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Auszählung beginnt : Hohe Wahlbeteiligung bei Präsidentschaftswahl in Iran

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Der iranische Spitzenkandidat des erzkonservativen Klerus, Ebrahim Raisi, gibt in einem Wahllokal in Teheran, Iran, seine Stimme ab. Bild: dpa

Wegen des hohen Andrangs zur Wahl des iranischen Präsidenten musste die Öffnungszeit der Wahllokale um mehrere Stunden verlängert werden. Mit einem Ergebnis wird nicht vor Samstag gerechnet.

          Bei der Präsidentschaftswahl in Iran hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Wie das Innenministerium mitteilte, gaben mehr als 40 Millionen Wähler ihre Stimme ab. Dies bedeute eine Wahlbeteiligung von rund 70 Prozent. Die Auszählung habe begonnen. Die Regierung hatte die Öffnungszeit der Wahllokale wegen des großen Andrangs um mindestens fünf Stunden verlängern müssen. Mit Ergebnissen wird nicht vor Samstag gerechnet.

          Viele Wähler sehen in der Abstimmung eine Schicksalsentscheidung für das Land. Es geht um die Fortsetzung der von Amtsinhaber Hassan Rohani verfolgten Reformpolitik, die den Iranern mehr Freiheiten und eine Erholung der Wirtschaft bringen soll. Rohanis schärfster Konkurrent ist der erzkonservative Ebrahim Raisi, ein enger Vertrauter des obersten geistlichen und politischen Führers, Ajatollah Ali Chamenei. Dieser hatte die Bürger dazu aufgerufen, in großer Zahl und frühzeitig zur Wahl zu gehen. „Das Schicksal des Landes wird vom Volke bestimmt“, erklärte er.

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