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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Geiseldrama von In Amenas Algerien schließt höhere Opferzahlen nicht aus

 ·  Einen Tag nach dem blutigen Ende der Geiselnahme bei In Amenas hat die algerische Regierung am Sonntag mitteilen lassen, dass weitere Menschen bei der Geiselnahme ums Leben gekommen sein könnten.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (84)

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jean pierre aussant

Die unerträgliche historische Wahrheit.

1991 gab es in Algerien einen freien Parlamentenswahl. Es stellte sich heraus, dass die Islamische Heilsfront (FIS auf Französisch) eine deutliche Mehrzahl der Sitze gewann (82%). Das war für die westlichen Demokratien unerträglich (insbesondere für Francois Mitterand, damals Frankreichs Präsident), die, die algerische Armee ermutigt und unterstützt haben um das Ergebnis der Wahl des algerischen Volkes zu torpedieren. Dieser Verrat an dem algerischen Volk hat nicht nur den Zivil Krieg ausgelöst, der mehrere Jahre gedauert hat, mit 100000 Opfer beiderseitig, sondern ist auch einer der Hauptgründe des arabo-muslmischen Ressentiments dem Abendland gegenüber. Wer ein bisschen Klarheit in Sachen terroristische Aktionen in Nord Afrika haben möchte, sollte solche grundlegende Ereignisse nicht aus den Augen verlieren. Komisch, dass niemand auf die Idee gekommen ist, sich an die historische Wahrheit zu erinnern. Selektives Gedächtnis wird nicht helfen, um an Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

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Konstantin Schneider

Wenn mehr Terroristen als Geiseln sterben, dann ist dies ein hervorragendes Ergebnis

Die Alternative hätte nämlich sein können, dass in einem Flammeninferno 20 x mehr Geiseln als Terroristen umgekommen wären. Und dann hätten wir sogar von einem afrikanischen 9/11 reden müssen. Insofern geht der 19.1.2013 als guter Tag in die Terrorbekämpfungsgeschichte ein.

Wer dennoch glaubt, die Sache hätte glimpflicher für die getöteten Geiseln verlaufen können, der glaubt wahrscheinlich auch, dass die Piloten, die die Jets in die Twin-Towers steuerten, für das Versprechen von 5 Milliarden Dollar Lösegeld noch rechtzeitig abgedreht hätten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 15:28 Uhr
Konstantin Schneider

Herr Lehmann

Jetzt gehen Sie aber den Terroristen total auf den Leim! Die haben den Muslimen doch nicht aus Menschenliebe freien Abzug gewährt! Die Al Kaida Kämpfer wollten in der arabischen Welt nur eine Sympathiewelle für ihr ohnehin beabsichtigtes Verbrechen an den ausländischen Geiseln erzeugen. Das Verbrechen war bereits lange vor der Intervention der Franzosen in Mali geplant.

Mit ihrem Verweis auf Mali wollten die Terroristen nur unseren Aufklärern Saharasand in die Augen streuen, die ja bereits drauf und dran waren, Kommentare zu schreiben, wie: "Danke Herr Hollande, das haben wir jetzt davon!"

Wissen Sie Herr Lehmann, Menschen wie Sie und ich sind immer ohnmächtig hinsichtlich der Faktizität der Ereignisse, doch müssen wir deswegen ja nicht auch noch der Propaganda Glauben schenken. Meine Freude mag verfrüht gewesen sein, doch mit Ihrer Buchhaltermentalität bereiten Sie Terroristen in aller Welt eine Riesenfreude, machen die Glaubenskrieger ja fast schon zu "Gutmenschen". Gott bewahre!

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Dirk  Lehmann

@ K. Schneider: Ich bin immer wieder fasziniert von Ihren falschen Analysen...

genau andersherum wird ein Schuh draus:

genau deswegen, weil eine annähernd gleiche oder gar höhere Zahl von Toten auf der seite der Geiseln viele kritische Nachfragen hinsichtlich des unprofessionellen Vorgehens der algerischen Regierung nach sich ziehen würde, hat man erstunkene und erlogene, in höchstem Maße phantasievolle Propaganda-Zahlen an die Öffentlichkeit gegeben.

Bereits heute lässt selbst die alg. Regierung inzwischen selber diskret verlauten, daß die Opferzahlen "evtl. noch wesentlich höher" ausfallen könne. Selbst, wenn man nur die "weiteren 15 bisher vermissten" ausländischen Mitarbeiter dazuzählt (die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tot sind) , haben wir bereits mehr tote Geiseln als Angreifer.
Und man darf auch davon ausgehen, daß die Toten Angreifer eher nach oben manipuliert wurde, aus demselben Grund.

Fast SÄMTLICHE der Hunderten von Muslimische "Geiseln" hatten freien Abzug bzw blieben unberührt, also ist die ZAhl der "Befreiten" viel geringer.

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Lothar Wölfel

Obama will Algerien im Kampf gegen den Terrorismus helfen. Und nun ersetzen wir mal

Obama mit Bush "Bush will Algerien im Kampf gegen den Terrorismus helfen." Was gäbe das ein Gezeter in den deutschen Medien!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:46 Uhr
Arnold Heisterbach

Oder

Oder stellen Sie sich mal vor, wir würden "Obama will Syrien im Kampf gegen den Terrorismus helfen." in den deutschen Medien lesen - das wär' ne Gaudi, nicht wahr?!

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Konstantin Schneider

Substanzlose Wortmeldung

Dass Konservative mit Vorliebe Äpfel und Birnen vergleichen, ist langsam bekannt.

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Erich Arnold
Erich Arnold (olderich) - 20.01.2013 10:34 Uhr

@LevinAnsperger

Hallo, mit Mittelalter meine ich das Denken und damit soziale Gefüge (u.a). Die europäische Aufklärung des 18.Jahrhunderts führte dazu, dass das eigenständige Denken ins Bewusstsein der westlichen Welt kam (Man nutzt sein Gehirn zum selbständigen Denken und nimmt nicht einfach an, was irgendwelche Idioten erzählen). Freundliche Grüße.

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Christian Heine

Riesige Industrieanlage, über 600 Geiseln, mehrere Dutzend Terroristen

Ich behaupte mal das eine Geiselnahme in dieser Größenordnung auch von westlichen Eliteeinheiten nicht unblutig hätte beendet werden können. Das war kein einzelnes Gebäude, ein Raum oder ein Flugzeug, das man notfalls schnell stürmen und sichern kann.
Allein schon die Größe der Anlange mit mehreren hundert Geiseln macht das unmöglich, alles in einem kleinen Zeitfenster zu beenden: Die Terroristen haben da auf jeden Fall ein Zeitfenster für Reaktionen. Von daher gibt es an der algerischen Aktion nicht viel zu kritisieren. Angesichts der schieren Zahl von 650 Geiseln war die Erfolgrate sogar ausnehmend hoch.
Ansonsten befürworte ich solch kompromißloses Vorgehen gegen Terroristen. Verhandlungen und erfüllen der Bedingungen führt nur zu noch mehr Geiseln. Gegen Terror hilft nun mal kein Verhandeln, sondern nur Blut und Eisen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:22 Uhr
Dirk  Lehmann

Die offizielle Anzahl der Geiseln stimmt nicht

... denn man hat einfach alle dort Tätigen großzügig als "geiseln" angegeben, zum propagandistsichen Schönreden des militärischen Desasters.

Die "Rebellen" (so nennen sich die gleichen islamistischen Extremisten doch in Libyen, Syrien, Ägypten, oder? ) haben den ganz überwiegenden muslimischen Angestellten bereits anfangs freien Abzug gewährt, ihnen sogar offen gesagt, es gehe ihnen "nur um die Ausländer" .

Es bleiben also als ECHTE Geiseln lediglich die ausländischen Mitarbeiter, davon dürften nur wenige überlebt haben.

DAfür spricht auch die plötzliche Totenstille (im wahrsten Sinne des Wortes) ausgerechnet derjenigen Regierungen, die gleich anfangs massiv die Algerier kritiiserten.

Der Hintergrund ist klar:
Würden sie das totale militärische Desaster durch konkrete und ehrliche Zahlen deutlich machen, so wäre das ein Eingestehen, daß sie nicht einmal ihre eigenen Ölförderanlagen schützen können, was für eine Blamage!

So bleibt also nur die menschenverachtende "Staatsräson" ..

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Philipp Laurisch

Britische Geisel

Eine britische Geisel wurde von den Islamisten mit vorgehaltener Waffe gezwungen, auf Englisch versteckte Firmenmitarbeiter zum Herauskommen aufzufordern.
Nachdem diese Folge geleistet hatten wurde der Mann erschossen.
Einheimische Mitarbeiter wurden freigelassen, nachdem sie durch das Zitieren von Koranversen "nachgewiesen" hatten, dass sie Muslime sind.
Quelle: Augenzeugenberichte im Daily Telegraph (konservative englische Zeitung).

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Ilka Groos
Ilka Groos (Zabaione) - 20.01.2013 06:17 Uhr

Warmduschpolitik?

Ich kann diese Art, mit diesem Geschehnissen umzugehen, nicht teilen. Ein Menschenleben, scheint dort nicht viel wert zu sein - ich stelle mir vor das die auf alles geschossen haben was sich bewegt und an Zeugen für ihr Vorgehen auch kein Interesse hatten. Diese Aktion so ohne näheres Hintergrundwissen auch noch zu rechtfertigen, so nach dem Motto, dass sei die einzige Sprache die man dort verstehen würde, kann ich nicht gut heißen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 10:53 Uhr
Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 20.01.2013 10:53 Uhr

Diese Geschehnisse...@Frau Groos,

zeigen doch aber auch sehr drastisch, daß marodierende islamistische Terroristen, nur um einer Ideologie zu folgen, Menschenleben zutiefst verachten...und das alles im Namen einer Religion. Das hat nun gar nichts mehr mit Nächstenliebe, Respekt oder Toleranz zu tun, so, wie es uns aus christlicher Tradition vermittelt wurde, das aber auch in allen anderen Religionen oberstes Gebot ist. Jeder gewalttätige, blutige Akt dieses alltäglichen islamistischen Terrors ist ein Schlag ins Gesicht eines gemäßigten Islam. Allerdings verstärkt sich der Eindruck, daß dieser gemäßigte Islam nicht das geringste Interesse hat, sich dagegen aufzulehnen...

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Thomas Wiesengrund

Undurchsichtige Verhältnisse..

Diejenigen, welche die algerische und französische Vorgehensweise hart kritisieren und als unmenschlich bezeichnen sollen sich doch an die Zeiten der RAF in Deutschland erinnern.
Auch die deutschen Regierungen, ob Schmidt oder Kohl, haben sich auf keine Spielchen mit Terroristen eingelassen und die Staatsräson voran gestellt.
Die Vorgehensweise der Täter war kriminell und terroristisch, auch wenn sie auch religiös verbrämt dargestellt wurde. Die Reaktion des Staates war angemessen, vielleicht etwas planlos, zumindest nach unserem Maßstab. Es ist sehr bedauerlich, dass Geiseln gestorben sind.
Das Problem für uns ist die undurchsichtige Situation an sich, und die unschöne Möglichkeit, dass Deutschland ähnlich wie in Afghanistan, wieder in einen Krieg verwickelt wird, ohne dass ein nachvollziehbarer Grund dafür gegeben ist.
Mit dieser gewonnenen Schlacht ist der Krieg noch nicht beendet, ich bin mir auch nicht sicher Wer in diesem Krieg für Was steht und Wer ihn Wofür führen wird..

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Franz Gerstheimer

Alle betroffenen Regierungen sind insgeheim froh,

dass Ihnen die Algerier den unlösbaren Konflikt zwischen einer harten Haltung gegenüber Terroristen und der Verantwortung für das Leben der Geiseln abgenommen haben.
Die Opfer wären vermutlich auch bei einer Verhandlungsstrategie getötet worden, nur quälend langsam und unter den Augen einer emotionalisierten Öffentlichkeit.

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Art Bleiglass

Die "Algerische Antwort"...

... auf Geiselnahmen kann sehr wohl dazu führen, dass Geiselnahmen erst gar nicht vorkommen und leben gerettet wird. Das zimperliche Verhalten vieler westlichen Warmduschpolitiker, die aus Gründen der Wiederwahl nur den Kompromiss als politische Mittel kennen, führt doch gerade zu diesen Geiselnahmen.
Hier jetzt Algerien Vorwürfe zu machen ist lächerlich, und wenn ich als Ausländer in diesen Regionen fuer gutes Geld arbeite darf ich mich nicht wundern wenn so etwas passiert, und die GSG9 nicht vorbeikommt um mir aus der Patsche zu helfen. Mein Mitleid ist mit den Familien der Getöteten.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:36 Uhr
Dirk  Lehmann

@ Art Bleiglass

typische Ansicht eines Stammtisch-Militärs, der keine Ahnung über fatale Eskalationsstrategien hat...

selbst die USA verhandeln seit Jahren mit den Taliban und sind seinerzeit auf ebenso erbärmliche Art aus Vietnam geflüchtet wie die Russen aus AFG.
Die USA haben selbst durch Massenbombardements (auf Vietnam fielen mehr Bomben als im 2. Weltkrieg auf der ganzen Welt !! ) , systematischen Einsatz von perfidesten Waffen und rücksichtslose Massaker keinen Blumentopf gewonnen.
Auch die "Auge um Auge" - Methode Israels ( ca. 50 mal so viele Tote Palästinenser wie Israelis) zeigt ebenfalls, wie man sich politisch-militärisch in eine völlig ausweglose Situation begeben kann - und deren strategische Lage ist Welten einfacher als die in AFG oder Mali.

Absolut menschenverachtend und zynisch ihre Beleidigung kluger Zurückhaltung als "Warmduscher"tum und dann auch noch Ihr frech geheucheltes "Beileid" an die Familien, wo Sie doch den Tod derer Angehöriger noch faktisch beklatschen. Unfassbar

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 20.01.2013 08:41 Uhr

Herr Hinderer und wenn es NICHT zu einem weiteren Versuchen kommt?

Wenn die Algerier eben ihre Aufgabe ernster nehmen als unsere Rgierung? Unsere Politiker sind feiglinge!

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Thorsten Henning
Thorsten Henning (Thor70) - 20.01.2013 07:16 Uhr

Herr Hinderer...

Sie tun ja gerade so als wüssten Sie nicht, dass auch Terroristen ihre Ziele durchaus mit "Köpfchen" zu erreichen versuchen - und die bedeuten keineswegs immer nur: Töten wir möglichst viele Zivilisten!
Wenn diese Verbrecher sich nicht gerade irgendein Anschlagsziel suchen (und das finden sie weiss Gott überall auf der Welt), dann versuchen sie etwas für Ihre Ziele zu erpressen. Dazu passen Geiseln ganz gut in ihr Bild von einer Erpressung. Wenn man dafür bekannt ist, sich nicht erpressen zu lassen, dann wird man auch nicht erpresst, auch wenn erstmal ein Paar Opfer dafür nötig sind (Beispiel USA - die sind schon lange nicht mehr zu erpressen versucht worden).
Sie möchten gerne weiterhin erpressbar sein? Bitteschön - Ihre Entscheidung!

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Ulrich Hinderer

...

Und jetzt rechnen Sie sich mal aus, wie die Antwort auf die "Algerische Antwort" aussehen wird. Richtig: Geiseln werden nicht gemacht. Beim nächsten Überfall wird halt das Gasfeld gesprengt und alle, die weglaufen bringt man um.

Herzlichen Glückwunsch noch bei den Beerdigungen Ihrer Lieben, die da im Ausland irgendwo auf Montage sind.

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Marcel Meier

Rücksichtsloses Vorgehen?

Jeder neutralisierte Moslemterrorist kann in Zukunft keinen Schaden mehr anrichten. Demnachist es trotz einiger Geiselopfer -was sehr bedauerlich ist! - ein nachhaltiger Erfolg!

Glück auf!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:47 Uhr
Dirk  Lehmann

herr meier, lesen Sie eigentlich derart selektiv, daß...

Sie immer noch nicht wissen, daß für JEDEN getöteten "Rebellen" zehn weitere Angehörige seiner Familie aus Ehrengründen und/oder DADURCH ERST radikalisiert deren NAchfolge antreten?

Das sieht man seit nunmehr 30 Jahren in allen solcher Konflikte.

Sie verwechseln die Realität mit Wunschträumen oder Egoshoooter-Spielen, so scheint es mir...

Erst die massive militärische AUSBILDUNG und Ausstattung der Mujahedin, der Taliban und Al Quaidas durch die Reagan-Regierung in den 80er JAhren in Afghanistan hataus einer eher folkoristisch-religiös-eifernden Widerstandsgruppe ohne jede größere überregionale bedeutung einen militärischen FAktor gemacht.
Die Erfolge der Afghanen mit High-Tech-WAffen und Profi-Ausbildung durch die CIA haben sie für ewige zeiten motiviert. Mit Saudischem Geld und Unterstützung der ebenfalls wahabitischen Diktatoren aus Katar werden sie jetzt in den Kampf gegen Ungläubige geschickt. Und wir liefern denen auch noch WAffen! unglaublich !

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Harald Hering

Nachhaltigkeit??

Nachhaltigkeit wird es leider nicht geben. Islamisten werden doch von dieser Aktion nicht abgeschreckt. Die sterben doch gerne für ihre Ziele, angesichts der 72 Jungfrauen!

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Reinhold -Helmut Becker

Jeder Kämpft,

mit seinen Mitteln für sein Land.

Würde Ich ähnlich machen bei Besatzung.

mfg

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Konstantin Schneider

Europa wird dazulernen müssen

Europa wird endlich lernen müssen, dass Kulturkämpfe nun mal keine Klassenkämpfe sind und dass es die Islamisten selbst sind, die für solche Kompromisslosigkeit sorgen, mit der ihnen die algerische Staatsgewalt jetzt entgegentrat.

Dass sich die angeblich bestens präparierten Al Kaida Rebellen total verschätzt haben, was die Raffinesse vieler ihrer Geiseln angeht, von denen Hunderte relativ schnell ihre Freiheit erlangten, ist bezeichnend und deutet darauf hin, dass der Kampf gegen diese verblendeten "Kulturrevolutionäre" keinesfalls so aussichtslos ist, wie immer behauptet wird.

Multireligiöse Arbeitsteams könnten künftig die Gewähr bieten, dass sich der Kampf der "Selbstgerechten" gegen die "Gottlosen" von allein erledigt. Das allerdings bedeutet ganz nebenbei auch, dass die "Lehre vom Islamofaschismus" in die Irre führt.

An der Intelligenz der Terroristen waren glücklicherweise schon wegen der Forderung, Frankreich solle seine Offensive in Mali beenden, Zweifel angebracht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 04:52 Uhr
Reinhold -Helmut Becker

Auch der Amerikaner hat den Luftkrieg immer Gewonnen.

Leider den Bodenkrieg immer verloren

Was lernen wir daraus?

Dass ein Bodenkrieg auf Fremden Gelände auf Dauer nicht zu gewinnen ist.

Oder doch????

mfg

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Erich Arnold
Erich Arnold (olderich) - 19.01.2013 18:31 Uhr

Leben noch im Mittelalter

Hallo, der Islam hat die europäische Aufklärung nicht erlebt und auch nicht aufgenommen. Der Islam ist eine mittelalterliche Religion und dessen Anhänger leben ebenso im Mittelalter (von wenigen Aufgeklärten abgesehen). Der ganze arabische Gürtel lebt in mittelalterlichen Verhältnissen. Freundliche Grüße.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 13:01 Uhr
Dirk  Lehmann

Im Mittelalter leben auch im angeblich so aufgeklärten Westen noch zu viele...

Wir erinnern uns:
In Deutschland hat man noch vor 7o Jahren Millionen von ANDERSGLÄUBIGEN Menschen industriell ermordet, ausgrechnet im Land der "Befreier" mussten Schwarzhäutige noch in den 70er Jahren um ihr Leben fürchten, es gab noch allerorten die Hinweisschlder "Whites only" und dort existiert immer noch ein großer Zuspruch für den KuKlux-Klan.

In Vietnam wurden reihenweise Massaker verübt, wo sogar schwangere Frauen der Bauch aufgeschlitzt wurde und Babies in den Kopf geschossen oder einfach in Brunnen geworfen wurden, insofern sie nicht bereits zuvor bei Napalm-angriffen elendiglich verbrannten.

98% der mehrere Mio Toten dort waren Zivilisten.

In Tschetschenien wurden von den Russen entsetzliche Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung verübt ...

In AFG wurden inzwischen ebenfalls so einige der vielen Kriegsverbrechen bekannt... Sie erinnern sich noch an Abu Ghareib?

Der Rückfall ins Mittelalter herrscht überall, er ist über die Grenzen der Religionen hinweg omnipräsent

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Julian Boerries

Dafür über 150 Empfehlungen? Für einen undifferenzierten Beitrag?

Inwiefern ist denn der Islam mittelalterlich und inwiefern lebt denn die gesamte arabische Welt im Mittelalter? Denken Sie vielleicht an die Bars von Beirut, die Demonstranten und Staus von Kairo, oder die Glitzerhotels von Dubai? Oder meinen Sie vielleicht die Existenz von gewaltbereiten Gruppen, die sich Symbole des westlichen Kapitalismus als Ziele aussuchen? Nun, sind dann RAF-Mitglieder, Globalisierungsgegner und Ökoterroristen auch mittelalterlich? Oder beziehen Sie sich vielleicht auf die Tatsache, dass Frauen sich verschleiern und Männer meist keine Shorts tragen? Nun, im 19. Jhdt waren aus europäischer Sicht die Bewohner einiger Kolonien rückständig, u.a. weil die Menschen kaum Kleidung trugen, während man sich in Europa züchtig bedeckte. Heute ist es rückständig, wenn man sich züchtig kleidet und modern, wenn man nichts anzieht!? Und sind die algerischen Angreifer nicht bewaffnet mit modernsten Waffen, wohl westlicher Bauart? Was meinen Sie denn nun mit mittelalterlich?

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Christoph Matthies

Um noch präziser zu sein: die leben noch im Frühmittelalter

Der Islam hat noch nicht einmal eine Renaissance bzw den damit verbundenen Humanismus miterlebt oder aufgenommen. Das (Hoch-)Mittelalter ist noch wesentlich zu fortschrittlich gewesen als das man es mit den Denkmustern des Islam gleichzusetzen kann. Da ist die Uhr noch wesentlich früher stehengeblieben.

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Erich Rauh
Erich Rauh (Erich25) - 19.01.2013 18:17 Uhr

Klar Schiff

Das Problem wurde mit der nötigen Konsequenz gelöst. Die Erfolgsquote bei der Befreiung der vielen Geiseln war hoch. Die toten Terroristen haben ausgespielt, ihnen wird keine neue Schaubühne über die nächsten Jahre hinweg geboten.
Gegenbeispiel Geiselnahme bei Olympia in München: wenig tote Geiselnehmer, aber viele tote Sportler. Und dann noch langwierige juristische und politische Probleme mit den überlebenden Terroristen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 19.01.2013 18:11 Uhr

Haben wir nicht gesehen in den letztedn 2 Jahrzehnen wo das Nachgeben hinfuehrt?

Diese Terroristen kann man nicht befrieden! @ganzglerich was die die Herrern Tarasenko, K Schneider und andere mehr, der Kampf gegen die Terroristen wird nich beendet, sollange es sie gibt. Wer heute nachgibt, um 7 Menscvhen zu retten, wird morgern nachgeben muessen um 20 zu retten und so wird es weitergehen. und am ende werden die Geiseln doch noch ermordet!!!

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 08:56 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 20.01.2013 08:56 Uhr

Herr Hinderer

ich verlasse mich auf meinen Chritlichen Glauben. Sie begreifen also nicht, was das Ziel der Terroristen ist. Wenn Sie aber das Ziel kennen und denen zur Seite stenhen, warum dann weiter zu diekutieren mit Ihnen?

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Stefan Berger
Stefan Berger (Tuwok) - 20.01.2013 08:32 Uhr

Hohes Ross - hohe Moral - aber keine Lösung

Ihre Meinung drückt nur die ewige Kritik gegen alles aus, was nicht ins pazifistische Weltbild paßt. Da werden Verteidiger mal eben schnell zu Mördern, weil sie ja zwangsweise auch töten. Logisch völlig richtig abgeleitet - nur bleiben Sie, wie alle anderen mit Ihrem Weltbild jede noch so kleine Antwort darauf schuldig, wie man denn alternativ handeln könnte! Wie hätten Sie z.B. mit Hitler verhandelt, um Juden zu retten? Sie werden lernen müssen, das es leider Menschen gibt, die so verrückt sind, dass sie anderen das Lebensrecht absprechen. Mit dem ewigen Blablabla linksliberaler Pazifisten wird jedenfalls keine Lösung erzielt, außer die, das die Seite der Terroristen gestärkt wird. Träumen Sie also ruhig weiter, während eine wachsende Zahl der Menschen Regierungen wählen, die handeln statt sich von vornherein zu unterwerfen.

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Thorsten Henning
Thorsten Henning (Thor70) - 20.01.2013 07:23 Uhr

Herr Hinderer...

nur zwei Fragen - Sie müssen ja nicht darauf antworten:
Sind Sie schon zum Islam konvertiert? ...und wenn ja: wann geht's nach Afghanistan?

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Harald Sulzmann

Nicht beirren lassen Herr Bujtor

Ich bin ganz Ihrer Meinung. Natuerlich ist jede tote Geisel (ich betone "tote Geisel") zu bedauern und es gibt ganz sicher Verbesserungspotenziale beim Vorgehen der Algerischen Sicherheitskraefte. Alles fuehrt jedoch nicht an der Tatsache vorbei, dass nachgeben ggue. Terroristen letztlich zu mehr Terror fuehrt. Mit Wattebaeuschchen zu werfen, wie das einigen Kommentatoren vorschwebt, kommt man nicht weiter und das ewige Totschlagsargument mit der deutschen Verangenheit (hier der Stuermer) wird langsam langweilig und auch nicht richtiger wenn es immer wieder bei solchen Gelgenheiten aufs Tapet kommt.

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Closed via SSO

Herr Hinderer...

Es war ja zu erwarten, daß Sie in Ihrem Beitrag auf irgendetwas aus der Nazizeit hinweisen. Glauben Sie, daß einer der Mitforisten Sie mit solch fast krankhaften Nazivergleichen noch ernst nimmt?

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Ulrich Hinderer

@ Josef Bujtor:

Da Sie die letzten 2 Jahrzente als "Nachgeben" bezeichnen, möchte ich nicht wissen, was für Sie denn "Provokation" oder gar "Angriff" bedeutet. Sie schreiben Ihre Argumentation bezüglich der Vorgehensweise gegen detektierte "Terroristen" ja auch aus dem "Stürmer" ab. Wenn dieses "Rezept" dann gegen Ihre "Homies" angewendet wird, jammern und fluchen Sie jedoch. Ferner sind alle jene, die dort in Uniform oder auch ohne gemordet haben, Terroristen. Sie würden's garantiert erst bemerken, wenn Sie das Ziel der Terroranschläge sind: Dass es gleichgültig ist, wer Sie ermordet - ob er das jetzt mit einer "militärischen Pflichterfüllung", einem "politischen Sendungsbewusstsein" oder einer "religiösen Verblendung" tut, ist völlig gleichgültig.

Mord und Terror bleibt - Mord und Terror. Dieser wird mitnichten legitim, weil man sich einen Fetzen in den Landesfarben auf die Schulter näht.

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Jürgen Dannenberg

Man sollte

darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller ist die Ausländer in den Fields zu bewaffnen und zu trainieren. Auf die hat man es ja wohl am meisten abgesehen.

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Horst Ziegler

Ganz klar:

Es geht darum, Lebensadern zu schützen. Dazu gehören die Anlagen in Algerien. Die Methode Putin war deshalb richtig. Keine Gefangenen!

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 19.01.2013 17:14 Uhr

Man sollte ein Paket Mundschutz schicken

Es lebe die Show, der Chef besucht Leute im Krankenhaus.

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Elisabeth Dreier

In Algerien eine Art Militärdiktatur und in Mali geht der Krieg ohne Ziel weiter.

Was wurde also erreicht? Nichts, nur das Gas kann wieder gefördert werden, das Geld wieder fließt.
Afrika, Arabien und der Islam können sich nur selbst helfen, stetes manipulieren lenkt diese Menschen nur von ihrem wahren Problem ab. Das wahre Problem ist nämlich, dass der Islam eine Religion ist, die sich noch über die Demokratie stellt um einen Staat in ihrem Sinne durchzusetzen und Gewalt dafür nicht ächtet. Dabei gibt es natürlich verschiedene Richtungen des Islam, damit auch verschiedene Bestrebungen, aber im Islam muss die unbedingte Achtung der Demokratie Standard werden. Eine Sache, die nicht durch europäische Waffen und Soldaten erreicht werden kann, sie verstellen nur den Blick, schaffen gar schnelle Erklärungen für Missstände, die eigentlich mit dem Islam und dem Demokratieverständnis verbunden sind. Und wenn eine ehemalige Kolonialmacht wie Frankreich in Afrika eingreift, sollte es bedenken, dass sie selbst für die fehlenden staatlichen Strukturen mit verantwortlich sind.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 08:58 Uhr
Elisabeth Dreier

@ U. Nachtmann,

"Wichtigstes innenpolitisches Ziel des im April 1999 mit Unterstützung des Militärs zum Staatspräsidenten gewählten Abd al-Aziz Bouteflika" (Wikipedia Algerien). Oder „Die Wahl war von mehreren gewaltsamen Zwischenfällen überschattet, außerdem war Bouteflikas fünf Gegenkandidaten kaum Gelegenheit gegeben worden, sich im 19-tägigen Wahlkampf zu profilieren“ (Algerien - Bouteflika Sieger der Präsidentenwahl in faz.net, 10.4.2009). Die Investitionskosten einer Gasförderanlage kann ich beurteilen, auch weil ich diese Jahr einen Teil meines Geldes in BP PLC umgeschichtet habe und auch länger andere Ölaktien, wie Total in meinem Depot habe.
Ich bleibe dabei, der Islam muss sich ändern, damit diese Länder friedlich und demokratisch werden können. Dies können aber nur die Moslems selbst tun. Frankreich,… haben da nicht militärisch in Afrika einzugreifen. Denn letztlich löste Frankreichs Eingreifen in Mali die Aktion aus. Sie gab den gewünschten Anlass für die lang vorher geplante Aktion.

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Ulla Nachtmann

Sprechen Sie von...

Saudi Arabien und vielleicht Qatar, Herr Schneider?

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Ulla Nachtmann

Frau Dreier, stimmt nicht

Bouteflika wurde gewählt und wiedergewählt. Das sollten Sie berücksichtigen.
Die Befreiung von mindestens 650 Geiseln ist nicht zu beanstanden. Ebenfalls, dass die Anlage nicht in die Luft geblasen bzw gerettet wurde. Haben Sie eine Vorstellung was so eine Anlage kostet und was sie für das Einkommen des Staats bedeutet?
Algerien hat ein enormes Bevölkerungswachstum und braucht das Geld und jeden internationalen Großinvestor.
Ansonsten hat das Land wenig zu bieten außer einem enormen Bevölkerungswachstum.

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Ulrich Hinderer

...

Ich finde uns 99,9% aber auch ganz schön vernebelt - wie auch die 0,1%, die doch tatsächlich denken, sie würden den Ruf nach der Laterne auf dauer aufhalten können.
Am Ende muss man als Humanist diesem P**k noch helfen, das nackte Leben sich zu erhalten.

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Konstantin Schneider

Das noch wahrere Problem ist, dass sich der Kapitalismus der Demokratie entfremdet...

und deshalb u.a. Islamisten ausbilden hilft, zumindest aber ihrer Bewaffnung nicht entschlossen genug eine Riegel vorschiebt. Der Kapitalismus, in dem 0,1 % fast alles besitzen, wird einem Islam ähnlich, in dem keine Zinsen verlangt werden dürfen. Wer seine Kriege mit quasi zinslosen Krediten finanziert, muss also fast so vernebelt sein, wie der Islamist, der sich der Macht des Kapital's entgegenstellt.

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Arnold Heisterbach

Analyseversuch folgt dann später

In allen Foren brodelt das Adrenalin, immer feste druff uff die Terroristen!
Und den algerischen Militärs wird international Respekt gezollt und der wichtigste Machtfaktor Algeriens bekommt noch mehr Geld für den "Kampf gegen den Terror".
Wenn sich die Aufregung der Bocksgesang bald etwas gelegt haben wird, dann hoffe ich auf mehr Hintergründe.
In DLF meinte gestern Prof. Werner Ruf über die Geiselnehmer: "Das sind die Nachfolger der ehemaligen GSPC, der Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat, die sich inzwischen in El Kaida des islamischen Maghreb umbenannt haben und die immer an der langen Leine des algerischen Geheimdienstes geführt worden sind. Und der Mensch, der dieses Unternehmen gestartet hat, Mokhtar Belmokhtar, ist ein alter Agent des Geheimdienstes."
Auf Rufs HP sind interessante Artikel, u.a. "Terror - Geheimdienste - Geopolitik", dort steht, dass in 30 Jahren Anti-Terrorkampf so gut wie nie ein sog. "Terrorist" überlebt hat und evtl. präsentiert werden konnte.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 08:53 Uhr
Stefan Berger
Stefan Berger (Tuwok) - 20.01.2013 08:53 Uhr

Hintergründe?

Wenn sich das, was Sie mit "Bocksgesang" bezeichnen (also die Meinung anderer Menschen)sich gelegt hat, dann schlägt die Stunde der Verschwörungstheoretiker, nicht wahr?

Oder glauben Sie allen Ernstes, Sie könnten unterscheiden, was wahr ist und was nicht?

Ich weiß nur eines: Eine wichtige Anlage wurde angegriffen, der Angriff wurde niedergeschlagen und die meisten Angegriffenen befreit...............
mehr können wir nicht wissen. Und wer sich einbildet, die Hintergründe zu kennen, unterliegt einem Irrtum. Denn es gibt Meldungen und Propaganda, Lügen, Gerüchte und Feindpropaganda. Medien werden von jeder Seite mißbraucht um die öffentliche Meinung zu lenken. Sie suchen sich bei der Fülle der angebotenen Info nur das aus, was mit Ihrem Weltbild kompatibel ist. Und bei Ihnen landet man eben am besten mit Infos, die das Feindbild "Westen" bedienen. Darauf springen Sie an - ohne zu merken, wie Sie selbst manipuliert werden.
Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters.

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Reinhold -Helmut Becker

Meines Feindes Feind ist mein Freund.

Das sich diese Dinge dann später gegen einen Richten wenn man Gerade irgendwo einmarschieren will und mit diesen Waffen bekämpft wird ist zwar peinlich aber nicht ganz neu.

Wo zum Beispiel die Amis nur das Beste geliefert haben.

mfg

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Ulrich Hinderer

@ Jürgen D'annenberg:

Wenn Sie in der vorliegenden Situation irgendeine Darstellung irgendeiner beteiligten Partei einfahc "glauben" (ja, auch das was in der Presse berichtet wird) oder der Ansicht sind, Sie könnten in irgendeiner Weise einschätzen, wer Partei ist und wer neutral - dann sind Sie entweder herzerfrischend unbedarft. Oder Sie sollten in Ihrer Glaskugel oder was auch immer Sie zum Wahrsagen verwenden, mal die Lottozahlen nachsehen.

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Johannes Watson

Hallo Herr Dannenberg,

ganz vorsichtig und nur zu Ihrer Information:
In einem öffentlichen Forum gehobener Qualität, wie es das auf FAZ.NET angebotene immer noch ist, wird von keinem erwartet, dass er irgendetwas "glauben" soll.

Ganz überwiegend werden hier argumentativ Positionen und Gedankengänge dargelegt; stimmt: manchmal wird auch etwas polemisiert, in einigen Fällen auch Dampf abgelassen oder geschimpft. Aber niemand erwartet, dass etwas geglaubt wird. Aber je mehr in den Beiträgen argumentiert wird, umso eher ist man geneigt, sich damit geistig auseinanderzusetzen.

Insofern rate ich Ihnen, Mit-Forist Heisterbach zu folgen und sich einmal auf der Homepage von Prof. Ruf umzusehen. Habe ich getan und finde die Darstellungen fundiert und zumindest bedenkenswert (obwohl ich nicht alles nachprüfen kann).

Insgesamt stimme ich der These, dass der Westen den Terrorismus gewollt/ungewollt gefördert hat, durchaus zu (siehe Bewaffnung der Mudschahedin in Afghanistan gegen die Sowjetunion, später Taliban).

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Jürgen Dannenberg

Erwarten Sie

etwa, das ich nur Bruchteile von dem was Sie da schreiben glauben sollte?

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