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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gastbeitrag Deutschland, Israel und die iranische Bombe

 ·  In Deutschland wird kaum darüber gesprochen, welche Konsequenzen - auch für die Bundesregierung - ein israelisch-iranischer Krieg haben könnte. Dabei gehört die Debatte darüber in die Öffentlichkeit. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (68)

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George Rauscher

Warum?

Warum sollen andere für Israels Sicherheit und Existenz einstehen? Ja, Deutschland hat eine "Erbschuld", zu einem gewissen Grade. Aber Israel ist ein eigener Staat, einer der oft genug nicht auf die Ratschläge und Warnungen anderer hört. Netanjahu sagt, Israel müsser herr seines eigenen Schicksals sein. Das ist es doch schon längst. Und warum fliegt er um die halbe Welt um dieses Statement zu machen?

"Iran würde vermutlich versuchen, Grenzen auszutesten" wenn man dort die Bombe hätte? Vielleicht. Das tun andere auch, und bei denen weiß keiner ob sie die Bombe haben oder nicht.

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Wolfgang Krug

Unsere Politiker machen sich gerne lieb Kind -- nur nicht bei den Deutschen.

Für Herrn Wulff gehört der Islam zu Deutschland. Für Frau Merkel ist die Sicherheit Israels Teil deutscher Staatsräson. Beides völlig absurde Aussagen. Zumal Frau Merkel noch hinzufügt, dass dies in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte sein dürfen. Was heisst das anderes als: im Kriegsfall sind wir dabei, gleichviel wer der Aggressor ist. Ein Unsinn! Sollen solche Worte die monströsen Verbrechen der Nazis vergessen machen? Das können sie nicht. Sind wir aufgrund dieser Verbrechen verpflichtet, Israel auf Gedeih und Verderb zu unterstützen, nein, zu verteidigen? Müssen wir unkritisch und sogar gegen unsere eigenen Interessen, wie gewisse Gruppen in USA, immer automatisch auf Israels Seite sein? Das ist nicht Freundschaft, es ist noch nicht einmal Respekt, sondern Liebedienerei. Dazu sage ich nein. Sosehr ich Antisemitismus nicht nur als Verbrechen, sondern auch als abgrundtiefe Dummheit ablehne, so sehr bestehe ich auf meinem Recht, Israel zu kritisieren.

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Horst Ziegler

Containment

Der IRAN wird permanent von seinen religiösen Zuständen übermannt. Die USA kennen die übersteigerte Verfassung dieses Landes, die die früher mal gute Stimmung mit dem Schah in Schah völlig zunichte machte. Das Containment ist eine große Aufgabe, die viel Kraft und Zeit erfordert. Die USA sind leider selbst in keiner guten Verfassung, deshalb können die USA die emotionale Lage des IRAN nicht allein entwickeln. Es ist gut, wenn die USA das Containment mit ihren Partner teilt. Das Engagement aller lohnt sich in jedem Fall - langfristig: Bereits nach 10 Jahren Jahren (?) dankt ein neuer IRAN mit neuem Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Ausgeglichenheit. Krieg bringt es also nicht. Containment ist besser.

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Jürgen Braun

Die Qualität unserer Republik

steht und fällt mit dem Vorhandensein solcher Statements.
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Ihre Existenz an sich schon ist Leistungsausweis. Und dann erst kommen Textanalyse und Mitdenken.
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Und ja, die Situation ist schwierig bis verfahren. Und womöglich sind die aktiven Möglichkeiten in der Tat arg begrenzt.
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Intensiver Kontakt zu Obama tut natürlich auch not, und wird - im Rahmen der Möglichkeiten -sicher gehalten, auch wenn es hier nicht stand.
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Und was könnte Deutschland noch? Iran, nach Abstimmung im Bündnis und mit den Partnern, in Teilen eine Art privilegierte Partnerschaft anbieten, geldwerte Vorteile, einem Nuklearwaffenbesitz weit überlegen?
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Oder wäre gar davon auzugehen, dass der Iran unter den Mullahs am Ende, hassverblendet, sowieso nichts weiter wollte, als die Bombe tatsächlich nutzen? Und wie sie ins Ziel bringen? Und wie sodann Vergeltung mit demselben Mittel entgehen?

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Taygun Gezer
Taygun Gezer (Taygun) - 07.03.2012 19:14 Uhr

Klartext

Fakt ist, die angebliche Atombombe ( oder deren Bau ) ist ein Vorwand, Iran anzugreifen, um die letzten Öl- und Gasreserven in diesem Gebiet einzunehmen. Ein Blick auf die Landkarte verdeutlicht ohne Zweifel,wie die ganze Sache mit Afghanistan bzw. Irak zusammenhängt und weshalb diese beiden Länder auch besetzt wurden ( im Irak sucht man ja immer noch nach Massenvernichtungswaffen.. ). Nun kann man den Iran jetzt viel leichter " in die Zange " nehmen und nutzt dabei natürlich auch die Macht der Medien, die absichtlich falsche Übersetzungen und Zitate von iranischen Verantwortlichen bezüglich "der Vernichtung Isarels" liefern, um die "Legitimation" des Angriffs vor der Öffentlichkeit zu stären.

Völkerrecht, Menschenrechte, Demokratie, Frieden usw. sind alles Fremdwörter, wenn Öl und Gas im Spiel sind. Entweder man bleibt standhaft im Zuge der Menschlichkeit oder freut sich, wenn die Spritpreise etwas sinken.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2012 11:19 Uhr
Daniel Rotstein

unmissverständlich

"In der Tat ist Ahmadinedschads Aussage, ob es ihm um die Vernichtung der israelischen Regierung oder des gesamten israelischen Volks gegangen ist, bisher nie unmissverständlich übersetzt worden."
Da haben sie recht, auch wenn es ein freudscher Versprecher war. Was sollte auch an Aussagen wie "Israel ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss" missverständlich sein. Dass damit eine unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung ausgedrückt werden soll ist wohl eher ein Scherz.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 08.03.2012 08:13 Uhr

In der Tat ...

ist Ahmadinedschads Aussage, ob es ihm um die Vernichtung der israelischen Regierung oder des gesamten israelischen Volks gegangen ist, bisher nie unmissverstänbdlich übersetzt worden. Weder hat der Westen diesbezüglich eindeutig Stellung bezogen, noch ist von iranischer Seite eine Kommentierung dazu erfolgt. Wenn die Mullahs in Teheran diesbezüglich einmal Klartext reden und eindeutig zum Ausdruck bringen würden, dass sie nur die "Ablösung der derzeitigen Regierung Israels" anstreben, wäre den Hardlinern im Westen der Wind aus den Segeln genommen. So aber würde Teheran mindestens ein Mitverschulden zuzurechnen sein, wenn das Land angegriffen werden sollte.

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Andreas Pliester

Warum sollte die USA Unmengen für einen Krieg bezahlen, wenn die das Öl viel billiger kaufen können?

Da fallen mir neben dem Öl weitere Gründe ein:

1. Weil ein stetig dauerner Kriegszustand ein hervorragendes Mittel zum eigenen Machterhalt ist (nachzulesen bei z.B. Orwell)

2. Weil gesteuerte Geldverbrennung ein hervorragendes Mittel zur Marktregulierung ist (nachzulesen bei z.B. Keynes)

3. Weil Kriege im Nahen Osten eine gewisse Steuerungsfunktion der dortigen Bevölkerungsexplosion (Stichwort Youth Bulge) sind (nachzulesen bei z.B. Heinsohn; als dessen Fan haben Sie sich ja an anderer Stelle einmal geoutet).

Soll ich die Liste noch weiter führen?

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Taygun Gezer
Taygun Gezer (Taygun) - 08.03.2012 03:58 Uhr

Die schönsten Märchen erzählen immer noch die, die am besten Lügen können..

"Warum sollte die USA Unmengen für einen Krieg bezahlen, wenn die das Öl viel billiger kaufen können? "
Schon mal was von einer Investition gehört ? Wenn man die Öl- und Gasreserven kontrolliert, so kann man ein vielfaches an Gewinn erzielen. Ganz zu schweigen, dass die Rüstungsindustrie sowieso von Kriegen profitiert und man strategisch gesehen, die besten Karten besitzen würde, um das ganze Gebiet dort unter Kontrolle zu halten.
Ich hoffe nur, die Bundeskanzlerin hält nicht ihr Wort ein, sonst sieht man mal wieder, dass man nichts aus der Geschichte gelernt hat.

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Daniel Rotstein

Wieso wusste ich...

schon beim Namen des Kommentators wie der Inhalt gestaltet sein würde. Die Israelis werden also in den Iran einmarschieren und die Ölquellen anzapfen. Interssant. Menschenrechte sind wirklich ein Fremdword, vor allem für ihre iranischen Freunde.

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wolf biermann

Also, die Öl-Multis ....

erzählen das Märchen auch, es zeugt nicht von Ensthaftigkeit, von "Friedensgewäsch" zu sprechen.....

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Torsten Klier

Auch wenn Sie das Öl-Märchen noch tausendundeinmal erzählen, TAYGUN GEZER

wird es nicht wahrer.
Warum sollte die USA Unmengen für einen Krieg bezahlen, wenn die das Öl viel billiger kaufen können?

Ich kann nur hoffen, dass Israel und die USA sich vom verlogenen Friedensgewäsch der EU nicht irre machen lassen.

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Markus Schmidt

Zu "Wie verhalten wir uns, wenn Israel angreifen sollte?": siehe GG Art. 26

Das GG ist eindeutig. Angriffskriege dürfen noch nicht mal vorbereitet werden. Zitat: "insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen." - Merkels Sprüche zu Israel stehen auch im Gegensatz zu Ihrem Amtseid: "dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz ...". Klarer Fall also.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 07.03.2012 19:06 Uhr

Ignorierte Bedrohung seit mehreren Jahrzehnten:

Es ist ueberfaellig die nukleare Bedrohung durch im Nahen Osten befindliche Atombomben endlich anzusprechen und auf eine voellieg Beseitigung derselben zu draengen.
Die IAEA sollte endlich Mitarbeiter nach Dimona entsenden und die dort seit Jahrzehnten geschaffenen Tatsachen dokumentieren.
Bei der geringsten Form der Kooperationsverweigerung muessen sofort sowohl politische als auch wirtschaftliche Sanktionen erlassen werden.
Die Bedrohung durch Atombomben im Nahen Osten darf von der freien Welt nicht einen Augenblick mehr laenger hingenommen werden.

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Janes Schnieder

Wieso glaubt man den Iranern nie,

wenn sie offen über ihre Vernichtungspläne bezüglich Israels sprechen, aber immer, wenn sie die zivilie Ausrichtung ihres Nuklearprogramms betonen.
Entscheidet euch mal, Ihr tapferen deutschen Wohnzimmernahostexperten!
Oder wir machen uns doch einfach noch ne Pulle Rotwein auf und diskutieren in Ruhe, konstruktiv-kritisch, wie der Israeli da unten am besten seiner historischen Verantwortung gerecht werden kann, ohne dabei gegen Normen des Völkerrechts zu verstoßen, welche man auch im Sessel dank I-Pad schnell zur Hand hat. Los gehts!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 23:34 Uhr
George Rauscher

Wohnzimmernahostexperten?

Sie, Herr Schnieder, sind wohl einer der Waffenexperten vor Ort?

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nikolaus hesse

solidaritaet mit israel ist fuer europa selbstverstaendlich. solidaritaet mit israel fuer D pflicht

der deutsche romantische, gruengefaerbte u. linkslastige weltfremde pazifismus,
( frieden um jeden preis, "frieden schaffen ohne waffen", "schwerter zu pflugscharen"),
ist fuer deutschland und den rest der welt so verhaengnisvoll wie der deutsche bellizismus
vergangenger tage.
wenn man dann noch zur kenntnis nimmt, wie die "betroffenen" und (friedens-) "bewegten"
deutschen die schlimmsten orientalischen potentaten und menschenrechtsverbrecher schoenreden um sich ueber israel, zionismus+ amerika zu echauffieren, dann laeuft es einem eiskalt den ruecken runter.--
man hat nichts gegen juden, man ist nur gegen die israelische politik.
man hat nichts gegen juden, man hat was gegen den "zionismus".
man hat nichts gegen juden, man hat nur was gegen goldmann/sachs u. das amerikanische
"finanzwesen".
hier die uebersetzung:
man hasst das eigelb.
man hasst das eiweiss. aber gegen eier hat man nichts.
NEIN zu den LUEGEN der destruktiven linken.
antizionismus= antisemitismus.
JA zu ISRAEL!!!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2012 16:14 Uhr
Dr. Paul Schmidt

Angriffskrieg...

Zum Antizionismus: Auch Israelis sind keine homogene Masse, auch hier gibt es Leute, die sich mit Freude ins eigene Bein schießen. Israel und seine Bewohner selber haben meiner Meinung nach auch keine Definitionshoheit über das "Siegel Antisemitisch", von daher kann "selbst in Israel umstritten" wohl kaum ein Argument sein, sowenig wie die Autobahn, die von vielen deutschen als Pro Hitler Argument genutzt wird, den Massenmord besser macht. Nun zum Angriffskrieg. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber ich kann Ihnen deutlich versichern, daß es kein gutes Gefühl ist, im Schatten der Atombombe, bzw. eines Blocks zu leben, der die Vernichtung meines Lebens fordert. Ich halte es für sicher, daß im Ernstfall Israel komplett alleine ist. Dies haben bereits die arabischen Kriege gegen Israel in der Vergangenheit gezeigt. Mehr als eine Verurteilung Israels(!) war da nicht drin. Das Israel noch existiert, ist der eigene Verdienst. Der Angriff auf Iran ist somit mindestens "Putativ-Notwehr"

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wolf biermann

Mit solchen Argumenten....

kann ich nicht mit Ihnen umgehen; so ein sterotyper Unsinn, natürlich findet sich Antisemitismus in zu vielen Köpfen, unbestritten. Mit der Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus pachten Sie für sich eine eigene Wahrheit, die selbst in Israel umstritten ist. Ich kann Ihnen bei solcher Diskussion nicht als Partner dienen, hier muss ich wieder auf die entsprechenden Gruppen mit den "Lippenbekenntnissen" verweisen.

Solidarität mit Israel ist Pflicht. Solidarität mit israelischen Führern, die einen wie auch immer begründeten Angriffskrieg führen, ist keine Solidarität, sondern Kumpanei und Kriegsverbrechen. Können Sie hier zustimmen?

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Dr. Paul Schmidt

@ Biermann

Lieber Herr Biermann

Antizionsimus ist eine schönes neues Betätigungsfeld für Antisemiten. Im Grunde wird hier das, was früher über den Juden erlogen wurde, nun über Israel erlogen.
Der moderne Antisemitismus ist Antizionismus und Nein ein Antisemti braucht nicht dringend einen NSDAP Parteiausweis, ein Parteiausweis "der Linken", der Grünen und der FDP, CDU und SPD ist durchaus auch möglich und sogar von Vorteil, weil der Durchschnittsdeutsche nicht versteht, das es Antisemiten auch ohne den Begriff und die NSDAP gibt... da ist Herr Hesse defintiv nicht der einzige, der das so sieht, mal abgesehen von notorischen Israelhassern, die sich auch sehr gerne aus "linken" Kreisen rekrutieren. Da müssen Sie nur mal nach Duisburg blicken, wer dort so alles in "Der Linken" sein Unwesen treibt. Ich kann Herrn Hesse, auch wenn das alles etwas platt auf den Punkt gebracht ist nur von Herzen zustimmen.

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wolf biermann

Sie als Falke haben da sicher bessere Argumente,

jetzt müssen Sie mir noch erklären, wie ich damit umgehen soll. Wer hier rumpöbelt: Antizionist=Antisemit=(in Wahrheit)Judenhasser polemisiert. Langsam ekeln mich diese Sprüche von wegen Links=Antiisraelisch so an, daß ich´s damit halte: "Wehret den Anfängen!"
Ich zumindest wusste, wer in den KZs leiden musste, wusste, wer gegen den Nazi-Terror gekämpft hat und habe eine humanistische Erziehung genossen, in der weder gegen Juden noch gegen Palistinenser gehetzt wurde.
Ich bin keiner der Typen, die von sich selnst behaupten "News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte" auf der Zunge zu tragen und dann in der Realität übelst in alle Richtungen zu hetzen.

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nikolaus hesse

@ wolf biermann/"ich glaube, Sie wollen provozieren......und stehen auf einer anderen Seite..."

Ihre antwort, die nur gesinnung verraet und sich insofern nahtlos einfuegt
in den hier vorherrschenden tenor, vermeidet das argument und fuehrt ins
persoenliche.
dieses erlaubt mir rueckschluesse zu ziehen und den "verfasser" besser einzuordnen.
Sie reiten ein "one horse", fuehlen sich einem einzigen thema verpflichtet und
melden sich auch immer wieder nur zu eben diesem thema und seinen abwandlungen zu wort.
viele gruesse

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Franz Wildner
Franz Wildner (Feluske) - 07.03.2012 17:07 Uhr

Agitprop

Herr Biermann, Sie greifen da arg tief in die gute alte Agitprop-Kiste rein.

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wolf biermann

So ein krieglüsternes Gebelle....

wird Israel nicht helfen, ich glaube, Sie wollen provozieren......und stehen auf einer anderen Seite...

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Markus Teuber

Wenn Zwei das Gleiche tun (wollen)

ist es -natürlich - noch lange nicht dem Einen so zu erlauben wie es dem Anderen zum lebensnotwendigen Eigenschutz aus der Sache heraus zusteht !
.
Denn das ist ja doch wohl ein gewaltiger Unterschied,da es sich bei dem Einen um ein Extremisten-Regime aller erster Güte wie das,welches seit der Teheraner "Revolution" den Iran despotisch regiert-handelt .
.
Einem solchen Terror-Regime,welches seine depotische Herrschaft sowohl gegenüber der eigenen iranischen Bevölkerung als auch in der Region auf Dauer ausüben und ausweiten will,darf eine solche ultimative Waffe natürlich nicht in den Händen gelassen werden !
.
Die von ihren anti-israelischen und antiamerikanischen Vorurteilen wie immer zutiefst durchnäßten "Leserbriefschreiber" hier haben diesen common sense ,diesen an der reinen Vernunft ausgerichteten Leitsatz natürlich aus den bekannten Motiven aufgegeben .

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Martin Kühn
Martin Kühn (MartinHP) - 07.03.2012 14:15 Uhr

Kein Hilfeleistung für weitere Kriege

Niemand will, dass Iran In den Besitz einer Atombombe kommt. Die Situation ist so entzündet, dass Unbedacht schnell zur Katastrophe führen kann. Die EU sollte sich wirklich ins Zeug legen und alle diplomatischen Mittel vollends ausnutzen. Das ist nicht nur eine US-Israel Angelegenheit. Um Glaubwürdigkeit mit in den diplomatischen Prozess hineinzubringen, sollte man viel stärker darauf dringen, dass der ganze Mittlere Osten eine atomwaffenfreie Zone sein muss. Das müsste mit einem ganzherzigem Verlangen nach einer politischen Lösung des Palästinakonfliktes einhergehen. Letzteres sollte mit anhaltendem Druck verfolgt werden. Das wäre gut für Israel und fände ein positives und lang erhofftes Echo in der ganzen Region.

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Dennis Sieberman

Es verwundert ein wenig,

dass kaum thematisiert wird, dass Israel ausweislich diverser Chartas und Reden ganz konkret von Auslöschung (ins Meer treiben etc.) bedoht ist. Einmal ganz unabhängig von aktuellen Mutmassungen zum Bau oder Nicht-Bau einer A-Bombe durch den Iran ist es doch mehr als verständlich, dass das kleine Land sich ganz konkret gegen atomare Rüstungsmöglichkeiten eines der erklärten Todfeinde Israels wendet. das würde kein Staat anders handhaben.
Das muss man schon mitdenken, wenn man über "Agressoren" spricht und die möglichen Optionen durchspielt.

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Adrian Roman

Reflexartige Reaktionen

....war ja zu erwarten, daß die meisten Reaktionen israel- und US-kritisch sind - aber man muss die eigene Ignoranz schon sehr bemühen, um darüber hinwegzusehen, daß die einzige Seite, die nach verbaler nun auch die militärsche Aufrüstung betreibt, die iranische ist.
Das Land, das ständig wiederholt, ein anderes von der Landkarte tilgen zu wollen und die internationalen Zweifel am eigenen Atom-waffen-program nicht zerstreut, würde normalerweise in der aufgeklärten deutschen Öffentlichkeit am Pranger stehen... außer wenn es auf Israel zielt. Da hilft es auch nicht, daß es sich letztendlich um eine fundamentalistische Diktatur handelt, die Menschenrechte an jeder Ecke mit Füßen tritt... wo sind denn hier die Bürgerrechtsaktivisten plötzlich?

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Jack Stern
Jack Stern (jackstern) - 07.03.2012 13:35 Uhr

Völkerrecht

Ich bin immer wieder erstaunt wie sehr das Wort Völkerrecht irrelevant ist und bei anderen Fällen unsere Politiker, Journalisten usw auf die UN-Konventionen und auf das Völkerrecht beharren.

Ein Angriff Israels, auch wenn wir dies mit Worten wie Eingreifen verharmlosen versuchen, bleibt ein kriegerisches Akt. Deutschland hat nicht nur Israel gegenüber eine Verantwortung sondern allen Opfern des 2. Weltkriegs und in solchen Situationen wird Deutschland immer wieder geprüft ob es aus der eigenen Geschichte gelernt hat. Zumindest aus dem 1. Weltkrieg muss Deutschland seine Lehren gezogen haben was Blanko-Checks betrifft.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 07.03.2012 13:20 Uhr

Art. 26(1) Grundgesetz

"Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen." Es ist zwar schön und gut, was die Regierungschefin als Staatsräson begreift, doch das Grundgesetz verbietet die Teilnahme an Angriffskriegen eindeutig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 20:21 Uhr
Jens  Schulze
Jens Schulze (JSchulze) - 07.03.2012 20:21 Uhr

Definition des Angriffskrieges...

kann man bei Wiki... nachlesen und das stimmt nicht mit Ihrer überein. Nach Ihrer Logik ist es also auch kein Angriff wenn angenommen ich Sie nach mehrfacher mündlicher Provokation (oder sagen wir Drohung) schlagen würde. Sie haben mich ja schließlich provoziert oder?
Kindergartenlogik.

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Tobias Bertram

Angriffskrieg

Dann steht dieser Teilnahme nichts im Weg. Ein Angriffskrieg wird es nicht sein, denn der angegriffene (Iran) bedroht regelmäßig den Angreifer (Israel). Sie kennen die Art. des Grundgesetzes gut, Sie sollten aber auch die Definition des "Angriffskrieges" kennen.
So kann also nach iranischer Drohung nicht mehr von einem Angriffskrieg die Rede sein.

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Franz Wildner
Franz Wildner (Feluske) - 07.03.2012 13:18 Uhr

Was tun?

Die Aktivitäten des Iran zur Urananreicherung sind bestens dokumentiert und können nicht unter den Teppich gewischt oder zerredet werden. Sie machen nur Sinn, wenn Iran Atomwaffen baut. Die iranische Führung sagt auch wiederholt und deutlich, gegen wen sie Krieg zu führen gedenkt. Ein vorbeugender Schlag ist also angemessen. Er muss nur effizient und wirksam sein. Deutsche Pazifisten muss man dazu sicher nicht befragen. Die fahren schon lange auf der antisemitischen, antiamerikanischen und der konfusen proarabischen Schiene. Deren Propaganda, Behauptungen und Märchen haben wir schon oft gehört, zum Beispiel vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs. Damals hat auch schon einer angekündigt, was er machen wird und er hat es gemacht. Die Beschwichtiger hatten damals schon verloren.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 19:33 Uhr
Torsten Klier

Natürlich, CARLOS ANTON

Das sind alles Übersetzungsfehler. Nur Übersetzungsfehler.
Das ist wie mit den Einzeltaten. Alles nur Einzeltaten.

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Carlos Anton

@ Franz Wildner

"...iranische Führung sagt auch wiederholt und deutlich, gegen wen sie Krieg zu führen gedenkt".

Diese Behauptung ist schlicht falsch. Die iranische Fuehrung hat keinen anderen Staat mit einem Angriff bedroht.

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Cornelia Butt

Ein Krieg ist nicht gerechtfertigt.

Es gibt keinen Grund, weshalb Deutschland einen israelischen Krieg gegen den Iran unterstützen sollte. Dagegen gibt es viele Gründe, den deutschen Rechtsextremismus einzudämmern und somit religiösen Minderheiten ein sicheres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Judenhass, Hass gegen Minderheiten und Rassismus darf in Deutschland keinen Platz haben. Dass ist unsere wahre moralische Verantwortung. Aber einen Krieg zu unterstützen ist nicht die Aufgabe Deutschlands.
Was wäre "1" iranische Atombombe gegen ">1000" Atombomben der USA und Israels? Der Gottesstaat Iran würde sich davor hüten, mit einem Angriff auf Israel auch die heiligen Stätten des Islam zu zerstören. Dieser Aspekt wird absichtlich nicht erwähnt.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 07.03.2012 12:35 Uhr

Da ist Vorsicht geboten...

... mit Versprechungen zur falschen Zeit kann viel Unheil angerichtet werden.
Für die Kanzlerin und den Rest der BRD ist nur eine Sicherheit absolut unverhandelbar → die der BRD. Was passiert, wenn die Israelis zuerst schiessen, wir ihnen beistehen und es sich herausstellt, daß der Iran gar keine A-Bombe hatte?
Wir sollten nicht immer nur die Vergangenheit im Auge behalten, sondern vor allem die Gegenwart und die Zukunft.
Iran pokert hoch, vieles evtl nur ein Bluff um eine Fehlreaktion der Israelis zu provozieren, um sich dann die Unterstützung der restlichen arabischen Welt sicher zu sein.
Also immer langsam mit den jungen Pferden!

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Marcel Körner

Israel will sich verteidigen...

Israel droht damit einen Krieg zu führen, um sich zu verteidigen. Jedoch verteidigen kann sich nur jemand, der auch wirklich angegriffen wird. Sollte Israel einfach in den Iran einmarschieren, ohne dass Iran den ersten Schlag getätigt hat, ist m.E. auch Israel der Angreifer. In diesem Fall sollte man sich offen von Israel distanzieren.
Gibt es jemanden der es wirklich beweisen kann, ob der Iran an A-Bomben arbeitet, oder sogar hat?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 18:10 Uhr
wolf biermann

Wer hat denn das erlaubt

Gott bestimmt nicht; wir alle teilen uns nämlich denselben, eine Erlaubnis für Angriffskriege gibt es nicht. Ja, auch Bonhoeffer spricht vom "gerechten Krieg" und meinte sicher nicht den von israelischen Irren gegen Iranische Irre. Aber wenn Sie´s erlauben würden, sollten Ihre Mitmenschen vor Ihnen geschützt werden, kann ja sein, daß irgendwann "Falschparken" zu Kriegsgründen wird........

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Tobias Bertram

Israel ist zum Glück nicht so blauäugig

Ein Staat muss nicht auf ein Erstschlag eines anderen Staates warten, um es angreifen zu können. In diesem Fall darf Israel diesen Erstschlag tun, denn der Iran bedroht regelmäßig Israel. In so einem Fall kann nicht mehr von einem Angriffskrieg gesprochen werden.

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Carlos Anton

Abenteuerlich und Verantwortungslos

Meint der Autor ernsthaft, dass Deutschland Israel bei einem Angriff auf den Iran unterstuetzen sollte. Aus meiner Sicht ist das abenteuerlich und unverantwortlich. Ein guter Freund, als der sich die deutsche Regierung betracht, muesste Israel von einem Angriffskrieg unbedingt abbringen. Rechtlich und moralisch gibt es keine Rechtfertigung ein Land anzugreifen, dass selbst keine aggressiven Absichten hat.

Vielleicht sollte man auch auf Obamas Vision einer Welt ohne Nuklearwaffen zurueckkommen. Das gaelte aber nicht nur fuer den Iran.

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