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Zypern Strischka

 ·  Mit der Rettung Zyperns gelangt ein neues Wort in die Euro-Debatte: Haircut auf Russisch.

Artikel Lesermeinungen (8)
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Mercedes Flamenco

Die gerettete

Vielen Dank Herr Martens für diese ehrliche Meinung.
Man fragt sich oft nach den Sinn solche Rettungen, die eigentlich nur eine bestimmte "Kaste" in den betroffenen Länder retten.

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Klaus Letis

Wie? Ich dachte es gab einen Banken-Stresstest? Zypern müsste doch kerngesund sein?

Wer glaubt auch nur ein Wort dieser Leute?

Für eine schnelle Regelung der Probleme müssen Sondergesetze mit umfassenden Eingriffsrechten in die Verfassungen her. Qualifizierende Elemente, wie den Deutschen Föderalismus und den italienischen Senat haben in dieser Krise nichts zu suchen.

Die Regierungscheffs sollten sich zusammensetzen, und einen vertrauenwürdigen Kommissonspräsidenten mit mmfassenden Machtbefügnissen bis in die letzte Kammer kommunler Misswirtschaft bestimmen. Dafür wäre Monti der richtige Mann.

Sollten die Politiker das jetzige Spiel mit den bestehenden Regeln weiter führen wollen, wird man diese dafür verantwortlich machen und vor ein gericht stellen. Man hat wider besseren Wissen eine fatale entwicklung in kauf genommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 19:35 Uhr
Gerold Keefer

"Eingriffsrechten in die Verfassungen"

Anleitung zur Euro-Diktatur ...

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.02.2013 11:30 Uhr

Es reicht: Kein Geld zur Rettung der Vermögen von russischen Schwerstkriminellen auf Zypern!

Das geringste Delikt aus dem diese riesigen Vermögen stammen ist Steuerhinterziehung. Viel mehr kommt aus dem Bereich der Schwerstkriminalität wie etwa Schutzgelderpressung, Menschenhandel, Waffenhandel, Drogenhandel usw. und nicht zuletzt durch Betrug am russischen Volk, dem wichtige Unternehmen - die ja ein Teil des Volksvermögens waren - geraubt wurden. Nicht vergessen sollte man auch, dass Zypern diesen Verbrechern durch die umstandslose Vergabe der Zypriotischen Staatsbürgerschaft, das Tor zu Europa sperrangelweit geöffnet hat - das alleine wäre schon Grund genug, die Pleite nicht zu verhindern.

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Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 26.02.2013 10:53 Uhr

Unglaublich

Ein Zwergstaat der EU meldet einen Finanzbedarf von 17 Mrd EUR und schon trabt die Troika an um zu verhandeln mit dem Ziel, das Geld möglichst schnell bereitzustellen. Der Betrag entspricht in etwa dem dem BIP eines Jahres. Wenn unser Land einen vergleichbaren Finanzbedarf anmelden würde, wären dies 2500 Mrd EUR.
Glaubt denn jemand im Ernst, dass die Geber jemals einen Cent wiedersehen werden ? Das Beispiel wird Schule machen. Da bereits ein Zwergstaat in der EU Systemrelevanz für sich in Anspruch nehmen kann sind alle Dämme gebrochen. Das Beispiel wird Schule machen. Die Retter stehen bereit. Wetten dass bald die Apokalypse erreicht ist wenn die Retter gerettet werden müssen aber keine neuen Retter in Sicht sind.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 17:18 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 26.02.2013 17:18 Uhr

Keine Retter in Sicht ........?

Doch, die leben hier. Das sind Sie, Ihr Nachbar, ich, mein Nachbar usw. usf.! Nur die Verbrecher in Brüssel und Berlin machen sich einen schlanken Fuß ......

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 26.02.2013 10:04 Uhr

Jeder der für eine Zypern-Rettung stimmt

muss mit seinem kompletten Vermögen dafür haften. Dann hat sich diese unapetitliche Angelegenheit sofort erledigt. Ich? Werden sich dies Plappermäuler fragen. Soll mit meinem hart erarbeiten Geld (hahahaha) bürgen, wenn meine Hilfsentscheidung für ein korruptes Land und seine Banken Schäden für meine Auftraggeber, die Steuerzahler verursacht? Nein, wirklich nicht - ich bin doch nicht blöd.

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Edda Wiegand

Brussels

Die Eurokraten in Brussels sollen nicht behaupten, dass sie seit drei Jahren die Haushalte der EU-Länder kennen. Das macht da eigentlich Eurostat? Das macht da eigentlich die Kommission; sie hat Vorschlagsrecht! So ist das, wenn die Frösche den Sumpf trocken legen sollen: Widerspruch gegen Barroso.
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25.02.2013, 16:06 Uhr

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