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Frankreich Wir wollen nicht nerven - nur streiten!

 ·  Frankreichs Grüne verweigern sich Hollandes Fiskalpakt-Politik. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Rugy kündigte an, man werde geschlossen gegen die Ratifizierung des europäischen Vertragswerkes stimmen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Norbert Dr. Leineweber

Tja, so ist das mit dem Fiskalpakt, alles Makulatür, genauso wie Schäubles "wir haften bloß"

Der Fiskalpakt ist nicht einklagbar, da ist es besser wenn er ehrlicherweis torpediert wird. Und Hollande wird auch die Einsparungen nicht schaffen. Alles Makulatur, Frankreich ist in einer tiefen Strukturkrise, vgl. fortunanetz. Frankreich hat eine Kapitalflucht (Kapitalexport) und wäre überhaupt nicht mehr in der Lage die erforderlichen Devisen für die Importe zu erwirtschaften. Müsste Frankreich alleine aus der Krise wollen, gäbe es ein DDR 2.0. Die war devisenmäßig auch abgewirtschaftet. Und was macht ein solches Pleiteland mit Leistungsbilanzdefizit: Es macht sich Merkel zu eigen. Und die bekommt das nicht einmal mit. Das ist die einzig wahre Kanzlerwahrheit. Von Stärke nicht zu spüren. In Geiselhaft eines wankelmütigen Frankreichs! Und das am Tag nach dem Treffen Hollande-Merkel! Kommentar überflüssig!

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Hans  Wollschläger

...da unsere "Kanzlerin"

…entweder nicht versteht auf was wir uns in Europa zubewegen oder nicht den Mut hat endlich mal ein klares Wort zu sprechen, müssen wir auf die „Hilfe“ von außen hoffen, zumal im Augenblick auch von der Rot/Grünen Opposition keine „Ansage“ im Sinne unseres Landes zu erwarten ist…
… es bleibt die Frage: wo sind bei uns die politischen Alternativen??? Die Piraten: nein, die müssen erwachsen werden, z.Zt. nur die „Linke“ (nicht jedermanns Sache) oder die „Freien Wähler“, (die haben sich auf kommunaler Ebene bereits bewährt und das Programm sieht nicht schlecht aus)…also für uns Wähler: alles auf Wiedervorlage für 2013 legen und dann entscheiden…

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Christian Meyleran

Cohn-Bendit sagte sogar, ...

... dass er mit den Grünen fertig sei.
Vielleicht sollte man noch sagen, dass der Fiskalpakt im Parlament in trockenen Tüchern ist. Die Auflehnung der Grünen ist also für die Sozialisten verkraftbar und die Grünen können sich ein basisdemokratische Deckmäntelchen verpassen. Natürlich arbeiten sie weiter an der Regierung mit.
Hollandes Umfragewerte sind tatsächlich innerhalb eines Monats um 10 Prozentpunkte gefallen. Auch wenn die Grünen nicht wirklich an einer Regierungskrise interessiert sind, wird es für Hollande trotz deutlicher parlamentarischer Mehrheit sehr schwer werden, irgendeine Form einer effektiven Politik durchzusetzen. Sein finanzieller Handlungsspielraum ist minimal und die Probleme lassen sich kaum noch unter den Teppich kehren. Frankreichs Wirtschaft lahmt und sozial hat er ein zerissenes Land übernommen. Beim Verfolgen der französischen Medien, fällt vor allem die hohe Gewaltkriminalität auf. Armes Frankreich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 20:46 Uhr
günther reichert

Und Merkel kann kein Französisch

Das war ja in Ludwigsburg eine verpaßte Chance!
Um die Franzosen zu verstehen muss man französisch können,mit russisch kommt man da nicht weiter.
Merkel muss das frz.Volk mit ins Boot holen,dass Europa nicht ganz scheitert.So wie de Gaulle eine flammende Rede einst in Ludwigsburg gehalten hat.

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Wolfgang Richter

Dann eben nicht

Der Fiskalpakt, wie lückenhaft auch immer, gilt als Vorausssetzung für Deutschlands Zustimmung zu ESM.
Wenn Hollandes Frankreich dem Fiskalpakt nicht zustimmen will oder kann, fällt eben ESM mit dem entsprechenden Kapitaltransfer aus Deutschland flach. Offensichtlich will oder braucht Frankreich unser Geld nicht. Um so besser.

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Klaus Hessenauer

Die französichen Grünen waren wohl noch nicht...

zum Befehlsempfang bei den Bilderbergern.... wie Herr Trittin!

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Bernd Winkler

Eine Echte Europäische Debatte

Hoffentlich halten die französischen Grünen durch und es wird so endlich europaweit eine Debatte darüber geführt was Europa, die EU und ggf. der Euro wirklich sein sollen, wem die Institutionen in erster Linie nützen sollen und wie das alles freiheitlich und demokratisch organisiert werden kann. Diese Debatte ist überfällig. Wenn die Politik ihre Bürger auf dem Weg nach Europa nicht mit nimmt, wird das Ganze im totalen Chaos enden. Vielleicht sollten sich einmal die deutschen Grünen ein Beispiel daran nehmen, anstatt über die Köpfe der Bürger hinweg Klientel- und Elitenpolitik zu machen. Hoffentlich dürfen die Bürger dann nach der Debatte auch einmal zu den Themen abstimmen.

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Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

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