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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Die EU ist kein Kegelverein

 ·  Die Griechen, die sich in die Währungsunion hineinlogen, haben wieder viel versprochen, aber das wenigste gehalten. Sollten sie nach der Wahl nochmals alles aufkündigen, kann man das nicht wegverhandeln. Vertragsbruch darf nicht zur neuen Gemeinschaftsmethode der EU werden.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (121)

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Wolfgang Richter

Zur Ehre der Kegelvereine

Kegelvereine haben eine Satzung, die in der Regel ziemlich genau eingehalten wird.
Wer sich unter betrügerischer falscher Vorspiegelung von Tatsachen einschleicht, wird sofort ausgeschlossen.
Die Mitglieder von Kegelvereinen verhalten sich fast immer sehr korrekt und kameradschaftlich.
Wer andere betrügt oder bestiehlt (was praktisch nie vorkommt), macht sehr schnell einen Abflug. Erst recht, wenn er versucht, andere Vereinskameraden zu erpressen. Oder bestimmte Mitglieder "abzuziehen".
All diese für anständige Vereine geltenden Regeln gelten in der EU nachweislich nicht.
Nur als Beispiele: Beitrittskriterien zum Euro-Klub, Stabilitätspakt, Bail-Out-Verbot, Subsidiaritätsprinzip,...
Wer die EU mit Kegekclubs vergleicht, beleidigt die Kegelclubs.

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max mütze
max mütze (dozer) - 15.06.2012 23:17 Uhr

Ausweg aus dem Euro-Desaster

Fehlt nur noch ein "Visionär", der mit einem bischen rethorischem Geschick und populistischen Gespür die Massen in Deutschland davon überzeugen kann, einen Weg aus diesem Euro-Desaster zu kennen.

Das hatten wir doch schon mal vor ein paar Jahrzehnten...

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Fischer Hans Rudolf

Die EU wird scheitern so oder so...

und sich weiter verschulden, weil das gesamte Konzept der EU falsch ist, weil zu wenig Konsens, Kompromisse und Konkordanz. Was müsste sich ändern?
• Schaffung einer Transferunion die die EU, Staaten, Länder und Gemeinden umfasst;
• Schaffen eines Ausgleichfonds mit Verteilungsschlüssel über die vorgenannte Kaskade;
• Stärkung der EZB und Abschaffen der nationalen Notenbanken;
• Einführen eines EU-Steuersystems, das den Staaten, Ländern und Gemeinden genügend Spielraum zur Deckung der eigenen Bedürfnisse gibt;
• Umgestaltung der parlamentarischen Demokratie zu einer direkteren Demokratie und Relativierung des Berufsparlamentarismus;
• Die EU-Bürger sollten auf allen Ebenen nicht nur über Personen sondern auch über grosse Projektvorhaben abstimmen und mitsprechen können;
• Im Übrigen sollte die EU demokratischer werden und die Weisheit des Volkes mehr berücksichtigen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 10:14 Uhr
Closed via SSO

Euro-Diktatur mit rotem Mäntelchen

Mit diesem Mäntelchen, Herr Rudolf, werden sie ziemlich alleine auf einem Bein im Walde stehen. Die Völker wollen die Neue Weltordnung nicht.

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 15.06.2012 16:42 Uhr

EURO Union faktisch gescheitert

Es lagen zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der damaligen EURO Gruppe, Griechenland in die Union zu integrieren, insbesondere unserem damaligen Finanzminister Eichel fundierte Fakten aus der Bundesbank vor, die die griechische Wirtschaft als zu unterentwickelt für einen Eintritt in die EURO Union ansahen. Wider besseren Wissens ist der Entschluss seitens der Politik trotzdem gefasst worden, Griechenland aufzunehmen.
Solche "politischen" Entscheidungen wider besseren Expertenwissens implizieren auch gleich das Scheitern dieser "politischen" Beschlüsse wie das Beispiel Griechenland eindrücklich belegt. An der Einschätzung der damaligen Experten aus der Bundesbank hat sich bis heute nichts geändert, trotzdem hält man aus "politischen" Gründen an Griechenland im EURO fest.

Die in den letzten beiden Jahren erfolgten "Rettungsaktionen" haben ausser hohen
Kreditrisiken für die Steuerzahler und weiteren, sich daran anschliessenden neuen "Programmen" (= neue Kredite) laufender Rettungsaktione

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 15.06.2012 16:06 Uhr

Griechenland...

Es ist richtig das sie betrogen hatten,um in die EU zu kommen , allerdings, als es um die EU-Milliarden Hilfe ging , hatten sie Ihre Billanzen friesiert ! Jeder Firmen Boss wäre längst hinter Gitter, aber in der EU werden diese Griechen noch belohnt ! Schon seltsam, unser EU-Parlament !

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 15.06.2012 15:48 Uhr

Pleite gehen ist kein Vertragsbruch.

Besonders wenn die Gläubiger mit der Pleite schon bei Vertragsabschluss gerechnet haben und sich dafür wahnsinnig hohe "Risikozuschläge" genehmigt haben.

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wolfgang lotz

"Schicksal-Gemeinschaft"...hat man unter diesem Titel dem deutschen Volk...

...das "Projekt" von Anfang an so "verkauft" ?? Oder war es nicht doch ein paar Nummern kleiner - und hat sich nur so entwickelt - von Jahr zu Jahr ein bisschen mehr - wegen der Unfähigkeit unserer Politiker ? Die Grenzen waren doch ursprünglich klar genug gezogen, um es nicht dahin kommen zu lassen, dass alle - gemeinsam - untergehen , wie einstmals die Nibelungen. Aber wer "Schicksals-Gemeinschaft" sagt , meint scheinbar, dass "Endsieg" die passendere Vokabel sei! Das deutsche Volk hat sich ja - leider - schon mehrmals durch solch schwülstige Konzepte an der Nase herumführen lassen - jedesmal zu seinem ganz grossen Schaden. Hoffentlich habt ihr etwas dazugelernt, liebe deutsche Mitbürger - aus der Ferne zugerufen!!

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 15.06.2012 15:06 Uhr

Die Tatsachen auf den Kopf gestellt:

„Die Griechen,die sich in die Waehrungsunion hineingelogen haben, haben jetzt in Bruessel wieder viel versprochen“ Nein,die Griechen haben sich nicht in die Waehrungsunion hineingelogen.Vielmehr haben die nordwesteuropaeischen Politiker ihre Aufsichts- und Entscheidungskompetenz nicht wahrgenommen bzw. keine ihr eigen nennen koennen.Es ging und geht den Politikern bekanntermassen nur noch darum mit weltfremden Versprechungen fuer sich Propaganda zu treiben,um ihre Wiederwahl zu sichern.Bei Politikereinkommen machen sich auch Preis- und Lebenshaltungskostensteigerungen nur marginal bemerkbar. Daran hat sich bis heute nichts geaendert!

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Alex Barnewitz
Alex Barnewitz (duol) - 15.06.2012 14:45 Uhr

Der Artikel verspricht auch viel,

in der Überschrift. ... Alles weiter erledigt die Lesermeute. Würde gerne wissen, wieviel wieviele Klicks und Lesermeinungen der faz wieviel an Werbeeinnahmen bringen. Das ist doch nur noch Spassjournalismus und Zeitvergeudung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 08:54 Uhr
Dietmar Blum

Sollten Sie keine anderen

Beiträge zur Diskussion leisten können, dann unterlassen Sie doch bitte diese sinnfreien, dem Thema nicht gerechten, Konvulate.

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Karin Lucassen

EU-Verträge

Die EU-Verträge konnten so eine Situation wie sie jetzt besteht gar nicht mit einkalkulieren. Denn dann wüsste ja jeder wie dieses Betrugs-Geldsystem aufgebaut ist. Was uns hier durch die Eliten verkauft wird ist nur noch Lüge!! Hier gehts nur noch um den Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes in Brüssel und in den Parlamenten.

Der Kapitalismus ist schon lange fertig. Die Finanzelite will sich nur noch am Zusammenbruch bereichern!! Oder glaubt einer wirklich, dass diese Überschuldung der Staaten einer wirklich abbauen kann?? Wer das glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen. Der Schuldenabbau geht nur mit drastischem Sparen am Sozialabbau und kräftigen Steuererhöhungen!! Das bedeutet Armut für die Mittelschicht!!! Dann wird es nur noch arm oder reich geben! Wir werden indische Verhältnisse bekommen. Während dessen die BRICS-Staaten uns überholen.
Schon alleine die Zinsen können wir gar nicht mehr erwirtschaften. Über solche Artikel wie diesen hier kann ich nur noch lachen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 12:27 Uhr
egon samu
egon samu (egonsamu) - 16.06.2012 12:27 Uhr

Was diese EU kaputt macht

ist nicht der Kapitalismus, sondern das Organisierte Verbrechen, bestehend aus geldgeilen Finanzbetrügern und machtgeilen Volksverrätern.
Die kapitalistische Marktwirtschaft kann nur so lange funktionieren, bis ihr unfähige Politiker die sozialistische Planwirtschaft mit Gewalt überstülpen. Genau das macht diese EU....

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Hartmut Jacques

Man zäumt das Pferd von hinten auf

Dass die Griechen sich in die EU gemogelt haben, ist ja wohl Tatsache. Ebenfalls Tatsache ist, dass es alle gewusst haben. Es stellt sich die Frage, wieos wurden den GR Kredite gewährt? Antwort, weil die Gläubiger auf grund der Handhabung der EU WUSSTEN, dass ihr Risiko gegen Null war, Hätten die Gläubiger ihr Geld gegeben zu ANGEMESSENEN Zinskonditionen, wäre es sicher nicht zum heutigen Desaster gekommen. Wiederum erkennt man, es ist nicht das Verschulden der Gläubiger, es ist das Verschulden der Regierungen und damit der EU, den Gläubigern dies durch die Missachtung der Verträge darzutun.
Das, was sich heute tut, ist der fortwährende Beleg dieser Tatsache. Hätte man vor 2 Jahren klipp und klar auf den Lissabon-Vertrag verwiesen, hätte man möglicherweise eigene Gläubiger schützen müssen, wäre aber billger gefahren. Das Problem ist, wenn die Gläubiger plausible Zinsen von Deutschland verlangen, gehern hier die Lichter aus. Dann machen die Zinsen 1/3 des Haushalts aus.

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Simon Lemmert

Nüchterne Handlungsmaximen aus verständiger Geschichtsbetrachtung gegen Polemik und Populismus IV.

Bei allem gilt: Kühlen Kopf bewahren, sich an nüchterne, sachlich fundierte Handlungsmaximen auf Grundlage verständiger Geschichtsbetrachtung halten und weiter machen, anstatt sich billiger Polemik und ebensolchem Populismus anheimzugeben! Ein generelles Abrücken vom Euro, der gleichzeitig Katalysator zur Begründung einer kohärenten Wirtschaftszone wie auch einer verstärkten politischen Integration Europas ist, kommt nicht in Betracht. Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter! Basta!

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Simon Lemmert

Nüchterne Handlungsmaximen aus verständiger Geschichtsbetrachtung gegen Polemik und Populismus III.

Andernfalls muss Griechenland unter gleichzeitigem Staatsbankrott aus der Eurozone austreten, was jedoch nicht von Hilfen über die EU entbindet. In der Tat darf das Mittelmaß nicht zum Maßstab für Europa erklärt werden. Dies war aber eigentlich schon immer Grundverständnis zur Einführung des Euro als wirtschaftspolitischer Benchmark und wurde von einigen offenbar in Anbetracht des glitzernden Projekts, das natürlich auf die Ewigkeit angelegt ist, nicht verstanden oder schlicht verdrängt, wofür nicht die Gründungsväter verantwortlich zu machen sind, sondern diejenigen, die es danach haben schleifen lassen. Dann muss man jetzt eben die wirtschafts- und fiskalpolitische Koordination und Vereinheitlichung von Rahmenbedingungen sowie die Kontroll- und Sanktionsmechanismen stärken; erst dann kommt eine wie auch immer geartete Haftungsgemeinschaft in Betracht.

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David Winter

Würden Kraftwerkbauer agieren wie die EU-Architekten ...

... wäre Europa eine verstrahlte Trümmerlandschaft.

Aus obigem Artikel: „Es ist ja nicht so, dass den Griechen nicht geholfen würde. Kaum ein Land der Welt hat jemals so große Hilfszahlungen erhalten, kaum eines hat sich zugleich so reformunwillig/-unfähig gezeigt. [...] Dass dem am meisten geholfen wird, der am lautesten schreit, ist auf Dauer keine tragfähige Arbeitsgrundlage für die EU.“

Das ist der „Money Shot“; darum geht es bzw. müsste es gehen! Stattdessen wird das Geiselhaft-Prinzip fortgesetzt: „Alimentiert uns weiter, oder wir reißen Euch mit uns in den Abgrund!“

Jeder, der das für eine tragfähige Grundlage eines europäischen Hauses hält, lebt in einer anderen Welt als ich.

Ansonsten muss die (leider nur rhetorische) Frage erlaubt sein, wer verantwortlich gemacht werden kann für eine Politik, die niemals ihr Scheitern vorsah. Kein Plan B? Eine solche Hybris findet man nicht mal im Finanzsektor - der diesen Wahnsinn nun konsequent für sich nutzt.

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Karin Lucassen

Griechen gelogen

Werter Herr Busse, bevor Sie hier so lospoltern und gegen Griechenland wettern, sollten Sie sich erstmal mit den Fakten befassen! Griechenland hat sich nicht in die Währungsunion hinein gelogen, sondern GoldmanSachs war das!! Wahrscheinlich sind da noch mehrere von der sogenannten Elite in Brüssel mit verwickelt. Jetzt klagt Bloomberg gegen die EZB auf die Herausgabe von Dokumenten. "Der Nachrichtendienst Bloomberg fordert von der EZB die Herausgabe der Dokumente über die gefälschten griechischen Defizit-Zahlen. Die EZB blockt massiv ab - und befeuert damit die Spekulationen über die Rolle von Mario Draghi, die dieser als Goldman Sachs-Banker bei dem Deal gespielt hat. "
Ich finde es anmaßend hier solche falschen Artikel zu veröffentlichen. Investigativer Journalismus sieht anders aus!!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 17:23 Uhr
Karin Lucassen

Regierung Griechenland

Ohne die Hilfe GoldmanSachs und deren Kredite hätte Griechenland sich nicht so überschulden können!! Oder wie soll das ohne Geld, Kredite denn gehen?! Und ja, diese ganze verkommene EU hängt da teilweise auch mit drinn. Jetzt schiebt jeder den schwarzen Peter hin-und her. Keiner will Schuld haben. Das spielt auch keine Rolle, da das Geldsystem zusammen bricht!

Im übrigen haben alle Staaten, einschl. D über ihre Verhältnisse gelebt. Die Griechen jetzt als Sündenbock darzustellen ist mehr als ungerecht! Oder wussten denn keiner der Politeliten aus Brüssel wie die Mentalität der Griechen ist? Wie die Wirtschaft? Das ist mehr als lächerlich. Kapitalismus bedeutet nichts weiter als sich gegenseitig zu benutzen. Oder mit Brecht gesagt...

Erst kommt das Fressen und dann die Moral.

Also soll doch bitte schön hier keiner so tun als wenn die Deutschen Unschuldslämmer sind. Jeder Bürger hat im Prinzip über seine Verhältnisse gelebt. Deswegen beuten wir ja auch die sog. 3.Welt zutiefst aus.

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Karin Lucassen

GoldmanSachs

Lesen Sie den Artikel bei dwn und gogglen Sie im Netz.

Sicher ist die Politelite in Griechenland nicht unschuldig dabei. Ich denke aber schon, dass die Griechen wissentlich von GoldmanSachs gelinkt wurden. Es ging um sehr viel Geld!! Und die Griechen waren danach viel mehr verschuldet als zuvor. Das Geldsystem ist auf Schulden aufgebaut! Also muß sich immer einer verschulden. Egal ob Staat, Wirtschaft oder privat. Das daran Hedgefonds mittels Spekulation auf den Untergang von Staaten wetten, dürfte wohl auch allgemein bekannt sein. Hinter all dem steckt die WallStreet!!

Zitat aus der Süddeutschen v. 14.02.2010:

"Genau wie die amerikanischen Investmentbanken versuchten, aus der Überschuldung der US-Haushalte Profit zu schlagen, witterten sie Gewinnchancen im Pfuhl der griechischen Defizitsünden. Im Mittelpunkt steht einmal mehr der Branchenprimus Goldman Sachs. Goldman half Athen bereitwillig dabei, massive Schulden anzuhäufen und jahrelang über die eigenen Verhältnisse zu leben.

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Karin Lucassen

Daten an GoldmanSachs

Lieber Herr Schmitz,

den Artikel über die Klage Blommberg gegen die EZB können Sie auf der Internetseite von dwn nachlesen.

Desweiteren gab es schon mehrer Meinungen zum Thema GoldmanSachs. Sie können dies auch auf der Faz vom 16.02.2010 nachlesen!

Zitat: "Nach Medienberichten hat die New Yorker Bank Goldman Sachs der griechischen Regierung Anfang des Jahrzehnts mit Kreditderivaten dabei geholfen, das Ausmaß ihrer Schulden zu verschleiern und damit die Anforderungen der Europäischen Union zu umgehen."

Gogglen Sie doch einfach mal Griechenlandbilanz GoldmanSachs. Da werden Sie bestimmt fündig!

Beschäftigen Sie sich mit dem Geldsystem und den sogenannten Schattenbanken. Auch haben wir Wirtschaftskrieg und Staaten kann man auch mittels Spekulationen in den Ruin und somit in die Abhängigkeit treiben. Ganze Völker versklaven! Oder wissen Sie nicht das es sich auf der Welt NUR UMS GELD DREHT

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Pantelis Liatos

GoldmanSachs

Die Rolle von Goldman Sachs in dieser Geschichte kann von jedem gesucht werden durch videos und artikel. Aber Immer eine Meinung haben, aber wenn mal die Wahrheit mit GoldmanSachs kommt will jeder Belege.
Wer Belegt mir das alle Politiker in der ganzen Welt das Wohl Ihres eigenen Volkes wollen.
Wieso werden an Staaten hohe Zinsen verlangt. Wer zahlt das? Wurde ich gefragt als Griechenland sich mit 8% beliehen hat, ob ich dazu bereit bin das alles sogar meine Kinder später zurück zu zahlen?
Wieso ist Herr Papandreou gegangen als er ein Volksentscheid wollte?
Wer entscheidet? Mit Sicherheit nicht das Griechische Volk über das hergezogen wird die letzten Jahre. Ihr solltet um eines Sicher sein, das das griechische Volk auch von dieser Maroden Situation raus will, aber nicht durch Peitschen und indem mann und das letzte Brot genommen wird.

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philipp schmitz

bidde helfen sie mir kurz.

Frau Lucassen,

wer hat den goldman sachs die daten geliefert und den sabbel gehalten als eine "fehleinschätzung" zumindest für insider in griechenland und der eu klar sein hätte müssen?
da sollten so einige köpfe rollen; nicht nur griechische! aber sie von schuld oder bewußten handeln frei zu sprechen finde ich nicht richtig!
zugegeben habe ich höchstwahrscheinlich nicht wirklich ahnung der details. jedoch aus meiner mir möglicher sicht ist der vorgang für alle steuerzahler der eu eine bodenlose frechheit! wenn ich das mit meiner bank mache, habe ich große probleme...

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
wolfgang lotz

...war es nicht doch vielleicht die Regierung Griechenlands, die den Antrag unterschrieben hat??

Herauszufinden welche Rolle GoldmanSachs in dieser Travestie gespielt hat ist sicher interessant - aber entlastet das die Griechen - oder die Prüfer, Politiker, et al der EG??

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Lothar Troeller

Liebe Karin

... zunaechst mal finde ich Herrn Busse sehr mutig, so differenziert auszusprechen, was viele von uns denken - das ist nicht selbstverstaendlich in der Deutschen Medienlandschaft.
Und ja, auch ich habe meine Vorbehalte gegen GoldmanSachs, aber koennten Sie mir erklaeren, wie und warum GoldmanSachs Griechenland in die Waehrungsunion hineingelogen hat? Ohne dass Griechenland das eigentlich wollte?

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Erwin Pudelka

Die sogenannte Krise ist eine Falle

Schafft es Wachstum wenn man die heute 18 bis 30jährigen ständig demotiviert und ihnen nur Aussichtslogikeit bietet. Das Gedicht zur Krise

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 17:27 Uhr
Karin Lucassen

Billiges human Kapital

Lieber Herr Rasputin,

das haben Sie sehr gut formuliert! Nur darum geht es noch. Um billiges human Kapital. Eir entwickeln uns wieder zurück. Es lebe das Mittelalter!!

Erst spekuliert man Staaten kaputt und dann werden die Völker versklavt und in die Armut getrieben. So funktioniert globaler Kapitalismus. Es werden noch grausige Zeiten auf uns zukommen!

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Georg Rasputin

nur ein teil wird demotiviert.. der rest wird noch egoistischer

elbogen-gesellschaft schafft nämlich billiges human kapital.. und der stress lässt jungen generation früh sterben (rentenkassen sind leer) etc..

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.06.2012 14:10 Uhr

"Vertragsbruch darf nicht zur neuen Gemeinschaftsmethode werden, die Eurozone muss

wieder ein Raum des Rechts werden." Damit haben Sie natürlich recht Herr Busse, aber es ist zu spät - die Unschuld ist weg. Es hat schon zu viele Vertragsbrüche gegeben, so dass dieses gescheiterte System nur noch mit weiteren Vertragsbrüchen am künstlichen Leben erhalten werden kann. Der EURO ist defintiv gescheitert (was zwingend und auch abzusehen war) und jeder weitere Tag, den diese unsägliche Gemeinschaftswährung vor sich hinvegetiert, bringt die nachbarschaftlichen Beziehungen der EURO-Währungsländer in große Gefahr. Nur ein ZURÜCK zu den nationalen Währungen kann EUROPA retten - auf dümmliche Phrasen wie "Scheitert der EURO, scheitert Europa" sollten wir verzichten, denn der EURO zerstört Europa. Jeden Tag ein wenig mehr, was man leider tagtäglich registrieren muss.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 19:02 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 15.06.2012 19:02 Uhr

Hallo Frau Nachtmann,

... vielen Dank für den Tipp.

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Ulla Nachtmann

Herr Noll,

Checken Sie mal Bloomberg. Dort ist ein Beitrag über spanische Bankbuchführung und - die EU hat wieder nur zugeschaut!
Dtld wird von der EU Kom verraten und verkauft wann immer dadurch ein ,Vorteil' für ein Südland herauskommt.
Mein Gott, dass muss doch irgendwann auch ein Schäuble merken!

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Ulla Nachtmann

Richtig, Herr Busse

Die EU ist vielmehr ein Verein von Versagern und Betrügern! KEIN Kassenwart eines Kegelvereins könnte sich solche Frechheiten leisten ohne sofort abgesetzt zu werden. Beschiß und Betrug an allen Enden. Wusste die Trichet und Draghi EZB auch Bescheid!? Für jeden Normalbürger ist das alles nur noch unendlicher Frust. Deshalb: EU auflösen, ab in eine Neue DM und dann krempleln wir hier die Ärmel hoch. Europäische Ausländer mit Ausbildung, die hier arbeiten möchten, sollten wir willkommen heißen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 14:33 Uhr
Ulla Nachtmann

Sie haben leider den Hinweis auf...

den heutigen Bloomberg Artike über die spanische Bankenbuchführung unter Aufsicht der EU weggelassen. Damit ergibt mein Kommentar keinen Sinn mehr.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 15.06.2012 13:44 Uhr

Wir kommen so nicht aus der Zahlungsfalle!

Wir sitzen da wie ein Frosch, wissen, dass die Schlange uns verschlingen wird - wenn wir nicht weg huepfen - schaffen es aber dennoch nicht wegzuhupfen. Denn anscheinend ist die Schlange eine "Sozialeerungenschaft" und die darf nicht verhungern lassen. Also lassen wir uns lieber auffressen! Die Schlange merkt das und schlaegt zu. Die Illusionisten glauben, sie muessten der Schlange nur in die Augen schauen und auf Augenhoehe bleiben, dann wird schon alles gut werden, die Linken sagen, wir durfen die Schlange doch nicht verhungern lassen.

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Gerhard Dünnhaupt

Griechenland ist die Ausnahme, nicht die Regel

Nur ein einziger Staat gelangte in die Eurozone durch Betrug. Die griechische Situation unterscheidet sich deshalb von allen anderen. Man sollte die Entwicklung in Griechenland also jetzt nicht als Modell für die Entwicklung anderer Krisenstaaten betrachten. Laut Warren Buffett zeigt sich erst bei Ebbe, wer keine Badehose an hat -- und das sind nur die Griechen.

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.

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