25.04.2005 · Nach einer Explosion ist nahe der Stadt Kirkuk das zweitgrößte irakische Ölfeld in Brand geraten. Die Behörden gehen von einem Anschlag aus. Als Reaktion stieg der Ölpreis auf 56 Dollar je Barrel.
Nach einer heftigen Explosion ist nahe der irakischen Stadt Kirkuk das zweitgrößte Ölfeld in der Kurden-Region in Brand geraten. Wie Augenzeugen berichteten, hatten Feuerwehren zunächst keine Chance, dem Flammenmeer Herr zu werden.
Die Behörden gingen von einem Anschlag als Ursache der Explosion aus. Erst kürzlich war auf dem Ölfeld die Produktion wieder angelaufen, nachdem sie zuvor durch mehrere Sabotageakte unterbrochen worden war. In New York stieg der Ölpreis als Reaktion auf den Anschlag zum Handelsbeginn um bis zu 1,1 Prozent auf 56 Dollar je Barrel.
Unterdessen sind drei Bombenleger durch ihren eigenen Sprengsatz getötet worden. Wie die Polizei in der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Hilla berichtete, fanden Polizisten am Montag an einer Schnellstraße zwischen Hilla und Mahawil die Leichen der drei Aufständischen. Die von ihnen an der Straße angebrachte Bombe war vorzeitig explodiert.