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Gaza-Konflikt Unter der eisernen Kuppel

 ·  Wenn die Sirenen ertönen, bleiben nur Sekunden für die Flucht in die Schutzräume. Dennoch ist im Süden Israels kaum jemand kriegsmüde. Die Israelis stehen hinter den Angriffen auf Gaza.

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Amal Younis

An Herrn Sebastian Huff.

Sie haben ganz offensichtlich das von Herrn Westerwelle in der vorgestrigen Sendung, Bericht aus Berlin, abgegebene Statement nicht gehoert.
Herr Westerwelle haette sagen muessen, dass das eliminieren von politischen Gegnern eine inakzeptable praxis sei.
Ich weiss nicht wie gut Sie das Geschehen in der Region nahost im allgemeinen und Israel/Palaestina im speziellen, verfolgen. Ich darf von mir behaupten, dass ich immer gut informiert waere.
Nach sovielen Konfliktjahren stellt man die Frage, wer war zuerst, das Ei oder die Haenne?
Will damit sagen, dass Israel inzwischen soviele Palaestinenser, darunter auch der schwer behinderte Scheich Jasin, eliminiert hat und fast immer haben die Palaestinenser aus Gaza mit Rakettenbeschuss darauf reagiert. Es ist also ein Spirale der Gewalt, deren Anfang ich in der israelischen Abriegelung des Gazastreifens sehe, entstanden.

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günther reichert

so wie ich die Entscheidungen Israels aus Berichten der Vergangenheit kennengelernt habe,werde

ich vermuten ,dass sie Bodentruppen oder etwas Vergleichbares schicken werden.
Auch bei den Israelis gilt auf höchster Ebene,wenn man die militärische Macht hat,schlägt man los.
Das ist zwar ziemlich banal,aber es(oft) die Realität.

"Wer ein Gewehr hat,wird es benutzen".Es kommt nur auf den Zeitpunkt an(Allgemeines Prinzip)

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günther reichert

Gewalt bindet Geisteskräfte/es wird Zeit,solange Israel noch relativ militärisch am stärksten ist,

Entwiclungen einzuleiten,dass e Zweistaaten-Lösung in Gang kommt,Israel muss bei sich u vor d eigenen Haustür Ordnung schaffen,wenn das auch viel Geld,Mut und den Rückzug aus den annektierten Gebieten bedeutet.Es ist eben die Kunst der Politik das hinzukriegen.
Wenn die Machtgewichte tatsächlich sich in Richtung Asien verschieben und die Dauerkonflikte in Nahost nicht angegangen worden sind,führt das wo möglich tatsächlich ins Chaos,denn die Europäer werden sich in ein solches Chaos nicht einmischen.
Israelische Regierugen haben im Westen schon viele Regierenden absichtlich vor den Kopf gestoßen(zB die A-Bombe,die Israel zum Test mit Hilfe der südafrik.Regierung einst in der Antarktis gezündet hatte und damit Carter im Zusammenhang mit Verhandlungen brüskiert hatte,Erdogan ,der von Olmert(?)(Replik war in Davos zu hören) brüskiert worden ist,selbst jüdische Berater(Stab) im Hause des amerik Präsidenten wurden vor den Kopf gestoßen usw.Zudem entstehen langsam Demokratien im Umfeld usw

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Arne Peters
Arne Peters (Jahiro) - 19.11.2012 22:50 Uhr

Realitätscheck

Für alle, die sich ndarüber aufregen, dass die "böse" Hamas ihre Raketenabschußrampen in Wohngebieten aufstellt (aus Wikipedia):

Der Gazastreifen hatte 2012 eine Bevölkerungszahl von circa 1,7 Millionen Menschen. Das Territorium hat mit rund 4000 Einwohnern pro Quadratkilometer die Bevölkerungsdichte eines städtischen Verdichtungsgebiets. Der Gazastreifen ist damit in Bezug auf die Bevölkerungsdichte mit den Städten München (4225 Ew/km²) und Berlin (3834 Ew/km²) vergleichbar, den beiden am dichtesten besiedelten Städten Deutschlands.

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Amal Younis

Eine nicht zu fassende Einseitigkeit.

Die FAZ, anstatt uns die wirklich zerstoerten Gebiete der Palaestinenser zu zeigen und uns von den vielen Toten dieser, darunter nicht wenige Frauen und Kinder, zu berichten, zeigen sie uns ein Loch, mutmasslich durch eine Hamas-Rakette verursacht, in einer der wenigen Suedstaedte Israels.
Der deutsche Aussenminister, Herr Westerwelle, hat im gestrigen Sendung, Bericht aus Berlin, in einem kurzen interview dreimal, wenn auch in unterschiedlichen Formulierungen, die israelischen Angriffe gegen die Palaestinenser gerechtfertigt, hat aber nicht erwaehnt, dass, wenn Israel den Herrn Aljaabari nicht eliminiert haette, Israel gar nicht angegriffen gewesen waere.
Die Politik der Eleminierung, die von Israel seit jeher betrieben wird, hat immer nur zu weiteren Eskalationen gefuehrt ud brachte Israel keinen Schritt weiter. Im Gegenteil, diese Politik hatte fast immer sogar den Bumarang-Effekt ausgeloest.
Im Uebrigen wuerde ich nie eine solche Politik gut heissen, auch wenn sie effektiv waere.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.11.2012 14:57 Uhr
Christina Breidenbach

Eliminierung Aljaabaris als Auslöser?

Dass Israels Süden aber bereits seit vielen Monaten von Raketen beschossen worden ist, das heben Sie nicht hervor? Israel ist somit schon lange vor der Eliminierung Aljaabaris angegriffen worden...

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 19.11.2012 21:07 Uhr

Logik der Verzweiflung

Hamas muß in ihrer eigenen Logik jetzt Palästina und den nahen Osten anzünden, denn es läuft ihnen die Zeit davon. Die Mauer verhindert schon länger, daß Attentäter nach Israel einsickern können. Der sog. ´arabische Frühling´ - oder sollte man sagen ´islamische Winter´ - lenkt die Aufmerksamkeit der Welt von ihnen weg. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, ist jetzt auch noch absehbar, daß der ´Iron Dome´ bald dicht sein wird. Dann können sie einpacken, b.z.w. sich nur noch mit sich selbst und ihrer ´Selbstverwaltung´ beschäftigen. Das wird spannend werden. Genügend Kalaschnikows, Munition und Sprengstoff haben sie ja.

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Edda Kuhlmann

Zwei Regierungen, zwei Sitten

Hier eine Regierung, die ihrer Bevoelkerung Schutzraeume baut und Raketenwarnungen gibt. Auf der anderen Seite eine, die weder Schutzraeume noch Sirenen baut, dafuer aber seine Raketenabschutzrampen bevorzugt in Wohngebieten unterbringt und dort auch gerne Sprengstoffe und Waffen lagert. Das eine Land hat drei Tote, die es still beweint. Das andere 30, deren Leichen auf saemtlichen Kanaelen in der arabischen Welt und auf YouTube gezeigt werden. Eine Regierung, die sich um ihre Landsleute kuemmert, eine andere, die die ihrigen zynisch fuer ihre eigenen Zwecke missbraucht.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 16:43 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Andreas Gati:

Dann rechnen Sie mal, wieviele Hektatonnen Beton und Stahl Sie benötigen, um einen adäquaten Teil der Bevölkerung in mit 15m Stahlbetondecken (Tendenz steigend) und -Wänden ausgestatteten Bunkern unterzubringen.
Das könnte sich nicht einmal das deutlich reichere Israel leisten. Die bauen derartige Anlagen auch nur für ihre Topterr... äh, Regierungsmitglieder und hohen Militärs.
Ein Grund mehr für Israel, nicht auf die Zeit zu warten, in der der israelische Waffenvorsprung dahin geschmolzen ist.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 20.11.2012 09:59 Uhr

Sie verkaufen die Jungendlichen

für Dollars. Schon Saddam Hussein legte Beträge fest, die eine paläst. Familie für den Verlust
eines Kindes bekam. Für ein Totes 20-30 Tausend Dollar, für einen kaputten Arm 5 Tausend.
Bei bis zu 18 Kindern in der Familie kann man in einer wüsten Gegend nur auf den einen Gedanken kommen.... Arafats blonde Frau ist mit 330 Millionen Dollar in die Schweiz, sie hat
die Palis gehasst wie die Pest. Es gibt keinen Block arab. Solidarität. Diese Angaben sind wahr.

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Andreas Gati

bei den Scmuggeltunnels klappt's aber

Herr Hinderer, bei den Schmuggeltunnel für Raketen und Mörsergranaten klappt's doch. Oder, noch besser, keine Raketen mehr auf Israel abschießen. Dann wären Luftschutzmaßnahmen überflüssig. Beispiel gefällig: West-Jordanien. Keine Raketen, keine Luftangriffe, keine Notwendigkeit für Luftschutzbunker.

Es bleibt dabei: zum Frieden müssen sofort die Waffen ruhen - für immer. Und gegenseitige Anerkennung. Ohne diese Basis geht es nicht!

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Ulrich Hinderer

@ Eddda Kuhlmann:

Zum Schutzräume bauen würden viel mehr Baumaterialien benötigt. Vor allem, wenn sie gegen die von der israelischen Armee verwendeten Raketen schützen sollten.
Bunke Buster durchschlagen 15m Stahlbeton - mindestens.

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Thorsten Schmitz

Keine Schwäche zeigen....Israel!

Sollte der Staat Israel ("zu intensiv") nachgeben, wie es ignorante Linke, Grüne und Sozialdemokraten fordern, wäre dies womöglich fatal für Israel und deren (wahren) Verbündete. Aus Sicht der (extremistischen) arabischen Welt würde Israel endlich die erhoffte Schwäche zeigen und indirekt zugeben, dass der jüdische Staat kein Existenzrecht hat, in einem Gebiet, dass die islamische Welt für sich beansprucht. In diesem umkämpften Gebiet ist auch die Wiege unserer christlichen Religion und somit das moralische Fundament sowie die Werte nach denen unserer westliche Gesellschaft lebt geboren/entstanden. Wir sollten Israel beistehen und unterstützen, auch wenn Krieg keine Gewinner, sondern nur Verlierer kennt, bleibt manchmal leider keine anderer Lösung. Ich bezweifel, dass die arabische Welt ein Einlenken Israel´s nicht als Schwäche auffassen würde.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:00 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 20.11.2012 10:00 Uhr

Er ist viel zu schön und zu interessant,

um ihn an mittelalterlich denkende (?) Strauchritter zu verlieren, die mit Terror Geld verdienen

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Markus Krämer
Markus Krämer (MKRA) - 20.11.2012 06:48 Uhr

@ Ulrich Schmitz

Bedauerlicherweise lässt man Israel keine andere Chance. Seine Bürger zu schützen ist die Pflicht des Landes. Ständiger Raketenbeschuss durch die Hamas und deren Sympathisanten kann ja nicht unbeantwortet bleiben. Und wenn mit einander Reden nichts bringt, muss Israel auf diese Art reagieren. Traurig für die Menschen im Gazastreifen, die in der Geiselhaft der Hamas leben und die Konsequenzen der Terrorpolitik tragen müssen. Die zusehen müssen, wie Raketenabschussrampen mitten im Wohngebiet aufgestellt werden und deren Bewohner damit als gewollte Opfer für die TV-Stationen herhalten müssen um zu zeigen, wie "grausam" die Israelis sind und so viele Zivilisten töten.
Ich wünsche beiden Seiten Frieden.

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Ulrich Hinderer

@ Thorsten Schmitz:

Gewalt IST ein Zeichen von Schwäche. Insofern zeigen beide Seiten, dass sie sehr, sehr schwach sind gerade.

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Oleg Ju
Oleg Ju (olegjurk) - 19.11.2012 19:49 Uhr

Wer sucht, der findet.

Iran, dann Syrien und jetzt Gaza. Gelobt seien die Hamas und ihre Raketen. Die Wiederwahl ist ihm nun sicher!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 17:51 Uhr
Oleg Ju
Oleg Ju (olegjurk) - 20.11.2012 17:51 Uhr

Arabien denkt logisch...

Auf die Idee mit der Wiederwahl bin ich gar nicht selber gekommen. Ich wußte nicht, dass in Israel Wahlen vor der Tür stehen. Das haben mir Israelis aus Tel Aviv erzählt, deren Meinung nach – sehr kurz gefasst – Israel vor einigen großen Problemen steht, die die Gesellschaft tief spalten. Ich gebe zu, dass ich die Komplexität des Ganzen nicht mehr wiedergeben kann, auch gehört es hier nicht hin. Aber manche Zusammenhänge waren schon "erleuchtend". Diese Probleme haben aber wenig mit Iran, Syrien oder Gaza (da schon eher) zu tun.

Wie dem auch sei, Ihr "Fakt" entkräftet leider gar nichts. Denn erstens entsteht ein Fakt nicht dadurch, dass man (auch nicht Sie) eine Vermutung als "Fakt" bezeichnet und zweitens – gehen wir mal davon aus, dass es wirklich ein Fakt ist – sagt es nur etwas über die Komplexität der Lage aus.

A propos Unsinn: Ich glaube, ich kann Ihnen nicht folgen, wenn Sie von "In Arabien denkt man in Blumenbilder und Geschichten" sprechen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 20.11.2012 10:04 Uhr

Wo haben sie das wieder her?

Hat ER denen tausende Missiles gegeben, damit sie anfangen können? Oder hat der Iran das
getan, damit ER sich so verhält, um wiedergewählt werden zu können? Wieso reden sie solchen
unlogischen Unsinn, den man mit einem einzigen Fakt entkräften kann. Ich weiss, dass in Arabien nicht unbedingt logisch denkt, sondern mehr so in "Blumenbildern und Geschichten".

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Bernd Winkler

Ein Zitat von Amos Oz....soviel zur Kriegsmuedigkeit der Israelis

Zitat:"Zehntausende junge Israelis, darunter die Besten unserer Soehne und Toechter, haben das Land bereits verlassen oder denken an Auswanderung, weil sie keinen Sinn darin sehen, mit ihren Kindern in einer von Eroberung, Enteignung und Unterdrueckung beherrschten Realitaet zu leben."

Wir haben uns zu sehr angewoehnt, uns den Blickwinkel der Kaempfenden auf beiden Seiten zu Eigen zu machen. Der Staat Israel leidet eben nicht nur durch die Anschlaege der Hamas, sondern auch an der immer schwerer werdenden Vermittelbarkeit seiner Politik, den eigenen Buergern gegenueber. Tatsache ist,in Israel sind die Menschen tief gespalten, wenn es um die Politik ihres Staates gegenueber ihren Nachbarn und dem Gaza-Gebiet geht.

Wir koennen von Deutschland aus wenig ausrichten. Etwas anderes vorzugeben, waere Irrefuehrung. Viele Juden haben uns Deutschen verziehen, das ist wirklich eine beachtlich grossmuetige Tat. Man wuenscht ihnen ein aehnlich grosses Herz gegenueber den Menschen im Gazagebiet.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 07:01 Uhr
Reinhard Wilhelm

Es sind Mio. Euro in die Region Israel u. Palästina geschaufelt worden.

Alles was investiert worden ist, ist kurz darauf kurz und klein geschossen worden. Beiden Parteien wurden reichlich Vorschusslorbeeren geschenkt. Es liegt tiefster über Jahrtausende bestehender Bruderhass vor. Wenn man sich die Thora / Altes Testament anschaut, dann stellt man fest, dass die Semiten ( dazu zählen alle arabischen Stämme, altorientalischen Ethnien und jüdischen Stämme ) untereinander zutiefst verhasst sind. Zahlreiche Stämme sind dort ausgerottet oder vertrieben ( Pharisäer, Chaldäer, Assyrer, Aramäer, pp. ). Nüchtern muss man wohl resümieren, dass jeder investierte Euro und jede emotionale Beteiligung rausgeschmissen ist. In einem solchen Bruderkrieg kommt man auch nicht mit gut oder böse weiter.

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Andreas Gati

Annexion?

Herr Schweitzer, Ihr Sprachgebrauch (was machen wir mit den Juden) und die dahinter steckende Vorstellung, das 'wir' etwas mit den Juden machen müssen ist unerträglich und nur zutiefst zu verabscheuen!

Zur Annexion: das Existenzrecht Israels basiert auf dem völkerrechtlich verbindlichen Teilungsplan der Vereinten Nationen aus 1947. Mehr rechtliche Legitimierung geht nicht!

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 19.11.2012 23:32 Uhr

@Bernd Winkler

Genau das ist das Problem. Deutschland machte etwas mit den Juden in der NS-Zeit. Die Zionisten hatten schon vorher Pläne, etwas mit den Juden zu machen (sie nach Palästina zu schicken). Israel ("die einzige Demokratie des Nahen Ostens") mit stillschweigender Unterstützung des Westens macht etwas mit den Palästinensern, um sich Platz zu machen. Diese Macherei mit ganzen Völkern hat aber der Westen in den Nahen Osten importiert.

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Bernd Winkler

@Rainer Schweitzer

Ihrem Sprachduktus kann ich mich leider nicht anschliessen. Wir "machen" mit niemandem etwas. Wir koennen bestenfalls in gegenseitiger Abstimmung "unterstuetzen."

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 19.11.2012 20:03 Uhr

Alternativen?

Ganz Israel ist durch Annektion entstanden und wir wissen alle, vor welchem Hintergrund. Welche Alternative sehen Sie denn? Israel auflösen? Was machen wir dann mit den Juden? Israel anderswo auf der Welt neu gründen? Welcher Staat gäbe dafür Land?

Und was passierte dann mit den Palästinensern, wenn sie nicht mehr Opfer sein dürfen und sich alimentieren lassen können?

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Bernd Winkler

@Cornelia Holtmann

In der Tat. Dennoch sollte man die Worte von Herrn Oz ruhig zur Kenntnis nehmen. Es gibt genausowenig "die Israelis" wie es "die Deutschen" gibt. Wahr bleibt auch, dass wir aus Deutschland nicht wirklich viel tun koennen. Wahr bleibt (fuer mich) auch, dass Hass und Gewalt nur durch totale Vernichtung oder durch Verzeihen+ zu stoppen sind. Das mit der totalen Vernichtung halte ich fuer keine gute Idee. Verzeihen gefaellt mir da schon besser.

Wenn ich mir vorstelle, wie viel Geld wir in die Eurorettung schaufeln, dann koennte ich mir etliche Milliarden auch fuer Gaza vorstellen. Die dann allerdings voellig anders verwaltet als bisher (eingeschraenkte Selbstverwaltung) und gekoppelt an neuartige Bedingungen. Nicht fuer gigantische Infrastrukturprojekte zur Bereicherung der korrupten Eliten, sondern fuer eine Vielzahl von zukunftsperspektivischen Kleininvestitionen fuer die Menschen vor Ort. Das koennte unser Beitrag sein. Es geht um das Durchbrechen alter Muster und um Perspektiven..

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Cornelia  Holtmann

Aber wir verfolgen die Juden ja auch nicht mehr,

und wir greifen sie nicht an.

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hans warchol

innovativ auf höchsten niveau?

vor lauter bewunderung ,dass israel ein high-tec land ist,ganz abgesehen davon,die wohl modernsten atomstreitkräfte hat,fällt die disproportionalität im politischen denken ins auge.gerade als einzig fuktonierende demokratie in der region wäre israel am ehesten in der lage.den teufelskreis von gewalt und gegengewalt in frage zu stellen.schon präsident eisenhower,wohlbemerkt ein früherer militär, warnte in einer leider fast vergessenen abschiedsrede an das amerikanische volk vor der politischen lähmung ,die von einem militärisch-witschaflichen komplex ausgeht.israel sei gewünscht,dass den zur zeit wenigen rufern mehr gewicht und somit mehr einfluss zukommt.das 'massada-denken sollte im interesse israels und seiner nachbarn aufhören.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 07:00 Uhr
Markus Krämer
Markus Krämer (MKRA) - 20.11.2012 07:00 Uhr

@ Hans Warchol

Die meisten wünschen sich, dass diese kriegerischen Auseinandersetzungen, diese vielen Todesopfer ein Ende haben. Nur braucht es dazu alle Seiten. Leider klappt es nicht, dass Israel einseitig die Waffen schweigen lässt. Die Hamas empfindet das als Schwäche und damit als Sieg. Terror tickt nicht rationell. Ariel Sharon hat einen (zu) großen Schritt auf die Palästinenser zugemacht. Statt es als positives Zeichen Israels zu sehen wurden diese Gebiete militarisiert und Israel hat einen dringend notwendigen Sicherheitsgürtel verloren.
Ich bin davon überzeugt, dass viele Palästinenser in Frieden mit ihrem Nachbarn leben möchten. Ihre terroristischen Führer leider nicht.

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Detlev Oberhage

Auch ich danke ihnen für diesen Bericht

Würde von Gaza aus die Beschießung gegen Israel aufhören, würde die Beschießung von Israel auch aufhören. Leider ist dieses aber nicht zu erwarten denn für die islamische Seite ist alleine die Existenz Israels auf „islamischem Grund und Boden“ ein nie zu akzeptierender Fakt. Nicht Israel ist hier der Aggressor, sondern die islamische Seite, die diesen Staat auslöschen will – ob sie nun Hamas heißt oder Iran oder Türkei oder Syrien oder Ägypten oder sonst wie.

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Wieland Scholz

Solidarität mit Israel

Die europäischen Pseudo-Kommunisten von Linken, Grünen und SPD müssen endlich aufhören, Terroristen zuunterstützen. Das Gleiche gilt für die EU. Wer immer noch Geld in die palestinänsichen Gebiete schickt und mit den Verbrechern der Hamas und Fatah sympathisiert, trägt direkt oder zumindest indirekt beim versuchten Vernichtungskrieg gegen die Juden bei.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 19:06 Uhr
Monika Lorenz

Der "Vernichtungskrieg" ist in vollem Gange, sieht jeder,

da gibt's in Israel im zivilen Strassenverkehr mit Garantie mehr Opfer als durch den "Vernichtungskrieg" der Hamas.

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Alfred Vomberg

Solidarität ist ok

Aber wie muss die Solidarität mit Israel aussehen, um dem Frieden näher zu kommen?

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Alfred Vomberg

Unterschiedliche Mittel sind kein Kriterium für Recht und Unrecht.

Israel gibt sich redlich Mühe zivile Opfer zu vermeiden.
Da die Hamas sich in Wohngebieten versteckt, ist das leider nicht immer möglich.
Umgekehrt muss man auch akzeptieren, dass der Hamas nichts anderes übrig bleibt.
Sie kann mit ihrer militärischen Ausrüstung schlecht eine offene Feldschlacht führen.
Sie ist auch nicht in der Lage gezielte Militärschläge zu führen.

Die aktiven Kämpfer auf beiden Seiten haben den Hass von ihren Vätern geerbt.
In Nordirland ging das auch so, über viele Generationen.

Es macht wenig Sinn, über den nächsten politischen Schritt zu reden, wenn man keine Vision für ein Ziel hat.
Gäbe es Frieden, wäre sogar die Frage ob es einen oder zwei Staaten gibt unerheblich.
Letztlich dient ein friedlicher Staat doch nur der Verwaltung und Organisation der Bedürfnisse seiner Bürger.
Frieden lässt sich nur erreichen, wenn man davon träumt.
Stattdessen suchen alle nach Rechtfertigungen für die Gewalt der einen oder andren Seite.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:31 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 20.11.2012 10:31 Uhr

Israel hat im Gaza-Krieg

sogar in den Häusern der Hamas-Funktionäre anrufen lassen, damit die ihre großen Familien
rausbringen können. Bevor die zu erwartende Laser gesteuerte Bombe alles platt machte.
Wer das tut, ist kein Massenmörder. Wer das verschweigt, hat miese ideologische Absichten.

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Cornelia  Holtmann

Und Frieden werden die arabischen Staaten erst geben, Herr Vormberg,

wenn Israel vernichtet ist. Möglich ist allerdings auch, dass sie dann einander an den Kragen gehen. Viele junge Männer im Gaza-Streifen haben nie ein ziviles Leben geführt, ähnlich den orientierungslosen ehemaligen Frontsoldaten der Weimarer Republik würden sie für sich wohl kaum einen Platz in einer friedlichen Gesellschaft sehen.

Wie auch? Die Israelis hatten dort einige moderne industrielle Kleinbetriebe aufgebaut. Nach dem Abzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen ist die Wirtschaft praktisch zum Erliegen gekommen. Wo könnten die jungen Menschen Arbeit finden?

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Henk Wilbert

Linke Außenpolitik versteht nichts von religiöser Gesinnung

Selbst wenn Israel es allen recht machen wollte, selbst wenn es jeden einzelnen Palästinenser lebenslang mit allen möglichen Gütern ausstattete, selbst wenn es den umgrenzenden Gebieten Land zur Verfügung stellte mitsamt den neusten Bewässerungsanlagen, ja, selbst wenn Israel sich bis zur Selbstaufgabe für die Araber einsetzte, dennoch gäben diese nicht eher Ruhe, bis auch der letzte Quadratzentimeter unter arabischer Herrschaft stünde.
Das Ressentiment scheint zum Teil in der Religion angelegt zu sein. Wer dem Islam buchstäblich Folge leisten möchte, für den bleibt Israel ein Dorn im Auge.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 21:19 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Henk Wilbert:

Dumm nur, dass Sie nicht auf einen empirischen Beleg Ihrer Thesen zurückgreifen können. Die von Ihnen beschriebenen Zustände gab es in Gaza noch nicht. Unter anderem auch deshalb, weil man alles immer wieder kaputt schießt. Und dann nicht ausreichend neuen Materialien in's Land lässt, um etwas wieder aufzubauen.

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Cornelia  Holtmann

Der Neid auf die Leistungsfähigkeit der Juden war schon häufig der Grund des Hasses.

Die Juden waren in ihrer Geschichte immer Außenseiter, die sich den Platz in der Gesellschaft durch besondere Leistung haben sichern müssen. Sie mussten auch immer damit rechnen, vertrieben zu werden und ihr Hab und Gut zurücklassen zu müssen. Das einzige, das ihnen nicht genommen werden konnte, waren ihre Bildung und ihre Fertigkeiten. Aus diesem Grund investierten sie immer in die Bildung ihrer Kinder, auf diese Weise wurden sie überdurchschnittlich erfolgreich. Denken wir an die Vielzahl jüdischer Wissenschaftler (Physiker, Chemiker) und Künstler (Musiker). Denken wir an die Vielzahl jüdischer Ärzte und Professoren in Deutschland, denken wir an die erfolgreichen Geschäftsleute.

Der Hass der Nationalsozialisten lag wohl häufig in ihrem Neid, in ihrem Gefühl der Unterlegenheit begründet.

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Torsten Klier

"Das Ressentiment scheint zum Teil in der Religion angelegt zu sein"

"Scheint"?
Ist, Herr Wilbert. Ist.

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Alfred Vomberg

Es ist nicht allein die Religion

Es geht auch nicht um »allen möglichen Gütern«, es geht um das Selbstwertgefühl.
Durch den langen Konflikt hat sich bei den Israelis nicht voranging Hass, sondern Verachtung angestaut.
Außerdem haben sie ohnehin schon ein gewisses Talent für Arroganz.
Nicht materieller Mangel, sondern das Bedürfnis nach Respeckt ist der Motor des palestinensischen Wiederstandes.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 19.11.2012 17:33 Uhr

Danke für Ihren Bericht

Sie vervollständigen meine Wahrnehmung bei deiser oft einseitigen Nachrichtenlage.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:35 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 20.11.2012 10:35 Uhr

Die 68er sind überall,

sie beten durch Einseitigkeit ihr Dummheit gesund, je ein Pali-Halstuch getragen zu haben. Sie
ahnten nicht, dass Arafat schon damals dabei war, 330 Millionen Dollar für seine Familie in die Schweiz zu schaffen, wo Frau und Kind längst lebten. Die Frau hasste ihre Leute wie die Pest.
So ist das mit der im Inneren verborgenen Wahrheit.

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Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.

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