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Indien und Georgien Attentatsversuche auf israelische Diplomaten

 ·  Bei einer Explosion nahe der israelischen Botschaft in Delhi sind mehrere Menschen verletzt worden. In Georgien wurde ein Anschlag verhindert. Israels Ministerpräsident Netanjahu bezichtigte Iran und die Hizbullah der Anschläge.

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Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat Iran und die libanesische Hizbullah-Miliz bezichtigt, hinter den beiden Anschlagsversuchen auf israelische Diplomaten in Indien und Georgien zu stecken. In Delhi wurde am Montag bei der Explosion eines Fahrzeugs in der Nähe der Botschaft die Ehefrau eines Diplomaten verletzt. Die indische Polizei sprach von weiteren Verletzten.

In Tiflis konnte am Fahrzeug eines Botschaftsmitarbeiters ein Sprengsatz noch rechtzeitig entschärft werden. Nach Angaben des georgischen Innenministeriums sollte eine Handgranate zur Explosion gebracht werden. Die israelische Regierung versetzte alle Auslandsvertretungen in höchste Alarmbereitschaft. Am 12. Februar jährte sich zum vierten Mal der Mordanschlag auf den Hizbullah-Militärchef Mughnijeh. Die Miliz beschuldigt Israel, ihn getötet zu haben und kündigte Vergeltung an.

Netanjahu bestätigte am Montag Berichte, wonach vor kurzem Anschläge auf den israelischen Botschafter in Aserbaidschan sowie auf Israelis in der thailändischen Hauptstadt Bangkok vereitelt worden seien. In beiden Fällen wurden Hizbullah-Mitglieder verdächtigt. Schon seit dem Krieg gegen Israel im Jahr 2006 bemüht sich die schiitische Miliz verstärkt, israelische Ziele im Ausland anzugreifen.

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Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.

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