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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Die „faschistische Logik“ der Gläubiger

 ·  In Griechenland ist es den Linksradikalen gelungen, ihren Anhängern die Angst vor einem Ausschluss des Landes aus der Eurozone zu nehmen. Ihre Argumente finden auch in anderen Parteien Widerhall.

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Otto Meier

Euro-Zone will Spardiktat für Griechenland lockern.

Ich schrieb: "Alexis Tsipras ist ein kluger Mann, denn er hat erkannt, daß Griechenland gegen die Eurozone dieselben Druckmittel in der Hand hat, wie die kriminellen Zocker in Banken und an Börsen."

Und es funktioniert. :-)))

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 11:49 Uhr
Otto Meier

Herr Liatos, im Fall Griechenland würde ich auch eher von Notwehr, denn von Erpressung sprechen.

Wenn ich Alexis Tsipras als klugen Mann bezeichne, dann ist das auch genau so gemeint. Und ich hoffe sehr, daß die Griechen ihn auch wählen werden. Denn gegen die Erpressung der Staaten durch die Finanzmärkte muß endlich wirksam vorgegangen werden. Dazu braucht es Politiker wie Tsipras. Griechenland könnte wegweisend für die Euro-Zone werden, da die dann handeln muß, soll der Euro nicht bald schon Geschichte sein. Von deutschen Untertanen ist keine Hilfe zu erwarten.

Daneben bleibt selbstverständlich richtig und wichtig, daß Griechenland seine Hausaufgaben macht, was die Strukturen im Land betrifft. Aber doch nicht auf Kosten der kleinen Leute, die völlig unbeteiligt an den Krisen sind.

Ob der Euro ohne politische Union überhaupt eine Chance hatte und hat, bezweifle ich allerdings sehr. Doch das ist nicht Griechenlands Verschulden.

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Pantelis Liatos

Druckmittel?

Herr Meier,

ich denke das die lockerung des Diktats abzusehen war und kein Resultat einer Erpressung ist. Sie können keinm Geld abzapfen der keins hat. Stellen Sie sich einen Hund vor der Hunger hat und nichts zu essen. Sie treiben Ihn in die Ecke . Was macht der Hund? Er beisst zu.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 13.06.2012 12:58 Uhr

die links-ideologische Logik der Sozialisten

hat man nicht genug, nimmt man es von anderen weg.
Man kann dann in den Tag hineinleben und erspart sich diszipliniertes Arbeiten und kluges Wirtschaften.
Wenn die anderen sich nicht mehr ausbeuten lassen wollen oder abwandern oder nichts mehr haben, ist die sozialistische Logik und der Sozialismus am Ende. Regelmäßig. Ein Naturgesetz

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Matthias Schwarzer

Viele Rauchbomben

Es werden viele Faktoren für die Eurokrise herangezogen. Der Euro sei Schuld, die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, die Banken usw. Das stimmt aber nicht.

Spanien und Irland haben zwar Probleme mit den Banken, die wegen der Immoblase viele faule Kredite haben. Aber das gehört zur Bankenkrise, nicht zur Euro-Krise.

Es gibt einen Hauptgrund für die Euro-Krise, nämlich dass viele Bürger ihre Steuern nicht zahlen und den Staat betrügen. Ohne diesen Steuerbetrug gäbe es die Eurokrise nicht.

Man muss die Eurokrise klar von der Bankenkrise abgrenzen. Eurokrise heißt: In Südeuropa werden zu wenig Steuern gezahlt, so dass der Staat überschuldet ist und die Leute über ihren Verhältnissen leben. Das hat nichts mit dem Euro und auch nichts mit den Banken zu tun.

Die EU steckt daher nicht in einer wirtschaftlichen, sondern in einer moralischen und politischen Krise. Die Politik ist unfähig, Steuern ordnungsgemäß einzutreiben.

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Closed via SSO

Griechenland lässt bereits die Drachme drucken!

Dieses handfeste Gerücht verbreitet die Wirtschaftswoche auch ihrer Website.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 12:10 Uhr
Frank Gerlach

Super !

Hört sich endlich mal nach einer sinnvollen Handlung an !

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Closed via SSO

„Erstens, weil das Memorandum vom Wahlvolk niedergestimmt....

Das ist die Politik der griechischen Polis, aber nicht das Völkerrecht. Haben wir über den Schuldenschnitt uind die 500 Milliarden € für Griechenland gestimmt? Tspiras Logik ist die eines Strauchdiebes. Und die offene Grenze nach der Türkei für die Masse der Illegalen ist seine Kriegserklärung an uns. Angesichts der Militarisierung des Landes eine echte Provokation. Tsipras ist das böse Zerrbild des griechischen Nationalisten.

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Mathias Raschke

Griechen sind für Griechenland verantwortlich!

Griechen sind für Griechenland verantwortlich! Mehr gibt es nicht zu sagen.

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Matthias Schwarzer

Einfache Lösung

Es gibt eine ganz einfache Lösung für GR. Wenn die Griechen nicht sparen wollen, dann bekommen sie eben kein Geld mehr von EU und IWF für ihre Neuverschuldung. Die Altschulden könnten ja ggf. noch übernommen werden (mittels zweitem Schuldenschnitt und Übernahme durch EU, EZB und IWF). Dann müssen die Griechen mit dem auskommen, was sie selbst erwirtschaften. So sollte es doch eigentlich ohnehin überall sein. Und selbst wenn die griechischen Steuereinnahmen dann so gering sind, dass damit vieles nicht mehr vom Staat bezahlt werden kann: Ist doch egal. Steuern, die die Griechen nicht zahlen, sind Geld, das gleich im Portemonnaie der Griechen geblieben ist. Also brauchen die Griechen auch keine staatlichen Leistungen, wenn sie die Steuern gleich im eigenen Portemonnaie lassen.

Eigentlich sollten alle Euro-Staaten kein Geld mehr für neue Schulden bekommen. Jeder Euro-Staat, der eine Neuverschuldung plant, sollte vom Kapitalmarkt direkt
abgestraft werden. Nur so lernen Politiker.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 12.06.2012 15:26 Uhr

Wichtig ist dass Deutschland nicht einknickt, denn Hollande will ja die Eurobonds...

...und Griechenland somit exkulpieren. Wenn Europa die Zocker und Trickser belohnt und die ehrlichen Steuerzahler der Nordländer dafür die Zeche zahlen, wird Europa untergehen. Langfristig kann auch Deutschland solche Transfers nicht mehr leisten. Es flossen ja schon Milliarden nach Griechenland - was war der Dank? Eine Beschimpfung der Deutschen als Nazis, Merkel wird in Zeitschriften mit SS-Uniform gezeigt und das schlimme ist, dass sämtliche griechische Politiker diese Selbstlüge mittragen, kein Einziger hat den Mut eigene Versäumnisse zu benennen. Frankreich wird jetzt als grosser Retter auftreten - und lässt sich das von Deutschland und d.h. von jedem einzelnen Bürger bezahlen. Wenn die Eurobonds kommen, tut das der deutschen Wirtschaftskraft nichts - wohl aber dem einzelnen Leistungsträger und Steuerzahler in Deutschland, die ja im Vergleich zu Leistungsempfängern sowieso schon die Dummen sind. Die Deutschen haben von dieser Politik genug, Merkel darf jetzt nicht einknicken.

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Alen Latic
Alen Latic (Alenko) - 12.06.2012 14:56 Uhr

tolle Kommentare!!

Fakt ist aber dass Europa sowie auch Griechenland Misst gebaut haben. Das vernünftigste wäre es jetzt den besten Ausweg aus diesem Fiasko zu finden und den auch zu nehmen. Dieser ganze Hass und diese Radikalisierung sind eher das Gegenteil und werden die Situation nur noch verschlimmern, für die Griechen sowie auch die Europäer.

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Erich Heimstaetter

Die Griechen lassen sich wenigstens nicht ohne Gegenwehr das Schnitzel vom Teller nehmen

Davon könnten sich die deutschen Schäfchen auch mal eine Scheibe abschneiden.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 17:09 Uhr
Karl Lietsch
Karl Lietsch (Lietsch) - 12.06.2012 17:09 Uhr

Wir sind es einfach nicht gewohnt, daß es Politiker gibt, die zuerst an das eigene Land denken. :-)

Wir sind es einfach nicht gewohnt, dass es in anderen Staaten Politiker gibt, die zuerst an das eigene Land denken. Die Deutschen Politiker scheinen zuallererst immer an das Ausland zu denken und dann erst die eigene Nation. Dass alle Politiker in allen Ländern zuerst an den eigenen Machterhalt denken ist klar. Lediglich kommen sie in Deutschland bei den Wählern und Medien damit durch, zuerst an das Wohl anderer Nationen zu denken, alles andere gilt als egoistisch und isolationistisch. Soweit ist es um das deutsche Selbstbewusstsein bestellt. In anderen Staaten ist das eben nicht der Fall und das löst dann, weil es unbekannt ist, in D eben Befremden auf. That’s all, ;-)!

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David Winter

Von wessen Schnitzel reden wir hier?

Griechen, die die Schnitzel auf ihren Tellern verteidigen?

Hmm. Ich wäre geneigt, dieser Haltung Respekt zu zollen und mir in Deutschland bei Wählern wie auch Gewählten etwas mehr Rückgrat und Forschheit in dieser Richtung zu wünschen (Sie kennen ja sicher Lenins Satz über die braven Deutschen, die sich vor dem Stürmen des Bahnhofs eine Bahnsteigkarte kaufen, weswegen das mit der Revolution bei uns nichts wird).

Aber es sollte dann doch berücksichtigt werden, dass dieses metaphorische Schnitzel (= Subventionen, Kredite) EU-finanziert ist. Verspeist wird es im Süden - aber ob der Gast die Rechnung zahlt, hat er noch nicht entschieden. Die Preise (= Konditionen) auf der Speisekarte sagen ihm nicht zu, lässt er wissen, auch beleidige die Rechnungsstellung seine Ehre. Das hält ihn nicht davon ab, noch Dessert zu bestellen.

Das alles ist für mich nicht die Definition von gesundem Selbstbewusstsein, sondern etwas anderem.

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Frank Gerlach

Genau !

Die Unterschiede zwischen Deutschland und dem Balkan sind so extrem, dass eine Gemeinschaft mit diesen Länder ungefähr soviel sinn macht wie einen Hund und eine Katze in ein Zimmer zu sperren.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 12.06.2012 14:20 Uhr

Eine der wenigen Male

wo Überschrift und Abschluss des Artikels zu 100% die Wahrheit wiedergeben.

Die die meinen dass Griechenland sich mit richtiger Anstrengung aus dieser Situation befreien kann haben es immer noch nicht kapiert(u werden es vermutlich nicht)
Griechenland ist TROTZ aller Hilfen immer tiefer in diese Krise gefallen u es gibt keine Chance
dass die da je wieder rauskommen-ausser sie Verhandeln neu,verlassen den Euro und werden
unabhängig(u auch endlich erwachsen)-denn irgendwann ist so viel privatisiert,dass man nicht mehr zu verkaufen hat-und dann??Ist man da wo man jetzt ist.

Griechenland hat die Möglichkeit die EU zu verlassen-dann geht es ihnen besser als der BRD ,denn Ende des Monats will Merkel/Schäuble,während hier alle EM gucken, uns mit dem Verfassungswiedrigen ESM an die EU knechten.
Wer dagegen ist:Bund dt. Steuerzahler Bayern petition"ESM Stopp"-erzählen sie es ihren bekannten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 09:41 Uhr
Matthias Schwarzer

Das ist Unsinn

Griechenland braucht eigentlich gar keine Hilfen. Würden die Griechen ordnungsgemäß Steuern zahlen, hätte das Land gar nicht diese Überschuldung. Alles andere sind Ablenkungsmanöver, um die Schuld von den Griechen auf andere Staaten oder Umstände zu schieben. Nein, Schuld sind allein die Griechen, die vor allem in die eigene Tasche wirtschaften und nichts abgeben. So kann kein Staat funktionieren.

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Bärbel  Kammer
Bärbel Kammer (golfine) - 12.06.2012 14:06 Uhr

Griechenland

Solange in Europa Politiker das Sagen haben die kein Rückrad haben, wird Europa durch die Schuldenländer erpressbar sein.
Ich finde es ist an der Zeit das Europa ein Zeichen setzt und Griechenland gegebenenfalls aus dem Euro aussteigen muss. Es kann nicht sein das Griechenland der Meinung ist, wir können nicht ohne sie und sie geben die Bedingungen vor. Vielleicht hätte das dann auch mal Einfluss auf die Denkweise von Italien, Spanien usw. , dass nicht die Deutschen für die Schulden der anderen Länder arbeiten müssen sondern man selbst vielleicht auch Konzepte entwickeln kann, damit es läuft. Nur Hand auf halten und Beschimpfungen verteilen macht keine Freunde.

Ich befürchte nur Merkel & Co. knicken wieder einknicken und werden es uns wieder als große Wundertüte verkaufen.

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Peter Pen

Egal ob mit oder ohne Euro: der dt. Steuerzahler wird Griechenland auch weiterhin finanzieren

Glaubt eigentlich wirklich jemand, dass die Eurozone Griechenland einfach so rauswirft - wie es schon längst hätte geschehen müssen?

All diejenigen, die im Moment europäische Verträge mit Füßen treten werden dann darauf hinweisen, dass ein Land "laut Vertrag" den Euro nur freiwillig verlassen kann. Und das werden sich die Griechen sehr sehr gut entlohnen lassen.

Realitätscheck für die anwesenden Deutschen: zahlen werden die Deutschen so, oder so. Und nicht wenig. Dafür werden sie dann auch noch kollektiv beschimpft und ausgelacht, und unsere "Politiker" faseln dann wieder von Solidarität und Weltfrieden.

Wenn es nur die Griechen wären, ginge es noch, aber Spanien wird noch mehrfach Geld verlangen, und Italien auch. Frankreich werden unsere Politiker gar nicht in die Verlegenheit bringen einen Bail-out zu verlangen. Unterhalb der Würde der Grande Nation. Frankreich wird Geld unter anderem Namen und schon lange vor dem Bankrott bekommen, um den Schein zu wahren.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 12.06.2012 13:39 Uhr

Unser Volk hat kaum Freunde und auch keine Sympathie

Und auch jetzt ist kaum ein Politiker unterwegs Freunde fuer unser Volk zu finden! Ich muss oft dabei an Amerika und Deutschland denken. Es hat sich gezeigt, dass viel Geldgeben und helfen eben keine Freund macht. Im Namen unseres Volkes ist vielzuviel Schaden und Unheil in der Welt angerichtet worden. Amerika hat uns soviel geholfen und dennoch hat Amerika nirgentwo soviele Hasser wie in Deutschland!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 16:55 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 12.06.2012 16:55 Uhr

Herr Staack

ich denke auch an mein Kindheit. Und dabei kommt mir eine Frage: Was ist besser oder schoener als Knd, Baseball zu spielen oder4 zu hungern in einem KZ? Und ich bleibe auf amerikanischer Seite, weil ich ohne die im KZ verhungert waere! KZ ist auch nicht schoen aber Kommunistish

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 12.06.2012 16:44 Uhr

Herr Gerlach wo habe ich von deutscherschul gesprochen?

Ich habe nur von der Mitschuld der Detschen Linken geaprochen! Und dabei bleibe ich.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 12.06.2012 14:52 Uhr

Das Stimmt nicht

Ich muss an meine Kindheit denken in der ich z.B. Baseball gespielt habe. Nicht weil es besonders kreativ oder sonst irgendwie anspruchsvoll ist sondern weil es Amerikamisch ist.
.
Nur wenn aus den Vereinigten Staaten von Amerika Finanzkriesen über die Welt gebracht werden und man langsam merkt, dass nicht alles Gut ist was in den Vereinigten Staaten passiert und exportiert wird wächst irgendwann die Enttäuschung. Wenn sie Teilweise sehr differenzierte Kritik als Antiamerikanismus bezeichnen spricht das für eine sehr enge Sichtweise.

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Frank Gerlach

Im Gegensatz zu Amerika

..fangen wir seit 1945 nicht jedes zweite Jahr einen Krieg an. Aber ja doch, Angelsächsische Kriege sind GUT(TM) und deutsche Kriege schlecht, Nazi etc pp.
Bald kommen die Studienräte hier wahrscheinlich mit irgendeinem Krampf vom "geheimen Wirtschaftskrieg gegen Griechenland" o.ä. Der Schuld-Reflex ist schliesslich schon hartverdrahtet in ihren Gerhirnen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 12.06.2012 13:37 Uhr

Ermüdende Dummheit

Griechenland hat über 10 Jahre ständig 15% des Sozialproduktes mittels geborgtem Geld ersetzen müssen. Die Griechen haben einen Getränkeberieb als Nr.1 der Börsenränge. Was ist da an Wende erwartbar? Das geborgte Geld wurde in alle möglichen Ausgaben-Bereiche gesteckt: Löhne, Gehälter,Pensionen, Gesundheit usw. Jedoch war der Staat generell nicht in der Lage, seine lfd. Steuern und Abgaben ständig einzutreiben. Statt dessen ein System von Korruption, Hinterziehung und Masserverdummung. Jeder Grieche weiss, dass es so primitiv
nicht weitergehen kann. Genauso viele fürchten harte Einschnitte bei viel weniger Transfers.
Banken mussten nicht spekulieren, das hat der gr. Staat und seine Banken von Anfang an getan. Ohne falsche Verschuldungsangaben hätte es keine "Euro-Gemeinschaft" gegeben.
Tatsächlich war Gr. vor 10 Jahren mit zirka 80 Milliarden Dollar verschuldet. Eine Summe, die sie damals nicht tilgen konnten. Der Euro hat ihnen zusätzliche 10 Jahre Spielraum gebracht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 15:49 Uhr
Wilfried Schnur

Was nun?

Sie haben in vielem Recht, doch: was nun= Was ist zu tun?
Es ist doch Blödsinn, was hier viele vorschlagen: "Griechen raus aus dem Euro". Die Folgen kann keiner von uns, keiner der Experten guten Gewissens vorhersagen.
Also, gibt es doch nur die Möglichkeit a) kurzfristig durch das Rettungspaket Zeit zu gewinnen, also den Bankrott zunächst zu vermeiden und b) mittelfristig durch sinnvolle Reformen in Griechenland einen funktionieren Staat mit einigermaßen verlässlichen politischen Repräsentanten zu entwickeln. Das müssen aber die Griechen selber a) verstehen und b) machen!
Bisher wurden in Griechenland wenige Anpassungsmaßnahmen ernsthaft durchgeführt. Glaubhafte Politiker reden nicht nur, sondern "machen" auch was. Das gefällt dann nicht jedem und nutzt auch nicht jedem, aber wenn es halbwegs in die richtige Richtung geht, dann ist es doch gut!

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Konstantinos Dafalias

Rauchverbot

„Ein Land, das nicht in der Lage ist, ein Gesetz über das Rauchverbot an öffentlichen Orten durchzusetzen, ist natürlich auch nicht fähig, wichtige Reformen durchzusetzen.“
Ein interessanter Satz, er wird dadurch pikant, dass sowohl Deutschland als auch Österreich genau in dem Punkt äußerst schwammige Gesetze erlassen haben.
Ich weiß nicht wie es in Deutschland aussieht, aber in Österreich gibt es auch einen absoluten Reformstau, verursacht durch eine feige Proporz-Politik.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 15:12 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 12.06.2012 15:12 Uhr

ja eh, und das rauchverbot

ist gewiss das wichtigste davon...

als ob die menschheit keine anderen sorgen hätte!

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 12.06.2012 12:16 Uhr

Das ist Europa

Alle Europalogeten sollen bitte erklären, wie dies mit dem europäischen Gedanken vereinbar ist. Europa wird gerade massiv geschwächt, der Euro ist im Endkampf, der europäische Gedanke ist je nach Nation mittlerweile verpönt. Ginge es uns ohne EU und Euro wirklich schlechter?

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Oliver Schulz

Realitätsfernes Gerede

Man muss sich ja fast wundern, dass nicht wieder die alte Leier von der "Wiege der Demokratie" angeschlagen wurde, um den eigenen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Diesem realitätsfernen Gerede kann man doch nur noch mit Ironie und Sarkasmus begegnen. Daher ein entsprechender Alternativvorschlag für die Rettung des Landes: Wenn Griechenland die Hilfen von den "Faschisten" aus dem Norden Europas nicht will, kann es sich ja von der Türkei Geld geben lassen. Dort ist das Haushaltsdefizit niedriger als in vielen EU-Staaten und die Wirtschaft wächst. Ich glaube allerdings nicht, dass sich die Türken an der Nase herumführen ließen wie die EU-Länder.

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Otto Meier

Alexis Tsipras ist ein kluger Mann,

denn er hat erkannt, daß Griechenland gegen die Eurozone dieselben Druckmittel in der Hand hat, wie die kriminellen Zocker in Banken und an Börsen. Damit das nicht so auffällt, wird es eine Transferunion nach deutschem Muster geben.

Griechenland müßte freiwillig aus der Eurozone ausscheiden, zwingen kann die Griechen niemand dazu. Und das will auch niemand wirklich. Denn für die Gläubiger wäre das im Zweifel noch teurer, als ein weiterer Schuldenschnitt oder ein Zahlungsmoratorium.

Würde Griechenland aber freiwillig ausscheiden, zur Drachme zurückkehren, die Zahlungen mehr oder weniger einstellen und sich relativ kurzfristig erholen, dann wäre das ein Signal an andere Mitglieder der Eurozone, diese ebenfalls umgehend zu verlassen. Das wäre das Ende für den Euro, würde Deutschland wirtschaftlich sehr schaden und politisch isolieren.

Alexis Tsipras hat das wohl erkannt und weiß, daß er alle Trümpfe in der Hand hält.

Ohne wirksame Regulierung der Finanzmärkte keine Euro-Pa-DE-Zukunft.

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 12:42 Uhr
Otto Meier

Die Euro-Krise hat nichts mit der Steuerehrlichkeit der Griechen zu tun, Herr Schwarzer.

Aber das schreiben Sie ja auch selbst, wenn Sie darauf hinweisen, daß selbst ein hundertprozentiger Schuldenschnitt kein echtes Problem für die Eurozone darstellt. Die Gründe der Euro-Krise habe ich in meiner Antwort an Frau Holtmann ja grob skizziert. Die Euro-Krise ist systembedingt und hat nichts mit Griechenland zu tun.

Selbst bei absoluter Steuerehrlichkeit, maximaler Steuerquote und Hartz-IV-Niveau für die Mehrheit der Griechen ist es in meinen Augen mehr als zweifelhaft, ob das dann ausreichen würde. Davon mal ganz abgesehen, daß die Griechen Zustände wie in Deutschland nicht hinnehmen würden.

Das überragende Problem aber ist, ob mit Euro oder DM, die totale Deregulierung der Finanzmärkte. Die Zockerei gegen einzelne Volkswirtschaften erzeugt grund- und sinnlos eine stetig steigende Staatsverschuldung. Das führt zwangsläufig in die Pleite, da keine Handlungsspielräume mehr bleiben. Und daher muß die wirksame Regulierung der Finanzmärkte höchste Priorität genießen.

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Otto Meier

Sie sprechen da ein Hauptproblem des Euro an, Frau Holtmann.

Richtig ist, daß die Unterschiede zwischen den Staaten der Eurozone das Problem schlechthin sind. Vor der Währungsunion hätte die politische Union stehen müssen. So aber ergaben sich für die weniger leistungsfähigen Staaten aufgrund der fehlenden Wechselkurse derart hohe Kosten, daß eine zunehmende Staatsverschuldung zwangsläufig war. Da helfen auch keine noch so hohen Steuern. Und davon hat insbesondere Deutschland profitiert, wie man aber jetzt sieht, nur relativ kurzfristig. Diese Entwicklung war vorhersehbar, wurde aber von deutschen und französischen Politikern aus ideologischen Gründen ignoriert.

Diesen Geburtsfehler des Euro könnte man zwar theoretisch beseitigen, praktisch ist Europa aber noch nicht reif für eine politische Union. Das Vorhaben einer Fiskalunion wird nicht gelingen, ein vorgezogener Fiskalpakt wird die Probleme nur verschärfen. Realistisch betrachtet ist der Euro gescheitert.

Dennoch, ohne eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte hat auch die DM keine Chance

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Matthias Schwarzer

Tsipras kann nichts tun

Wir können Griechenland getrost sich selbst überlassen. Die Altschulden kann man ja noch ablösen, unter Beteiligung der Altgläubiger (Schuldenschnitt). Aber es gibt kein frisches Geld mehr von uns für neue Schulden der Griechen. Die Griechen werden dann mit dem auskommen müssen, was an Steuern beim Staat ankommt. Es liegt dann an den Griechen und ihrer Steuerehrlichkeit, wieviel vom Geld in der Staatskasse ankommt. Das kann uns völlig egal sein, und den Griechen scheint es ja auch egal zu sein. Den Euro können die Griechen dann gerne behalten. Welche Währung die haben, ist eigentlich egal. Im Grund es geht es in der ganzen Eurokrise nur um die fehlende Steuerehrlichkeit der Griechen.

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Cornelia  Holtmann

Aber die Verschuldungsquote allein ist ja gar nicht aussagekräftig, Herr Meier.

Sie muss im Zusammenhang mit dem unterschiedlichen Entwicklungsstand der Länder beurteilt werden. (Ich gebe Ihnen aber recht, wenn Sie die hohe Verschuldung Deutschlands oder vor allen Dingen der USA als problematisch bezeichnen.) - Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich müssen viele Praktiken der Finanzwirtschaft (z. B. der Hochfrequenzhandel) einer stärkeren Reglementierung unterliegen. Nur stellen liegt in diesen Praktiken nicht die Ursache der Krise.

Und auf Ihre Eingangsfrage "Und, was hat es genützt?", ist zu antworten, was bis jetzt immer gegolten hat: Die Daumenschrauben wurden angedroht, angezogen wurden sie nie. Die Aufnahme der Schulden hat sich danach noch gesteigert.

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Otto Meier

Ja, Frau Holtmann,

aber, hat es etwas genutzt? Schauen Sie doch einmal nach, wie hoch die Staatsverschuldung in Deutschland 2005 war. Und, wie hoch ist sie Heute?

Nun sagen Sie mal ehrlich, die Staatsschulden Griechenlands, sind das nicht Peanuts für die Eurozone? Stellen die 250 oder 350 Milliarden Euro wirklich ein echtes Problem für den Euro dar? Gar für Europa? Ich sehe das nicht.

Aber an Griechenland hat die Finanzwirtschaft getestet, wie weit sie die Eurozone unter Druck setzen kann, wie weit sie gehen kann und ob die Politik vor ihr einknickt. Und nachdem nun feststeht, daß von der Politik keinerlei Gegenwehr zu erwarten ist, nehmen die Zocker sich ein Land nach dem anderen vor. Das kann nicht gutgehen und das hat nichts mehr mit Griechenland zu tun. Das ist Raubtierkapitalismus in reinster Form.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die amerikanischen Rating-Agenturen sich nur an Europa derart abarbeiten und nicht an den USA? Sieht es da nicht deutlich schlechter aus, als in Europa?

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Cornelia  Holtmann

@ Herrn Meier / Staatsdefizit - Daumenschrauben für Athen (FAZ vom 9.2.2005)

"Die EU-Kommission hat das laufende Defizit-Strafverfahren gegen Griechenland weiter in Richtung Sanktionen getrieben. Sie will damit den größten Defizitsünder des Euro-Raums zum Schuldenabbau zwingen. ..."

Wie Sie an dem Jahr der Berichterstattung sehen, hat die griechische Situation nichts mit der von Ihnen angeführten Krise von 2008 zu tun.

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Otto Meier

Sehr geehrter Herr Teuber,

da rennen Sie bei mir doch offenen Türen ein. Selbstverständlich haben fast alle Staaten der Eurozone über ihre Verhältnisse gelebt. Auch Deutschland hat keinen einzigen Euro seiner Staatsschulden abgebaut. Dennoch waren 2008 ff. eine Zäsur. Denn der Machtkampf zwischen Finanzwelt und Politik wurde in der Folge ganz eindeutig zu Gunsten der Finanzmärkte entschieden. Die Lehman Brothers Pleite war der Lackmustest, den die Politik nicht bestanden hat. Seitdem wird nicht mehr auf Immobilien gewettet, stattdessen wird auf Staatshaushalte gewettet. Und immer mit dem drohenden Zeigefinger auf die Lehman Pleite zeigend.

Diese Wetterei, begünstigt durch die Deregulierung der Finanzmärkte z. B. durch Schröder (SPD), ist es, die uns endgültig das Genick brechen wird. Denn diesen Irrsinn kann die Realwirtschaft nicht auffangen, egal wie hoch oder niedrig die Staatsschulden sind, ob wir in Euro oder DM zahlen oder ob Griechenland in der Eurozone bleibt.

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Markus Teuber

Herr Meier

ich verstehe nicht,wie Sie die Länder Griechenland,Spanien,Portugal & Co. von aller Schuld freisprechen können ?!
.
Wenn Sie als Privatmann ungeahnte Schulden machen,alles Geld verjubeln und Leben wie Gott in Frankreich und irgendwann alle Banken Ihnen kein Geld mehr leihen wollen,wer ist dann in Ihren Augen Schuld ?
.
Die Banken oder doch Sie als Geldverprasser ?
.
Die Blaupause "Bankenkrise 2008" paßt nicht auf die hier Verdächtigen !
.
Es ist eine Tatsache,daß alle die Länder,um die es jetzt geht,über Jahre hinweg -und auch schon VOR der Finanzkrise 2008 - exorbitante Schulden machten .Die griechischen,portugiesischen udn spanischen Banken etwa hatten nie auf dem amerikanischen Immobilienmarkt investiert -also wurden sie auch nie von ihren Ländern gerettet ,was zu einer höheren Staatsverschuldung geführt hätte.
.
Und diese Mond-Schulden -welche diese Länder nun haben- konnten sie nur wegen des TEuro machen -weil die Kreditgeber diesen als Blanko-Sicherheit sahen !

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Otto Meier

Nun, Herr Berg,

wenn Sie der Meinung sind, Griechenland stelle kein ernsthaftes Problem dar, denn Hessen ziehen wir ja auch mit durch, dann stimmen Sie mir sicher zu, daß es sinnvoller ist, sich dem wahren Problem zu widmen, oder?

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Otto Meier

Es wird Sie hoffentlich nicht wundern, Frau Holtmann,

daß ich Ihrer Einschätzung nicht folgen kann. Aber es ist müßig, dies hier näher zu erläutern. Auch Sie werden das noch erkennen (müssen).

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 12.06.2012 13:39 Uhr

Unsinn !

Immer mehr Politiker wollen, dass Gr. abhaut. Es ist zuwenig Wille erkennbar, in Zukunft von eigenem Feld zu leben. Die Wut der Arbeiter, für Gr. mitarbeiten zu müssen, weist der Politik
den Weg. Gr. hat das Wirtschaftvolumen wie das dt. Hessen. Es kommt nicht auf den Handel
an, d. wird das kaum merken.

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Cornelia  Holtmann

Vielleicht lesen Sie den Kommentar "Europa in Not - Deutschland in Gefahr".

Es ist möglich, dass er Ihnen dabei hilft, die Ursachen der Krise zu erkennnen. Die Banken sind in Schwierigkeiten, weil die überschuldeten Staaten ihre Schulden nicht mehr begleichen können. Die Politiker lenken aber gern von diesen politischen Ursachen der Krise ab. Für ihr Versagen und ihre Schuld instrumentalisieren sie die Ablehnung der Bürger gegen die "Welt der Finanzen". - Das Sündenbock-Prinzip funktioniert eben gut.

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Gottfried Stockinger

Di-Da-De ("Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch")

Seit meiner Jugend, und das ist schon eine ganzen Weile her, hör ich die Kakofoniekombination von Di-Da -De, nämlich in Zusammenhang mitn"Die da unten..." und wir mit der starken "D-Mark". Es scheint sozio-genetisch zu sein, dass "wir" die braven arbeitsamen sind, und dieda unten die faulen, bei denen wir zwar im Sommer anliegen, aber eben nur ganz kurz...
Dieser antropologische Schwachsinn, eine Stammtischgeburt, kursier wieder voll seit der GR-Krise, leider auch von sonst doch eher nüchternen Medien getragen. Ist die Mythik des/der Deutschen vom Herrenmenschen immer noch aktiv?
"Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch", hatte Brecht recht?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 13:10 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 12.06.2012 13:10 Uhr

Herr Stockinger, der Brecht hat sowenig rechtgehabt wie Sie

Denn Sie sagen nicht wir Herrenmesnchen und die da unten, nein, Sie sagen wir Herrenmenschen und die Stammtischredner. Ich habe 1Jahr in einem KZ, 5,5 Jahre in einem Zwangsarbeitslager in meinem Geburtsland, Jugoslawien, 25 Jahre in Deutschland (wo ich Buerger bin), und 18 Jahre in Australien gearbeitet. Nur die Australier zahlen mir eine angebrachte Rente, Deutschland zahlt mir auch Rente, aber seit mehr als 15 Jahre keine Aufbesserung (das ist Sozialismus), denn unsere LINKEN muessen den Griechen die fruehe Rente bezahlen, Mein Geburtsland zahlt nichts!!! Keine Entschaedigung fuer Kz oder Zwangsarbeit und auch keinen Cent Rente. Herr Herrenmensch, haben Sie eine Antwort dazu? Oder wuerden SIE mir die Schulden des ehem. Kommunistischen Jugoslawien bezahlen??? Sie glauben doch auch nicht an Schuldenzahlen!

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Frank Gerlach

Jaja

Die Nazi-Selbstkasteiung, auch wenn sie faktisch keinen Sinn macht.
Und Frau Lagarde ist wohl auch "Nazi" ?

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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