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Gespräch mit Ahmadineschad „Wir sind zu einem positiven Schritt bereit“

 ·  Fromm, volksnah, fortschrittlich - so sieht Mahmud Ahmadineschad sich selbst. Für den Westen ist der iranische Präsident der Holocaustleugner, der die Auslöschung Israels prophezeit, einer der gefährlichsten Männer der Welt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kündigt er seinen Rückzug aus der Politik an.

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Henric Dierkes

Mehr Fragen als Antworten....

aber auch westliche Politer beantworten ja auch nicht immer die Fragen, die ihnen gestellt werden. Aber halten wir fest:
Der Iran ist an einer gemeinsamen syrischen Lösung nicht interessiert, die Aufständischen seien vom Westen gesteuert. (Wie im übrigen auch die Oppositionsbewegung im eigenen Land)
Den Staat Israel nennt er nicht, statt dessen gibt es für ihn Zionisten.
Der Iran produziert mit großem Aufwand Mengen an 20% angereichertem Uran, um Krebsheilmittel für die Bevölkerung herstellen zu können, gleichzeitig steigt in seinem Land die Jungendarbeitslosigkeit und die Inflation (wirtschaftliche Stagnation, bestenfalls trotz stark gestiegener Ölpreise und Einnahmen).
Die Wahlen waren für ihn frei und sauber.
Die Lage schönreden kann er so gut wie westliche Politiker, da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

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Roland Magiera

Erstaunliche Offenheit

Und auch bereit, auf kritische Fragen zu antworten.
Nüchtern betrachtet scheint mir allerdings der Wunsch im Vordergrund zu stehen, die ramponierten Beziehungen zur EU zu restaurieren.
Von Deutschland aus ist die Lage im Iran ohnehin kaum abschätzbar, zumindest zeigt sich in der Folge des Arabischen Frühlings der Wert einer stabilen und entscheidungsfähigen Regierung.
Eine bedeutende Frage ist der Einfluss der Mullahs auf die Regierung. Die Streitereien der letzten Jahre deuten an, dass sich die weltliche Regierung, die von Ahmadineschad repräsentiert wird, mehr und mehr durchsetzt.
Wenn die Bürger im Interview offen Dinge kritisieren dürfen, kann man das auch als positives Zeichen sehen.
Vom Potential her schätze ich den Iran sehr hoch ein, eine gesunde Alterspyramide und außerordentlich viele sehr helle Köpfe.
Es ist für Deutschland sehr wichtig, zu einem demokratischen Iran gute Beziehungen zu unterhalten, wir sind da hoch angesehen und der Iran ist ein guter Geschäftspartner.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 17.06.2012 08:03 Uhr

Herr Michael Muschke,

wenn sich Frau Hoffmann hätte erniedrigen und völlig korekt islamisch kleiden wollen, dann hätte sie zum einen unter dem Kopfuch eine Mütze getragen, sodass überhaupt keine Kopfhaare zu sehen gewesen wären, und zum anderen hätte sie eine Bluse mit langen Ärmeln getragen, sodass nur die Hände und nicht noch ein Teil der Unterarme sichtbar gewesen wären. M.E. hat sie sich lediglich der Landesitte so angepasst, wie man es von Ausländerinnen erwartet.
Oder gehören Sie zu den Menschen, die im Urlaub in einem islamischen Land kurze Hosen außerhalb der Hotelanlage tragen, wenn sie genau wissen, dass Sie sich damit der Lächerlichkeit bei den Einheimischen preisgeben würden? Das allerdings würde Ihren Text dann ohne weiteres erklären.

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faribors Maleknasri

Titel eingeben„Wir sind zu einem positiven Schritt bereit“

Nicht die Auslöschung der Israelis, sondern Beseitigung der Besetzung Palestinas hat der schnuckelige respektable Präsident des Mullahstaates gefordert. Mit ihm fordern desgleichen viele Völker. Allerdings, erhalten die Palestina ihr Land zurück so sind im selben Augenblick die imperialistischen Interessen dort wie ausgelöscht.
Nicht nur Präsident "sieht" sich fromm, nein, er ist fromm. Jede seiner Reden beginnt mit religiösen Zitaten und Gebete. zWEIFELSOHNE Fortschrittlich Ist er. Sonst hätte der Mullahstaat keine Dronen herstellen und den Bau von atombetriebenen U - Boote nicht in Angriff nehmen können. Ich denke es ist zeit, dass wir EU - Leute endlich die Realitäten wahrnehmen, akzeptieren und uns demnach verhalten sollten. In der internationalen Politik. und uns nicht weiter knechthaft den Willen Dritter unterwerfen sollten. Auch wenn wir kraft aufgezwungenen Vertragses dazu verpflichtet worden sind. Die Verträge können gekündigt werden. Dies kostet aber Leben und Blut.

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Sebastian Freitag

Schwache Vorstellung

Ich hatte mehr erwartet, aber offensichtlich ist er schon ziemlich am Ende.
1. An mehreren Stellen lügt er ganz offensichtlich.
2. Die konsequente Weigerung anzuerkennen dass Israel eine demokratisch gewählte Regierung hat wird langsam peinlich. Warum gibt er nicht zu, dass Iran nicht mit "den Zionisten/dem zionistischen Regime" sondern mit Israel selbst verfeindet ist?
3. An mancher Stelle zeigt er, wie erschreckend schlecht informiert er ist. Vermutlich weil er nichts glaubt, was nicht in sein Weltbild passt.
4. Die ständigen Andeutungen, ohne konkret zu werden - grausam.
Den beiden Mitmenschen, die sagen "In vielem hat er recht.": Ich widerspreche entschieden. Er hat Unrecht. Tausendmal Unrecht. Was mir nur nie ganz klar ist, ob die Ahmadineschad-Fans an die friedfertigen Motive der Iranischen Atomanreicherung glauben oder dem Iran tatsächlich Atomwaffen zugestehen wollen.

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Armin Geißler
Armin Geißler (navras) - 17.06.2012 01:55 Uhr

was mich immer wieder irritiert

ist die tatsache, dass dieser mann in deutschland zuspruch findet. dann werden die amerikaner zu den bösen, Iran wird opfer.

ja, sicher hat achmadineschad in eingen punkten recht. problematisch aber bleibt seine vollkommene unglaubwürdigkeit. die brisanten fragen wurden im interviea ALLE umschifft, es gab keine klare stellungnahme.

jetzt sind es also medizinische belange, die Iran zur urananreicherung drängen? entschuldigung, einem land, dass große teile seines volkes gern mal mit füßen tritt, traue ich viel zu, aber nicht, dass es übernacht die wohlfahrt neu erfindet.

korruption in der regierung? NICHT BEI UNS. die ehrlichsten politiker der welt. an einer amerikanischen uni sage er - wenn ich mich recht erinnere - homosexualität gäbe es im iran auch nicht.

jeder der hier in irgend einer weise für die argumente des herrn verständnis findet: machen sie sich bitte klar, dass A in seiner eigenen, kleinen welt lebt. gerade das macht ihn so unberechenbar.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 10:49 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 17.06.2012 10:49 Uhr

... leider normal ...

"problematisch aber bleibt seine vollkommene unglaubwürdigkeit. die brisanten fragen wurden im interviea ALLE umschifft, es gab keine klare stellungnahme."

Ist das nicht bei ALLEN - auch deutschen - Politiker-Interviews so? (Es sei denn, sie sind tatsächlich erbärmlich und -vor allem- machtlos, wie das berüchtigte Interview mit einem abgehalfterten Egon Krenz. Da traut man sich, böse nachzuhaken).

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Markus Grafenburg

Man sollte diesem Herrn...

... kein Interview gewähren.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 16.06.2012 23:55 Uhr

Der iranische Präsident ist ein Holocaustleugner,

also ist er einer der gefährlichsten Männer der Welt. Da kann er sich noch so friedlich geben wie er will.

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Karl Mohr

Eine sensibilisierte und aufgeklärte Leserschaft in Sachen Ölkriege und naher Osten ...

... ergreift hier teilweise engagiert das Wort: zu Recht. Die propagandistischen, allzu platten Stichworte von aggressiven imperialistischen Angriffskriegern, die da lauten "Massenvernichtungswaffen" und "Demokratie", sie stoßen im Fakten-Check auf ein gewisses begründetes Mißtrauen.
Warum ? Die Erfahrungen zeigen, daß nur der ernstgenommen wird, der ein gewisses Bedrohungspotential vorzuzeigen hat - auch wenn es natürlich propagandistisch gesehen schauerlich klingt. Alle bedeutenden Führer dieser Erde wissen : hast Du das A- oder H- Ding nicht , sondern bloß ein paar Giftgasgranaten und Kalaschnikows wie Saddam, dann wirste platt jemacht - platt jesacht.

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Wolfgang Richter

Aufatmen?

Ein Abtreten des fanatischen Revolutionsgardisten Ahmadinejad könnte die Hoffnung auf eine rationalere Atompolitik des Iran sein.
Wenn die einzigen Sorgen des Iran die Lieferung angereicherten Urans für medizinische Zwecke und die friedliche Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung wären, hätte man schnell die Kuh vom Eis.
Russland wäre ein vertrauenswürdiger, garantiert von den USA unabhängiger Lieferant medizinischer Isotope, und zivile Kraftwerke könnten bei offenem Betrieb unter guter Inspektion laufen.
Dann müßten aber all die in den verbunkerten Komplexen betriebenen geheimen Aktivitäten klargestellt und zuverlässig beendet werden.
Die Frage ist, ob Khamenei, der offenbar den Machtkampf gegen Ahmadinejad gewonnen hat, die Spannungen weiter anheizen will, oder ob er bereit ist, gegen eine Sicherheits- und Bestandsgarantie für sein Regime die gefährliche Atomwaffen- und Fernwaffenbastelei zu lassen.
Nicht vergessen: Israel hat nicht einmal eine Grenze mit dem Iran.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 22:00 Uhr
Günter Busse

@Hr.Richter

Schön wärs.
Zur friedlichen Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung gehört ein geschlossener Uran-Kreislauf mit der Anreicherung von Uran (als Brennstoff für die Atomkraftwerke).
Mit der Unterzeichnung des Sperrvertrages hat der Iran das Recht auf die zivile Nutzung und auf die dafür notwendige Anreicherung von Uran.
Der Westen fordert aber vom Iran, komplett auf die Anreicherung von Uran zu verzichten.
Und da der Iran dazu nicht bereit ist, wird er mit militärischen Massnahmen bedroht?

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Günter Busse

In vielem hat Ahmadineschad natürlich recht,

es gibt eben nicht nur schwarz und weiß.
U.a. damit, das die Unterdrückung und Entrechtung der Palästinenser nicht mehr akzeptabel ist.
Und die Kriegsdrohungen aus Israel und Washington auch nicht.
Wieso ein Land, das Atomwaffen besitzt, den Sperrvertrag und jede Zusammenarbeit mit der IAEO ablehnt, einen Krieg gegen ein Land fordert, das keine Atomwaffen hat und den Sperrvertrag unterschrieben hat, verstehen eben nur Eingeweihte.

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Patrick Maxwell Nsherenguzi

immer die gleiche reaktionen

auf ahmadenischad.
1. nicht die auslöschung israels, sondern die entfernung/ überwindung der zionistischen regierungsform wurde und wird gefordert. und das, weil,
2. die gründung des zionistischen israels ohne zweifel zu lasten eines bevölkerungsteils ging und der staat israel seit 45 jahren eine nichtjüdische bevölkerung unter der besatzungsrecht hält.
3. es stimmt, dass der westen sich, seit der operation " ajax ", eigentlich um das vertrauen des iran bemühen müsste.
4. wann hat der iran eigentlich den letzten angriffkrieg gegen ein anderes land geführt?
5. der wandel im iran wird sich so oder so nicht aufhalten lassen.der iran ist ein sehr junges land und ich bin sicher, dass die junge generation den iran bald anders prägen.

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Stefan Pohl

Was für ein Meister …

… in der Kunst, konkreten Fragen geschmeidig auszuweichen. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, daß man ihm nicht leichtsinnig über den Weg trauen sollte, hätte das Interview ihn erbracht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 16:05 Uhr
Stefan Pohl

>> Dieter Weber

Da haben Sie wohl mehr oder weniger recht.

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Dieter Weber

Verbales Aikido

Das gilt ja wohl mehr oder weniger für alle Politiker.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 16.06.2012 18:57 Uhr

Kritische Fragen aber warum die " Berichtigungen"

des zionistischen Regimes..... Der Staat Israel... Ich hätte mir hier die Frage gewünscht: Was meinen Sie genau mit: zionistischem Regime. Das ist mir an einer anderen Stelle auch aufgefallen und ich hätte gerne gewußt was er genau damit meint. Zahlung an die Zionisten...Was meinen sie mit Zahlungen an die Zionisten. Man kann in einem Gespräch knapp aneinander vorbeireden in dem man bekannte Begriffe benutzt die jeder aber anders interpretiert. Ich hätte es mir gewünscht das die Fragesellerin hier dem Befragten und seiner Haltung etwas mehr nachspürt und ihn erzählen läßt was er meint. Ich habe das Gefühl er glaubt an eine zionistische Weltverschwörung, deshalb denke ich das das freundlich interessierte Nachfragen aufschlußreicher gewesen wäre als die kritische aber das Thema eher zudeckende, den heiklen Punkz übergehende Korrektur.

Wenn ich für das Interview eine Note geben dürfte dann eine 2+

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 16.06.2012 18:48 Uhr

Das also sagt einer der "gefährlichsten Männer der Welt" ...,

der außerdem auch noch Israel auslöschen wil. Richtig übersetzen sollte man schon können, denn Ahmadinedschad hat nicht die Auslöschung der Israelis, sondern die Beseitigung der derzeitgen Regierung in Tel Aviv gefordert. Aber viele wollen das ja nicht wahrhaben. Und auch wenn er den Holocaust leugnet, plant so weit ich weiß nicht der Iran einen Angriff auf Israel, sondern Israel einen Angriff auf den Iran bzw. auf dessen ach so gefährliche Atomanlagen.
Ein bisschen mehr Objektivität in dieser Sache wäre sehr hilfreich. Sie würde Israel und dem Iran zu gleichen Teilen gerecht werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 08:13 Uhr
thomas schulz

Appropo Objektivität ... hatte er nicht kürzlich vorgeschlagen

daß die Juden nach D umsiedeln und dort einen neuen Staat gründen könnten, da er nicht an der Vernichtung der Juden interessiert sei, aber auf die Auflösung des aktuellen Israels beharre und wieso schlug er D als Aufnahmeland vor, wenn er, wie Sie schon erwähnten, den Holocaust für eine jüdische Propagandalüge hält ? Er agiert wie jemand, der Senioren seine minderwertigen, überteuerten Heizdecken auf Kaffefahrten aufschwatzt und dann alles abstreitet, wenn ihm Rechtsanwälte auf den Pelz rücken.

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 17.06.2012 00:13 Uhr

so eine....

....totale Verdrehung der Tatsachen und Ereignisse!! Die Welt hat mit der Apeacement_Politik schon einmal viel zu lange gewartet!!!!!

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 16.06.2012 18:18 Uhr

Iran...Land der Arier....

...das heißt meines Wissens nach Iran..."Land der Arier". Und es gibt mit Ahmadineschad ja genug verbale und politische Parallelen! Er ist und bleibt ein Scharlatan! Und das was Frau/Herr Richter schreibt....Israel hat niemals das Existenzrecht des Iran in Frage gestellt. Auch wenn dort vieles nicht so ist wie es sein sollte (Siedlungspolitik ect.) so bleibt Israel im Gegensatz zum Iran ein demokratisches Land. Und das kann man vom Iran wahrlich nicht behaupten. Auch das heuchlerische Leben der Mullahs wird von der meist jungen Bevölkerung Irans hinter vorgehaltener Hand offen kritisiert. Für mich würde sich die Frage nicht stellen....in welchem Land ich lieber leben möchte!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 22:24 Uhr
Dieter Weber

Land der Arier

Ja, Iran bedeutet "Land der Arier", aber diese Assoziation mit dem nationalsozialistischen Gebrauch dieses Begriffes ist natürlich ahistorischer Unsinn.

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jean-claude  cornelis

Gebetsmühlenjournalistik

"[...] Für den Westen ist der iranische Präsident der Holocaustleugner, der die Auslöschung Israels prophezeit ..." #
Wann werden die westlichen Medien endlich mal damit aufhören - gebetsmühlenartig - immer wieder dieses Ammenmärchen von einer Holocaustleugnung und der Androhung einer Auslöschung Israels durch den Iran zu verbreiten. Glaubens Sie mir, die Mehrheit der Polit-Interessierten ist inzwischen - auch dank Internet - etwas aufgeklärter. Übrigens hat der immer wiederkehrende Hinweis - auch seitens Ahmadineschad - "Zionistischse Apartheitsregime" (Siehe Unterdrückung der Palästinenser u. sonstige Minderheiten) kaum etwas mit den Bewohnern des Staates Israel o. das Judentum überhaupt zu tun.
MfG

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Adel Richter
Adel Richter (Kairi) - 16.06.2012 17:26 Uhr

In einigen Punkten hat Ahmadineschad Recht!

E ist einfach ungerecht und unverständlich, warum Israel (besitzt 1000 Atomwaffen), Pakistan und andere Nachbarstaaten die Kernenergie nutzen können und Iran nicht. Und wenn man glaubt, das Iran die Kernenergie nicht friedlich nutzt und erstmals das Vertrauen des Westen gewinnen muss, so ist das auch Ungerecht. Ein Beispiel: Die USA besitzt die meisten Atomwaffen auf der Welt. Die meisten ungerechtfertigten Kriege führt ebenfalls die USA: siehe Irak, Afghanistan, Vietnam, Guantanamo etc.. Aber trotzdem darf Amerika immer weiter Atomwaffen bauen. Und das Land Iran das nicht mal eine einzige Atomwaffe besitzt, soll auch nie die Kernenergie nutzen dürfen. So was nennt man Ungerechtigkeit. Meiner Meinung nach ist Iran viel friedlicher als USA.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 02:14 Uhr
Sebastian Freitag

Er muss sie auch nicht einsetzen.

Ein erfolgreicher Test genügt um dem Staat Israel ein Ende zu setzen. Es bleibt doch keiner in Tel Aviv wohnen, wenn 20 Minuten entfernt irgendjemand am Drücker sitzt und mit kurzer Vorwarnzeit da weiter machen kann wo Hitler aufgehört hat.

Und nach dem Zusammenbruch Israels wäre es schon eine kritische Situation. Vor allem wenn ich mir ansehe, wie die Hamas in Gaza ihre eigenen Leute behandelt. Man kann ich sich leicht vorstellen welches Schicksal den verbleibenden Juden unter arabischer Herrschaft in Palestina blühen würde. Vermutlich ein vergleichbares wie in allen anderen arabischen Ländern in den letzten 50 Jahren(den Iran hier einmal ausgenommen). Und reden Sie mir die wirtschaftlichen Interessen nicht schlecht! Manche können existentiell sein.

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Martin Ebendorff

Selbst wenn der Iran Atombomben bauen würde,

wovon man durchaus ausgehen kann, habe ich nicht die Befürchtung, dass er sie gegen den Westen oder gegen irgendein anderes Land einsetzten würde.
Die Drohungen von der Auslöschung Israels sollen ein Feindbild schaffen, dass das Volk eint und manipulierbar macht. Sie dienen quasi dem Machterhalt des Regimes. Ausserdem, wer führt heute Krieg ohne wirtschaftliche Interessen? Niemand, schon gar nicht der Westen!

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Robert Ionis
Robert Ionis (Robio) - 16.06.2012 18:12 Uhr

Iran ungleich Israel

Soweit ich mich erinnern kann ist Israel kein Gottesstaat sondern eine Demokratie und Shimon Peres hat auch noch nie öffentlich die Auslöschung Irans gefordert. Sollten die Ultraorthodoxen irgendwann mal die Macht übernehmen - was bei Betrachtung der demographischen Entwicklung nicht auszuschließen ist - könnte auch in Israel ein totalitärer Staat entstehen, gegenwärtig sind Israel und der Iran jedoch nicht zu vergleichen. Weiterhin bauen die USA nicht ständig neue Atomwaffen sondern sind gemäß des Atomwaffensperrvertrages zu deren Reduzierung verpflichtet, die sie nach öffentlichem Wissensstand auch einhalten.

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