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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Geiselnahme in Algerien Entgrenzter Konflikt

 ·  Der Unmut von Tokio bis London ist ein Indiz dafür, dass die algerische Militäraktion wohl eher ein Desaster war, das einen hohen Blutzoll forderte. Die Geiselnahme offenbart die Bedrohung durch vagabundierende Dschihadisten. Ein Kommentar.

Artikel Lesermeinungen (30)

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Reinhold -Helmut Becker

Aus der Sicht eines Rechtstaates.

Das der Kampf gegen den Terror mit Waffen des Rechtsstaats erfolgen muss. Und hier fangen die Fragen an:

Kann man Algerien Militärschlag gegen die Terroristen wirklich „erfolgreich“ nennen?

Stand tatsächlich der Schutz der Geiseln im Vordergrund?

Oder ging es vor allem um die Eliminierung von Terroristen?

mfg

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Reinhold -Helmut Becker

Sollte es einen Angriff auf Europa geben.

Braucht man ein halbes Jahr die Wirtschaft auf Verteidigung umzustellen.

Danach könnte es sein das es einige Länder nicht mehr gibt.

Jetzige Panikmache ist überflüssig

mfg

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Reinhold -Helmut Becker

Zum Thema Spezialeinheiten und Geisel Befreiung

Normalerweise,

Springt man mit einem Fallschirm ab

Und wirt hinter wieder eingesammelt

Lautlosigkeit ist das A § O

Unsere Spezialeinheiten üben oft mit den Israelis zusammen.

In Israel in Deutschland oder anderen Ländern um sich an die Gegend zu gewöhnen.

Laut Israelischen Kommandeur zählen unsere Einheiten zu den besten der Welt.

Ich glaube nicht das das der bekannte Honig………

mfg

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Closed via SSO

Afghanisches Muster in derMaghreb

Wer erinnert sich noch, als die bösen Taliban noch die tapferen Mudschaheddin waren, nur weil sie gegen die bösen Sowjets gekämpft haben. Nicht nur Rambo ist ihnen zu Hilfe geeilt, sondern auch die amerikanische CIA mit Stinger-Raketen und milden Gaben zwischen vier und sechs Milliarden (!) USD.

Einer der Empfänger war übrigens der Medienstar Osama und seine Al-Kaida-Truppe. Die war aus nahe liegenden Gründen nicht mehr so beliebt nach dem 11. September 2001, Al-Kaida durfte sich aber wieder in Libyen und Syrien zu den glücklichen Empfängern von Geld und Waffen zählen.

Al-Kaida im Maghreb kann jetzt vor Stärke kaum laufen. jetzt bedrohen sie das politisch-militärisch-ökonomische System des westafrikanischen Francafrique. Vor allem die Briten scheinen aber weiter auf das islamistische Pferd zu setzen.

Das kann noch spannend werden. Hollande und Cameron könnten ja einen Faustkampf im historischen Faschoda austragen. Bloody days are here again!

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 19.01.2013 14:36 Uhr

Algherien ist eine lupenreine Militärdiktatur

mit allem, was dazu gehört: Foltergefängnisse, Diskriminierung Andersdenkender, Vetternwirtschaft, Unterdrückung von Meinungs- und Gewissensfreiheit usw.
Im Jahr 1992 wurde der "islamischen Heilsfront" der Sieg bei den Parlamentswahlen genommen und seitdem herrscht in Algerien "Bürgerkrieg". Also Krieg der Mächtigen gegen die Gewinner der Wahlen.
Und Frankreich spielt ein schmutziges Spiel hierbei- wie überall in Afrika. Mit Menschenrechten und Demokratie hat Frankreich nichts zu tun.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 19.01.2013 13:51 Uhr

Keine lupenreinen Demokratien, eher mehr oder weniger radikale repressive Staaten sind betroffen

Syrien, Mali, Algerien et Cetera würden islamistische Regierungen vermutlich nicht zulassen, selbst wenn es dafür eine Mehrheit in der Bevölkerung geben würde. Wenn ich jeden Islamisten zu einem Terroristen erkläre darf ich mich über eine weitere Radikalisierung nicht wundern.
Es gibt einige islamistische Staaten zu denen wir sehr gute Beziehungen unterhalten.
Die Frage ist dann noch ggf wie definiere ich Islamist bzw islamistisch.
Der Norden Malis ist mindestens islamisch, wenn mam die Scharia als Rechtgrundlage haben will und moch nicht hat ist das vermutlich islamistisch zu nennen.
Der nicht islamische Süden der die Regierungsmitglieder stellt hat an der Einführung der Scharia als Rechtsgrundlage sicher kein Interesse.
Wie ist das Problem zu lösen? Wie in Jugoslawien od im Sudan, man sollte sich trennen, möglichst ohne wechselseitigen Massenmord.
In Syrien geht es m.E. darum eine repressive Regierung los zu werden ohne zu Wissen was danach kommt.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 11:23 Uhr

Black Hawk Down ist überall !

1980 ff haben sowj. Panzerverbände, in Verb. m. Kampffliegern, auf ihren Wegen durchs Land
Schneisen von Verwüstung, Tod --und vor allem untilgbare Feindschaft -- geschlagen. Wer sich die Gefechtsberichte ansieht, ist nur noch entsetzt. Noch brutaler als in den Offensiven 1944/1945. Es musste, statt zu einer politischen Lösung, zu einem Hackmord ohne Gnade kommen, der nicht einmal bei im Nahkampf ggs. aufgeschlitzten Bäuchen endete. Auch Ge- fangene wurden abgeschlachtet. Eine Rücksichtnahme auf die Regeln der Haager Landkriegs- ordnung erfolgte nicht einmal in Spuren. Letztlich haben die kriegerischen Paschtunen weder auf sich noch den Feind die geringste Rücksicht genommen. Angesichts dieser Tatsachen ist die US-Politik mit allen ihren (scheinbaren) Laschheiten ein Wunder an angewandter Psycho-logie. Es kommt immer darauf an, die Bevölkerung in den Kämpfen zu schonen, um nicht eine "Totalisierung" bis zum Exzess voranzutreiben. "Black Hawk Down" ist im Prinzip überall !

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henning strothjohann

Projekte wie Desrtec haben sich jetzt so ziemlich erledigt

wie schnell haben eine kleine Terrorgruppe systemrelevante Industriebereiche ausgeschaltet oder zerstört. Bei Desertec reichte es einen Strommasten abzusägen

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Stefan Kugl
Stefan Kugl (Kugll) - 19.01.2013 00:58 Uhr

Algerien hat richtig gehandelt

Mir scheint es klug zu sein, schnell zu handeln, damit die "altruistischen Friedensbringer" aus dem Westen nicht einen Vowand finden, ihre Kräfte nach Algerien zu bringen. Besser ein paar Tote, als auf Dauer post-koloniale Truppen im Land zu haben und zur Marionettenfigur der Westler zu werden. Die dann wie in Pakistan ihre "Drohnen Mord Zonen" anstecken.

Und natürlich war der Konflikt vorher schon entgrenzt und wird es jetzt noch mehr. Aber Frankreich ist der Meinung, dass man das Problem mit höchstens einem Regiment (!) in den Griff bekommt. Das wäre in der Rat eine Ruhmestat.

Liegt der Stratege Hollande aber falsch, fliegt ihm das südliche Mittelmeer um die Ohren. Schuld daran wäe dann aber auch der Held aus Frankreich.

Junge Männer aus Lybien und Tunesien müssen jetzt wenigstens nicht mehr nach Syrien reisen, um zu kämpfen. Zumindest Assad kann durch den Entlastungsangriff etwas auftatmen

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Wolfgang Richter

"Entgrenzte Dschihadisten"

Wer hat diese fanatischen Mörder denn im "arabischen Frühling" als Freiheitskämpfer hochgelobt (gell, DHL!), sie ausgebildet, bewaffnet, finanziell unterstützt?
Ihr eigener Todfeind, der Westen!
Erst der Zusammenbruch Libyens hat ihnen den Zugang zu Gaddafis attraktiven Waffenlagern geebnet. Danke, Frankreich!
Es bleibt zu hoffen, daß Frankreich den als Vorkämpfer des "arabischen Frühlings" angerichteten Schaden durch eine hoffentlich möglichst effiziente Neutralisierung dieser gefährlichen Mörder schnellstmöglich wieder gutmacht.
Daß zahlreiche Fremdenlegionäre dafür sterben werden, haben ihre politische Führung und ihr großer Propagandist DHL zu verantworten.

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Closed via SSO

Aha, Kritik ist leicht! hätten das die Japaner ...

und Norweger auch bei amerikanischen und israelischen Aktionen erklärt?
"Zudem hat sich die algerische Führung heftige Kritik anhören müssen von westlichen Regierungen, die das algerische Vorgehen für rücksichtslos halten und das Fehlen frühzeitiger Unterrichtung für nicht akzeptabel."
Seit wann unterrichtet ein Land vor einem Angrif innerhalb des eigenen Landes gegen Terroristen andere Länder?

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 18.01.2013 21:35 Uhr

Aha Afghanistan und die Sowjetunion

Sind die eigentlichen Geburtshelfer nicht all die Waffenschieberstaaten, an dritter Stelle Deutschland, die Jahr für Jahr munter immer mehr Waffen verticken. Wo bleibt das Entsetzen unserer Politiker, wenn sie einen Waffendeal (in jüngster Vergangenheit mit den Saudis) genehmigen. Es reicht die Vorstellung wie islamistischer Terror aussehen würde, wenn die Terroristen mit Waffen eigener Herstellung, Krummsäbel aus Damaszener Stahl und Steinschlossflinten, die Welt terrorisieren würden, um die wahren Schuldigen zu lokalisieren. Man sollte zu den Opferzahlen die verantwortlichen Waffentypen und Hersteller benennen, dann bliebe uns wenigstens das geheuchelte Entsetzen und die doppeltbödige Moral unserer Politiker erspart.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 10:18 Uhr
Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 19.01.2013 10:18 Uhr

@ Hebold

gegen Ihre Argumentation ist nichts einzuwenden. Nur scheinen die Russen nicht so verlogen mit der Thematik umzugehen, wie wir Deutschen. Und als die mit führende Exportnation der Welt, haben wir das wirklich nötig, in diesem Drecksgeschäft mitzumischen? Ich habe nichts gegen eine gut funktionierende Rüstungsindustrie zur Landesverteidigung. Idealerweise mit möglichst großem waffentechnologischem Vorsprung. Das beruhigt. Waffenverkauf an andere Staaten bedeutet, wir mischen mit, wir sind mitverantwortlich für alles was mit diesen Waffen geschieht. Wie bereits gesagt, haben wir das nötig? Ich denke, die breite Öffentlichkeit ist eher gegen Waffenexporte.

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gisbert heimes

Nach WK II

hat die westliche Wettbewerbsformel von Demokratie, Freihandel und Menschenrechten eine ungeheure globale Dynamik entfaltet, der der 'Ostblock' und die islamischen Gesellschaften nicht standgehalten haben. Das gilt auch für die Ölstaaten; ihre Stabilität beruht augenscheinlich auf ihrem unverhofften Reichtum und autoritären Regimes. Auch China sah sich gezwungen, die überlegene Effizienz einer Wettbewerbswirtschaft zu akzeptieren.

Der Preis für die gegenwärtige 'Weltordnung' ist der sogenannte internationale Terrorismus. Ethnische und religiöse Motive sind nur Vehikel bei dem Versuch, den Gang der Geschichte zu eigenen Gunsten zu korrigieren. Die Verwerfungen der gnadenlosen globalen Konkurrenzwirtschaft werden erst dann überwunden, wenn deren Nachteile für die Einzelnen in den westlichen Demokratien spürbar werden. Das wird auch nicht schön, aber doch noch eine Weile dauern.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 12:34 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 12:34 Uhr

Wesentlich für den Islam

...ist die Entwiclung eines religiös gegründeten neuen Selbstbewusstseins, das nicht nur die Machfrage neu stellt, sondern die der Verteilung sozialer Güter. Das Dumme ist nur, vom
Islam ist nicht der Produktivitätszuwachs zu erwarten, den die darbenden Völker so vehe- ment fordern. Zunächst ist der Kampf wohl auf gezwungene oder freiwillige Hingabe von Gütern des Westens gerichtet, die dieser angeblich schuldet. So wird es jedenfalls in den Freitagsgebeten politisch formuliert. Der einzelne Westler wird zum Dhimmie erklärt, einem tributpflichtigen Ungläubigen, wobei das auf alle Nichtmoslems zutrifft. Der Islam ist grund- haft politisch determiniert, in der Einheit von Religion und Staat. Deshalb wird er vom Westen regelmäßig falsch gesehehen, dem Prinzip einer nötigen (?) Trennung folgend, die es dort nicht geben kann ! Es wird das Wiederentdecken des Christentums geben, da uns noch kein Glaubenssystem zur Gegenwehr stützt, das den Konflikt ertragbar macht.

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Kai Schraube

Wie wahr.

Und eben der Erfolg des westlichen Politik- und Wirtschaftssystems führt dazu, daß 200 Jahre nach Beginn des Siegeszuges der Aufklärung in Europa auch das Ende von Systemen nahe ist, die ihre Legitimation von Allah ableiten.

Die Hinwendung zum Terror ist deshalb nur ein Indiz dafür, daß dies inzwischen auch den Mullahs dämmert. Bis dahin werden die Ewriggestrigen allerdings versuchen, ihre Privilegien gegenüber der eigenen Bevölkerung durch Terror zu verteidigen. Wir tun gut daran, den Gang der Geschichte zugunsten eines wettbewerbs- und überlebensfähigen Afrika zu beschleunigen.

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Jürgen Braun

Ein Punkt fehlt: Was die Täter eint, ist eine Vision. Von einer gemeinsamen und gerechteren Zukunft

für sie alle und ihre Völker. Auf Basis der Gebote ihrer Heiligen Schrift. Ob wir diese Vision nun teilen oder nicht. Ob sie nun zu verwirklichen ist oder nicht. Ob wir nun Vision sagen oder "Vision".
.
Bliebe: In den Augen der Täter sind wir der Scheinheiligkeit u. Doppelmoral überführt: Mit Staaten wie Saudi-Arabien, eben auch keine Demokratien sind, sondern eindeutig harte Diktaturen, wie auch das Regime Ghaddafi, machten wir beste Geschäfte
.
Selbstverständlich von deren Seite her eine positive Logik darin, "unsere Libyischen Waffen" nun gegen uns zu kehren, weil unsere Doppelmoral und Verblendung grenzenlos wäre & über Leichen ginge: Ghaddafi als Despot & Pseudosozialist durfte genau solange über Libyen herrschen, bis uns sein vom dauerkiffen zerstörtes Gehirn zu einer Gefahr zu werden drohte.
.
Im Grunde sendet die FAZ Dauerwarnsignale: "Wir wissen/es gibt keine politisch-zivilisatorische Lösung - die anderen sind alleine Schuld" - und niemand sagt, wie wir selbst besser werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 22:23 Uhr
Wolfgang Richter

Vision

Diese Vision beinhaltet vor allem die Tötung aller Ungläubigen: Also von uns.
Wer sentimental mit unseren Todfeinden sympathisiert, möge doch zu ihrer Religion übertreten und sich ihnen anschließen.

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Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 18.01.2013 19:59 Uhr

@Herr Braun...

...auch nach mehrmaligem Lesen Ihres Kommentars bleibt für mich unklar, was Sie uns wirklich mitteilen möchten.

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Holger Grandt

Die Folgen...

"An den Folgen des sowjetischen Einmarsches trägt die Welt noch heute."

Wohl wahr Herr Frankenberger. Aber es gilt auch:

Nicht zu vergessen, die Folgen der westlichen Hilfe für
die damaligen "Freiheitskämpfer" in Afghanistan!

Wer hat denn seinerzeit die Mudschaheddin mit Waffen ausgerüstet?

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Christina Alwin

Der Schlächter von Algier...

...lässt auf seine eigenen Leute schießen und auf ausländische Geiseln dazu. Er gehört international geächtet.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 13:49 Uhr
Erich Pohoralek

Und was soll

uns dieser Beitrag nach bayrischer Lebensart nun nahebringen???

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 13:36 Uhr

Ist er doch...

nur ihm ist es am meisten egal!

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 19.01.2013 04:26 Uhr

Der Schlächter von Algier hat, mit Verlaub, eine Entscheidung getroffen, --

die nicht in unser Weltbild passt, mehr auch nicht. Aber beruhigen Sie sich, die wertvollste Erkenntnis eines afghanischen Kämpfers lautete:
Heute wir, morgen ihr!

Der algerische Schriftsteller Yasmin Khadra wusste, was er von seinen Erleuchteten zu halten hatte, lesenswert.

Es geht schon lange nicht mehr um unseren Begriff von Wohlstand und Gerechtigkeit, um das moralinsaure Geschwafel, es geht auch nicht um die Reichtümer, die in den Kellern der dortigen Eliten lagern, sie sind zu gering, um den Menschen eine Chance zu geben.
Es geht um den Kampf auf der Planke, den wir überhaupt nicht mehr verstehen, verstehen wollen.

zum Grusse

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joachim tarasenko

naja, wie ihre grossartigen Vorbilder im Elysee eben

Wie der Herr, so s Gscherr, heisst es in Bayern.

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nikolaus hesse

Ein Desaster? Ein Desaster waere allenfalls gewesen, wenn sich us Guido eingeschaltet haette

um mit den
Geiselnehmern zu "verhandeln"!
Die Botschaft darf nur lauten, "wir verhandeln nicht", "wir lassen uns nicht erpressen".
Ein Krieg ist ein Krieg und kein Kafeekraenzchen.
Die algerische Regierung, die ja selbst mit dem Ruecken zur Wand steht, kennt ihre
Pappenheimer, auf beiden Seiten, vor allen Dingen auf westlicher Seite.
Schlimm ist einzig, dass der Westen den Algerien in den Ruecken faellt+den ohnedies schwachen Rueckhalt bei der alg. Bevoelkerung weiter ausbauen hilft.
Erinnert sei an das Bild der H. Clinton in ihrer Limousine, in Kairo auf dem Weg zu Mursi.
Demonstranten, Christen, DEMOKRATEN, schrien: VERRAETERIN, VERRAETERIN!
Erinnert sei hier auch an die Monologe des Colonel Kurtz,(Apocalypse Now)!
Die Monteure da unten bekommen Gefahrenzulage, Buschzulage, Spesengeld, frei Kost+Logis.
Keiner hat sie gezwungen da Dienst zu tun.
Solange Al-Kaida glaubt, dass jeder "weisse Mann" uns 10 Mios wert ist, ist Krieg sinnlos:
Das war schon Mao's Kalkuel in Korea+Vietnam!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 13:46 Uhr
Erich Pohoralek

Ich denke

Sie meinen "Verhandeln sinnlos"?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 19.01.2013 13:35 Uhr

Guido

hat uns aus Libyen komplett heraus gehalten ! Er war sein Geld wert. Die, die die Kriegsgegner
im weit wichtigeren Afgh. gegeben haben, waren im Fall Libyen plötzlich die Kriegstreiber.
Genau deshalb haben diese Volksverräter Unrecht. Im Ausland bluten unsere Söhne und Töchter, nicht die "Hilfs-Hippies" der Gegenwart. Erst wenn sie sich zuerst freiwillig melden,
sind sie glaubwürdig. Da das nie passiert, kann ich mich locker zurück legen.

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Christina Alwin

Ist lange her,...

...dass Terroristen gefangen genommen wurden. Meistens wurden sie auf der Stelle getötet oder in US-Amerikanische Foltergulags geworfen. Ein Szenario, wonach eine Spezialeinheit, diese "Geiselnehmer" überwältigt, gefangen nimmt und ein Staatsanwalt vor einem ordentlichen Gericht einen fairen, öffentlichen Prozess anstrengt gehören der weiten Vergangenheit oder sogar Märchenwelt an.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 13:44 Uhr
Erich Pohoralek

Terroristen

die unter Umständen -zig Menschen ermordet haben, gefangennehmen und vor ein ordentliches Gericht stellen? Wie soll das funktionieren? Infolge mildernder Umstände (schwere Kindheit und so, durch Drogensucht gestörtes Verhalten...). Ein paar Jahre in einer gepflegten Euro-Zelle, dann wegen guter Führung entlassen?

Wie soll gegen diese fanatisierten Vagabunden ein fairer Prozeß denn aussehen?

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Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.

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