02.04.2012 · Großbritannien und Argentinien gedenken der Opfer des Falkland-Kriegs vor 30 Jahren. Buenos Aires hat aber noch keinen Frieden gefunden - der Streit geht also weiter.
Von Johannes Leithäuser, LondonRichtlinien für Lesermeinungen
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Mit der argentinischen Falklandpolitik geht es mir ähnlich wie mit der argentinischen Nationalmannschaft - ich mag den Grundcharakter nicht. im letzteren Fall halte ich grundsätzlich ein 7:0 für angemessen, bei dem Beharren auf eine Inselgruppe stellt sich die Frage warum sollte nicht auch Chile Anspruch erheben ? Es drängt sich der Eindruck auf das es politisch und wirtschaftlich wieder mal nicht so richtig läuft und deshalb gerne mal vom Thema abgelenkt wird. Es wäre nett und angemessen den Briten zur Seite zu stehen und Frau Kirchner deutlich zu machen das nicht nur Argentinien Bündnisspartner hat.
"Herr Dieter" lesen Sie mal nach, wer die Falklands zuerst besiedelten ...
... und da werden Sie lesen mussen, das Siedler, die der britischen Krone unterstellt waren, die erste Gruppe war, die sich dort niederliessen und dann gab es immer wieder verschiedene Machtverschiebungen, indem spater dann Grossbritannien die Franzosen von der Inselgruppe vertrieben ... und bislang lebte weder ein Spanier, weil Argentinien doch als spanische Kolonie betrachtet wurde und auch selbst danach, als Argentinien unabhangig wurde, noch 1 einziger argentinischer Siedler auf den Falkland Inseln. Ausserdem haben Sie vergessen zu schreiben, das die damalige Junta versuchte, durch diesen Krieg, von den Wirtschaftsproblemen des Landes abzulenken und ihre Macht zu festigen, sonst hatte es diesen Krieg nie gegeben. Argentinien ist gern eingeladen, es nochmals zu versuchen und britische Mittelstreckenwaffen sind jederzeit abrufbar, von Land aus und von der See, ausserdem muss die Luftverteidigung erstmal ausgeschaltet werden und mit 30 oder 40 Jahre alten Kampflugzeuge geht es nicht.
"God save the queen", erst in zweiter Linie geht es ums Öl @ Wolfgang Hebold
Kleiner Excurs gefällig:
"Vor der Ankunft europäischer Siedler waren die Falklandinseln
unbewohnt. 1592 wurden sie vom englischen Seefahrer John Davis entdeckt,
der sie jedoch nur sichtete. Er hatte sich von Puerto Deseado aus auf
die Suche nach den anderen drei Schiffen unter dem Kommando von Thomas
Cavendish gemacht, war jedoch in einen Sturm geraten, der ihn nach
Falkland führte. Es dauerte 98 Jahre, bis die Inseln erstmals 1690
von John Strong betreten wurden. Er gab der Meeresenge zwischen den
beiden Hauptinseln, zu Ehren des „Schatzmeisters der Marine“
und britischen Politikers Anthony Cary, 5. Viscount Falkland, den Namen
Falkland Channel. Der Name "Falkland" ging später auf die
gesamte Inselgruppe über.Die erste Siedlung, Port-Louis auf
Ostfalkland, wurden 1764 unter französischer Herrschaft von Louis
Antoine de Bougainville gegründet; 1766 etablierten die Briten auf
Westfalkland die Siedlung Port Egmont, zogen dort allerdings acht Jahre
später wieder ab" , Quelle: Wikipedia.
Nein die Inseln waren noch nie einen Krieg wert.
Großbritannien wird nicht in der Lage sein, ohne die
Unterstützung Argentiniens die vermeintlichen Ölvorkommen
auszubeuten. Historisch haben die Engländer dort unten nichts zu
suchen und ist die Herrschaft über die Inseln nicht mehr als ein
Überbleibsel des Kolonialismus.
Ansonsten kostet das alles nur Geld und Aufmerksamkeit. Statt sich um
wichtige Dinge zu kümmern, nun also Erinnerungen an der glorreichen
Falkland-Krieg. So glorreich war der eigentlich gar nicht, deshalb wurde
er ja damals auch beendet.