Home
http://www.faz.net/-gq5-6zaz8
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankreich Der nächste Präsident

 ·  Nach der Wahl in Frankreich wird die Europa-Politik, die Paris und Berlin in den vergangenen Jahren gemeinsam dominiert haben, schwieriger werden. Hollande hat angekündigt, dass er den Fiskalpakt nicht ratifizieren will, und ähnliche Vorschläge hat auch Sarkozy gemacht. Berlin könnte ein heißer Sommer bevorstehen.

Artikel Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Konstantin Schneider

Dummes Frankreich wird Europa vor der Diktatur der Finanzindustrien retten

Frankreich erscheint nur dumm. Die Finanzindustrien sind nämlich der grösste Feind der Menschheit geworden. Denn durch sie wurden die Vermögen der ehrlichen Menschen vernichtet und die Taschen der "talentierten" Menschen gefüllt. Seit der Erfindung der Kreditkarte wurde das Geld permanent durch alle möglichen Kanäle gepumpt, bis sich am Ende ein Ehrlicher fand, der dem Dreisten einen Schuldenberg abkaufte, der einfach als Schatz deklariert wurde.

Damit dieser ganze Mechanismus möglichst lange funktioniert, wurden Wetten auf alles Mögliche zugelassen. Dadurch konnten Pfiffige aus Schulden Profite ziehen. Allerdings nur solche, die auch ein paar Milliön'chen oder gar Milliarden einsetzten, um zu zocken.

Eigentlich war von vornherein klar, dass es sich um ein Nullsummenspiel handelt, der Dumme hätte also gewarnt sein müssen. Sind Dumme doch insofern klug, als sie nicht mitmachen, wenn das Gewinnspiel auf allzu viel Raffinesse beruht. Dumme wollen eben nicht immer nur verlieren.

Empfehlen
Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 21.04.2012 15:28 Uhr

Berlin Spitzkehre (1) Die Mehrheit der Franzosen will und (2) wir müssen raus aus dem Euro

(1) Nonnenmacher ist über französische Realitäten besser informiert als irgendjemand von der Firma Merkel & Co. (2) Er weiss, dass in Frankreich auch ein „kleiner Sparer“ ein „propriété de campagne“ haben kann, das ihn persönlich vor der Inflation schützt. (3) Er weiss auch, dass die Franzosen sich den Weg nicht verbauen lassen, ihre Staatsschuld durch Inflation loszuwerden. (4) Also werden die Franzosen den Euro verlassen – kein Zweifel. Berlin kann sich anstellen, wie Merkel & Co es wollen. (5) Um die deutsche Haftung für den Euro in die Nähe von €2.000Mrd zu bringen, bedarf es nur des Target2 Systems. Näheres nachzulesen bei Sinn. (6) Der ESM käme hinzu, so wir ihn denn ratifizieren, und erreicht leicht dieselbe Größenordnung. (7) Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die gesamte Politische Klasse Deutschlands diesen Weg des Landesverrats geht, auch wenn Bundespräsident Gauck es in Brüssel und Strassburg als selbstverständlich angekündigt hat.

Empfehlen
Christoph Rohde

Vielleicht erzwingt das Änderungen

Man kann hoffen, dass die sozialistischen Harzardeure die Geschäftsgrundlage von EFSF und ESM unterminieren und die Entscheidungen gegen das deutschen nationale Interesse hinfällig werden. Das wäre das Einzig Gute. Die Franzosen sollen dann mit ihrem eigenen Staatsbankrott fertig werden.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1948, Herausgeber.

Jüngste Beiträge

Gabriels Hoffnungsüberschuss

Von Jasper von Altenbockum

Die Wertschätzung der SPD steht etwas im Widerspruch zur üblichen Charakterisierung der SPD als dem Aschenbecher unter den Parteien: voller Geschichte, aber ausgebrannt. Mehr 10 14