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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Gaza-Konflikt Terroristen

Es ist ziemlich schwierig, mit Leuten eine Waffenruhe zu vereinbaren, die Terroristen zu Helden erklären. Der Hamas fiel nach dem Bombenanschlag von Tel Aviv nichts Besseres ein.

Es ist ziemlich schwierig, mit Leuten eine Waffenruhe zu vereinbaren, geschweige denn Frieden zu schließen, die Terroristen zu Helden erklären. Der radikalislamischen Hamas fiel nach dem Bombenanschlag von Tel Aviv nichts Besseres ein, als „unserem Volk zu dieser heldenhaften Tat zu gratulieren“.

Klaus-Dieter Frankenberger Folgen:

In dem Bus saßen Zivilisten - welche Heldentat! Natürlich sagen die Apologeten einer solchen Tat, auch Israel töte Zivilisten, wie jetzt im Gazastreifen. Das ist schlimm genug. Aber man hat noch nicht gehört, dass nach einem Angriff die israelische Regierung - und sei es eine vom Schlage Netanjahu - sich mit den palästinensischen Opfern brüstet oder dass die israelische Zivilbevölkerung auf den Straßen der Städte jubelt (einzelne politische Wahnsinnige ausgenommen).

Ja, die palästinensische Bevölkerung leidet unter der Abwesenheit von Frieden und unter der israelischen Politik.

Aber sie wird auch dem Trommelfeuer des Hasses ausgesetzt seitens einer Führung, die Israels Existenz nicht (wirklich) akzeptiert und deren Vernichtungsphantasien die Fahrgäste eines Busses zu spüren bekommen.

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Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 21.11.2012, 17:00 Uhr

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Von Reinhard Müller

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