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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Griechenland Der Tag danach

 ·  Was geschieht nach der griechischen Parlamentswahl am 18. Juni? Erleichterung? Panik? Sollten sich jene Kräfte durchsetzen, die von Sparen und von Reformen nichts halten, droht mutmaßlich ein Staatsbankrott. Die Antwort in Brüssel, Berlin und Frankfurt lautet: Mehr Europa, vertiefte Integration.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (61)

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Thomas Ulherr

Herr Paul Rabe,

Sie erklären den Völkern Europas, daß sie tunlichst ihre Nationalstaaten aufzulösen haben - wg. €uro-Rettung u. a. höherer Ziele. Herr PR, ihre Forderung nach Auflösung der Nationalstaaten und Bildung eines europäischen Zentralstaates geht eindeutig zu weit. Es gibt in diesem Europa Völker, die Jahrhunderte lang für ihrer nationale Unabhängigkeit und Freiheit, für ihren Nationalstaat also, gekämpft haben. Diesen Ländern die Selbstauflösung zu dekretieren (oder auch nur zu empfehlen) zeugt von einem unglaublichen Mangel an historischer und politischer Sensibilität, gepaart mit einem Übermaß an ideologischem Wunschdenken. Ideologisches Wunsch- (oder Wahn-) denken kennen die Völker Europas, es kam leider öfter mal aus Deutschland, und es hat bisher stets nur Katastrophen hervorgebracht! Nachdenken tut not!
Für ein friedliches Europa freier Völker, gegen ein Europa der Apparatschiks und Beglückungsbeauftragten!

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.06.2012 15:11 Uhr

Sind das die ersten Anzeichen für das Ende des EURO und Kapitalverkehrskontrollen?

"07.05.2012 - Innenminister beschließen Änderung des Schengen-Abkommens!" Jedes Land kann selbst entscheiden, ob es Grenzkontrollen wieder einführt und soll diese 2 Jahre lang aufrecht erhalten können. Auf einmal! Die ganze Zeit war dies nicht möglich, aber jetzt wo der EURO im Sumpf versackt ...... Im Mai hat die Schweiz für 67 Mrd. interveniert, vermutlich sogar für mehr, denn in dieser Zahl sind die Termingeschäfte nicht mit erfasst (der höchste Betrag seit Einführung des Limits von 1,20) Wie mir scheint, in die Szene kommt neue Bewegung, schnell noch ein paar CHF zu 1,20 kaufen.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.06.2012 13:57 Uhr

Es ist illusorisch, dass der EURO wird Bestand haben können. Die Kaufkraftparitäten der einzelnen

EUROs, d.h. des spanischen €, des griechischen €, des italienischen € und auch des französischen € klaffen inzwischen dermaßen weit auseinander, dass diese Lücken nicht mehr geschlossen werden können. Liegt die Kaufkraftparität des EURO in den Ländern NL, FIN, LUX, A, und D bei 100%, so heißt das grob geschätzt für Frankreich 60-70%, Spanien 50-60%, Italien 50-60%, Griechenland 40-50%. Das heißt nichts anderes. als das die EUROs der PIIGS+F gegenüber den Euros von NL, FIN, LUX, A, und D minderwertig sind. Unsere Waren, als auch Immobilien, MÜSSEN wir uns mit "wertlosem" Geld bezahlen lassen, für das wir in den PIIGS-Staaten + F (und auch im sonstigen Ausland) kein Äquivalent mehr bekommen. Die Politiker sind unfähig die Probleme zu lösen, also werden sich die Deutschen (auch NL, FIN, LUX, A) einen eigenen Weg suchen. Jeder der die Möglichkeit dazu hat, wird den € nicht mehr akzeptieren, sondern seine Waren oder Dienstleistungen in einer stabilen Währung bezahlen lassen(z.B. Rgn in CHF)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 12:38 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Kaufkraftparität des EURO?

Wie kommen Sie bloss auf diesen Ansatz, da Paritaeten bloss zwischen Waehrungen bestehen!? Und wie kommen Sie auf die 'groben Schaetzungen' der Prozentwerte?

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Konstantin Schneider

Ohne europäischen Superstatt ernten wir nur EURO-Salat

Nachdem Merkel von Hollande, Cameron und Obama bedrängt wurde, wird sie versuchen, uns den europäischen Superstaat schmackhaft zu machen, denn schliesslich gilt die Bundesrepublik als Musterbeispiel für eine Föderation.

Das heisst nun aber auch endgültig, dass es ohne Transferunion nicht gehen wird und die Märchen, dass die einen mit Geld umgehen können und die anderen nicht, langsam auserzählt sind.

Für die Union und die FDP ist der europäische Superstaat das, was Hartz IV für SPD und GRÜNE bedeutete. Die Bundesregierung wird also früher oder später vom Hof gejagt, weil sich die Europa-Nörgler von ihr abwenden.

Um der Gefahr zu entgehen, abgewählt zu werden, wird Merkel versuchen sich als Kaiserin von Europa zu empfehlen. Da die Medien immer noch danach dürsten, Adligen an die Macht verhelfen zu dürfen, könnte der Plan aufgehen.

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Gerhard Storm

Nicht ein vertieftes €-System, sondern fähige €-Spitzen - anstatt €-Dilettanten - sind erforderlich

Die Vergemeinschaftung der seit Jahren von den €-Spitzen gemachten Fehler in Form einer Vertiefung des stark erkrankten €-Systems kann das Grundübel nur kaschieren u. die noch wenigen gesunden Staaten - neben D - in gefährliche Mitleidenschaft ziehen.

Die erforderliche Kurswende kann Eurolande nur erleben, wenn der Brüsseler Euro-Moloch endlich als das erkannt wird, worum er sich seit langem bemüht:
Eine riesiges Fass ohne Boden, in dem unermüdlich nach neuen Geldquellen Ausschau gehalten wird, das aber bald gähnend leer sein wird.

Merkel ist gut beraten, bei illegalen Kapitalquellen, wie Eurobonds, Bankenunion oder zweckfremd verwendete Rettungsfondsmittel, den €-Granden ihre Ablehnung pointierter auszudrücken.

Denn die dilettantischen €-Spitzen versuchen ständig von neuem, regelwidrige die alten Hüte in neuem Gewand zu verkaufen.

Bei Merkel wird das den Dilettanten nicht gelingen.

Aber es wird Zeit für Austausch der €-Dilettanten durch versierte Kräfte!

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Jürg Rutschi

So what?

Wenn Griechenland pleite geht..., so what? Jeden Tag gehen Unternehmen pleite, es schreit kein Hahn danach. Eine Bank in Spanien geht pleite..., so what? Ich verstehe das Ganze nicht.

Wir machen uns viel zu viele Sorgen.

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Joachim Schroeder

Gleichschaltung!

Mehr Europa - vertiefte Integration versucht uns Brüssel - Berlin und Frank-
furt als Gleichschaltung eines auf Vielfalt aufgebauten Europas zu ver-
kaufen. Mit ihrer verfahrenen Banken-Finanzpolitik möchte sich Brüssel
und die anderen EU-Bankrotteure doch, wie bisher, bitte selbst beschäftigen
und den Steuerzahler damit nicht belästigen!!

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Jürgen M. Backhaus

Europa befindet sich bereits in einem Graben-/Stellungskrieg

Wer dies nicht wahrhaben will, verkennt die Fakten. Jeder der Akteure erhöht seinen Pathos um seine Linien zu stärken. Ständig werden neue Forderungen nach Vergemeinschaftung laut, wenn das die eigenen Souveränität beeinträchtigen könnte.
Die weitere "Integration" ist jedoch nur eine Vertiefung der festgefahrenen Positionen, die keine Aussicht auf harmonische Auflösung und einen freundlichen Symphoniemeister besitzen. Es bleibt nur die Hoffnung, dass diesem Spuk sobald als möglich etwas Realtitätssinn eingehaucht wird, und die europäischen Metaphysikveranstaltungen auf den Boden der Tatsachen zurückgholt werden, und die diversen Machtwahnvorstellungen der Un.States of Europe in die dekadenten Kinderstuben zurückgedrängt werden. Der Tag eins nach der Geburt der griechischen Tragödie wäre ein realistischer Termin für politische Exerzitien. Für manche sind die Griechen oberflächlich, aber aus Tiefe. Daran könnte etwas Wahres sein, das keinem deutschem Pflichtgefühl so recht trauen will.

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 07.06.2012 08:45 Uhr

Herzlich Willkommen in den "VEREINIGTEN SCHULDEN VON EUROPA"

Das was die Ur-Väter mit Gründung der EWG aufgebaut haben und erfolgreich weitergeführt haben, wurde mit Einführung des € wie alten Lumpen auf den Müll geworfen. Man hätte den begonnenen Prozess des langsamen zusammenführen der Staaten zu einem vereinten EU weiterführen müssen, um erst ganz zum Schluss eine gemeinsame Währung einzuführen. Das wäre m.E. der richtige Weg gewesen.
GR hätte man vor ca. 2 Jahren aus der Währungsunion entlassen sollen, statt Mill. € in ein Faß ohne Boden zu werfen. Nach dem 17.6. wird sich da kaum was ändern. Die Transverzahlungen werden munter weiter gehen.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Konstrukt Währungsunion in sich zusammenfällt und wir wieder unsere nationalen Währungen haben.
Das was die europäischen Völker dann noch vereint, sind die "VEREINIGTEN SCHULDEN VON EUROPA", die die Länder der ehemaligen Währungsunion haben. Damit wurden die Visionen der Ur-Väter von einem vereinten EU entgültig zu Grabe getragen.

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Gottfried Köppl

Nichts Neues unter der Sonne Griechenlands

"Es ist merkwürdig zu sehen, wie die Germanen sich in diesem Chaos der griechischen Angelegenheiten ans Werk machen, einen ordentlichen Staat zu schaffen, Griechenland ihrem System zu unterwerfen, diese Griechenland, dessen einziges System bisher Revolutionsgeist war". Kein Kommentar einer englischen Wirtschaftszeitung von 2012, sondern aus dem Brief des russischen Gesandten an das Außenministerium in St.Petersburg nach der Inthronisation Ottos von Wittelsbach als griechischen König im Jahre 1833. Auch die weitere Geschichte kommt einem bekannt vor. Nach dem Sturz Ottos 1862 beschloss das griechische Parlament, die Kredite, die Bayern an den neuen Staat gewährt hatte, nicht zurückzuzahlen. In München musste der 1848 zur Abdankung gezwungene König Ludwig I. seinerseits der bayerischen Staatskasse diese Gelder aus seinem Privatvermögen ersetzen. Fazit: Auch nach dem 18. Juni werden sowohl Griechenland als auch Deutschland in Europa liegen.

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Rudolf Helling-Junghans

Mehr Europa

Mehr Europa mit stolzen Griechen und stolzen Spaniern und dann noch der französischen Rente mit 60? Wieviel europäischen Unsinn wollen unsere deutschen Politiker uns eigentlich noch verkaufen?

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 07.06.2012 08:06 Uhr

Aberglaube?

Kein Euro-Land dürfe dem "Aberglauben" anhängen, auf Kosten seiner Partner leben zu können, wünscht sich Herr Frankenberger. Der größte Teil unserer politischen Klasse, von Frau Merkel und Herrn Schäuble bis zum Redakteur einer kleinen Loakalzeitung, arbeitet seit vielen Jahren daran, unsere europäischen Partner vom Gegenteil zu überzeugen. Wer seine politische Selbständigkeit aufgeben will und sich seinen "Partnern" zur Plünderung anbietet, darf sich nicht wundern, wenn sie zugreifen und eigene unpopuläre Anstrengungen unterlassen. Die politische Klasse in Deutschland ist das Zentralproblem der Euro-Zone und auch der EU. Denken Sie doch mal darüber nach, Herr Frankenberger.

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Gerhard Dünnhaupt

"Weniger Europa wagen"

Offensichtlich ist der Ausdruck "Vereintes Europa" ein Oxymoron, denn nie war Europa zerstrittener. Da die Bevölkerung niemals befragt wurde, operieren die Politiker illegitim und Mandat des Volkes. Ihre Entscheidungen sind also null und nichtig, da sie niemals vom Volk getragen oder bestätigt wurden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 12:44 Uhr
Rolf Joachim Siegen

(Kein) Mandat des Volkes??

Sie konstruieren Legenden, die Entscheidungen des Deutschen Bundestages geflissentlich ausser acht lassend. Oder ist Ihnen das immer noch nicht Volk genug?

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Paul Banaschak

Kein Land darf ...

ohne Zustimmung seiner Bürger die eigene Währung jemals aufgeben.
Bei uns war die Ablehnung des EUR sehr gross. Aber das hat alle Politiker einen Dreck geschert.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 07.06.2012 01:34 Uhr

2018 will Schäuble die Banken und die Gläubiger event. in Konkursverfahren treiben.

Es muss unbedingt früher sein. Es muss sofort sein !! Es waren die Banken, welche Griechenland, Spanien usw. noch Kredite gegeben haben (zu unglaublich hohen Zinsen übrigens) als ihnen schon lange klar war, dass Griechenland usw. diese nicht zurückzahlen konnten. Die Banken und sonstige Großspekulanten rechneten treuwidrig damit, dass die EU, die EZB oder Deutschland für diese Forderungen einstehen würden. Das aber muss ein Ende haben! Es muss das ganz normale Verursacherprinzip wieder zu seinem Recht kommen: d.h. diejenigen, welche fahrlässig bis vorsätzlich faule Kredite ausgegeben haben, müssen selbstverständlich auch die Folgen tragen. Das ist gerecht und nur so kann eine (kapitalistische) Wirtschaft überhaupt funktionieren.
Wenn ein anderer zahlt - der Steuerzahler - für Schäden, welche der eine - die Banken - angerichtet hat, dann ist das erstens kriminelle Veruntreuung von Steuergeld und zweitens bedingt es, dass das unsinneige Vorgehen auch in Zukunft immer weiter gehen wird.

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Gerhard Dünnhaupt

Ausschließlich der Euro ist an allem Schuld

Der "Economist" brachte vor einigen Wochen einen eindrucksvollen Chart zur Entwicklung der Ratings der 17 Eurostaaten über 25 Jahre. Deutlich zeigte sich der laufende Anstieg der Ratings bis zu einem Punkt, wo sämtliche 17 Staaten mit AAA, AA oder A bewertet wurden. Dann kam die Einführung des Euro, und seither ging es laufend bergab bis zum heutigen Tiefpunkt.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 06.06.2012 23:25 Uhr

Ein Europa der Vaterländer - ohne den TEURO!

Das ist es, was die europäischen Völker wollen und was in der EG der 70er und 80er auch gut funktioniert hat.
Was wir jetzt erleben, ist die Manipulation unseres Kontinents durch gewissenlose Bürokraten und Antidemokraten - die sich selbst natürlich immer als Demokraten bezeichnen. Es wird nicht mehr lange funktionieren, das üble Spiel.

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Peter Slater

"Herr Rabe" dann fangen Sie gleich an, ihr Geld ersatzlos nach Griechenland zu transferieren !

Also, wenn Sie glauben, das die derzeitige und fast einseitige Transferunion besser ist und Sie das miese griechische Spielchen befurworten, weil eben alle Staaten zusammen halten mussen und fureinander einstehen sollen, dann fangen Sie sogleich damit an ihr ganzes Geld, was Sie monatlich verdien, gleich sofort nach Griechenland zu uberweisen und wenn Sie ein Haus haben, auch gleich verkaufen, damit beweisen Sie, welche Solidaritat Sie gegenuber Griechenland haben, nur, wenn Sie dann am Ende mit leeren Handen dastehen, dann fangen Sie bloss nicht an rummzuschreien und wollen von deutschen Burger und Steuerzahler Solidaritat einfordern, denn diese Leute sind namlich damit beschafftigt, jahrlich 3-stellige Milliardenbeitrage nach Griechenland ersatzlos zu uberweisen, weil ein Staat sich total verweigert und das Athen seinen Leuten erzahlt, Deutschland ist wieder Nazi-Staat und Merkel ist der neue Hitler, die Europa unterjochen will ... Je schneller Greichenland rausfliegt desto besser !!

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 06.06.2012 22:38 Uhr

Schrecksekunde

Nach einer kurzen Schrecksekunde wird man die offizielle Staatspleite Griechenlands und den unvermeidlichen Austritt aus dem Euro mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Man wird sogar einen 100%-igen Schuldenschnitt in Kauf nehmen, nur um diese fortgesetzte Erpressung zu beenden.
Die Historiker werden später fragen, warum sich die Welt so lange von diesem winzigen, korrupten Entwicklungsland auf der Nase herumtanzen ließ.

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Siegfried Mattern

Keine repräsentative Resonanz

Ein "Aufwachen" einer qualifizierten Mehrheit der Mitbürger hinsichtlich des Desasters Europa wird wahrscheinlich erst dann erfolgen, wenn die Mehrheit direkt spürbare u. signifikante finanzielle Belastungen wahrnimmt. Und auch dieser unbestimmte Zeitpunkt lässt sich mittels vielfältiger Maßnahmen kontinuierlich "verschieben. Sollte dann der "Europa-GAU" eingetreten sein, ist es wahrscheinlich für nachhaltige Veränderungen auf Verhandlungsbasis zu spät.
Die gegenwärtigen u. hier teilweise genannten demokratischen Inititativen erhalten kaum eine mediale Unterstützung durch die Mainstream-Medien, sodass nur die Hoffnung bleibt, dass bis zur nächsten Bundestagswahl entsprechende Parteien eine breite Bekanntheit und Wählergunst erlangen.

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Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.

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