http://www.faz.net/-gpf-8ul2j
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren

Veröffentlicht: 07.02.2017, 10:24 Uhr

Affäre um Wahlkampffinanzen Ex-Staatschef Sarkozy muss vor Gericht

Wegen illegaler Wahlkampffinanzierung muss sich der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy jetzt vor Gericht verantworten. Es geht dabei auch um fingierte Rechnungen.

© AP Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy

Der französische Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wird sich in einer Affäre um Wahlkampffinanzen vor Gericht verantworten müssen. Der Untersuchungsrichter Serge Tournaire ordnete einen Prozess gegen den konservativen Politiker an, wie am Dienstag aus Justizkreisen verlautete. Sarkozy wird illegale Wahlkampffinanzierung vorgeworfen, weil er 2012 sein Wahlkampfbudget überzog.

Neben Sarkozy werden in der Affäre auch noch 13 weitere Personen beschuldigt, wie die französische Zeitung „Le Monde“ berichtete. Der Untersuchungsrichter ermittelt in diesem Zusammenhang auch wegen fingierter Rechnungen des Unternehmens Bygmalion.

Nicolas Sarkozy, der von 2007 bis 2012 französischer Präsident war, hatte erst im November seinen Rückzug ins Privatleben angekündigt, nachdem er bei den Vorwahlen der französischen Konservativen eine krachende Niederlage erlitten hatte.

Mehr zum Thema

Ehe für keinen

Von Reinhard Müller

Die Parteien machen den Weg frei für die „Ehe für alle“. Dabei gibt es gute Gründe für den besonderen Schutz der Verbindung von Mann und Frau. Mit dem Vorhaben wird die Institution „Ehe“ nun abgeschafft. Ein Kommentar. Mehr 139 332

Zur Homepage