Home
http://www.faz.net/-gq5-6z3un
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankreich An den Extremen schließt sich der Kreis

 ·  Die Rechtspopulistin Marine Le Pen und der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon buhlen um dieselben Wähler. Ihre größten Zuwüchse erzielen die Präsidentschaftskandidaten der Extremen bei den Jungwählern zwischen 18 und 24 Jahren.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (2)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Rolf Joachim Siegen

Flucht aus der Realitaet?

Die Verfasserin bewertet die Position der 'Front National' bzw. 'Front Gauche' als Realitaetsflucht. Schoen und gut.
Ironischwerweise ist dies doch die Position, die Deutschlands Wirtschaftsnationalisten seit zwei Jahren gerade bei faz.net bis zum Ueberdruss fordern: Raus aus dem Euro, Rueckkehr zu den vormaligen Waehrungen. Selbstverstaendlich will niemand darlegen, wie ein solches Europa noch gedeihen koennte. Es wuerde zum Teufelskreis missraten - um das Bild der Verfasserin anzuwenden.

Empfehlen
bernd ullrich

Ist Politik in Frankreich eine runde Sache?

Der Zulauf der jungen französischer Wähler erklärt sich aus der Tatsache, dass das liberal-konservative Lager die hohen Einkommen und den Geldadel begünstigt. Das gleiche Problem haben wir auch in Deutschland. Einem Teil der Bürger geht es hervorragend und gilt die ganze Zuwendung. Bei Steuern und Bildung sind sie privilegiert. Dagegen leben rund 30% der Arbeitnehmer und ihre Kinder am Rande der Armut und des Mangels. Das führt langsam aber sicher zu einer Radikalisierung. Protest macht sich breit. Die Piraten, auch überwiegend junge Menschen, sind ein Ventil, um Druck aus dem System zu nehmen. Daher erklärt sich die Sympathie der liberal-konservativen Anhänger für die "neue politische" Kraft. Dass die Piraten damit dem "System" in die Karten spielen, also indirekt Merkel stärken, haben sie schon bemerkt. Letzten Endes darf man gespannt sein, wie sie ihren gewonnenen Einfliuss nutzen oder sie nur dazu beitragen Rot/Grün zu schwächen. Die Umfragewerte geben Anlass zu dieser Annahme.

Empfehlen
Weitersagen

Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

Jüngste Beiträge

Eine neue Qualität des Terrors

Von Peter Sturm

Attentate brauchen Öffentlichkeit. In London hat der Terror nun eine neue Stufe der Selbstinszenierung erklommen. Mehr 11 13