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Donnerstag, 16. Februar 2012
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Iran Laridschani hält an Uranprogramm fest

16.08.2005 ·  Der neue iranische Atombeauftragte Laridschani hat angekündigt, das Programm zur Urananreicherung fortzusetzen. Laridschani halte es aber für „theoretisch möglich“, daß der Streit vor den UN-Sicherheitsrat gebracht werde.

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Der neue iranische Atombeauftragte Ali Laridschani hat eine Fortsetzung des Programms zur Urananreicherung angekündigt.

Die Europäer müßten verstehen, „daß die iranische Regierung entschlossen ist, den Produktionskreislauf für nuklearen Brennstoff zu behalten“ und damit auch die Urananreicherung, sagte Laridschani in seinem ersten Interview nach seiner Ernennung der iranischen Regierungszeitung „Schargh“ vom Dienstag.

Streit vor UN-Sicherheitsrat?

Teheran akzeptiere die Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nicht, in der es zur Aufgabe der Uranumwandlung aufgefordert worden war.

Der amerikanische Präsident Bush hat die Iran-Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA als „positiven ersten Schritt“ bezeichnet. Die Welt sei sich einig, daß Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.

Laridschani erklärte es für „theoretisch möglich“, daß der Uranstreit vor den UN-Sicherheitsrat gebracht werde. Teheran halte jedoch an der Wiederinbetriebnahme der Atomanlage in Natans fest, wo Uran angereichert wird. Dafür müsse jedoch „der Verhandlungsweg genutzt werden“.

„Perle gegen ein Bonbon“

Der ultrakonservative Laridschani war am Montag zum Sekretär des nationalen Sicherheitsrates bestimmt worden. Im „Schargh“-Interview bestätigte er, daß er damit auch die Verantwortlichkeit für das Atomprogamm übernommen habe. Laridschani hatte sich in der Vergangenheit unnachgiebig zum Atomstreit geäußert.

Der von der sogenannten EU-3 geforderte Verzicht auf die Urananreicherung im Austausch gegen eine nukleare und wirtschaftliche Zusammenarbeit wäre wie der Tausch einer „Perle gegen ein Bonbon“, hatte Laridschani einmal gesagt.

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