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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Unheilvolle Morgendämmerung

 ·  Die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi steht vor dem Einzug ins griechische Parlament. Das Parteiprogramm sieht Schießbefehle gegen Flüchtlinge und Arbeitslager für kriminelle Ausländer vor.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (35)

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Paul Banaschak

Th. Walter - richtig, Deutschland - unter Schröder - ist mit Schuld an der Verschuldungsorgie

das heisst aber nicht, dass wir die Orgie weiter unterstützten müssen.
Das gibt den griechischen Politikern auch nicht das Recht, Deutschland zu diffamieren und zu behaupten, dass D Profit aus den Krediten an Griechenland zieht. Jedes Kind - auch in GR - weiss, dass Deutschland alleine durch die Bankenabschreibungen zwischen zwandig-dreissig Mrd. EUR verliert. Und diese Grössenordnung gilt nur, wenn die GR die jetzigen Kredite zurückzahlen. Wobei jeder weiss, dass dies nie der Fall sein wird.
Nicht wir geifern, sondern die griechischen Politiker geifern, und zwar die in allen Parteien.
Und genau deshalb kann es nur eine Lösung für GR geben: raus aus dem EUR. Dann hören diese Schuldzuweisen auf andere auf.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 03.05.2012 19:22 Uhr

Götterdämmerung

In Griechenland zeigt sich das Versagen der sog. 'Demokratie' am deutlichsten:
Sie ist nichts weiter als eine Bestechungsorgie, die einer privilegierten Politkaste sog. 'Volksvertreter' das Stimmvieh gewogen macht und die Mittel dafür aus Schuldenmachen aquiriert, für deren Garantie der kulturmarxistische Bruder EU gegen fatale Gesellschaftsexperimente wie Multikulti und Genderwahn einzustehen vorgibt- indes ist nichts davon wahr.
Verlierer ist in jedem Fall das Volk.
In Griechenland entsteht eine Bewegung, die den Salonkommunisten und ihren linksgrünen Gesellschaftsingenieuren hier ein Greuel ist.
Was nichts daran ändert, daß sie zeitversetzt auch hier kommen wird, wenn das Volk enteignet werden muß und die schuldenbasierten, hohlen Sozialsysteme zusammenbrechen.
Und das ist gut so.

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Harald Sulzmann

Es wundert mich nicht

Wer etwas aelter ist kann sich sicher noch an die Militaerdiktatur in Griechenland erinnern. Ich habe hier schoneinmal geschrieben, dass es wieder so kommen kann. Dass Menschen entsprechend radikal reagieren wenn sie mit der Realtitaet des wirtschaftlichen Abstiegs konfrontiert werden ist doch klar. Das war am Ende der Weimarer Republik so, das ist in anderen Laendern auch so. Die sozial Schwachen spueren die Einschnitte am staerksten und haben Angst vor dem Wettbewerb mit fremden "Eindringlingen". Das Schema ist bekannt. Dazu bietet sich ja auch noch der Nachbar Tuerkei als "Erbfeind" an, damit man von den internen Problemen bestens ablenken kann, die EU-Troika sowieso. Es ist wie ueberall in Europa. Wenn sich Politiker der etablierten Parteien zu fein sind sich um die Befindlichkeiten der Menschen zu kuemmern, dann entstehen Bewegungen in denen sich die Menschen verstanden fuehlen. Die Deutschen muessen doch wissen wie sowas passiert, man muss nur in die Ostdeutschen Laender schauen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 20:05 Uhr
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 03.05.2012 20:05 Uhr

Wirklich?

Wie allgemein bekannt ist, durften die Griechen in 500 Jahren osmanischer Herrschaft sowohl ihre Kultur als auch ihre Religion bewahren. Dies änderte sich erst unter dem Diktat einer kulturmarxistischen, 'demokratischen' Ideologie, deren Träger eine überhaupt nicht demokratisch legitimierte EU ist.
Und die Einwohner bedeutender griechischer Inseln, die nur einen Steinwurf vor der türkischen Küste liegen, versorgen sich dort beim 'Erbfeind' preiswert mit dem Nötigsten, was ihnen die EU nur zu Wucherpreisen bietet, alldieweil den kulturell Vielfältigen gemäß gestrengem Ukas der EU kostenlose Rundumversorgung winkt.
Da kommt nunmal Freude auf.

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Paul Banaschak

Griechische Politiker müssen sich gerade nicht um Befindlichkeiten ihrer Wähler kümmern

das habe sie doch die letzten 20-30 Jahre getan´und mit Stellen und Pöstchen die Stimmen gekauft.
Das Schlimme ist doch, dass sogar der Finanzminister mit Lügen durch die Gegend zieht und tatsächlich behauptet, dass Deutschland auch noch Profit mit den Krediten an GR zieht.
Die Politiker sollten mal die Wahrheit sagen. Aber das wäre ja was ganz neues. Und in Griechenland sowieso.

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Christoph Rohde

Nichts für Multikulti-Ideologen

Wenn die, die arbeiten und enteignet werden, dann noch die "arabische Revolution" mitfinanzieren sollen, dann bricht eben der Selbsterhaltungstrieb des Menschen hervor, die Entnormierung. Für Multikultis ist dieser Realitätseinbruch unerträglich, sie verschanzen sich in den Speckgürteln

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 03.05.2012 17:01 Uhr

"Griechische Politiker der alten Elite...

...sollen zudem vor Sondertribunalen des Landesverrats angeklagt und unter Einziehung ihres Vermögens ins Gefängnis gebracht werden."
Diese Partei sollte man auf jeden Fall unterstützen, natürlich unter dem Vorbehalt, dass mit dem eingezogenen Vermögen die deutschen Darlehen beglichen werden :-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 10:53 Uhr
Paul Banaschak

Herr Ziegler, was ist daran Volksverhetzung?

und ist Korruption nicht strafbar? Ist das Kaufen von wählerstimmen keine Korruption? Sollten Politiker nicht für strafbare Handlungen belangt werden?
Ich bitte freundlichst um Aufklärung.

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Horst Ziegler

Oh je

Das ist Volksverhetzung. Und dafür 23 zustimmende Klicks. Eine Katastrophe. Welche zombiehaften Menschen sind hier im Forum am Werke?

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Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 03.05.2012 16:29 Uhr

Ähnlichkeit mit den Neuen Bundesländern...

auch bei "keinerlei Verständnis" für das Wahlprogamm muß man sich eingestehen, daß es sich bei dieser Partei um eine hausgemachtes Problem handelt. Nicht erst seit der derzeitigen wirtschaftlichen Misere haben sich die wirtschaftlichen und geistigen Eliten vielfach ins Ausland orientiert resp. wandern immer noch aus, und das wird sich fortsetzen. Zurück bleibt in erheblichem Prozentsatz so etwas wie der Bodensatz der Gesellschaft. Arm, ohne Bildung, sozial und politisch vernachlössigt, ohne Perspektive. Das ist der Boden, auf dem Rechtsradikalismus und Rassenhaß gedeihen. Die Ähnlichkeit zu Teilen der Neuen Bundesländer und deren politischer Entwicklung drängt sich geradezu auf.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.05.2012 12:07 Uhr
Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 04.05.2012 12:07 Uhr

@Banaschak

wo bitte fließen in Griechenland noch groß Milch und Honig? Vermutlich doch wohl am ehesten bei den Niederlassungen ausländischer Firmen. Die Wirtschatsleistung Griechenlands sinkt, und daß Ihr Kollege sich wieder in Deutschland einfindet, ist eine reine Frage der Zeit.

Im übrigen erklären nicht die Griechen, die von dem Niedergang (noch) nicht erfaßt sind, das Aufkommen solcher Parteien (die bei aller Präsenz ebensowenig Aussicht auf Stimmenmehrheit haben, wie bei uns die NPD), sondern die von mir beschriebenen Fußkranken der Gesellschaft, die große Ähnlichkeiten mit "unseren" haben.

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Paul Banaschak

das stimmt nicht - ich kenne aus der Firma, bei der ich noch angestellt bin

durchaus Griechen, die auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben und zurück nach GR gegangen sind, weil sie dort durchaus gut verdienen. Und noch fliessen ja leider Milch und Honig in Griechenland.
Und trotzdem wachsen schon solche radikalen Parteien. Das ist ganz gefährlich. Was wird dann erst passieren, wenn die Löhne und Gehälter auf das Niveau sinken, auf dem GR wieder konkurrenzfähig ist?
Deshalb gibt es für GR nur eine Lösung: raus aus dem EUR

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 03.05.2012 15:03 Uhr

Herr Walter, leiden Sie an einem Schuld-Komplex?

Geht es Ihnen erst gut, wenn Sie schuld sein dürfen?
Ich bitte auch, sachlich zu formulieren und auf billige Diffamierungsphrasen gegenüber dem politischen Gegner zu verzichten: "plump", "geifern", "höhnen", "perfide".
Es gibt andere Ansichten als die Ihre und das ist auch völlig in Ordnung.
Wenn Sie sachlich diskutieren wollen, dann tun Sie es. Wenn nicht, dann nicht.
Aber glauben Sie doch bitte nicht, eine Schimpfkanonade würde Ihnen die Lufthoheit und einen inhaltlichen Erfolg verschaffen.

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Markus Teuber

Aber Herr Walter,

Sie müßen doch auch zugeben (können?),daß die Griechen an ihrem jetzigen Dilemma die alleinige Schuld tragen (nicht der "radikale Sparkommissar" Deutschland!) ?!
.
Nicht die Deutschen haben das Geld der Griechen über 20 Jahre ohne Rücksicht auf die Zukunft ausgegeben,die Griechen selbst waren es doch !!
.
Wenn die Griechen über Jahrzehnte nicht in der Lage waren,etwa eine anständige Finanzvewaltung auf die Beine zu stellen,sind daran die Deutschen schuld ?
.
Haben die Griechen je um eine fachliche Ausbildungs-Unterstützung ihrer eigenen Beamtenschaft gebeten ? Nicht nur die rechtsradikalen Griechen hätten sich solche Gedanken verboten .
.
Der einzige Fehler ,den die Deutschen gemacht haben,war, den TEuro so untertänig anzunehmen (wie es Untertanen eben zu tun pflegen) -im IRR-Glauben,das müßten sie für ein WEITERHIN "friedliches Europa".
.
Denn ohne den Euro hätten sich auch die Griechen nicht weiter maßlos vershculden können -weil ihnen schon eher der Geldhahn zugedreht worden wäre !

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Michael Arndt

Warum diese Aufregung?

Der "Dreisprung" Bankenpleiten, Staatspleiten, Demokratiepleiten lag spätestens dann auf der Hand, als klar wurde, dass die Politik bereits in der Zeit der Bankenpleiten sowohl kopflos als auch falsch reagierte.
Warum regen wir uns auf?
Wähler ohne Perspektive (und die hat Griechenland nun wirklich nicht) wählen eben radikal.
Deutschland im Jahre 1933 lässt grüßen...
Wir hier im aktuellen Deutschland kleistern den Unmut mit Geld zu und kanalisieren den Frust mit kreativen Politiklösungen (Piraten). Ich persönlich glaube ernsthaft, dass diese Partei eine Erfindung der CDU ist.
Warten wir es ab: Wenn der EURO implodiert ist, das Vermögen pulverisiert, die Steuern weiter erhöht werden müssen und die Renten nicht einmal mehr für die Nebenkosten der Wohnung reichen, ist auch bei uns Schluss mit lustig.
Dann haben wir die Abenddämmerung unseres politischen Systems...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 16:59 Uhr
peter bernhardt

Ich persönlich glaube ernsthaft, dass diese Partei eine Erfindung der CDU ist.

Diese Partei ist wahrlich eine Erfindung! Aber von wem?
Ganz einfach: Am Ende aller Dinge steht der Taler. Der Begriff Dollar, wurde abgeleitet von dem europäischen Namen „Taler“.

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Thorsten Walter

Deutschland ist mit schuld an der griechischen Krise.

Nur will das hier insbesondere der überweigend plump Rechts-Konservativen Leserschaft keiner wahr haben. Gestern wurde hier noch gegeifert die Griechen sollen gefälligts sparen und und würden ohnehin nur von unsrem Geld sich einen lauen Lenz machen.

Heute sieht man das Ergebnis der Sparpolitik. Und man höhnt perfide "Kein Wunder!".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 18:01 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 03.05.2012 18:01 Uhr

Werter Herr Kolb,

sie werden Ihr blaues Wunder erleben - und sitzen (wie im Ersten) in der ersten Reihe. Wenn Europa nicht zusammen steht, sind wir an die banken abverkauft. Lassen Sie Ihre Frustration bei den Griechen oder wem auch immer ab. Europa steht kurz davor einzuknicken, die Mehrheit der Kommentatoren hier bevorzugt schon die "einfachen" Lösungen, weil der Allerwerteste aus Grundeis geht.

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Christian Kolb
Christian Kolb (ASDFJK) - 03.05.2012 17:15 Uhr

Fern aller Realität

Leider kann ich Ihren Ausführungen nicht ganz folgen, da für mich diese 'plumpen Rechts-Konservation'-Meinungen doch eher als gesunder Menschenverstand zu verstehen sind. Deutschland als Retter von Europa darzustellen mag etwas übertrieben sein, aber es als Sündenbock darzustellen ist in diesem Fall jenseits jeglicher Vernunft.
Ein Staatsapparat, der verschwenderisch (wie fast kein anderer) mit seinen Ressourcen umgeht und eine Regierung, die nicht der Lage ist ihr Land politisch sowie wirtschaftlich zu organisieren, sind meiner Meinung die wirkliche Gründen dieser Krise und nicht ein Deutschland, das zwar einen strikten Sparkurs fährt, dies aber nicht aus totalitärem Eigennutz tut, sonder eingesehen hat, dass endlich Schluss sein muss, mit einer Politik die völlig fremd von jeglichen ökonomischen Prinzipien legt.

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Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 03.05.2012 13:41 Uhr

Wohl wahr

Wir sehen hier die Ergebnisse der Verachtung und des Chauvinismus merkelscher Stammtischreden bewundern. Eine "Griechenrettung", welche nichts anderes als eine Bankenrettung war; die gleichen Banken, welche wieder kein Risikomanagement betrieben, sondern im globalen Casino gezockt haben - "der Staat wird sich schon retten." Hächste Zeit, dass dieser Reierung das Geld aus der Hand genommen wird.
Und falls jemand ob des Themas ermüdet sein sollte, so macht er sich keine Vorstellung davon, wie müde andere über die tollen, einfachen Lösungen aus dem Norden Europas sind.

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Björn Piechotta

Mir ist Griechenland inzwischen sowas von egal

Meinetwegen können die sich ne Kuh auf den Thron setzen, ihr Land zum Mond erklären und Schweinen per Gesetz das Fliegen beibringen. NIE WIEDER URLAUB IN GRIECHENLAND!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 12:45 Uhr
Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 03.05.2012 12:45 Uhr

Die eigene Zukunft scheint Ihnen auch egal

Wir sind alle Griechen, die andere Hälfte von Europa hat nur noch nicht verstanden.

Die Vogel Strauss-Methode hat sicherlich ihre Vorteile, solange nicht die Bürgschaften der Bundesrepublik fällig (230 Mrd.) werden. Die gemässigt-demokratischen Kräfte (ND/PASOK) sich pulverisiert, und, egal ob Kommunististen oder Faschisten am Sonntag gewählt werden: die Austeritätsmassnahmen werden mindestens gelockert, wenn nicht gar die Zahlungsunfähigkeit erklärt wird. Ist Ihnen dann Griechenland noch immer egal?

Bleiben Sie wirklich besser zuhause. Die Menschen in Griechenland können besser als Sie zwischen der Einzelperson, einem Volk und seiner Regierung unterscheiden. Und falls Sie sich selbst nicht schämen, würden Sie die legendäre Gastfreundschaft der grossartigen Menschen dort beschämen.

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bernd stegmann

"In den zu Slums verkommen Gegenden....bis zu 20 Prozent Zustimmung -

was in etwa dem Anteil der dort verbliebenen Griechen an der Wohnbevölkerung entspricht."

Woran das wohl liegt? Vielleicht am Umstand, das diese Leute mit den politisch verursachten Zuständen gar real konfrontiert werden? Sowas aber auch.
Wird bei uns nicht anders kommen, leider. Allerdings kann das jeder vernunftbegabte, nicht ideologisch Verblendeter und Verbohrter angesichts der politischen Handlungsweisen und Handelnden vorhersehen.
Bei einem friedlichen, eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Mit - und Nebeneinander, wie es vor EU und Euro in der EWG der Fall war, würden rechtsextreme Parteien weiterhin bei 0,3% liegen.
Aber nur weiterso, mit Piraten, EEG, Euro, EU, Islam und Merkel&Co wird sicher alles gut....

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Paul Banaschak

Schlimm - aber logisch, wenn die grossen Parteien die Probleme der Menschen

nicht wahrnehmen. Dann muss sich niemand wundern, wenn solche Chaoten demnächst in Parlamenten sizten.
Rot/Grün sollte sich diesen Artikel mal gut durchlesen und ihr Handeln und Reden schnell ändern.

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Heike Schneider

Unfähige Menschen

Unfähige Menschen - unfähig Ihre Grenzen auf anständige Art und Weise zu schützen. Und dann ausgerechnet die Symbole zu verwenden, die Griechenland unter Hitler in den Ruin geführt hat, ist das allerletzte. Statt einen angemessenen Grenzschutz einzuführen führen Sie Krieg. Wie einfallslos sind die Griechischen Politiker und wer in Griechenalnd läßt das zu?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:21 Uhr
bernd stegmann

Der angemessene Grenzschutz (die wollten tatsächlich einen Zaun bauen, also ihre Grenze

schützen - sowas) wurde von der EU verhindert und zugelassen, ja erwünscht sind diese Verhältnisse durch die allmächtige EU. Und nun, Frau Schneider?
Die Reaktion dieser Leute ist bei erhaltenem Selbsterhaltungstrieb völlig normal. Sie werden das in Deutschland auch noch erleben dürfen. Und Ihrer Frage zuvorkommend, verantwortlich auch hier deutsche Politiker (vereint CDUCSUFDPSPDGrüneLinke und auch Piraten werden sich beteiligen) sowie die EU. Niemand sonst.

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Jürg Rutschi

Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Wenn in Griechenland die Situation so ist, wie sie beschrieben wird, ist das Verhalten der Stimmbürger problemlos nachvollziehbar.

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Andreas Krawik
Andreas Krawik (Krawika) - 03.05.2012 09:30 Uhr

Makronissos revisited

Spannend, weder im Artikel noch in den Kommentaren werden die Faschisten als solche bezeichnet. Schiessbefehl und Arbeitslager für Flüchtlinge und Asylanten sollte doch für Herr Friedrich und den anderen Sarkotzis durchaus gewogen stimmen.
Wer möchte, kann die Menschenjagd schon jetzt life im Hafen von Patras beobachten, wenn die Menschen, welchen man ihre Menschlichkeit abspricht, versuchen auf eine Fähre nach Italien zu gelangen.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 03.05.2012 09:17 Uhr

@Schneider: Gute Zustandsbeschreibung

Ganz früher waren es die oft kriegerischen Völkerwanderungen, bei denen der Angegriffene ein Recht auf Selbstverteidigung hatte. Heute ist es Migration und Zuwanderung, die vom Gaststaat bzw. der dortigen Bevölkerung bis zur Selbstaufgabe und Untergang zu dulden sind. Schließlich sind wir alle gleich und es gibt keine Mentalitätsunterschiede. Mittelfristig (über 1-3 Generationen) bestimmt die Fertilitätsrate das Überleben ganzer Kultur- und Religionskreise. Für den westlich-saturierten Teil dieses Planeten sieht es da nicht gut aus. Falls in der FAZ-Redaktion mal jemand Zeit hat, könnte er/sie über die prognostizierte Zusammensetzung der Weltbevölkerung in 10/20/30 Jahren recherchiern und schreiben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 12:07 Uhr
Andreas Bauer
Andreas Bauer (baueran) - 03.05.2012 12:07 Uhr

Beaengstigend aber man kann was tun!

Angesichts dieser Aussichten, die ich im Uebrigen teile, werde ich wohl demnaechst einen Arabischkurs belegen. In ein paar Jahren schon wird der sich bezahlt gemacht haben und zu erwartenden Verstaendigungsproblemen z.B. auf dem Amt oder beim Einkaufen vorbeugen.

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Ute Altanis-Protzer

AUCH die EU ist schuld

Natürlich nicht an dem Phänomen des Rechtsradikalismus, siehe Tendenzen in anderen Ländern. In Bezug auf Griechenland aber wäre dies vielleicht der Punkt, doch einmal intensiver über das Problem der europäischen Außengrenzen nachzudenken? Deutschland liegt ja hübsch in der Mitte und verspürt vielleicht deshalb nicht unmittelbaren Handlungsdruck! Die griechische Grenze ist aber auch europäische Außengrenze. Es mag RECHTENS sein, die Griechen damit allein zu lassen, aber das hat Konsequenzen. Für alle!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 17:46 Uhr
Peter Slater

"Frau Altanis-Protzer" Deutschland tragt KEINE Schuld fur die Korruptions - u. Schwindelspiele !

Also was Sie da sagen, dsas ist einfach Quatsch, denn niemand in Deutschland und niemand in der Europaischen Union hat Griechenland aufgefordert, die Korruptions - und Schwindel-Politik zu betreiben, die sie schon vor den Beitrittsverhandlung zur EU und zur Euro-Wahrung gemacht haben und niemand hat Griechenland gesagt, das sie eine beispielose Hetze gegen Deutschland betreiben sollen und niemand hat Griechenland gesagt, das alles so sozial und wirtschaft wunderbar ist. Deutschland und die Europaische Union sind/waren es, die dem Staat Griechenland immer wieder 3-stellige Milliardenbeitrage zugeschustert haben, weil ein ganzes Land nicht ernsthaft willig ist, notwendige Reformen durchzufuhren und doch als Mitglied der EU gefordert werden soll. Wissen Sie, wenn Griechenland meint, es musse Deutschland die Schuld geben und wenn die Burger meinen, eine rechtsradikale Regierung zu wahlen, dann mussen sie es tun, nur sollen die dann aufhoren, Geld von Deutschland zu verlangen !

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Siegfried Kellner

Wen wundert es ?

Es ist nur die Fortsetzung dessen, was sich bereits in Skandinavien entwickelte. Gefolgt von Wilders in den Niederlanden, der ein schärferes Einwanderungsrecht fordert. Bei der letzten Wahl in Frankreich zeigte Marine Le Pen, daß diese Entwicklung auf der europäischen Bühne weiter geht.

Damit dürfte bald auch in Deutschland zu rechnen sein.

Alles in allem, werden die Politiker begreifen müssen, daß sie jahrelang mit ihrer laxen Zuwanderungspolitik diese Entwicklung verschlafen und zu verantworten haben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.05.2012 10:27 Uhr
bernd stegmann

Und in letzter Konsequenz dem deutschen Wähler. Mir ist nicht bekannt, das irgendein Zwang

besteht, diese Leute mit der Wahlstimme zu legitimieren. Wieder und immer wieder!

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Heike Schneider

Das haben wir dem Euro und der deutschen Regierung zu verdanken

Insofern, wir brauchen in Deutschland dringend neue Politker, die das hofiert haben.

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Weitersagen

Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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