http://www.faz.net/-gpf-8vfrf

Kampf gegen Terrormiliz : Irakische Armee: IS in West-Mossul eingeschlossen

  • Aktualisiert am

Irakische Truppen am Sonntag beim Vormarsch auf die Stadt Mossul Bild: dpa

Die Rückeroberung der Stadt Mossul von den IS-Terrormilizen durch die irakische Armee kommt offenbar weiter voran. Auch die letzte Ausfallstraße soll jetzt unter der Kontrolle der Armee sein.

          Die irakische Armee hat nach eigenen Angaben die verbliebenen Islamisten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in der seit Monaten umkämpften Großstadt Mossul eingeschlossen. Am Mittwoch hätten die Truppen auch die letzte große Ausfallstraße aus dem Westen der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht, sagte ein General der Streitkräfte zu Reuters. Die Soldaten seien nur noch rund einen Kilometer vom nordwestlichen Stadtrand entfernt.

          Die Straße verbindet Mossul mit der IS-Hochburg Tal Afar und führt dann weiter zur syrischen Grenze. Den Ostteil von Mossul hatten die irakischen Streitkräfte im Januar mit amerikanischer Unterstützung nach rund dreimonatiger Offensive eingenommen. Es wird angenommen, dass sich noch mehrere Tausend IS-Kämpfer in Mossul aufhalten, darunter viele aus Ländern des Westens.

          Sie wehren sich mit Heckenschützen, Selbstmordanschlägen, Sprengfallen und Granatfeuer gegen die aus rund 100.000 Kämpfern bestehende regierungstreue Truppe. Den Anti-IS-Verbänden gehören neben irakischen Soldaten und Spezialkräften auch Kämpfer kurdischer und schiitischer Milizen an.

          Quelle: Reuters

          Weitere Themen

          Stabschef Kelly verteidigt Trumps Verhalten Video-Seite öffnen

          Umgang mit Hinterbliebenen : Stabschef Kelly verteidigt Trumps Verhalten

          John Kelly, Donald Trumps Stabschef, ist dem amerikanischen Präsidenten im Streit um den Umgang mit der Witwe eines getöteten Soldaten zur Seite gesprungen. Er habe gedacht, wenigstens die Kondolenzanrufe des Präsidenten seien noch heilig. Trump wurde zuvor wegen seiner an die Öffentlichkeit geratenen Aussagen heftig kritisiert.

          China setzt auf Gesichtserkennung Video-Seite öffnen

          Totale Kontrolle : China setzt auf Gesichtserkennung

          In China müssen die Menschen damit leben, dass ihr Gesicht in der Öffentlichkeit permanent gefilmt, gescannt und ausgewertet wird. Gesichtserkennung hat inzwischen alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst.

          Topmeldungen

          Hier gibt ein Dolmetscher des Bamf zu Testzwecken eine arabische Sprachprobe ab.

          F.A.Z. exklusiv : Wenn der Dialekt die wahre Herkunft verrät

          Was tun, wenn Asylbewerber keinen gültigen Ausweis haben? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge setzt nach eigener Auskunft weltweit einzigartige biometrische Sprachsoftware ein. Sie soll die Herkunft von Asylbewerbern eindeutig ermitteln.

          F.A.Z. exklusiv : Der FC Bayern wächst mit neuen Rekorden

          „Mia san immer reicher“: Sportlich kämpft das Münchner Fußballunternehmen um Anschluss. Wirtschaftlich hält man mit den Großen der Branche in Europa mit. Das zeigen die neuesten Zahlen.
          Warren Buffett

          IBM-Aktie im Plus : Hat Warren Buffett einen Fehler gemacht?

          Kursfeuerwerk beim Börsenflop: Der Aktienkurs des Technologieriesen IBM ist in dieser Woche deutlich gestiegen. Andere prominente Aktien gingen dagegen auf Talfahrt – obwohl dem Produkt ein „Superzyklus“ prognostiziert wird.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.