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Internet : Türkei sperrt „YouTube“-Zugang

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Schon einmal war in der Türkei der Zugang zu „YouTube” gesperrt worden Bild: AFP

Es ist schon das zweite Mal, dass die türkische Regierung gegen das Internet-Videoportal „YouTube“ vorgeht: Der Zugang zur Seite wurde nun landesweit gesperrt, weil der Staatsgründer Atatürk in einem Videoclip als „türkischer Affe“ bezeichnet worden sein soll.

          Weil der türkische Staatsgründer Atatürk in einem Videoclip bei „YouTube“ beleidigt worden sein soll, haben die türkischen Behörden landesweit den Zugang zu dem Internet-Videoportal gesperrt. Statt der „YouTube“-Internetseite erschien am Montagvormittag auf türkischen Computern der Hinweis, dass der Zugang zu dem Video-Portal aufgrund einer Entscheidung eines Gerichts Ankara gesperrt worden sei.

          Die Zeitung „Milliyet“ berichtete, in dem beanstandeten Clip sei Atatürk als „türkischer Affe“ bezeichnet worden. Die Beleidigung des Staatsgründers ist in der Türkei gesetzlich verboten. Wie lange die Sperrung dauern sollte, war zunächst nicht bekannt.

          Schon im März vergangenen Jahres hatte die Türkei den Zugang zu „YouTube“ wegen eines Atatürk-kritischen Clips einige Tage lang gesperrt. Damals war Atatürk als Homosexueller bezeichnet worden. Der Zugang wurde wieder freigegeben, nachdem der Beitrag von der „YouTube“-Website gelöscht wurde.

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