22.11.2012 · Nach einer Klage einer Menschenrechtsorganisation hat das Pentagon E-Mails über die geheime Bestattung Usama Bin Ladins freigegeben. Autopsiebericht und Todesurkunde des Al-Qaida-Führers seien jedoch nicht auffindbar, hieß es.
Von Matthias Rüb, WashingtonRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Sterbeurkunde Bin Ladens ist wohl genauso authentisch wie Obamas
Geburtsurkunde.
Alles geheim und unter Verschluss sowie Mails gefälscht. Ein
riesiger Bär wird uns wieder aufgebunden. Unfreiwillige US Komik
Optimale Grundlage für Verschwörungstheorien
Diese Leute tun alles Erdenkliche dafür, dass ihnen niemand etwas glaubt. Ihr Talent, immer ausgerechnet die besonders interessanten und wichtigen Unterlagen zu verlegen, ist ohnehin legendär. Die Welt wird wohl niemals erfahren, wann und wie Bin Laden wirklich gestorben ist. Jemand ist bei einer illegalen Aktion umgebracht worden, so viel scheint festzustehen. Wer das war, wird wohl keine Rolle für den Fortgang der Dinge spielen. Recht bleibt weiterhin das Recht des Stärkeren. Das menschenfressende Imperium wird solange weitermachen, bis es an seine Grenzen stößt. Hoffen wir, dass es nicht mehr so lange dauert.
Matthias Rüb Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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