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Im Gespräch: Wolfgang Ischinger „Die zweite Reihe nimmt uns keiner mehr ab“

 ·  An diesem Freitag beginnt die 49. Münchner Sicherheitskonferenz. Im FAZ.NET-Interview spricht ihr Vorsitzender, Wolfgang Ischinger, über deutsche Fehler im Mali-Konflikt, falsche Zurückhaltung der Politik und die Bedeutung von Münchner Hinterzimmertreffen.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (30)

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henning strothjohann

raushalten aus allem ist auch keine Lösung

man denke an Ruanda, da entfesselte sich ein wahrer Völkermord und der Westen zog alles ab incl. UN Soldaten und ließ ihn geschehen.

Und wenn wir keine Soldatenleben riskieren dürfen, ja dann solte man vielleicht diese ganze Berufsgruppe beseitigen. Der Soldat geht nunmal Risiken ein, wenn es ernst wird. Wollten wir bewirken, daß es niemals ernst wird, brauchen wir auch keine Soldaten.

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Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 01.02.2013 10:47 Uhr

Anteil der Entscheidungsträgerinnen im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln

Na das beruhigt mich ja! Ist natürlich ein Qualitätsmerkmal an sich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 13:41 Uhr
jürgen jürgen

Herrenwitze

hoffentlich fallen dort keine Herrenwitze über Dirndl-Size der Entscheidungsträgerinnen,sonst wird daraus noch eine Konferenz über die Sicherheit von Entscheidungsträgerinnen.Für den Brasilianischen Vertreter kann man ja Claudia Roth ausladen.

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Klaus Letis

Drückt diesen Herren eine Knarre in die Hand

Und eine Fahrkarte in irgendein fernes Land.

Die Geschichte Deutschlands dürfte jedem anderen Land bekannt sein.
Das ein Haufen Verrückter (Rot/Grün) losmarschiert sind, um Belgrad und die Talliban zu bombardieren, ist kein Maß.

Die Deutschen haben gelernt.
Man mag hier kein Krieg, sofern es nicht um Verbündete wie Nato oder Israel geht.

In fernen Ländern?
Wir können Hilfestellung geben, Waffen schicken oder politische Unterstützung.
Sich in das Schlachtgetümmel gegen Hereros oder anderen zu stürzen, kommt hier nicht gut an. So etwas können sich nur Leute ausdenken, die selber den Kriegsdienst verweigert haben, und von anderen Opfer in absurden Partisanenkriegen verlangen.

Und jedes andere Land wir das verstehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 11:26 Uhr
Hartmut Jacques

Das wird nicht reichen

Die "Knarre" in die Hand drücken reicht nicht. Das haben selbst solche Leute schon des öfteren gehabt, selbst wenn´s am dem Jahrmarkt war.
Nein, einfach mal in einen Kampfeinsatz schicken. Am besten da, wo´s Mann gegen Mann geht. Ich kann versprechen, der ist für den Rest seines Lebens geheilt, oder gehört in eine geschlossene Anstalt.
Mali, Libyen, Ägypten usw. sind innere Angelegenheiten, die tangieren uns nicht. Das einzige, was man mit diesen Einmischungen erreicht ist, sihc Feinde zu machen, die vorher nicht einmal wussten, dass es ein Land wie Deutschland gibt.
Ich bin nie ein Pazifist gewesen und bin bereit, für mein Land "die Knarre in die Hand zu nehmen" und sie auch zu gebrauchen. Aber nur dann, wenn es wirklich um unsere Interessen geht und nicht um irgendwelche vorgeschobenen Interessen im Sinne von westlichen Werten, wo offen ist, was das eigentlich für Werte sein sollen.

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Georg Noll

Im Gespräch: Die Personalie Wolfgang Ischinger

Der Wunsch der Veranstalter und Gäste der Münchner Sicherheitskonferenz, zur 50jährigen Widerkehr der Gründung der Tagung den Präsidenten der Vereinigten Staaten in München zu begrüßen, ist schon beinahe frivol. Wer Wolgang Ischinger und suite101 googelt, wird verstehen, dass aus protokollarischen Gründen kein US-Präsident einer Einladung von Wolfgang Ischinger annimmt. Ischinger war als Diplomat am Ende selbst im von Personaläffären öfters heimgesuchten Auswärtigen Dienst nicht mehr haltbar.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 01.02.2013 00:51 Uhr

Alarmierte Eitelkeit : Antonio P. aus Brasilien auf dem Saalplatz eines deutschen Generals !?

Selbst Bundestagsabgeordneten droht Verbannung aus der Höckerchenzone !?

Gut, dass Weltstrategie Ischinger im Hinterzimmer schon ausgeknobelt hat, wie Deutschland diese drohende Schmach abwenden kann:
Einfach mal mehr Negerhütten bombardieren. Gerne gemeinsam mit Frankreich im kolonialen Mülleimer. Die bitten sogar darum ! ...

Wer sich je fragte, mit welch vernageltem Bündniswahn es Europa fertiggebracht hat, ein Schülerattentat auf Fritze Ferdinand zu einem Weltkrieg aufzublasen - im Interview findet er reichlich Hinweise.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 01.02.2013 00:32 Uhr

„Die zweite Reihe nimmt uns keiner mehr ab“

.....sicherheitspolitischen Entscheidungen in der zweiten Reihe stehen.
####
Dann solten wir vielleich einmal anfangen eine Sicherheitspolitik zu entwerfen!
.
Die überkommende Lösung, wir schicken die Bundeswehr scheint (vergl dazu alle asymstrischen Kriege der letzten 250 Jahre. Clausewitz>Heute) nicht mehr zu funktionieren.
.
Sicherheitspolitik ist, das sollte so langsam klar sein, nicht erst die Reaktion auf eine total verfahrere Situation die zur Gewalt escaliert ist, sonder auch mal Prävention, Entwicklung, Ausgleich, massive Hilfen....... !
.
Das kommt, wenn mal einmal die Konflkte der letzen Jahrzehnte durchrechnet um Potenzen billiger als die "Kriege"
.
Menschen die eine Perspektive haben, satt zu essen, mitentscheiden,.... also etwas zu verlieren können, überlegen sich zweimal ob sie das alles für eine ungewissen, verprochen Zukunft riskieren!
.
Der gute alte Spruch (Brecht): "Erst kommt das Fressen dann kommt die Moral(Religion)!" hat immer noch Gültigkeit!
.
Weiss
Sikasu

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 11:42 Uhr
Hartmut Jacques

Wie schön einfach das doch so ist

Massive Hilfe geben. Ist ja richtig, setzt doch aber voraus, dass diese Hilfen auch als solche angewandt werden. Wie wollen Sie das denn erreichen. Diese Länder sind keine Kolonien, sondern souveräne Staaten. Wollen Sie sie wieder zu Kolonien machen? Dann sagen Sie das bitte auch. Denn ganu darauf läuft Ihre These hinaus.
Was ist an Geld nach Afrika geflossen und wo ist es geblieben? Wieviel Schuldenerlasse hat es gegeben und was haben sie bewirkt?
Das einzige, was man tun kann, ist die Entwicklungshilfen als reine Sachleistungen zu gewähren und das nur mit entsprechenden Auflagen und Prüfung der Sinnhaftigkeit für das jeweilige Land.
Ich habe selbst an Projekten mitgearbeitet, wo wir uns gefragt haben, wofür brauchen die Leute das dort (z.B. Kraftwerke 400 MW, nur gab es keinen Bedarf dafür, es war der typische dritte Schritt vor dem ersten).

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Andreas Gehrmann

"It´s the economy, stupid!"

Hat eigentlich jemand mitbekommen, dass die französische Nuklearindustrie im Nachbarland von Mali, nämlich Nigeria, die Uranminen ausbeutet?
Und natürlich haben die Franzosen, nach Hollande, keine eigene Interessen dort? Die Uranindustrie in Frankreich (Areva) hat wohl Angst, dass die Lage dort so instabil wird, dass es ihnen die Profite verhagelt. Und unter welchen Bedingungen die Menschen in Nigeria Uran abbauen ... mein lieber Schwan ... das ist aber ein anderes Thema ...
Und Deutschland? Nun, wir beziehen von den Franzosen unser Uran. Wo das wohl herkommt und unter welchen Bedingungen das abgebaut wird, liegt ja nicht in unserer Verantwortung? Wir kaufen das ja nur! Also, da müssen wir ja unbedingt auch unsere Interessen wahrnehmen - genau wie am Hindukush und - wer weiß - auch in Syrien und Iran?
Wenn die "Kampfbomberfriedenserhaltungsstaffel" unserer Verbündeten erfolgreich war, dann spielen wir auch wieder mit - wetten?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 12:57 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.02.2013 12:57 Uhr

Wie gluecklich wir uns doch preisen muessen, dass es so schlaue foristen gibt, wie der Herr

Gehrmann!
Nur leider scheinen diese Schlauberger nur einige Worte englisch zu sprechern und wollen damit angeben. Aber Loesungen koennen die keine anbieten. Andere dumm zu nennen geht gut!

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Hartmut Jacques

Es ist zwar traurig,

aber leider muss ich Ihnen zustimmen

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Wolfgang Richter

Sterben für Afrika?

Als (zum Glück) Nicht-(Ex)-Kolonialmacht hat sich D im Gegensatz zu GB und F in Afrika bisher zurückgehalten. Das muß auch so bleiben.
Die wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen in der Zone haben andere Mächte.
Man kann gern Frankreich bei dem an sich lobenswerten Kampf gegen die malischen Islamisten helfen. Aber mit begrenztem, reversiblem Einsatz. Und vor allem, ohne Bundeswehr-Soldaten zu opfern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 11:50 Uhr
Hartmut Jacques

Irgendwie schon,

Was die Zurückhaltung anbelangt, sollten Sie doch mal das Fernsehen einschalten. Da wird doch mächtig an den Greueln der Deutschen in den kurzfristigen deutschen Kolonien gearbeitet.
Zwar vermittelten meine Wahrnehmungen, die ich in den späten fünfzigern des vorigen Jahrhunderts dort vor Ort im ehemaligen "Deutsch-Südwest" sammeln konnte, ein vollständig anderes Bild.
Aber so ist es mit der Geschichte. Sie ist nun mal eben - was ja auch nachvolluiehbar ist - die Summe aller Klitterungen.

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Gerold Keefer

Lasst und für das Mali-Flugticket von Herr Ischinger sammeln!

"Ich verbrachte die meiste Zeit meines Militärdienstes als Spitzenklasse-Muskelmann für die Konzerne, die Wall Street und die Banker." - Smedley Butler, Generalmajor US-Marines, 1935

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alois schneider
alois schneider (formal) - 31.01.2013 21:14 Uhr

und für die erste Reihe reicht es bei weitem nicht

die deutschen Interessen sind noch nicht einmal definiert, geschweige denn, das sie irgendwo verteidigt werden. Womit auch? Die Bundeswehr ist kaputt gekürzt worden.
Wir sind nicht einmal in der Lage, die deutschen Interessen auf dem Alexanderplatz zu verteidigen.

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Rolf Joachim Siegen

Verbraemter Neo Kolonialismus

Ischinger behauptet pauschal 'deutsche Sicherheitsinteressen' in Mali. Eine Substantiierung fuer diese Behauptung wurde nicht eingefordert.
M. E. hat dieses Gespraech keinerlei Erkenntniswert, denn es tritt auf der Stelle.

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wolf haupricht

Es ist der Ehre zu viel, wenn Hr. Ischinger......

D Zögerlichkeit vorwirft. Gäbe es nicht die Bodenschätze und die Präsenz der ehemaligen Kolonialmacht, hätte kein Hahn gekräht und Soldaten entsandt. Dass die Rebellen bzw Banditen sehr schnell zurück geschlagen wurden zeigt doch, dass es nicht stärkerer Kräfte über die Fremdenlegion hinaus bedurfte. Richtig ist allerdings, die Afrikaner anzuhalten, selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Bessere Partner als Franzosen hätte Mail gar nicht bekommen können. Deswegen keine Soldaten in Afrika.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 20:43 Uhr
wolf haupricht

Irak und AFG ist mit der Situation

in Mali nicht vergleichbar. Dass die Islamistenrebellen zurück weichen, heisst nicht, dass diese ihre Ziele aufgeben. Sollen aber deutsche Soldaten hier jahrelang die Versäumnisse der Franzosen und Afrikaner ausbaden? Die westafrikanische Eingreiftruppe ist ja gerade für solche Fälle gegründet worden, hat aber häufig ein Handicap und wenig Geld. Ob das ein Grund sein soll, deutsche Soldaten dort hin zum Kämpfen zu beordern? Ich meine, nein. Übrigens hat FR keine Soldaten gefordert und wird das auch nicht tun, da FR zu sehr in Mali, Niger, dem Tschad usw historisch verbunden bleibt.

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Roland Müller

Herr Haupricht,

mit dem schnellen Zurückschlagen ist meistens nicht weit her. Im Irak und in Afghanistan hat der Krieg erst richtig begonnen nach dem der "Feind" schnell zurückgeschlagen war bzw. laut Herrn Bush der Krieg gar beendet war.

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Frank Sperling

... ja, aber nur, was die Übernahme von Kosten angeht.

Militärisch und politisch will niemand Deutschland in der 1.Reihe haben. Und Deutschland selber ? Täte ja evtl. wollen, überzeugende Konzepte und Persönlichkeiten sind ja Gott-sei-Dank nicht in Sicht. Außerdem haut die Linke der Rechten rechtzeitig eins auf die Backe und dann kommt Sanitätspräsenz raus.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 31.01.2013 17:35 Uhr

Warum ist der Herr nicht in Mali wenn deutsche Präsenz so wichtig ist?

Ich werde nicht dort tätig!
Man sollte im Karnelval wieder die: Ohne uns Truppen aufstellen.
ggf öffentliches schreiben von KDV Anträgen zelebrieren.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 31.01.2013 17:27 Uhr

"Deutsche Sicherheitsinteressen" – aus dem Munde eines Bilderberger

Dass Wolfgang Ischinger ein sog. „Bilderberger“ ist, das wird hier nicht erwähnt. Und was die Bilderberger sind, das ist sehr ausführlich, wenn auch ziemlich diplomatisch, unter Wikipedia notiert. U.a. ist dort zu lesen, dass diese Bilderbergerkonferenz seit 2010 von einem Vertrauten von Goldman-Sachs geleitet wird. Dem Bankhaus, dem wir u.a. den Euro verdanken, nebst dem Szenarium, welches die Eurokrise initiiert hat - die Bilanzfälschungen Griechenlands. Es wird Zeit sich darüber Gedanken zu machen, von welchen Gestalten gegenwärtig die Welt regiert wird, und die uns von einem Krieg zum anderen treiben. „Deutsche Sicherheitsinteressen“ wären da also in Mali berührt. Ich hätte gerne gefragt – welche?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 19:16 Uhr
Günter Düsterhus

Was mir wiklich Angst macht

ist die Abschaffung des Wehrdienst. Diese Leute werden uns unsere eigenen Söldner
auf die Haut hetzen ,wenn ihr schönes Geldsystem zusammenbricht. Schade das es
nicht in jedem Dorf und jeder Stadt dutzende Binsack´s gibt, die die Menschen aufklären und warnen.

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Hans-Heinrich Dieter

Die erste Reihe ist anstrengend!

Auch Verteidigungsminister de Maizière wird nicht müde zu betonen, dass Deutschland seiner gewachsenen Bedeutung in Europa sicherheitspolitisch gerecht werden muss. Dazu müssen aber auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Bundeswehr ist für weitgehend eigenständige Interventionen oder Teilnahme an anspruchsvollen militärischen Interventionen im Hinblick auf Führung, Aufklärung, Luftbeweglichkeit und Luftunterstützung nur bedingt ausgerüstet und wird diese gravierenden Defizite auch in nächster Zeit nur langsam oder überhaupt nicht beseitigen können, weil die Bundeswehr unterfinanziert ist und bleibt.
In der ersten politischen Reihe muss man außerdem wissen, was die eigenen vitalen Interessen sind und man braucht ein außen- und sicherheitspolitisches Konzept. Solange Deutschland weiß was es wirklich will, muss es in der zweiten Reihe bleiben - aber das ist ja eigentlich so gewollt.

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Peter Slater

Deutschland hat Frankreich ziemlich allein gelassen, obwohl Mali AUSDRÜCKLICH nach ...

... deutschen Truppen verlangte und nur mit ein paar lächerlichen Flugzeugen anzukommen, das halte ich für bedenklich. Man kann natürlich immer die Verfassung als Entschuldigung nehmen und sagen, das für jede Kleinigkeit der Bundestag abstimmen muss, aber wenn es eindeutig zur Terrorismusbekämpfung kommt und JETZT gehandelt werden muss, dann zieht Deutschland den Kopf ein ... und schlimmer wird es erst dann, wenn wir eine rot-rot-grüne Bundesregierung haben, allein schon deswegen, als die roten Bundesstaaten ja förmlich den Radikal-Islamismus ins Haus holen, z.B das NRW erlaubte das Salafisten den Koran millionenfach verteilen liessen, obwohl die dortige Landesregierung weiss, das Salafisten westliche Bürger und Christen aus dem Weg geschafft haben wollen ... Grossbritannien nimmt hingegen den Kampf gegen den Terrorismus war und setzt das Militär ein und unterstützt Frankreich x

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 23:40 Uhr
Wolfgang Richter

"Nach deutschen Truppen verlangt"

Verlangen kann man viel, die Frage ist aber, was man bekommt.
Deutschland hat keine "expendable" Fremdenlegion.
Zudem würden bei dem in Mali nötigen "robusten" Einsatz täglich 100 deutsche Soldaten vor einem (bevorzugt roten) Staatsanwalt landen und 50% davon verurteilt werden.
Wer in fremden Ländern kämpfen und töten will, sollte sehr gute Argumente dafür haben.
Deutschland hat sie (zum Glück) nicht. Es hat in Afrika weder wesentliche machtpolitische noch wirtschaftliche Interessen. Bei GB und F ist das anders.
Zu Frankreich: Mitterand zwang uns für die Wiedervereinigung den Euro auf ("Versailles ohne Krieg"), Hollande strebt eine Banken-Haftungsunion zu unseren Ungunsten an und versucht immer wieder, uns für Club Med zahlen zu lassen.
So einem "Freund" und "Partner" sind wir gar nichts schuldig.

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Günter Düsterhus

Eins sollten sie Googeln

Diese Salafisten werden von Verbrechern, Menschenhändlern und Rauschgiftkartellen
missbraucht. Sie werden von MI6 und CIA in Syrien missbraucht. Sie werden nicht
zuletzt von Saudiarabien finanziert. Und all das wird nicht von Rot-Rot -Grün
sondern von Merkel mit Panzern, Waffenfabriken und Schuhlungen der Bundespolizei
unterstützt. Bundespolizisten sind sogar bei Enthauptungen in Saudiarabien anwesend.
Ich will keine Salafisten verteidigen, aber was man mit Religion in Arabien anrichtet
wird bei uns vom goldenen Kalb, den Banken erledigt.

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Roland Müller

Die französische Regierung

hat auch anlässlich der Fünfzigjahrfeier des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages eine gemeinsame deutsch-französische Arbeitslosenversicherung gefordert, da die französische pleite ist. Was denken Sie darüber, Herr Slater. Sollte man Frankreich niemals mit seinen Problemen allein lassen unabhängig von der Frage, was für einen Unsinn Mr. Hollande gerade treibt? Oder ist irgendwann doch der Spaß vorbei?

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 31.01.2013 17:32 Uhr

Wie stark hat Frankreich in den letzten 6 Monaten seine Kräfte in Afghanistan reduziert

im Vergleich zu Deutschland?

Der Mann war 2001 in Washington und will mir erzählen das die Lage in Mali die Sicherheitsinteressen in Deutschland betrifft?
Die Attentäter machten ihre fligerische Ausbildung in den USA, einer der attentäter studierte in Hamburg. Wenn heute ein Islamist in einem Steinbruch das Sprengen von Gestein erlernt gibt es dafür wahrscheinlich keine Meldepflicht, oder doch.
Wenn ich als malischer Wutbürger Frankreich angreifen will tue ich das in Paris, will ich Deutschland angreifen versuche ich es in Berlin und will ich meine Regierung angreifen tue ich es in Mali. Deutschland wird am Hindukusch verteidigt wie der Hindukusch im Sauerland.

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