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Irak Mindestens 40 Tote bei Anschlägen in Schiitenviertel

12.03.2006 ·  Bei drei Bombenanschlägen auf zwei belebten Märkten im Bagdader Schiitenviertel Sadr City sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

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Bei drei Bombenanschlägen im Bagdader Schiitenviertel Sadr City sind am Sonntag mindestens 40 Menschen getötet worden. Mindestens 104 Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums verletzt, als drei Autobomben nahezu zeitgleich auf zwei belebten Märkten von Sadr City hochgingen.

Nach Behördenangaben detonierten zwei Sprengsätze auf dem Ula-Markt, eine dritte Bombe ging auf dem Kajara-Markt hoch. Sicherheitskräfte entdeckten einen vierten Sprengsatz auf einem weiteren Markt und konnten ihn entschärfen.

Anschläge sollen Bürgerkrieg provozieren

In den vergangenen Wochen hatten sich die Zusammenstöße zwischen Sunniten und Schiiten im Irak verstärkt. Beobachter fürchten, daß mit gezielten Angriffen ein Bürgerkrieg provoziert werden soll. Bei weiteren Anschlägen und Angriffen wurden in Bagdad und Umgebung mindestens 15 Menschen getötet und 30 weitere verletzt. Auf der Straße zum Bagdader Flughafen wurden sechs Zivilisten getötet und 13 weitere verletzt, als eine Bombe neben einem vorbeifahrenden amerikanischen Konvoi explodierte.

In Bagdad starben zwei Menschen beim Einschlag einer Granate in ein Wohnhaus im Stadtteil Allawi. Unbekannte erschossen drei Insassen eines Autos im Stadtteil Bajaa im Süden der irakischen Hauptstadt. In Duluijah nördlich von Bagdad töteten Unbekannte einen Zivilpolizisten. Ein Polizeikommandeur wurde in Mamudijah südlich von Badgad erschossen.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AFP, dpa
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