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Zypern Strischka

 ·  Mit der Rettung Zyperns gelangt ein neues Wort in die Euro-Debatte: Haircut auf Russisch.

Artikel Lesermeinungen (12)

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Mercedes Flamenco

Die gerettete

Vielen Dank Herr Martens für diese ehrliche Meinung.
Man fragt sich oft nach den Sinn solche Rettungen, die eigentlich nur eine bestimmte "Kaste" in den betroffenen Länder retten.

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Klaus Letis

Wie? Ich dachte es gab einen Banken-Stresstest? Zypern müsste doch kerngesund sein?

Wer glaubt auch nur ein Wort dieser Leute?

Für eine schnelle Regelung der Probleme müssen Sondergesetze mit umfassenden Eingriffsrechten in die Verfassungen her. Qualifizierende Elemente, wie den Deutschen Föderalismus und den italienischen Senat haben in dieser Krise nichts zu suchen.

Die Regierungscheffs sollten sich zusammensetzen, und einen vertrauenwürdigen Kommissonspräsidenten mit mmfassenden Machtbefügnissen bis in die letzte Kammer kommunler Misswirtschaft bestimmen. Dafür wäre Monti der richtige Mann.

Sollten die Politiker das jetzige Spiel mit den bestehenden Regeln weiter führen wollen, wird man diese dafür verantwortlich machen und vor ein gericht stellen. Man hat wider besseren Wissen eine fatale entwicklung in kauf genommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:35 Uhr
Gerold Keefer

"Eingriffsrechten in die Verfassungen"

Anleitung zur Euro-Diktatur ...

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.02.2013 11:30 Uhr

Es reicht: Kein Geld zur Rettung der Vermögen von russischen Schwerstkriminellen auf Zypern!

Das geringste Delikt aus dem diese riesigen Vermögen stammen ist Steuerhinterziehung. Viel mehr kommt aus dem Bereich der Schwerstkriminalität wie etwa Schutzgelderpressung, Menschenhandel, Waffenhandel, Drogenhandel usw. und nicht zuletzt durch Betrug am russischen Volk, dem wichtige Unternehmen - die ja ein Teil des Volksvermögens waren - geraubt wurden. Nicht vergessen sollte man auch, dass Zypern diesen Verbrechern durch die umstandslose Vergabe der Zypriotischen Staatsbürgerschaft, das Tor zu Europa sperrangelweit geöffnet hat - das alleine wäre schon Grund genug, die Pleite nicht zu verhindern.

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Peter Pen

Die Russen werden gar nichts zahlen

Fürs Zahlen ist der deutsche Steuerzahler zuständig, darauf hat man sich weltweit geeinigt. Schäuberl, Mutti und Draghi werden schon wieder irgendwas zusammentricksen damit es nicht so auffällt und der Michel weiterpennen kann.

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Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 26.02.2013 10:53 Uhr

Unglaublich

Ein Zwergstaat der EU meldet einen Finanzbedarf von 17 Mrd EUR und schon trabt die Troika an um zu verhandeln mit dem Ziel, das Geld möglichst schnell bereitzustellen. Der Betrag entspricht in etwa dem dem BIP eines Jahres. Wenn unser Land einen vergleichbaren Finanzbedarf anmelden würde, wären dies 2500 Mrd EUR.
Glaubt denn jemand im Ernst, dass die Geber jemals einen Cent wiedersehen werden ? Das Beispiel wird Schule machen. Da bereits ein Zwergstaat in der EU Systemrelevanz für sich in Anspruch nehmen kann sind alle Dämme gebrochen. Das Beispiel wird Schule machen. Die Retter stehen bereit. Wetten dass bald die Apokalypse erreicht ist wenn die Retter gerettet werden müssen aber keine neuen Retter in Sicht sind.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 17:18 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.02.2013 17:18 Uhr

Keine Retter in Sicht ........?

Doch, die leben hier. Das sind Sie, Ihr Nachbar, ich, mein Nachbar usw. usf.! Nur die Verbrecher in Brüssel und Berlin machen sich einen schlanken Fuß ......

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bernhard klingenberger

Neue Worte helfen wenig....

"Strischka" klingt noch gut ?

Herr Steinbrück hat ja auch seinen eigenen populistischen Wortschatz für bildungsferne Personen.

Dieser will nun nach der Kavallerie in die Schweiz, Störtebeker nach Zypern schicken. (SPIEGEL-25.02.2013) So macht man sich Freunde.

Wortschöpfer für "Strischka" und "Störtebeker" bedenken in ihrer dünkelhaften Selbstgefälligkeit kaum, daß sie das Volk auf der Straße damit kaum erreichen, ohne ein Nachschlagewerk mitzuliefern.

"Stischka" kennen meine "Brüder und Schwestern aus dem Osten" sicher noch ( die haben das ja in der Schule gelernt.), aber wir armen "Westler"….

Steinbrücks "Störtebeker" ist da schon anspruchsvoller, aber die Kavallerie kannte ja jeder.

Das Europroblem, als Produkt feuchter Träume von Teo Waigl und Anhang, läßt sich nicht mit volksgefälligen Schlagworten lösen.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 26.02.2013 10:04 Uhr

Jeder der für eine Zypern-Rettung stimmt

muss mit seinem kompletten Vermögen dafür haften. Dann hat sich diese unapetitliche Angelegenheit sofort erledigt. Ich? Werden sich dies Plappermäuler fragen. Soll mit meinem hart erarbeiten Geld (hahahaha) bürgen, wenn meine Hilfsentscheidung für ein korruptes Land und seine Banken Schäden für meine Auftraggeber, die Steuerzahler verursacht? Nein, wirklich nicht - ich bin doch nicht blöd.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 25.02.2013 20:14 Uhr

General Motors ging mit Verbindlichkeiten von 177 Mrd. USD in Insolvenz: Ohne Währungsdiskussion

Dagegen scheinen Gebilde wie die Russian Commercial Bank (Cyprus) zum unverzichtbaren Euro-Inventar zu gehören. 4,5% p.a. erhalten dort Anleger für 2-Jahres-Einlagen ab 500.000 Euro. Steuerfrei im Mantel einer Zypern-IBC. Brüssel schnürt gerade die "ESM-Pakete".
Weniger kuschelig geht es dagegen in Deutschlands (Markt-)Wirtschaft zu:
Creditreform meldet dort Forderungsausfälle von 114,3 Mrd. Euro im Rahmen formeller Insolvenzen (2009+2010)-
Niemand kommt angesichts des Betrages auf die fixe Idee, EU-Bürger für diese Ausfälle haften zu lassen, "um den Euro zu retten".
Das Ausfallvolumen von 114,3 Mrd.€ allein in Deutschland werden die meisten nicht einmal wahrgenommen haben, gerade weil Verbindlichkeiten in das Innenverhältnis von Schuldner und Gläubiger gehören.
Warum aber gilt jetzt Zyperns Briefkastenökonomie als unverzichtbare Säule Europas ?

Die treibende Kraft ist hier die Korruption, flankiert von Narren. Die Gesichter kennen Sie.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 25.02.2013 18:44 Uhr

Zypern führt seine Überschuldung mutwillig selbst herbei - durch Stützung von Schwarzgeldverwahrern

.. die in dem Zwergstaat nach Gutsherrenart regieren.
Die betreffenden "Banken" könnten ebenso auf Malta oder den Caymans angesiedelt sein. So aber residieren sie auf Zypern, das nun als Staat dafür haften soll, dass sich die Geldwäscher mit Ouzobonds verspekuliert haben.
Auf Island konnte solch ein Angriff auf die staatl. Souveranität abgewehrt werden. Als die schiefliegenden Banken dort ihre politischen Schutzgelderpresser ausschwärmen ließen, wehrte sich die Bevölkerung:
Die Marktversager wurden verstaatlicht und abgewickelt, pol. Komplizen vor den Richter gebracht.
Zyperns korrupte Regierung dagegen lässt sich von den Marktversagern dort bereitwillig zur Übernahme von Spielschulden drängen.
Nach der resultierenden mutwilligen "Sprengung" der Staatskasse dient der ESM jetzt dazu, diese Zahllasten auf Europa abzuwälzen.
Die "Eurorettung" Zyperns markiert schmerzhaft deutlich den Übergang von Politik zur Prostitution.

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Edda Wiegand

Brussels

Die Eurokraten in Brussels sollen nicht behaupten, dass sie seit drei Jahren die Haushalte der EU-Länder kennen. Das macht da eigentlich Eurostat? Das macht da eigentlich die Kommission; sie hat Vorschlagsrecht! So ist das, wenn die Frösche den Sumpf trocken legen sollen: Widerspruch gegen Barroso.
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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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