05.02.2012 · Der Streit um Teherans Atomprogramm eskaliert seit einigen Wochen wieder. Das ist keine Überraschung: Die Gegnerschaft zu Israel gehört sozusagen zu den Grundpfeilern des iranischen Regimes.
Von Wolfgang Günter LerchEine der ersten Amtshandlungen Ajatollah Chomeinis, des Gründers der Islamischen Republik Iran, nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1979 war der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dabei ist es bis heute geblieben. Die Gegnerschaft zum jüdischen Staat gehört sozusagen zu den Grundpfeilern des iranischen Regimes.
Der Streit um Teherans Atomprogramm, das keineswegs nur Israel und die Amerikaner beunruhigt, eskaliert seit einigen Wochen wieder. Es wird über mögliche Bedrohungsszenarien berichtet, diskutiert und vor allem spekuliert. Nun hat Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei in einer „Predigt“ davon gesprochen, das zionistische Regime sei „ein Krebsgeschwür und sollte beseitigt werden“. Man mag das als bloße Propaganda abtun, zumal inzwischen auch in Israel die Nennung des Namens „Iran“ irrationale Reaktionen hervorruft.
Dies freilich nicht ohne Grund: Seit Präsident Ahmadineschad im Amt ist, häufen sich Ausfälle gegenüber Israel, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übriglassen - bis hin zur Leugnung des Holocaust.
zu ruediger runge grundpfeiler
nikolaus hesse (firenzass)
- 07.02.2012, 08:28 Uhr
Die Iraner haben sich eben nicht kaufen lassen
Meryem Azimi (MeryemAzimi)
- 06.02.2012, 20:38 Uhr
@Bernbeck Klarstellung
Wolfgang Hebold (hebold)
- 06.02.2012, 17:15 Uhr
Gegnerschaft zu Iran
Daniel Bernbeck (FLH80)
- 06.02.2012, 11:33 Uhr
So danken wir ...
Gerhard Kuhn (myfaz11)
- 06.02.2012, 10:30 Uhr