05.06.2012 · Was geschieht nach der griechischen Parlamentswahl am 18. Juni? Erleichterung? Panik? Sollten sich jene Kräfte durchsetzen, die von Sparen und von Reformen nichts halten, droht mutmaßlich ein Staatsbankrott. Die Antwort in Brüssel, Berlin und Frankfurt lautet: Mehr Europa, vertiefte Integration.
Von Klaus-Dieter FrankenbergerRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Sie erklären den Völkern Europas, daß sie tunlichst ihre
Nationalstaaten aufzulösen haben - wg. €uro-Rettung u. a.
höherer Ziele. Herr PR, ihre Forderung nach Auflösung der
Nationalstaaten und Bildung eines europäischen Zentralstaates geht
eindeutig zu weit. Es gibt in diesem Europa Völker, die
Jahrhunderte lang für ihrer nationale Unabhängigkeit und
Freiheit, für ihren Nationalstaat also, gekämpft haben. Diesen
Ländern die Selbstauflösung zu dekretieren (oder auch nur zu
empfehlen) zeugt von einem unglaublichen Mangel an historischer und
politischer Sensibilität, gepaart mit einem Übermaß an
ideologischem Wunschdenken. Ideologisches Wunsch- (oder Wahn-) denken
kennen die Völker Europas, es kam leider öfter mal aus
Deutschland, und es hat bisher stets nur Katastrophen hervorgebracht!
Nachdenken tut not!
Für ein friedliches Europa freier Völker, gegen ein Europa der
Apparatschiks und Beglückungsbeauftragten!
Sind das die ersten Anzeichen für das Ende des EURO und Kapitalverkehrskontrollen?
"07.05.2012 - Innenminister beschließen Änderung des Schengen-Abkommens!" Jedes Land kann selbst entscheiden, ob es Grenzkontrollen wieder einführt und soll diese 2 Jahre lang aufrecht erhalten können. Auf einmal! Die ganze Zeit war dies nicht möglich, aber jetzt wo der EURO im Sumpf versackt ...... Im Mai hat die Schweiz für 67 Mrd. interveniert, vermutlich sogar für mehr, denn in dieser Zahl sind die Termingeschäfte nicht mit erfasst (der höchste Betrag seit Einführung des Limits von 1,20) Wie mir scheint, in die Szene kommt neue Bewegung, schnell noch ein paar CHF zu 1,20 kaufen.
Es ist illusorisch, dass der EURO wird Bestand haben können. Die Kaufkraftparitäten der einzelnen
EUROs, d.h. des spanischen €, des griechischen €, des italienischen € und auch des französischen € klaffen inzwischen dermaßen weit auseinander, dass diese Lücken nicht mehr geschlossen werden können. Liegt die Kaufkraftparität des EURO in den Ländern NL, FIN, LUX, A, und D bei 100%, so heißt das grob geschätzt für Frankreich 60-70%, Spanien 50-60%, Italien 50-60%, Griechenland 40-50%. Das heißt nichts anderes. als das die EUROs der PIIGS+F gegenüber den Euros von NL, FIN, LUX, A, und D minderwertig sind. Unsere Waren, als auch Immobilien, MÜSSEN wir uns mit "wertlosem" Geld bezahlen lassen, für das wir in den PIIGS-Staaten + F (und auch im sonstigen Ausland) kein Äquivalent mehr bekommen. Die Politiker sind unfähig die Probleme zu lösen, also werden sich die Deutschen (auch NL, FIN, LUX, A) einen eigenen Weg suchen. Jeder der die Möglichkeit dazu hat, wird den € nicht mehr akzeptieren, sondern seine Waren oder Dienstleistungen in einer stabilen Währung bezahlen lassen(z.B. Rgn in CHF)
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 12:38 UhrKaufkraftparität des EURO?
Wie kommen Sie bloss auf diesen Ansatz, da Paritaeten bloss zwischen Waehrungen bestehen!? Und wie kommen Sie auf die 'groben Schaetzungen' der Prozentwerte?
Ohne europäischen Superstatt ernten wir nur EURO-Salat
Nachdem Merkel von Hollande, Cameron und Obama bedrängt wurde, wird
sie versuchen, uns den europäischen Superstaat schmackhaft zu
machen, denn schliesslich gilt die Bundesrepublik als Musterbeispiel
für eine Föderation.
Das heisst nun aber auch endgültig, dass es ohne Transferunion
nicht gehen wird und die Märchen, dass die einen mit Geld umgehen
können und die anderen nicht, langsam auserzählt sind.
Für die Union und die FDP ist der europäische Superstaat das,
was Hartz IV für SPD und GRÜNE bedeutete. Die Bundesregierung
wird also früher oder später vom Hof gejagt, weil sich die
Europa-Nörgler von ihr abwenden.
Um der Gefahr zu entgehen, abgewählt zu werden, wird Merkel
versuchen sich als Kaiserin von Europa zu empfehlen. Da die Medien immer
noch danach dürsten, Adligen an die Macht verhelfen zu dürfen,
könnte der Plan aufgehen.
Nicht ein vertieftes €-System, sondern fähige €-Spitzen - anstatt €-Dilettanten - sind erforderlich
Die Vergemeinschaftung der seit Jahren von den €-Spitzen gemachten
Fehler in Form einer Vertiefung des stark erkrankten €-Systems kann
das Grundübel nur kaschieren u. die noch wenigen gesunden Staaten -
neben D - in gefährliche Mitleidenschaft ziehen.
Die erforderliche Kurswende kann Eurolande nur erleben, wenn der
Brüsseler Euro-Moloch endlich als das erkannt wird, worum er sich
seit langem bemüht:
Eine riesiges Fass ohne Boden, in dem unermüdlich nach neuen
Geldquellen Ausschau gehalten wird, das aber bald gähnend leer sein
wird.
Merkel ist gut beraten, bei illegalen Kapitalquellen, wie Eurobonds,
Bankenunion oder zweckfremd verwendete Rettungsfondsmittel, den
€-Granden ihre Ablehnung pointierter auszudrücken.
Denn die dilettantischen €-Spitzen versuchen ständig von
neuem, regelwidrige die alten Hüte in neuem Gewand zu verkaufen.
Bei Merkel wird das den Dilettanten nicht gelingen.
Aber es wird Zeit für Austausch der €-Dilettanten durch
versierte Kräfte!
Wenn Griechenland pleite geht..., so what? Jeden Tag gehen Unternehmen
pleite, es schreit kein Hahn danach. Eine Bank in Spanien geht
pleite..., so what? Ich verstehe das Ganze nicht.
Wir machen uns viel zu viele Sorgen.
Mehr Europa - vertiefte Integration versucht uns Brüssel - Berlin
und Frank-
furt als Gleichschaltung eines auf Vielfalt aufgebauten Europas zu ver-
kaufen. Mit ihrer verfahrenen Banken-Finanzpolitik möchte sich Brüssel
und die anderen EU-Bankrotteure doch, wie bisher, bitte selbst
beschäftigen
und den Steuerzahler damit nicht belästigen!!
Europa befindet sich bereits in einem Graben-/Stellungskrieg
Wer dies nicht wahrhaben will, verkennt die Fakten. Jeder der Akteure
erhöht seinen Pathos um seine Linien zu stärken. Ständig
werden neue Forderungen nach Vergemeinschaftung laut, wenn das die
eigenen Souveränität beeinträchtigen könnte.
Die weitere "Integration" ist jedoch nur eine Vertiefung der
festgefahrenen Positionen, die keine Aussicht auf harmonische
Auflösung und einen freundlichen Symphoniemeister besitzen. Es
bleibt nur die Hoffnung, dass diesem Spuk sobald als möglich etwas
Realtitätssinn eingehaucht wird, und die europäischen
Metaphysikveranstaltungen auf den Boden der Tatsachen zurückgholt
werden, und die diversen Machtwahnvorstellungen der Un.States of Europe
in die dekadenten Kinderstuben zurückgedrängt werden. Der Tag
eins nach der Geburt der griechischen Tragödie wäre ein
realistischer Termin für politische Exerzitien. Für manche
sind die Griechen oberflächlich, aber aus Tiefe. Daran könnte
etwas Wahres sein, das keinem deutschem Pflichtgefühl so recht
trauen will.
Herzlich Willkommen in den "VEREINIGTEN SCHULDEN VON EUROPA"
Das was die Ur-Väter mit Gründung der EWG aufgebaut haben und
erfolgreich weitergeführt haben, wurde mit Einführung des
€ wie alten Lumpen auf den Müll geworfen. Man hätte den
begonnenen Prozess des langsamen zusammenführen der Staaten zu
einem vereinten EU weiterführen müssen, um erst ganz zum
Schluss eine gemeinsame Währung einzuführen. Das wäre
m.E. der richtige Weg gewesen.
GR hätte man vor ca. 2 Jahren aus der Währungsunion entlassen
sollen, statt Mill. € in ein Faß ohne Boden zu werfen. Nach
dem 17.6. wird sich da kaum was ändern. Die Transverzahlungen
werden munter weiter gehen.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Konstrukt Währungsunion in
sich zusammenfällt und wir wieder unsere nationalen Währungen
haben.
Das was die europäischen Völker dann noch vereint, sind die
"VEREINIGTEN SCHULDEN VON EUROPA", die die Länder der
ehemaligen Währungsunion haben. Damit wurden die Visionen der
Ur-Väter von einem vereinten EU entgültig zu Grabe getragen.
Nichts Neues unter der Sonne Griechenlands
"Es ist merkwürdig zu sehen, wie die Germanen sich in diesem Chaos der griechischen Angelegenheiten ans Werk machen, einen ordentlichen Staat zu schaffen, Griechenland ihrem System zu unterwerfen, diese Griechenland, dessen einziges System bisher Revolutionsgeist war". Kein Kommentar einer englischen Wirtschaftszeitung von 2012, sondern aus dem Brief des russischen Gesandten an das Außenministerium in St.Petersburg nach der Inthronisation Ottos von Wittelsbach als griechischen König im Jahre 1833. Auch die weitere Geschichte kommt einem bekannt vor. Nach dem Sturz Ottos 1862 beschloss das griechische Parlament, die Kredite, die Bayern an den neuen Staat gewährt hatte, nicht zurückzuzahlen. In München musste der 1848 zur Abdankung gezwungene König Ludwig I. seinerseits der bayerischen Staatskasse diese Gelder aus seinem Privatvermögen ersetzen. Fazit: Auch nach dem 18. Juni werden sowohl Griechenland als auch Deutschland in Europa liegen.
Mehr Europa mit stolzen Griechen und stolzen Spaniern und dann noch der französischen Rente mit 60? Wieviel europäischen Unsinn wollen unsere deutschen Politiker uns eigentlich noch verkaufen?
Kein Euro-Land dürfe dem "Aberglauben" anhängen, auf Kosten seiner Partner leben zu können, wünscht sich Herr Frankenberger. Der größte Teil unserer politischen Klasse, von Frau Merkel und Herrn Schäuble bis zum Redakteur einer kleinen Loakalzeitung, arbeitet seit vielen Jahren daran, unsere europäischen Partner vom Gegenteil zu überzeugen. Wer seine politische Selbständigkeit aufgeben will und sich seinen "Partnern" zur Plünderung anbietet, darf sich nicht wundern, wenn sie zugreifen und eigene unpopuläre Anstrengungen unterlassen. Die politische Klasse in Deutschland ist das Zentralproblem der Euro-Zone und auch der EU. Denken Sie doch mal darüber nach, Herr Frankenberger.
Offensichtlich ist der Ausdruck "Vereintes Europa" ein Oxymoron, denn nie war Europa zerstrittener. Da die Bevölkerung niemals befragt wurde, operieren die Politiker illegitim und Mandat des Volkes. Ihre Entscheidungen sind also null und nichtig, da sie niemals vom Volk getragen oder bestätigt wurden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 12:44 Uhr(Kein) Mandat des Volkes??
Sie konstruieren Legenden, die Entscheidungen des Deutschen Bundestages geflissentlich ausser acht lassend. Oder ist Ihnen das immer noch nicht Volk genug?
ohne Zustimmung seiner Bürger die eigene Währung jemals
aufgeben.
Bei uns war die Ablehnung des EUR sehr gross. Aber das hat alle
Politiker einen Dreck geschert.
2018 will Schäuble die Banken und die Gläubiger event. in Konkursverfahren treiben.
Es muss unbedingt früher sein. Es muss sofort sein !! Es waren die
Banken, welche Griechenland, Spanien usw. noch Kredite gegeben haben (zu
unglaublich hohen Zinsen übrigens) als ihnen schon lange klar war,
dass Griechenland usw. diese nicht zurückzahlen konnten. Die Banken
und sonstige Großspekulanten rechneten treuwidrig damit, dass die
EU, die EZB oder Deutschland für diese Forderungen einstehen
würden. Das aber muss ein Ende haben! Es muss das ganz normale
Verursacherprinzip wieder zu seinem Recht kommen: d.h. diejenigen,
welche fahrlässig bis vorsätzlich faule Kredite ausgegeben
haben, müssen selbstverständlich auch die Folgen tragen. Das
ist gerecht und nur so kann eine (kapitalistische) Wirtschaft
überhaupt funktionieren.
Wenn ein anderer zahlt - der Steuerzahler - für Schäden,
welche der eine - die Banken - angerichtet hat, dann ist das erstens
kriminelle Veruntreuung von Steuergeld und zweitens bedingt es, dass das
unsinneige Vorgehen auch in Zukunft immer weiter gehen wird.
Ausschließlich der Euro ist an allem Schuld
Der "Economist" brachte vor einigen Wochen einen eindrucksvollen Chart zur Entwicklung der Ratings der 17 Eurostaaten über 25 Jahre. Deutlich zeigte sich der laufende Anstieg der Ratings bis zu einem Punkt, wo sämtliche 17 Staaten mit AAA, AA oder A bewertet wurden. Dann kam die Einführung des Euro, und seither ging es laufend bergab bis zum heutigen Tiefpunkt.
Ein Europa der Vaterländer - ohne den TEURO!
Das ist es, was die europäischen Völker wollen und was in der
EG der 70er und 80er auch gut funktioniert hat.
Was wir jetzt erleben, ist die Manipulation unseres Kontinents durch
gewissenlose Bürokraten und Antidemokraten - die sich selbst
natürlich immer als Demokraten bezeichnen. Es wird nicht mehr lange
funktionieren, das üble Spiel.
"Herr Rabe" dann fangen Sie gleich an, ihr Geld ersatzlos nach Griechenland zu transferieren !
Also, wenn Sie glauben, das die derzeitige und fast einseitige Transferunion besser ist und Sie das miese griechische Spielchen befurworten, weil eben alle Staaten zusammen halten mussen und fureinander einstehen sollen, dann fangen Sie sogleich damit an ihr ganzes Geld, was Sie monatlich verdien, gleich sofort nach Griechenland zu uberweisen und wenn Sie ein Haus haben, auch gleich verkaufen, damit beweisen Sie, welche Solidaritat Sie gegenuber Griechenland haben, nur, wenn Sie dann am Ende mit leeren Handen dastehen, dann fangen Sie bloss nicht an rummzuschreien und wollen von deutschen Burger und Steuerzahler Solidaritat einfordern, denn diese Leute sind namlich damit beschafftigt, jahrlich 3-stellige Milliardenbeitrage nach Griechenland ersatzlos zu uberweisen, weil ein Staat sich total verweigert und das Athen seinen Leuten erzahlt, Deutschland ist wieder Nazi-Staat und Merkel ist der neue Hitler, die Europa unterjochen will ... Je schneller Greichenland rausfliegt desto besser !!
Nach einer kurzen Schrecksekunde wird man die offizielle Staatspleite
Griechenlands und den unvermeidlichen Austritt aus dem Euro mit
Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Man wird sogar einen 100%-igen
Schuldenschnitt in Kauf nehmen, nur um diese fortgesetzte Erpressung zu beenden.
Die Historiker werden später fragen, warum sich die Welt so lange
von diesem winzigen, korrupten Entwicklungsland auf der Nase herumtanzen ließ.
Ein "Aufwachen" einer qualifizierten Mehrheit der
Mitbürger hinsichtlich des Desasters Europa wird wahrscheinlich
erst dann erfolgen, wenn die Mehrheit direkt spürbare u.
signifikante finanzielle Belastungen wahrnimmt. Und auch dieser
unbestimmte Zeitpunkt lässt sich mittels vielfältiger
Maßnahmen kontinuierlich "verschieben. Sollte dann der
"Europa-GAU" eingetreten sein, ist es wahrscheinlich für
nachhaltige Veränderungen auf Verhandlungsbasis zu spät.
Die gegenwärtigen u. hier teilweise genannten demokratischen
Inititativen erhalten kaum eine mediale Unterstützung durch die
Mainstream-Medien, sodass nur die Hoffnung bleibt, dass bis zur
nächsten Bundestagswahl entsprechende Parteien eine breite
Bekanntheit und Wählergunst erlangen.
Klaus-Dieter Frankenberger Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.
Jüngste Beiträge