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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Inhaftierte Deutsche im Kosovo Halbgares aus der BND-Gerüchteküche

 ·  Der Fall der drei inhaftierten Deutschen, die im Auftrag des BND in Prishtina einen Anschlag verübt haben sollen, wird immer rätselhafter. Statt der Lautlosigkeit, mit der Geheimdienste kleine Unstimmigkeiten für gewöhnlich klären, herrscht Getöse. Soll die Geschichte bewusst Aufsehen erregen?

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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Robert Miller
Robert Miller (Dr_Rob) - 26.11.2008 14:39 Uhr

Die wahren Verbrecher sitzen in...

... Berlin. Denn wenn man seit (spätestens) 2005 weiß, mit wem man es zu tun hat, und diesem Gangster dann trotzdem 1 Milliarde! Euro jährlich überweist - während man als Steuerzahler hier in Deutschland nur gegängelt wird. Das ist kriminell!

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Frank Seidel
Frank Seidel (WehrDich) - 26.11.2008 12:02 Uhr

Selbst schuld: Jetzt zeigt das Kosovo-Regime sein wahres Gesicht

Wer sich vorschnell aus dem Fenster lehnt, wie die Bundesregierung es mit der vollkommen falschen Anerkennung der Autonomie des Kosovo getan hat, der darf sich nicht wundern, daß dieses mafiöse Regime jetzt sein wahres Gesicht zeigt. Gerade hatte Deutschland noch bei der Autonomie geholfen, legt man sich jetzt mit der Bundesregierung an. Das ist die Logik des Verbrechens. Es geht um viel Geld und natürlich um die Weigerung des Regimes, rechtsstaatliche Strukturen einzuführen und sich selbst rechtsstaatlichen Regeln zu unterwerfen. Das wäre für das Regime ja auch tödlich. Immerhin wird Premier Thaci mit internationalem Haftbefehl gesucht, da er rechtskräftig verurteilt ist. Jetzt mag man meinen, na ja, es war nur Serbien, das ihn verurteilt hat. Aber da beginnen die demokratischen Strukturen zu greifen und die ihm zur Last gelegten Verbrechen wiegen schwer. Die einzige Sprache, die dieses Regime versteht, ist die Sprache der Gewalt. Und die EU- und allen voran Deutschland sollte sich rechtsstaatlich, aber auch machtvoll mit "Null" Toleranz gegenüber solchen Eskapaden zeigen, sonst tanzen die Repräsentanten dieses kosovarischen "Operettenstaates" der europäischen Gemeinschaft dauerhaft auf der Nase herum. Also: Schluß mit lustig!

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 26.11.2008 11:51 Uhr

cui bono...

..dieses Skandälchen?

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Sergej Schukov

Kriminelle Machenschaften

Die Festnahme mehrerer BND-Agenten im Kosovo wirft zum wiederholten Male ein Schlaglicht auf den polit-kriminellen Charakter der Geschehnisse in dem westlichen Protektorat. Den drei Männern, die für eine Tarnfirma der deutschen Auslandsspionage arbeiteten, wurde vorgeworfen, in mehrere Bombenanschläge gegen Einrichtungen der EU sowie der UNO verwickelt zu sein. Tatsächlich war der BND bereits in der Vergangenheit in kriminelle Machenschaften im Kosovo involviert; er half beim Aufbau der Terrororganisation UCK und hielt Kontakt zu den Organisatoren der kosovo-albanischen Pogrome, die im März 2004 zahlreiche Todesopfer forderten. Ziel war es jeweils, die politische Entwicklung in dem Gebiet entscheidend zu beeinflussen. Beobachter schließen nicht aus, dass die Festnahme von der kosovarischen Mafia in die Wege geleitet worden ist. Der BND hatte in der Vergangenheit mehrfach über die Organisierte Kriminalität in Pristina berichtet, die in der dortigen "Regierung" Amtsträger stellt; genannt wurde etwa der gegenwärtige "Ministerpräsident". Für die kriminellen Verhältnisse im Kosovo trägt vor allem Berlin Verantwortung, dass die Herausbildung eines kosovarischen "Staates" unter Führung mutmaßlicher Gangster durchgesetzt hat - unter Mithilfe des BND.

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Helmers Helmers

Auf solche V-Mann Führer kann man verzichten, schade fürs Geld!

Noch dümmere Zufälle in Verbindung mit V-Mann Führung habe ich noch nicht erlebt. Rücktritt der Verantwortlichen und deren bezahlten Gelder ist das wenigste!

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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