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Gaza-Konflikt Hamas dämpft Hoffnung auf baldige Waffenruhe

 ·  Israel und die Hamas haben sich nun doch nicht auf eine Waffenruhe verständigen können. Die Hamas hatte zuvor eine Waffenruhe im Gazastreifen von Mitternacht an verkündet, am Abend aber mitgeteilt, dass es keine Einigung gibt. Weiterhin gibt es Anzeichen eines israelischen Einmarsches.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (48)
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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 21.11.2012 04:58 Uhr

Zumindest eine der beiden Seiten will kein Waffenruhe

Hamas hatte die Waffenruhe verkündet und erwartet. Stattdessen hat die israelische Armee auf Rache gesezt und aus allen Rohren in den Gazastreifen gefeuert. Es sollte sich keiner Anmassen in diesem Konflikt einen Schuldigen zu suchen, denn meistens gibt es in einem Konflikt immer zwei Schuldige, insbesondere in diesem seit Jahrtausenden anhaltenden Nchbarschaftskonflikt. Damit zwei Nachbarn miteinander auskommen, bedarf es der Akzeptanz der Existenzberechtigung des anderen auf beiden Seiten. (die eigene)Freiheit ist immer die Freiheit des anderen. Sowohl die palästinensiche als auch die israelische politische Führung waren bisher nicht bereit dem anderen ein Lebensrecht zu zugestehen. Wer hier Partei ergreift kann nur Unrecht tun. Das sollte die deutsche Politik wohl bedenken. Es gibt keine kollektive Schuld der Deutschen welche eine Handlung irgendeiner Art erzwingen könnte.

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Konstantin Schneider

Den gekidnapten Palästinensern zu helfen ist jetzt erste Weltbürgerpflicht

Was hält die Weltgemeinschaft davon ab, die emigrationswilligen Bürger von Gaza-Stadt mit Fährschiffen abzuholen und ihnen eine neue Heimat zu geben?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.11.2012 09:15 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 21.11.2012 09:15 Uhr

Sie haben eine Heimat

Die "Weltgemeinschaft" braucht ihnen keine Heimat zu geben, sondern die ihrige respektieren.

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Thomas Weber

Ich vermute...

... die Hamas sind eine Ablenkung vom Iran und dessen wohl baldige Fertigstellung ihrer Atombombe. Netter Nebeneffekt ist sicherlich die isrealische Schlafkraft abschätzen zu können.

Ich hoffe ich habe unrecht.

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hans warchol

an ihren worten sollt ihr sie erkennen

wer, wie der hamasvertreter eine waffenruhe mit der bemerkung einleitet,dass der israelische aggressor das feuer zu einer bestimmtn zeit einstellen wird.der bestätigt die zweifel der israelis an der dauer eines möglichen abkommens und verstärkt den verdacht,dass hamas und die noch radikaleren ableger ihre vollsständige militärische niederlage vermeiden wollen,um das ganze spiel nach wiederaufrüstung neu aufzumischen

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nikolaus hesse

.............................gute Nachricht.............

"Weiterhin gibt es Anzeichen eines israelischen Einmarsches."

-----------------gute Nachricht---------------

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Zeev Schulz
Zeev Schulz (x5Zeev) - 20.11.2012 22:30 Uhr

Frieden mit einer islamistischen Terrororganisation? Wie soll das gehen?

Die Hamas ist eine Terrororganisation mit islamistischen Tendenzen, die Hamas Charta sagt klar das die Ziele der Hamas die Zerstörung Israels und die errichtung eine islamistischen Staates alla Iran sind. Ein BLick auf die Hamas Webseite genügt um das zu sehen.
Hamas wird immer alles tun um jede Friedensbemühung zunichte zu machen, wie bisher auch, denn jeder Frieden mit Israel würde Hamas der Existenzgrundlage berauben!
Wie soll man mit so jemanden Frieden schließen?

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Ulla Nachtmann

Human in Gaza

Ohne Richter, nur aufgrund von Vermutung, werden eigene Leute erschossen, an Motorräder (ja, hat man im "armen" Gaza) gebunden und als Leichnam durch die Straßen gezerrt:
"Six Israeli 'spies' executed before baying mob in Gaza City, before motorbike gang drags one bloodied victim through the streets" (Daily Mail via drudgereportpunktcom, rechte Spalte)
.
Warnung: Die Fotos sind nix für Zimperliche!"
.
An die Feuerpause sollte man erst dann glauben, wenn eine Woche lang keine Rakete geflogen ist.
"Hamas Al Quds TV: No ceasefire signed" (kann auch Propaganda sein)
(Quelle: DEBKAfile November 20, 2012, 5:56 PM (GMT+02:00)
.
IMo gibts "Feuerpause" lediglich wegen HRCs Ankunft.

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Monika Lorenz

Herr Gati, mal ein Wort zu Ihrer argumentativen Monstranz, der Hamas Charta

Die Hamas Charta ist ein Partei-Programm und keine Verfassungs- oder Getzesbestimmung eines inskünftigen autonomen Staats der Palästinenser.
Das Parteiprogramm der SPD entfaltet zum Vergleich ja auch keine öffentliche Rechtswirksamkeit.
Was nicht heisst, dass die Hamas Charta nicht gelegentlich einer Runderneuerung bedürfte.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 22:05 Uhr
Andreas Gati

hatten wir so eine Fehleinschätzung nicht schon mal?

Fr. Lorenz, erinnern Sie sich, das wir schon mal einem Parteimanifest und gleichlautende Reden der Führer nicht geglaubt haben? Hat sich das nicht als Fehler herausgestellt? Soll dieser Fehler wiederholt werden? Ich jedenfalls nehme die Hamas sehr ernst, zumal ihre Taten (unsinnige Raketen und Mörsergranaten) keinen Anlass geben das Gegenteil zu vermuten. Woher nehmen Sie eigentlich die Vermutung?

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Ulrich Hinderer

@ Monika Lorenz:

Bedarf, Frau Lorenz, bedarf. Dringend sogar. In Puncto Menschenrechte und in Puncto Hasstiraden gegen Nachbarn.

Es gab 2008 schon Bestrebungen von "liberalen Extremisten", das in Angriff zu nehmen. Nach einem Einmarsch israelischer Truppen hatten die "gemäßigten Hardliner" allerdings keinen guten Stand mehr. So sie den Krieg denn überlebt haben.

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Westerwelle's wichtigtuerischer Aktionismus nervt und ist teuer!

ist! Irritiert lese ich in den Medien, dass unser Außenminister, Herr Guido Westerwelle, außenpolitischen Aktionismus betreibt: Außer seiner Solidaitätsbekundung mit Israel ist nicht bekannt, was er eigentlich vermitteln will, vermitteln kann oder wer auf ihn in der Region dort hört! Es klingt nach Wichtigtuerei, wohlwissend, dass er in seinem Amt als deutscher Außenminister zu den Letzten gehört, die im israelisch/palästinensichem Konflikt etwas beeinflussen können!
Interessant ist die neuerliche Beobachtung, dass die EU mal wieder nicht mit einer Stimme spricht und die Außenbauftragte, deren Name ich immer wieder vergesse, die uns aber sehr viel Geld kostet, gerade irgendwo in der Versenkung verschwunden

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:46 Uhr
Monika Lorenz

Er ist ja heute nach Kairo geflogen

Dort wird man im schon beigebracht haben, wie man eine Krise entschärft.

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Günter Busse

Es würde nicht verwundern, wenn Israel den nächsten Waffenstillstand

wieder bricht. Genauso wir den von letzter Woche.
Netanyahu und Lieberman wollen den Krieg, um im Wahlkampf von den
sozialen Themen wegzukommen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 21:15 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Andreas Gati:

Es haben beide Seiten immer wieder mal geschossen. Ein bisschen wie zwischen Indien und Pakistan. Dort wohnen allerdings viel weniger Menschen. HInzu kommt, dass beide Seiten über hinreichend zielgenaue Waffen verfügen, dass sich diejenigen, die die Gesellschaft zum Morden ausbilden lässt, sich eher gegenseitig treffen. Und das in unbebautem Gebiet.

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Ulla Nachtmann

"Stimmung" machen, Herr Busse?

Israel hat meines Wissens noch NIE einen Waffenstillstand in der Vergangenheit gebrochen.
Es war IMMER die Hamas.
Warum?
Sie können es hier nachlesen: "The Treaty of Hudaibbiya"
Jeder Muslim kennt es auswendig - nur Sie offensichtlich nicht.
Disqualifiziert Sie das und lässt Sie nicht eher als fleißigen Propagandisten erscheinen?

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Andreas Gati

erweitern Sie Ihre Sicht um die Raketen und Mörsergranaten

Herr Busse, wenn Sie die seit Jahren stattfindenden Raketen und Mörsergrantenbeschüsse der Hamas nicht in Ihre Sicht berücksichtigen, wird der Waffenstillstand nicht lange halten. Wenn Sie Frieden wollen, müssen Sie hoffen, daß die Hamas mit diesen unsinnigen Raketenbeschüssen nicht wieder beginnen. Oder können Sie darin einen Friedensplan der Hamas erkennen?

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Torsten Klier

Was glauben Sie, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die

Terroristenorganisation Hamas diesen Waffenstillstand einhält. Ich gebe mal 3 Varianten zur Auswahl:
a) 0%
b) 0%
c) 0%

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:08 Uhr
Dietmar Blum

Dem ich

applaudieren würde!

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Torsten Klier

Israel wird die nächste Hamas-Führungsperson

liquidieren, wenn die Terroristen ein paar Hundert Raketen auf Israel abgefeuert haben werden.
Und darauf können wir uns verlassen. Denn dass die Verbrecher, die sog. "Hamas" endlich aufhören Verbrechen zu begehen ist schlicht unmöglich.

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Monika Lorenz

Der Waffenstillstand hält exakt so lange,

bis Israel die nächste Hamas-Führungsperson "gezielt liquidiert".

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Monika Lorenz

Trügt der Eindruck,

in einigen Forenbeiträgen statt Erleichterung eine gewisse Enttäuschung herauszuspüren ?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:05 Uhr
Andreas Gati

sie meinen sicher die Hamas

Fr. Lorenz, Sie können nur die Hamas meinen. Die erklären in Ihrer Charta und allen Reden, daß sie bis zur vollständigen Vernichtung Israels und Töten aller Juden kämpfen wollen. Das verabscheute ich genauso wie Sie.

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Ulrich Hinderer

...

Beim AUSRÄUMEN, Herr Busse, beim AUSRÄUMEN. Und nicht nur in Gaza, sondern gleich auch noch im Westjordanland.

Allerdings wird diese Meinung in Israel eher nicht die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung finden. Ebensowenig wie die gleichlautenden, Israel betreffenden Vorstellungen auf der Gegenseite die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung finden werden.

Denn die Mehrheit der normalen Bevölkerung will immer ihr Tagewerk in Frieden verrichten können und hat nichts gegen Menschen einzuwenden, die sie dabei nicht stören.

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Günter Busse

Bestimmt nicht. Die Kriegsbegeisterten waren in ihrer Phantasie doch schon

viel weiter. Sie wollten die heldenhafte IDF wieder in Gaza beim "Aufräumen" sehen.

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Konstantin Schneider

Die Politik rund um Gaza ist gescheitert

Die Menschen leben dort wie in einem Konzentrationslager und sind noch dazu den eigenen Wirrköpfen ausgeliefert. Von Menschenwürde können die Palästinenser also nur träumen. Jedem Araber in Israel geht es besser.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:29 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Cornelia Holtmann:

Leugnen ist zwecklos. Jeder, der es nicht wissen will, weiß es: Die Araber sind nicht vollständig aus Israel vertrieben worden. Dennoch gab es Vertreibungen bzw. man hat diejenigen, die vor dem Krieg geflohen sind, nicht zurückgelassen. Man stelle sich vor, die Menschen, die nun vor den Raketen aus Gaza fliehen, dürften nicht mehr zurückkehren. Das wäre genauso ein Verbrechen.

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Dietmar Blum

Stimmt nicht so recht:

Die Hamas hat im Gaza die Macht an sich gerissen, die Fatah vertrieben bzw. liquidiert.

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Sophia Bärman

Hinrichtung der sechs Palästinenser

Die im letzten Satz des Artikels erwähnten Palästinenser wurden auf der Straße hingerichtet. Eine Leiche wurde an ein Motorrad gebunden und durch die Straßen geschliffen. Angeblich waren sie Spione für Israel. Die Hamas bekennt sich zu den Hinrichtungen. Man sollte nicht außer Acht lassen wie die Hamas ihre eigenen Bevölkerung behandelt und mit welchen Mitteln sie diese beeinflusst.

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Kai Schraube

So lange das arabische Umfeld seine Hausaufgaben nicht gemacht hat,

wird es keinen dauerhaften Frieden geben. Solange die arabisch-muslimischen Despoten sich trotz (oder wegen?) ihrer Öl-Milliarden weigern, den Weg in die Neuzeit zu beschreiten, werden sie ihre wenig gebildeten Untertanen immer wieder gegen den "Erzfeind" Israel ins Feld schicken. Reine Ablenkungsmanöver.

Das traurige Ende (?) der "Arabellion" zeigt, daß in vielen Mittelmeer-Anrainerstaaten Gottesstaat und Mittelalter doch noch recht präsent sind.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 20.11.2012 18:31 Uhr

Anerkennung Israels ist Voraussetzung für dauerhaften Frieden.

Die Doppel-Taktik der Hamas war offensichtlich: Einerseits Raketen abschiessen, andererseits so tun, als wären die Palästinenser die Opfer. Hamas benutzt Kinder und Frauen als Schutzschilder. Das ist durchschaubar.Israel muss jetzt schnell und hart durchgreifen. Dabei müssen die Spitzen der Hamas und die Terroreinheiten liquidiert werden.Dennoch ist ein Waffenstillstand gut.Aber ein Mursi, der in seinem Land die Kopten verfolgen und töten lässt, sollte sich nicht zu sehr als friedliebend darstellen. Auch Erdogan sollte sehr vorsichtig mit seiner Kritik an Israel sein. Die Türkei mit ihrem Leugnen des Armenier-Genozids hat kein moralisches Recht über andere zu urteilen. Auch in der Türkei wird der kranke Islamismus immer stärker (woran Erdogan die Hauptschuld trägt). Frieden kann es nur geben, wenn die arabischen Länder die Existenz Israels akzeptieren. Bedingungslos. Wenn das passiert, ist der Waffenstillstand in Ordnung.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:13 Uhr
joachim tarasenko

Genau, weg mit ihnen und bitte schnell

ja Sie haben recht, die Spitzen der israelischen Terrororganisation müssen schnell liquidiert werden. Ich stimme Ihnen voll zu. Endlich eine Einsicht.

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Günter Busse

@Hr.Manteuffel - In welchen Grenzen sollen die arabischen Länder

denn den Staat Israel akzeptieren?
Die Akzeptanz des Staates Israel in den Grenzen von 1967 haben sie schon angeboten,
dieses Angebot wurde von Israel leider ignoriert.
Und Israel selbst hat noch niemals gesagt, wo es seine Grenzen haben möchte?
Was meinen Sie, wo die Grenzen des Staates Israel sind?

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Ulrich Hinderer

@Gerhardt Mannteuffel:

Und Israel muss akzeptieren, dass es sich seine Gründungsgeschichte nicht zurechtlügen kann und ohne Entschädigung aus der Nummer wieder rauskommt. Das wird nicht funktionieren.

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Guilia Cardoso

Was sind das nur für "Geschosse",

welche so unzählig viele Politiker/Vermittler aus allen möglichen Ländern auf Trab bringen und den Konflikt (die Ursache des Konfliktes) insbesondere die katastrophale Situation der palästinensichen Bevölkerung in den besetzten Gebieten nicht in Vergessenheit garaten lassen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 21:50 Uhr
joachim tarasenko

Wo liegt der Unterschied?

Besetzt vilt nicht aber unter Verschluss gehalten. Wie wären Ihre Präferenzen wenn Sie im Gaza wohnen müssten?

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Ulrich Hinderer

@ Sophia Bärman:

Israel ist natürlich nicht alleine verantwortlich für die Zustände in Gaza. Dennoch wird auch Israel nicht um die Feststellung herumkommen, an der Situation in Gaza mitverantwortlich zu sein.
Schließlich sitzen nicht nur in Gaza Betonköpfe, die sich Kompromissen und Verhandlungen verweigern, weil sie ihre Vorstellungen durchdrücken wollen, sondern auch in Jerusalem.

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Sophia Bärman

Abzug aus Gaza

Ich gebe Ihnen insofern recht, dass der enorm hohe militärische Aufwand ein entscheidendes Argument für den Abzug aus dem Gaza war. Die Siedlungen zu beschützen und versorgen war einfach eine zu große Belastung. Beim Abzug setzte man eben auf Mubarak die ägyptische Grenze vor Waffenlieferungen abzusperren udn somit zukünftige Gefahren für Israel auszuschließen.
Aber was auch immer Israels Beweggründe waren, Fakt ist doch: Gaza wird seit 7 Jahren nicht von Israel besetzt und diese Missbehauptung wird allzu oft aufgegriffen, um Israel alleinig für die Zustände im Gaza verantwortlich zu machen. Dabei wird übersehen oder eben auch absichtlich überspielt, welche Rolle die Gewaltherrschaft und Korruption in Gaza spielt.

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Ulrich Hinderer

@ Sophia Bärman:

Naja, der militärische Preis der Besatzung war für Israel aufgrund des Widerstandes zu hoch.
Sonst sähe es in Gaza aus wie im Westjordanland: Eine Marionettenverwaltung sieht zu, wie ihr das Land unter den Füßen weggenommen - oder weggemauert - wird.

Der Verdacht drängt sich auf, dass auf beiden Seiten Betonköpfe sitzen, die dasselbe wollen. Nur halt mit vertauschten Rollen. Und mit gegensätzlichen Strategien: Die einen kündigen das an, was die anderen frohgemut und nicht ohen hönische Kommentare einfach schonmal anfangen umzusetzen. Obwohl in ihren (geduldigen) Papieren etwas anderes steht.

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Sophia Bärman

Abzug aus Gaza

Man sollte doch immer im Kopf behalten, dass Gaza seit 2005 nicht von Israel besetzt ist.

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Franz Müller

Verfallsdatum?

Wie lange wird die Waffenruhe halten? Bis die Palästinenser im Gaza-Streifen ihre Rakentenlager wieder gut gefüllt haben?

Nein, solange zwei Völker ein und dasselbe Terretorium für sich allein beanspruchen, wird es niemals einen dauerhaften Frieden geben.

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Closed via SSO

Bis zum nächsten Mal

Was hat die Hamas mit diesem Angriff erreicht?

Es ging darum die islamischen Reihen zu schließen und die Verbündeten (Ägypten, Iran, Türkei, und künftig auch Syrien [mit deutscher Hilfe entsteht dort der nächste islamistische Staat des arabischen Frühlings]) enger an sich zu binden. Da die Raketenbestände der Hamas zudem nun offensichtlich stark gelitten haben ist es höchste Zeit die Kamphandlungen einzustellen um für einen neuen Schlag aufzurüsten.

Dieses "Spielchen" geht solange weiter bis sich auch andere Staaten auf Seiten der Hamas in die Kampfhandlungen hineinziehen lassen. Das Ziel ist klar: Eine Koalition zu schmieden, die so stark ist, dass Israel in einem Krieg besiegt werden kann. Nach diesen letzten Kampfhandlungen wähnt sich die Hamas ihrem Ziel wieder ein Stück näher.

Die innere Zersetzung der gesamten westlichen Welt, die sich von ihren Werten verabschiedet hat, die einst ihren Aufstieg begründete, spielt den Islamisten zusätzlich in die Hände.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 19:55 Uhr
Dietmar Blum

Beginnen wir Herr Busse

doch einmal ganz klein damit, daß die Hamas IHRER Bevölkerung die ihnen zustehenden Rechte gewährt!

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Günter Busse

@Hr.Arnold - Haben Sie schon einmal daran gedacht,

das Israel den Palästinensern die jedem Menschen zustehenden Rechte geben sollte?

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Gabi  Straka
Gabi Straka (Ethiopia) - 20.11.2012 17:53 Uhr

ich ahne Schlimmes!

Der Westerwelle wird doch wohl nicht verkünden wollen, dass er derjenige war und aufgrund seiner diplomatischen Gespräche, denen wir es jetzt zu verdanken haben, dass es eine Einigung auf Waffenruhe gibt.

Schauen wir mal, was er von sich geben werden wird.

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20.11.2012, 22:58 Uhr

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Von Helene Bubrowski

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