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Gefechte mit Armee : Islamisten in Mali rücken nach Süden vor

  • Aktualisiert am

Islamisten der Gruppe Ansar al Din im September nahe Timbuktu Bild: dapd

Die islamistischen Rebellen in Mali rücken offenbar weiter nach Süden vor. Mittlerweile erreichten sie Berichten zufolge den Ort Kona, der wenige Kilometer nördlich der strategisch wichtigen Stadt Mopti im Zentrum Malis liegt.

          In Mali rücken die islamistischen Rebellen weiter nach Süden vor. Mittlerweile haben die Kämpfer Berichten zufolge bereits den Ort Kona erreicht, der nur wenige Kilometer nördlich der strategisch wichtigen Stadt Mopti im Zentrum des westafrikanischen Krisenlandes liegt. In der Region sei es am Montag zu Zusammenstößen mit Soldaten der Übergangsregierung gekommen, sagte ein Militärsprecher.

          Kona ist der letzte noch von der Armee beherrschte Kontrollpunkt. Bereits am Wochenende hatten Augenzeugen in Douentza - 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako - von einem nach Süden fahrenden Autokonvoi bewaffneter Extremisten berichtet.

          Malische Armee gibt Warnschüsse ab

          Die malische Armee soll mehrfach Warnschüsse abgegeben haben. Islamistische Kämpfer hätten sich seit Montag auf die Demarkationslinie zwischen dem von der Regierung und dem von ihnen kontrollierten Gebiet zubewegt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus malischen Militärkreisen. Einheiten der Regierungstruppen hätten deshalb am Montag und am Dienstag in der Umgebung des zentralmalischen Ortes Kona Warnschüsse abgefeuert. Die Islamisten seien daraufhin zurückgewichen.

          Die malische Regierung war im März durch einen Militärputsch gestürzt worden. Tuareg-Rebellen brachten daraufhin gemeinsam mit Islamisten den Norden des Landes unter ihre Kontrolle. Anschließend vertrieben die Islamisten die Tuareg-Rebellen jedoch aus den wichtigsten Städten und riefen die Scharia aus.

          Bild: F.A.Z.

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