11.06.2012 · Prinz Edward, der jüngste Sohn der britischen Königin, hat der britischen Kolonie Gibraltar einen Besuch abgestattet - die spanische Regierung in Madrid ist darüber „zutiefst missvergnügt“.
Von Leo Wieland, MadridRichtlinien für Lesermeinungen
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...irgendwie scheint die Sonne den Kopf zu verbrennen und Arbeitsmoral, Ehrlichkeit,Sparsankeit, Steuermoral und diverse andere Tugenden zu verbrennen. Leider verbrennt die Sonne dort auch unser Geld.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 20:11 Uhrunbeliebt?
Mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, daß deutsche Steuergelder
abgelehnt worden wären, weil die Empfänger sich "nicht
auch noch von den Oberlehrern Geld schenken lassen" wollten. Und
wenn diese Völker doch ach so stolz sind, dann würden sie
sicher kein Geld von Oberlehrern nehmen.
Was uns begegnet ist schlimmstenfalls Mißtrauen, weil kein Volk
der Erde so doof ist, sich auch nur vorstellen zu können, daß
wir Deutschen unseren Wohlstand tatsächlich verschenken, ohne auch
nur die geringste Gegenleistung zu verlangen. Da unsere Regierung aber
de facto nichts verlangt, werden geheime Motive vermutet.
@Michael Meier
"(...) irgendwie scheint die Sonne den Kopf zu verbrennen und
Arbeitsmoral, Ehrlichkeit,Sparsankeit, Steuermoral und diverse andere
Tugenden zu verbrennen."
Und es ist genau diese oberlehrerhafte Überheblichkeit, die uns im
Ausland häufig so unbeliebt macht.
Spanien sollte sich zurückhalten!
Die Schande die Spanien eingestehen mußte, unter den
Rettungsschirm zu schlüpfen und nun zu kaschieren versucht, obwohl
sie vorher auf Kosten anderer, Feste gefeiert haben spricht Bände.
Das die Rettungseuropäer, die nun zahlen, einmal etwas
zurückbekommen, können sie sich abschminken. Das Verhalten der
Spanier um Gibraltar spricht Bände.
Mir tun nur die sympatischen Iren Leid, die nun viel schlechtere
Konditionen wie die Spanier ertragen müßen.
@Guenter Meilinger
Was hat denn das eine (Staatsverschuldung) mit dem anderen (Gibraltar) zu tun? Gar nichts.
Bitte klar denken !
Der "Europäische Rettungsschirm" ist die eine Sache. "Gibraltar" die andere. Zu jedem dieser Themen kann man seine Meinung haben. Aber das eine hat mit dem anderen nun wirklich gar nichts zu tun. Wenn man - und das gilt ganz generell - unterschiedliche Dinge vermischt, wird man - zumindest auf dem Verhandlungswege - weder in der einen noch in der anderen Sache je zu einer Lösung kommen.
Leo Wieland Jahrgang 1950, politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel, Marokko und Tunesien mit Sitz in Madrid.
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