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Irak : Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Militärbasis

  • Aktualisiert am

Im Irak kam es in den vergangenen Monaten regelmäßig zu Anschlägen, wie hier im Oktober in Bagdad. Bild: dpa

Im Irak hat ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe mehr als 20 Personen getötet. Die meisten von ihnen waren Armee-Rekruten.

          Bei einem Autobombenanschlag auf eine Militärbasis im Irak sind am Dienstag mindestens 25 Personen getötet und 30 weitere verletzt worden. Das Fahrzeug sei am Dienstagvormittag in der Stadt Tadschi explodiert. Der Anschlag wurde demnach 25 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad verübt.

          Ein Selbstmordattentäter raste mit seinem Auto auf der Militärbasis in eine Gruppe von Soldaten und zündete dann seinen Sprengsatz. Der Anschlag geschah, als an den Toren des Stützpunkts mögliche Rekruten anstanden, berichteten Ärzte und das irakische Innenministerium.  Bei den meisten Opfern handelte es sich demnach um Rekruten, die in Kleinbusse steigen wollten.

          Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die irakische Armee ist wie andere Sicherheitskräfte des Landes regelmäßig Ziel von Attentaten. Meist stecken dahinter sunnitische Extremisten wie der irakische Al-Qaida-Ableger, der sich schon mehrfach zu Angriffen auf Rekrutierungszentren im Irak bekannt hatte. Die Anschläge zeigen die Probleme der irakischen Behörden auf, nach dem Abzug der internationalen Truppen die Sicherheit zu gewährleisten.

          Quelle: FAZ.NET mit AFP/Reuters

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