19.11.2012 · Wenn die Sirenen ertönen, bleiben nur Sekunden für die Flucht in die Schutzräume. Dennoch ist im Süden Israels kaum jemand kriegsmüde. Die Israelis stehen hinter den Angriffen auf Gaza.
Von Hans-Christian Rößler, AschdodRichtlinien für Lesermeinungen
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Sie haben ganz offensichtlich das von Herrn Westerwelle in der
vorgestrigen Sendung, Bericht aus Berlin, abgegebene Statement nicht gehoert.
Herr Westerwelle haette sagen muessen, dass das eliminieren von
politischen Gegnern eine inakzeptable praxis sei.
Ich weiss nicht wie gut Sie das Geschehen in der Region nahost im
allgemeinen und Israel/Palaestina im speziellen, verfolgen. Ich darf von
mir behaupten, dass ich immer gut informiert waere.
Nach sovielen Konfliktjahren stellt man die Frage, wer war zuerst, das
Ei oder die Haenne?
Will damit sagen, dass Israel inzwischen soviele Palaestinenser,
darunter auch der schwer behinderte Scheich Jasin, eliminiert hat und
fast immer haben die Palaestinenser aus Gaza mit Rakettenbeschuss darauf
reagiert. Es ist also ein Spirale der Gewalt, deren Anfang ich in der
israelischen Abriegelung des Gazastreifens sehe, entstanden.
so wie ich die Entscheidungen Israels aus Berichten der Vergangenheit kennengelernt habe,werde
ich vermuten ,dass sie Bodentruppen oder etwas Vergleichbares schicken werden.
Auch bei den Israelis gilt auf höchster Ebene,wenn man die
militärische Macht hat,schlägt man los.
Das ist zwar ziemlich banal,aber es(oft) die Realität.
"Wer ein Gewehr hat,wird es benutzen".Es kommt nur auf den
Zeitpunkt an(Allgemeines Prinzip)
Gewalt bindet Geisteskräfte/es wird Zeit,solange Israel noch relativ militärisch am stärksten ist,
Entwiclungen einzuleiten,dass e Zweistaaten-Lösung in Gang
kommt,Israel muss bei sich u vor d eigenen Haustür Ordnung
schaffen,wenn das auch viel Geld,Mut und den Rückzug aus den
annektierten Gebieten bedeutet.Es ist eben die Kunst der Politik das hinzukriegen.
Wenn die Machtgewichte tatsächlich sich in Richtung Asien
verschieben und die Dauerkonflikte in Nahost nicht angegangen worden
sind,führt das wo möglich tatsächlich ins Chaos,denn die
Europäer werden sich in ein solches Chaos nicht einmischen.
Israelische Regierugen haben im Westen schon viele Regierenden
absichtlich vor den Kopf gestoßen(zB die A-Bombe,die Israel zum
Test mit Hilfe der südafrik.Regierung einst in der Antarktis
gezündet hatte und damit Carter im Zusammenhang mit Verhandlungen
brüskiert hatte,Erdogan ,der von Olmert(?)(Replik war in Davos zu
hören) brüskiert worden ist,selbst jüdische
Berater(Stab) im Hause des amerik Präsidenten wurden vor den Kopf
gestoßen usw.Zudem entstehen langsam Demokratien im Umfeld usw
Für alle, die sich ndarüber aufregen, dass die
"böse" Hamas ihre Raketenabschußrampen in
Wohngebieten aufstellt (aus Wikipedia):
Der Gazastreifen hatte 2012 eine Bevölkerungszahl von circa 1,7
Millionen Menschen. Das Territorium hat mit rund 4000 Einwohnern pro
Quadratkilometer die Bevölkerungsdichte eines städtischen
Verdichtungsgebiets. Der Gazastreifen ist damit in Bezug auf die
Bevölkerungsdichte mit den Städten München (4225
Ew/km²) und Berlin (3834 Ew/km²) vergleichbar, den beiden am
dichtesten besiedelten Städten Deutschlands.
Eine nicht zu fassende Einseitigkeit.
Die FAZ, anstatt uns die wirklich zerstoerten Gebiete der Palaestinenser
zu zeigen und uns von den vielen Toten dieser, darunter nicht wenige
Frauen und Kinder, zu berichten, zeigen sie uns ein Loch, mutmasslich
durch eine Hamas-Rakette verursacht, in einer der wenigen Suedstaedte Israels.
Der deutsche Aussenminister, Herr Westerwelle, hat im gestrigen Sendung,
Bericht aus Berlin, in einem kurzen interview dreimal, wenn auch in
unterschiedlichen Formulierungen, die israelischen Angriffe gegen die
Palaestinenser gerechtfertigt, hat aber nicht erwaehnt, dass, wenn
Israel den Herrn Aljaabari nicht eliminiert haette, Israel gar nicht
angegriffen gewesen waere.
Die Politik der Eleminierung, die von Israel seit jeher betrieben wird,
hat immer nur zu weiteren Eskalationen gefuehrt ud brachte Israel keinen
Schritt weiter. Im Gegenteil, diese Politik hatte fast immer sogar den
Bumarang-Effekt ausgeloest.
Im Uebrigen wuerde ich nie eine solche Politik gut heissen, auch wenn
sie effektiv waere.
Eliminierung Aljaabaris als Auslöser?
Dass Israels Süden aber bereits seit vielen Monaten von Raketen beschossen worden ist, das heben Sie nicht hervor? Israel ist somit schon lange vor der Eliminierung Aljaabaris angegriffen worden...
Hamas muß in ihrer eigenen Logik jetzt Palästina und den nahen Osten anzünden, denn es läuft ihnen die Zeit davon. Die Mauer verhindert schon länger, daß Attentäter nach Israel einsickern können. Der sog. ´arabische Frühling´ - oder sollte man sagen ´islamische Winter´ - lenkt die Aufmerksamkeit der Welt von ihnen weg. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, ist jetzt auch noch absehbar, daß der ´Iron Dome´ bald dicht sein wird. Dann können sie einpacken, b.z.w. sich nur noch mit sich selbst und ihrer ´Selbstverwaltung´ beschäftigen. Das wird spannend werden. Genügend Kalaschnikows, Munition und Sprengstoff haben sie ja.
Hier eine Regierung, die ihrer Bevoelkerung Schutzraeume baut und Raketenwarnungen gibt. Auf der anderen Seite eine, die weder Schutzraeume noch Sirenen baut, dafuer aber seine Raketenabschutzrampen bevorzugt in Wohngebieten unterbringt und dort auch gerne Sprengstoffe und Waffen lagert. Das eine Land hat drei Tote, die es still beweint. Das andere 30, deren Leichen auf saemtlichen Kanaelen in der arabischen Welt und auf YouTube gezeigt werden. Eine Regierung, die sich um ihre Landsleute kuemmert, eine andere, die die ihrigen zynisch fuer ihre eigenen Zwecke missbraucht.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.11.2012 16:43 Uhr@ Andreas Gati:
Dann rechnen Sie mal, wieviele Hektatonnen Beton und Stahl Sie
benötigen, um einen adäquaten Teil der Bevölkerung in mit
15m Stahlbetondecken (Tendenz steigend) und -Wänden ausgestatteten
Bunkern unterzubringen.
Das könnte sich nicht einmal das deutlich reichere Israel leisten.
Die bauen derartige Anlagen auch nur für ihre Topterr... äh,
Regierungsmitglieder und hohen Militärs.
Ein Grund mehr für Israel, nicht auf die Zeit zu warten, in der der
israelische Waffenvorsprung dahin geschmolzen ist.
Sie verkaufen die Jungendlichen
für Dollars. Schon Saddam Hussein legte Beträge fest, die eine
paläst. Familie für den Verlust
eines Kindes bekam. Für ein Totes 20-30 Tausend Dollar, für
einen kaputten Arm 5 Tausend.
Bei bis zu 18 Kindern in der Familie kann man in einer wüsten
Gegend nur auf den einen Gedanken kommen.... Arafats blonde Frau ist mit
330 Millionen Dollar in die Schweiz, sie hat
die Palis gehasst wie die Pest. Es gibt keinen Block arab.
Solidarität. Diese Angaben sind wahr.
bei den Scmuggeltunnels klappt's aber
Herr Hinderer, bei den Schmuggeltunnel für Raketen und
Mörsergranaten klappt's doch. Oder, noch besser, keine Raketen mehr
auf Israel abschießen. Dann wären Luftschutzmaßnahmen
überflüssig. Beispiel gefällig: West-Jordanien. Keine
Raketen, keine Luftangriffe, keine Notwendigkeit für Luftschutzbunker.
Es bleibt dabei: zum Frieden müssen sofort die Waffen ruhen -
für immer. Und gegenseitige Anerkennung. Ohne diese Basis geht es nicht!
@ Eddda Kuhlmann:
Zum Schutzräume bauen würden viel mehr Baumaterialien
benötigt. Vor allem, wenn sie gegen die von der israelischen Armee
verwendeten Raketen schützen sollten.
Bunke Buster durchschlagen 15m Stahlbeton - mindestens.
Keine Schwäche zeigen....Israel!
Sollte der Staat Israel ("zu intensiv") nachgeben, wie es ignorante Linke, Grüne und Sozialdemokraten fordern, wäre dies womöglich fatal für Israel und deren (wahren) Verbündete. Aus Sicht der (extremistischen) arabischen Welt würde Israel endlich die erhoffte Schwäche zeigen und indirekt zugeben, dass der jüdische Staat kein Existenzrecht hat, in einem Gebiet, dass die islamische Welt für sich beansprucht. In diesem umkämpften Gebiet ist auch die Wiege unserer christlichen Religion und somit das moralische Fundament sowie die Werte nach denen unserer westliche Gesellschaft lebt geboren/entstanden. Wir sollten Israel beistehen und unterstützen, auch wenn Krieg keine Gewinner, sondern nur Verlierer kennt, bleibt manchmal leider keine anderer Lösung. Ich bezweifel, dass die arabische Welt ein Einlenken Israel´s nicht als Schwäche auffassen würde.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:00 UhrEr ist viel zu schön und zu interessant,
um ihn an mittelalterlich denkende (?) Strauchritter zu verlieren, die mit Terror Geld verdienen
@ Ulrich Schmitz
Bedauerlicherweise lässt man Israel keine andere Chance. Seine
Bürger zu schützen ist die Pflicht des Landes. Ständiger
Raketenbeschuss durch die Hamas und deren Sympathisanten kann ja nicht
unbeantwortet bleiben. Und wenn mit einander Reden nichts bringt, muss
Israel auf diese Art reagieren. Traurig für die Menschen im
Gazastreifen, die in der Geiselhaft der Hamas leben und die Konsequenzen
der Terrorpolitik tragen müssen. Die zusehen müssen, wie
Raketenabschussrampen mitten im Wohngebiet aufgestellt werden und deren
Bewohner damit als gewollte Opfer für die TV-Stationen herhalten
müssen um zu zeigen, wie "grausam" die Israelis sind und
so viele Zivilisten töten.
Ich wünsche beiden Seiten Frieden.
@ Thorsten Schmitz:
Gewalt IST ein Zeichen von Schwäche. Insofern zeigen beide Seiten, dass sie sehr, sehr schwach sind gerade.
Iran, dann Syrien und jetzt Gaza. Gelobt seien die Hamas und ihre Raketen. Die Wiederwahl ist ihm nun sicher!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 17:51 UhrArabien denkt logisch...
Auf die Idee mit der Wiederwahl bin ich gar nicht selber gekommen. Ich
wußte nicht, dass in Israel Wahlen vor der Tür stehen. Das
haben mir Israelis aus Tel Aviv erzählt, deren Meinung nach –
sehr kurz gefasst – Israel vor einigen großen Problemen
steht, die die Gesellschaft tief spalten. Ich gebe zu, dass ich die
Komplexität des Ganzen nicht mehr wiedergeben kann, auch
gehört es hier nicht hin. Aber manche Zusammenhänge waren
schon "erleuchtend". Diese Probleme haben aber wenig mit Iran,
Syrien oder Gaza (da schon eher) zu tun.
Wie dem auch sei, Ihr "Fakt" entkräftet leider gar
nichts. Denn erstens entsteht ein Fakt nicht dadurch, dass man (auch
nicht Sie) eine Vermutung als "Fakt" bezeichnet und zweitens
– gehen wir mal davon aus, dass es wirklich ein Fakt ist –
sagt es nur etwas über die Komplexität der Lage aus.
A propos Unsinn: Ich glaube, ich kann Ihnen nicht folgen, wenn Sie von
"In Arabien denkt man in Blumenbilder und Geschichten" sprechen.
Wo haben sie das wieder her?
Hat ER denen tausende Missiles gegeben, damit sie anfangen können?
Oder hat der Iran das
getan, damit ER sich so verhält, um wiedergewählt werden zu
können? Wieso reden sie solchen
unlogischen Unsinn, den man mit einem einzigen Fakt entkräften
kann. Ich weiss, dass in Arabien nicht unbedingt logisch denkt, sondern
mehr so in "Blumenbildern und Geschichten".
Ein Zitat von Amos Oz....soviel zur Kriegsmuedigkeit der Israelis
Zitat:"Zehntausende junge Israelis, darunter die Besten unserer
Soehne und Toechter, haben das Land bereits verlassen oder denken an
Auswanderung, weil sie keinen Sinn darin sehen, mit ihren Kindern in
einer von Eroberung, Enteignung und Unterdrueckung beherrschten
Realitaet zu leben."
Wir haben uns zu sehr angewoehnt, uns den Blickwinkel der Kaempfenden
auf beiden Seiten zu Eigen zu machen. Der Staat Israel leidet eben nicht
nur durch die Anschlaege der Hamas, sondern auch an der immer schwerer
werdenden Vermittelbarkeit seiner Politik, den eigenen Buergern
gegenueber. Tatsache ist,in Israel sind die Menschen tief gespalten,
wenn es um die Politik ihres Staates gegenueber ihren Nachbarn und dem
Gaza-Gebiet geht.
Wir koennen von Deutschland aus wenig ausrichten. Etwas anderes
vorzugeben, waere Irrefuehrung. Viele Juden haben uns Deutschen
verziehen, das ist wirklich eine beachtlich grossmuetige Tat. Man
wuenscht ihnen ein aehnlich grosses Herz gegenueber den Menschen im Gazagebiet.
Es sind Mio. Euro in die Region Israel u. Palästina geschaufelt worden.
Alles was investiert worden ist, ist kurz darauf kurz und klein geschossen worden. Beiden Parteien wurden reichlich Vorschusslorbeeren geschenkt. Es liegt tiefster über Jahrtausende bestehender Bruderhass vor. Wenn man sich die Thora / Altes Testament anschaut, dann stellt man fest, dass die Semiten ( dazu zählen alle arabischen Stämme, altorientalischen Ethnien und jüdischen Stämme ) untereinander zutiefst verhasst sind. Zahlreiche Stämme sind dort ausgerottet oder vertrieben ( Pharisäer, Chaldäer, Assyrer, Aramäer, pp. ). Nüchtern muss man wohl resümieren, dass jeder investierte Euro und jede emotionale Beteiligung rausgeschmissen ist. In einem solchen Bruderkrieg kommt man auch nicht mit gut oder böse weiter.
Annexion?
Herr Schweitzer, Ihr Sprachgebrauch (was machen wir mit den Juden) und
die dahinter steckende Vorstellung, das 'wir' etwas mit den Juden machen
müssen ist unerträglich und nur zutiefst zu verabscheuen!
Zur Annexion: das Existenzrecht Israels basiert auf dem
völkerrechtlich verbindlichen Teilungsplan der Vereinten Nationen
aus 1947. Mehr rechtliche Legitimierung geht nicht!
@Bernd Winkler
Genau das ist das Problem. Deutschland machte etwas mit den Juden in der NS-Zeit. Die Zionisten hatten schon vorher Pläne, etwas mit den Juden zu machen (sie nach Palästina zu schicken). Israel ("die einzige Demokratie des Nahen Ostens") mit stillschweigender Unterstützung des Westens macht etwas mit den Palästinensern, um sich Platz zu machen. Diese Macherei mit ganzen Völkern hat aber der Westen in den Nahen Osten importiert.
@Rainer Schweitzer
Ihrem Sprachduktus kann ich mich leider nicht anschliessen. Wir "machen" mit niemandem etwas. Wir koennen bestenfalls in gegenseitiger Abstimmung "unterstuetzen."
Alternativen?
Ganz Israel ist durch Annektion entstanden und wir wissen alle, vor
welchem Hintergrund. Welche Alternative sehen Sie denn? Israel
auflösen? Was machen wir dann mit den Juden? Israel anderswo auf
der Welt neu gründen? Welcher Staat gäbe dafür Land?
Und was passierte dann mit den Palästinensern, wenn sie nicht mehr
Opfer sein dürfen und sich alimentieren lassen können?
@Cornelia Holtmann
In der Tat. Dennoch sollte man die Worte von Herrn Oz ruhig zur Kenntnis
nehmen. Es gibt genausowenig "die Israelis" wie es "die
Deutschen" gibt. Wahr bleibt auch, dass wir aus Deutschland nicht
wirklich viel tun koennen. Wahr bleibt (fuer mich) auch, dass Hass und
Gewalt nur durch totale Vernichtung oder durch Verzeihen+ zu stoppen
sind. Das mit der totalen Vernichtung halte ich fuer keine gute Idee.
Verzeihen gefaellt mir da schon besser.
Wenn ich mir vorstelle, wie viel Geld wir in die Eurorettung schaufeln,
dann koennte ich mir etliche Milliarden auch fuer Gaza vorstellen. Die
dann allerdings voellig anders verwaltet als bisher (eingeschraenkte
Selbstverwaltung) und gekoppelt an neuartige Bedingungen. Nicht fuer
gigantische Infrastrukturprojekte zur Bereicherung der korrupten Eliten,
sondern fuer eine Vielzahl von zukunftsperspektivischen
Kleininvestitionen fuer die Menschen vor Ort. Das koennte unser Beitrag
sein. Es geht um das Durchbrechen alter Muster und um Perspektiven..
Aber wir verfolgen die Juden ja auch nicht mehr,
und wir greifen sie nicht an.
innovativ auf höchsten niveau?
vor lauter bewunderung ,dass israel ein high-tec land ist,ganz abgesehen davon,die wohl modernsten atomstreitkräfte hat,fällt die disproportionalität im politischen denken ins auge.gerade als einzig fuktonierende demokratie in der region wäre israel am ehesten in der lage.den teufelskreis von gewalt und gegengewalt in frage zu stellen.schon präsident eisenhower,wohlbemerkt ein früherer militär, warnte in einer leider fast vergessenen abschiedsrede an das amerikanische volk vor der politischen lähmung ,die von einem militärisch-witschaflichen komplex ausgeht.israel sei gewünscht,dass den zur zeit wenigen rufern mehr gewicht und somit mehr einfluss zukommt.das 'massada-denken sollte im interesse israels und seiner nachbarn aufhören.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 07:00 Uhr@ Hans Warchol
Die meisten wünschen sich, dass diese kriegerischen
Auseinandersetzungen, diese vielen Todesopfer ein Ende haben. Nur
braucht es dazu alle Seiten. Leider klappt es nicht, dass Israel
einseitig die Waffen schweigen lässt. Die Hamas empfindet das als
Schwäche und damit als Sieg. Terror tickt nicht rationell. Ariel
Sharon hat einen (zu) großen Schritt auf die Palästinenser
zugemacht. Statt es als positives Zeichen Israels zu sehen wurden diese
Gebiete militarisiert und Israel hat einen dringend notwendigen
Sicherheitsgürtel verloren.
Ich bin davon überzeugt, dass viele Palästinenser in Frieden
mit ihrem Nachbarn leben möchten. Ihre terroristischen Führer
leider nicht.
Auch ich danke ihnen für diesen Bericht
Würde von Gaza aus die Beschießung gegen Israel aufhören, würde die Beschießung von Israel auch aufhören. Leider ist dieses aber nicht zu erwarten denn für die islamische Seite ist alleine die Existenz Israels auf „islamischem Grund und Boden“ ein nie zu akzeptierender Fakt. Nicht Israel ist hier der Aggressor, sondern die islamische Seite, die diesen Staat auslöschen will – ob sie nun Hamas heißt oder Iran oder Türkei oder Syrien oder Ägypten oder sonst wie.
Die europäischen Pseudo-Kommunisten von Linken, Grünen und SPD müssen endlich aufhören, Terroristen zuunterstützen. Das Gleiche gilt für die EU. Wer immer noch Geld in die palestinänsichen Gebiete schickt und mit den Verbrechern der Hamas und Fatah sympathisiert, trägt direkt oder zumindest indirekt beim versuchten Vernichtungskrieg gegen die Juden bei.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 19:06 UhrDer "Vernichtungskrieg" ist in vollem Gange, sieht jeder,
da gibt's in Israel im zivilen Strassenverkehr mit Garantie mehr Opfer als durch den "Vernichtungskrieg" der Hamas.
Solidarität ist ok
Aber wie muss die Solidarität mit Israel aussehen, um dem Frieden näher zu kommen?
Unterschiedliche Mittel sind kein Kriterium für Recht und Unrecht.
Israel gibt sich redlich Mühe zivile Opfer zu vermeiden.
Da die Hamas sich in Wohngebieten versteckt, ist das leider nicht immer möglich.
Umgekehrt muss man auch akzeptieren, dass der Hamas nichts anderes
übrig bleibt.
Sie kann mit ihrer militärischen Ausrüstung schlecht eine
offene Feldschlacht führen.
Sie ist auch nicht in der Lage gezielte Militärschläge zu führen.
Die aktiven Kämpfer auf beiden Seiten haben den Hass von ihren
Vätern geerbt.
In Nordirland ging das auch so, über viele Generationen.
Es macht wenig Sinn, über den nächsten politischen Schritt zu
reden, wenn man keine Vision für ein Ziel hat.
Gäbe es Frieden, wäre sogar die Frage ob es einen oder zwei
Staaten gibt unerheblich.
Letztlich dient ein friedlicher Staat doch nur der Verwaltung und
Organisation der Bedürfnisse seiner Bürger.
Frieden lässt sich nur erreichen, wenn man davon träumt.
Stattdessen suchen alle nach Rechtfertigungen für die Gewalt der
einen oder andren Seite.
Israel hat im Gaza-Krieg
sogar in den Häusern der Hamas-Funktionäre anrufen lassen,
damit die ihre großen Familien
rausbringen können. Bevor die zu erwartende Laser gesteuerte Bombe
alles platt machte.
Wer das tut, ist kein Massenmörder. Wer das verschweigt, hat miese
ideologische Absichten.
Und Frieden werden die arabischen Staaten erst geben, Herr Vormberg,
wenn Israel vernichtet ist. Möglich ist allerdings auch, dass sie
dann einander an den Kragen gehen. Viele junge Männer im
Gaza-Streifen haben nie ein ziviles Leben geführt, ähnlich den
orientierungslosen ehemaligen Frontsoldaten der Weimarer Republik
würden sie für sich wohl kaum einen Platz in einer friedlichen
Gesellschaft sehen.
Wie auch? Die Israelis hatten dort einige moderne industrielle
Kleinbetriebe aufgebaut. Nach dem Abzug der Israelis aus dem
Gaza-Streifen ist die Wirtschaft praktisch zum Erliegen gekommen. Wo
könnten die jungen Menschen Arbeit finden?
Linke Außenpolitik versteht nichts von religiöser Gesinnung
Selbst wenn Israel es allen recht machen wollte, selbst wenn es jeden
einzelnen Palästinenser lebenslang mit allen möglichen
Gütern ausstattete, selbst wenn es den umgrenzenden Gebieten Land
zur Verfügung stellte mitsamt den neusten Bewässerungsanlagen,
ja, selbst wenn Israel sich bis zur Selbstaufgabe für die Araber
einsetzte, dennoch gäben diese nicht eher Ruhe, bis auch der letzte
Quadratzentimeter unter arabischer Herrschaft stünde.
Das Ressentiment scheint zum Teil in der Religion angelegt zu sein. Wer
dem Islam buchstäblich Folge leisten möchte, für den
bleibt Israel ein Dorn im Auge.
@ Henk Wilbert:
Dumm nur, dass Sie nicht auf einen empirischen Beleg Ihrer Thesen zurückgreifen können. Die von Ihnen beschriebenen Zustände gab es in Gaza noch nicht. Unter anderem auch deshalb, weil man alles immer wieder kaputt schießt. Und dann nicht ausreichend neuen Materialien in's Land lässt, um etwas wieder aufzubauen.
Der Neid auf die Leistungsfähigkeit der Juden war schon häufig der Grund des Hasses.
Die Juden waren in ihrer Geschichte immer Außenseiter, die sich
den Platz in der Gesellschaft durch besondere Leistung haben sichern
müssen. Sie mussten auch immer damit rechnen, vertrieben zu werden
und ihr Hab und Gut zurücklassen zu müssen. Das einzige, das
ihnen nicht genommen werden konnte, waren ihre Bildung und ihre
Fertigkeiten. Aus diesem Grund investierten sie immer in die Bildung
ihrer Kinder, auf diese Weise wurden sie überdurchschnittlich
erfolgreich. Denken wir an die Vielzahl jüdischer Wissenschaftler
(Physiker, Chemiker) und Künstler (Musiker). Denken wir an die
Vielzahl jüdischer Ärzte und Professoren in Deutschland,
denken wir an die erfolgreichen Geschäftsleute.
Der Hass der Nationalsozialisten lag wohl häufig in ihrem Neid, in
ihrem Gefühl der Unterlegenheit begründet.
"Das Ressentiment scheint zum Teil in der Religion angelegt zu sein"
"Scheint"?
Ist, Herr Wilbert. Ist.
Es ist nicht allein die Religion
Es geht auch nicht um »allen möglichen Gütern«, es
geht um das Selbstwertgefühl.
Durch den langen Konflikt hat sich bei den Israelis nicht voranging
Hass, sondern Verachtung angestaut.
Außerdem haben sie ohnehin schon ein gewisses Talent für Arroganz.
Nicht materieller Mangel, sondern das Bedürfnis nach Respeckt ist
der Motor des palestinensischen Wiederstandes.
Sie vervollständigen meine Wahrnehmung bei deiser oft einseitigen Nachrichtenlage.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:35 UhrDie 68er sind überall,
sie beten durch Einseitigkeit ihr Dummheit gesund, je ein Pali-Halstuch
getragen zu haben. Sie
ahnten nicht, dass Arafat schon damals dabei war, 330 Millionen Dollar
für seine Familie in die Schweiz zu schaffen, wo Frau und Kind
längst lebten. Die Frau hasste ihre Leute wie die Pest.
So ist das mit der im Inneren verborgenen Wahrheit.
Hans-Christian Rößler Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.
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