21.12.2008 · Im Zentrum der griechischen Hauptstadt ist es in der Nacht abermals zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen Randalierer vor, die Feuer legten. Die Krawalle dauerten bis zum Morgen an.
Im Zentrum Athens ist es in der Nacht zum Sonntag abermals zu Ausschreitungen gekommen. Etwa 150 Vermummte bewarfen die Polizei mit Molotow-Cocktails und zündeten Mülltonnen an. Die Polizei setzte Tränengas ein. Zudem griffen Unbekannte zwei Banken, den Parkplatz der Polizeischule der griechischen Hauptstadt und zwei weitere staatliche Gebäude an. Verletzt wurde niemand, wie das staatliche Fernsehen (NET) am Morgen berichtete.
Die Ausschreitungen begannen nach einer Mahnwache an dem Ort, an dem vor zwei Wochen der 15 Jahre alte Alexandros Grigoropoulos durch die Kugel einer Polizeipistole getötet wurde. Etwa 150 Chaoten lösten sich aus der Mahnwache und zogen zur Technischen Universität. Von dort aus griffen sie die Polizei an. Die Ausschreitungen dauerten bis zum frühen Morgen.
Zuvor hatten Unbekannte Brandsätze vor zwei Behördengebäuden gezündet. Es entstand erheblicher Sachschaden. Andere attackierten mit Brandflaschen den Parkplatz der Athener Polizeischule. Sieben Polizeiautos brannten aus.
Tranengas reicht nicht mehr, Soldaten einsetzen
Peter Slater (Wales-Rhondda)
- 21.12.2008, 13:48 Uhr
Regierung muss zurücktreten
Nicolai Wentzel (Nicolai_Wentzel)
- 23.12.2008, 14:57 Uhr