04.01.2013 · Die argentinische Präsidentin Kirchner hat mit ihrem offenen Brief zum Falkland-Streit nicht viel Erfolg. Die britische Regierung erteilte ihr umgehend eine Abfuhr, und eine Boulevardzeitung weist in einer eigenen Anzeige daraufhin, wer den Krieg 1982 gewonnen habe.
Von Josef Oehrlein, Buenos AiresRichtlinien für Lesermeinungen
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Hände weg von unsren Lesern. Die lesen nur unsren Müll. Schreibt die Sun.
Die Briten sollten auch langsam begreifen,
dass der Kolonialismus überholt ist ! Mit Schottland haben sie schon Probleme die Insel zusammen zuhalten. Wenn das passiert, wozu gehören dann die Falklands ?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 12:26 Uhr"Kolonialismus" ?
Fragen Sie doch einmal die Falkländer, ob sie sich als Opfer des
Kolonialismus fühlen.
Unter argentinischer Herrschaft wäre dem wohl so...
Die Tantalos-Qualen der armen Frau Kirchner
Ja, ja, Frau Kirchner, die schlichte Politik nach geografischen Gesichtspunkten:
Was sich vor meiner Haustür befindet, gehört mir.
Die Türkei schielt wie Sie, Frau Kirchner, auch mit Magengrummeln
und Zubeißgelüsten auf so manche griechische Insel, die zum
Teil nur einen Steinwurf weit entfernt vor ihrer Küste liegt.
Sie müssen wohl oder übel die Qualen des Tantalos aushalten,
der auch Wasser und Früchte vor Augen hatte ohne Chance, auch nur
eines von beidem trotz großes Durstes und Hungers zu erlangen.
...und was fuer eine Antwort hat Madam Kirchner wohl von GB erwartet?
Ausserdem suchen Oel-Multis nach neuen Reservoirs in dem Ocean um
die Falklands; eine Aktivitaet die der Lage dort eine neue Perspektive giebt.
Hiessen die Ureinwohner Argentiniens "Kirchner"?
Wenn man in Argentinien gegen Kolonisierung ist, muessen 98 % der Bevoelkerung
rueckwandern.
So dolle ist das nicht dort
Ich war 3 Jahre in der Schweiz. DA will ich nicht mehr hin. Die Kirchner sicher auch nicht
lieber Herr Henseler
Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass Kirchners Ahnen aus der
Schweiz stammten...
Besten Dank, aber die Frau Kirchner wollen wir nicht
zurückgewandert haben!
Frau Kirchner hat Argentinien mal wieder wirtschaftlich an den Rand des Ruins gebracht und steht mit dem Rücken an der Wand. Natürlich ist ein außenpolitscher Konflikt der vielfach begangene Aus(Holz)weg aus der innenpolitischen Malaise. Möglicherweise wird sie sich irgendwann mit ihen Drohungen innenpolitisch so sehr festgelegt haben, dass sie dann auch noch den Marschbefehl gibt. Eine Katastrophe, diese Präsidentin!
Immer wenn Argentinien wirtschaftlich in der Klemme ist kocht das Thema Falkland hoch
Das war schon so unter dem Militärregime unter General Videla. Es ist offensichtlich, Frau Kirchner hat innenpolitische Probleme. Das Land schrammt wieder am Bankrott vorbei und da braucht man halt Ablenkung und einen äußeren Feind. Die Falklands waren schon britisch besiedelt als Argentinien als Staat noch gar nicht existierte. Sie waren nie von Argentiniern oder der dortigen Urbevölkerung besiedelt. Die vermuteten Ölvorkommen wecken natürlich Argentiniens Begehrlichkeit. Die Briten werden diese Inselgruppe nie aufgeben, denn das wäre nach all den Opfern im Falklandkrieg unter der Eisernen Lady ein Gesichtsverlust, und darauf kann sich keine Regierung einlassen wenn sie keine Selbstmordabsichten hat.
Josef Oehrlein Jahrgang 1949, politischer Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in Buenos Aires.
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