teil des Atom-Abkommens ein: Die erste Fuhre mit angereichertem Uran hat das Land verlassen.

© dpa Radioaktiv: Iranische Atomwissenschaftler in einem Forschungszentrum im Kernkraftwerk Isfahan.

Der Iran hat am Montag einen wichtigen Teil seiner Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erfüllt. Das Land habe etwas mehr als elf Tonnen schwach angereicherten Urans nach Russland gebracht, gab der amerikanische Außenminister John Kerry in Washington bekannt. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Iran offenbar „zentrale Atom-Verpflichtungen“ einhalte. Kerry sprach von einem „wichtigen Schritt“ dahin, dass der Iran seine Zusage erfüllt, nicht mehr als 300 Kilogramm solch schwach angereicherten Urans zu behalten.

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Das Atomabkommen, das im Juli nach langen Verhandlungen zwischen dem Iran und der Gruppe der fünf UN-Vetomächte und Deutschland in Wien geschlossen wurde, erlaubt dem Iran die friedliche Nutzung der Atomenergie. In dem Abkommen verpflichtet sich Teheran, die Urananreicherung deutlich zurückzufahren und scharfe Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zuzulassen. Im Gegenzug werden die in dem Atomkonflikt verhängten Finanz- und Handelssanktionen schrittweise aufgehoben.

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