15.02.2013 · In Zypern wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Er wird sich vor allem darum kümmern müssen, den Finanzsektor des Landes zu retten - und die dafür nötigen internationalen Kredite zu sichern.
Von Michael Martens, IstanbulRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Wo wird es enden?
Wann werden Merkel und Co. endlich aufhören unsere Steuergelder an
die Bankenlobby zu verschenken!
Ich hoffe natürlich wie immer darauf das es nicht dazu kommt, aber
ich mache mir nichts vor; die BRD-Politgauner werden wie immer zum Wohle
der Lobbyisten handeln und den Banken von Zypern das Geld in den Rachen werfen!
Meine Freunde vom "Orden der Patrioten" sind wie ich gegen
Merkel und die EU; und zwar zu Recht!
Eine gemeinsame Einheitswährung? Was für eine saublöde
Idee war das bloß?!
verbrecherrischen banken, deren angestellte mit manipulationen viele
mio`s verdient und damit ausgesorgt haben, wird mit steuergeldern
anständig arbeitender wieder aus der patsche geholfen. es ist einfach
nur noch zum k.....
Viele haben sich noch nicht damit abgefunden, dass es nur noch um Spiel- und Buchgeld geht. Unsere Staatsschulden schlagen mit rund 25.000,- € pro Nase zu Buche. Dazu noch Euro-Zone-plus-XYZ. Für das wertlose Papiergeld bekommt Europa Zugang zu wertvollen Bodenschätzen unter dem Mittelmeerboden. Die EZB könnte die Vorkommen als Sicherheiten nehmen. Die Türken würden es sich dreimal überlegen, ob sie sich mit der EU und NATO (als NATO-Mitglied) wegen Nord-Zypern und den Bodenschätzen im Mittelmeer anlegen würden, oder? Hier geht es nur noch um ganz großes Monopoly, nicht um deutsche Anti-Europäer, oder Rentner in spe, oder so was.....
Es gibt nur eine vernünftige Lösung:
Erst pleitegehen lassen und danach den Menschen helfen damit sie nicht in eine soziale Notlage kommen, sondern einen Neustart schaffen.
"Ähnlich wie es in Griechenland vor drei Jahren zu beobachten
war, setzte Nikosia anfangs darauf, europäisches Geld jetzt gegen
Reformen irgendwann später zu erhalten, scheiterte damit aber
ebenso wie die griechischen Brüder auf dem Festland."
Griechenland ist mit seiner Betrugspolitik gescheitert? Wie
erklärte der IWF seinen Austritt aus der Griechenland-Hilfe?
Reformen hätten kaum stattgefunden, Reiche und Selbständige
hätten kaum einen Beitrag zur Sanierung des Landes geleistet. Mit
anderen Worten Griechenland betrügt seine europäischen Partner
weiterhin, und diese - vor allem Deutschland - zahlen. Oder man sollte
sagen, deutsche Politiker retten mit dem Geld deutscher Steuerzahler
griechische Steuerhinterzieher. Und in Zypern wird es nicht anders
laufen, schließlich hat "unser deutscher" Vertreter
(oder besser der Vertreter der internationalen Bankenkriminalität)
Asmussen Zypern bereits als systemrelevant eingestuft.
2013 - Keine Stimme für die EU-Blockparteien CDUCSUSPDGrüneFDP
Zyperns 45.000 Offshore Firmen: Gewinne aus Wertpapierhandel steuerfrei, keine Dividendensteuern
Vollständiger Erlaß von Kapitalgewinnsteuern ( mit Ausnahme
des Verkaufs von in Zypern befindlichen Immobilien) .
Andere Aktivitäten der 45.000 "International Business
Companies" (IBC) werden mit bis zu max. 10% versteuert
Teilhaberschaften werden je nach Gestaltungsgeschick vollständig
von der Steuer befreit...
Zyperns Briefkastenökonomie wünscht seinen deutschen Rettern
viel Freude bei der Einkommensteuererklärung 2012.
Vorsicht Satire! Wir sollten Zypern der Türkei überlassen
Eine Hälfte haben sie ja schon, ich wäre nicht traurig wenn
sie die Insel ganz übernehmen.
Russland und Griechenland könnten ja die Flüchtlinge
aufnehmen. Zur Belohnung sollten wir die Türkei beim EU-Beitritt
nach besten Kräften unterstützen und selber austreten.
Alternativ könnte Russland Zypern übernehmen und hätte
damit einen einigermaßen sicheren Marinehafen im Mittelmeer. Es
könnte nur sein das er im Schuldensumpf versinkt.
ggf helfen ja die Erdgasvorkommen in Zypern um Zypern und um Zypern herum.
PS und die dafür nötigen internationalen Hilfen zu sichern,
muß es lauten, nicht Kredite!
Draghis Wegsehen bei Monte Paschi beschäftigt Staatsanwälte: Jetzt mogelt er 9,4 Mrd.nach Zypern
Wie auf Bestellung hat die aufsichtspflichtige (und veto-berechtigte)
EZB aktuell weggeschaut, als die Zentralbank der Schwarzgeldoase Zypern
das ELA-Programm des Eurosystems plünderte.
9,4 Mrd. Euro "organisierte" Zyperns Zentralbank, um sie
kurzerhand selbst an die maroden Schwarzgeldverwahrer der Insel zu
verteilen. Der abgezweigte Betrag entspricht mehr als 12.000 Euro pro
Einwohner der Insel.
Zyperns famose "Zentralbank" ist nicht im Entferntesten in der
Lage, für diese Summe einzustehen. Die vorprommierte
Zahlungsunfähigkeit droht damit, auf das Eurosystem durchzuschlagen.
Prompt fabuliert EZB-Direktor Asmussen von der angeblichen
Systemrelevanz Zyperns (bei einem EU-BIP-Anteil von 0,15% ). In das
gleiche Horn stößt EU-Währungskommisar Rehn: Zypern sei
"so wichtig wie jeder andere EU-Staat".
Die Schutzgelderpresser versuchen auf diese Weise, EU-Hilfen nach Zypern
zu lenken, die dort die ansonsten verlorenen EZB-Gelder ablösen sollen.
Bilanzfrisierer Griechenland setzte den Beitritt seines Korruptionsdienstleisters Zypern durch
Ziel war es, geschützt von eu-internen Freizügigigkeitsregeln,
eine noch höher Komfortstufe im Betrugs- und
Steuerschiebungsgeschäft zu erreichen .
Zypern verhält sich auf dem "Fest Europa" damit wie ein
Gast, der die eingeräumten Gastrechte bevorzugt dazu nutzt, die
übrigen Gäste komfortabel zu bestehlen.
Wer Zypern rettet, rettet die Krankheit.
Völlig egal wer dort gewählt wird, die Rettungsmilliarden sind ihnen sicher
Es ist völlig belanglos, welcher Hans Wurst dort der nächste
Präsident wird. Ebenso uninteressant ist das Getöse, das hier
der linke Flügel der KPdEU Abteilung Deutschland - ich meine die
Grünen und die SPD - aufführt. In den kommenden sechs bis acht
Wochen wird es ein Rettungspaket für das Land geben, dass in etwa
der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes (inkl. nicht
nachhaltiger Finanzakrobatik und Geldwäsche) entspricht.
In Verbindung mit den bereits bestehenden Schulden des Landes, ist es
jedem klar, der die Grundrechenarten beherrscht, dass Zypern von diesem
Schuldenberg nie mehr herunter kommen wird. Es läuft also alles wie
bisher in der Banken- und Staatenrettung: private Forderungen werden in
öffentliche Forderungen getauscht um dann in ein paar Jahren wenn
es zu spät ist und Merkel et al in Rente sind, festzustellen, dass
diese Forderungen uneinbringlich sein werden. Parallel dazu greift an
der ein oder anderen Stelle die EZB ein, wenn es mal zu sehr knirscht.
Man muss sich einfach mal Gedanken über die volkswirtschaftliche
Aufgabe der Banken machen:
Die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen!
Jetzt muss man nur noch Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich andere
Betätigungen nicht mehr lohnen.
Vollgeld und Finanztransaktionssteuer sind der erste Schritt.
So simpel ist das!
Nach einem Studium der Volkswirtschaft scheint aber die Fähigkeit,
offensichtliche Tatsachen zu erkennen, endgültig vernichtet.
Das dumme Volk wird wieder einmal mit einer neuen Steuer abkassiert und klatscht noch Beifall!
Den dreisten "EURO-Rettern" ist es wieder einmal gelungen, das
Volk für dumm zu verkaufen, indem man ihm weis macht,die Banken
würden die Transaktionssteuern bezahlen. Die zahlen die
genausowenig, wie Shell, Aral oder der Tankstellenbesitzer die
Mineralölsteuer zahlen.
Von allen privaten Geldinstituten in Deutschland haben lediglich die
HRE, die Aarealbank, die Commerzbank und die IKB Hilfen vom Staat
bekommen - das ist weniger als 2 % der privaten Institute. Hingegen
mussten ca. 90 % der Landesbanken mit Milliardenhilfen gerettet werden.
Banken über die die Politiker die oberste Aufsicht haben!
Nicht nur,dass die Politiker von ihrem eigenen Verschulden an der Misere
ablenken wollen, nein, skrupellos wird jetzt bei den Bürgern erneut
abkassiert. Schon vergessen, dass noch bis vor ein paar Jahren
Kursgewinne von Aktien, Anleihen sowie Erträge aus LVs steuerfrei
waren und jetzt versteuert werden müssen? Nein, der Staat
plündert seine Bürger aus und die klatschen brav Beifall dazu.
Zeitverzögerung
Zur Finanztransaktionssteuer hat Deutschland mindestens acht Jahre
benötigt. Die Geislein in Brüssel verstecken sich dauerrnd im
Uhrkasten. Kommt der pöse Wolf mit der weißen Pfote vorbei
rufen sie auf Englisch und F:ranzösisch That doesn´t work.
Wenn die deutsche Bevölkerung echt interessiert ist, daß das
europäische Bankensystem gesundet, löst sie d i e Kopplung auf.
" es entspräche einer Unterstützung Deutschlands mit
Hilfskrediten seiner europäischen Freunde in Höhe von mehr als
2,5 Billionen Euro."
Dass Schäuble bis dato dem Parlament den Finanzstatus von Zypern
nicht vorlegt spricht mal wieder Bände bis zur Flora. Die
grünen Frösche bürden dem Steuerzahler mehr und mehr
Lasten auf ohne das Schneeballsytem zwischen EZB und Steueroasen zu
verändern. Psychologisch und mathematisch und phsiologisch geht
das so auch nicht:
Deutschland ist durch Kopplung auf einem Magnetfeld mit vier
Spielern-> Kopplung-> Rechtsbruch->Projektion von
Vorbildern->Ambivalenz im Feld. Dadurch entstehen unterschiedliche
energetische Konstellationen in übergeoneten physiologischen Sytem,
auch am Kapitalmarkt. Die Dynamik wird auf die gegenwärtige mit
ihren zeitverzögernden Komponenten bezogen. Auch das ist in Berlin,
in der EZB, in Brüssel ist fatal antithetisch
Wehrt EUCH
25.550 Euro pro Einwohner an EU-Hilfen für Steuerschieber und Betrugsdienstleister
Süd-Zypern führt im Schatten weltpolitischer Konflikte eine
parasitäre Nischenexistenz.
Zypern dient (nicht nur) Russland als Back-Office der Korruption.
Abgabenbetrüger und Systemgünstlinge greifen dort auf eine
ausgefeilte Briefkastenökonomie zurück.
Insbesondere Griechenlands politischer Abschaum nutzt die
Verschleierungsdienste Zyperns, um den Diebstahl an öffentl.
Eigentum technisch abzuwickeln.
Das auf Zypern vagabundierende Schwarzgeld geriet in Schieflage, als
sich die lokalen Banken mit Anleihen des geprellten Griechenlands verspekulierten.
In einem von Schäuble unterdrückten Dossier hat nun der BND
verzweifelt deutlich gewarnt, dass die EU-Milliarden in der Hauptsache
fehlinvestiertes Schwarzgeld "retten".
Das gegenüber Korruptionsstaaten ( Italien, Griechenland, Irland
...) auffällig spendierfreudige Berlin setzt trotzdem alles daran,
die Zypernmilliarden durchzuwinken.
Wer zu dieser Gaunerrettung die Hand reicht, muss selbst korrupt sein
... oder ein Narr.
Erinnern wir uns an Vater Graf
Der mußte wegen Steuerhinterziehun von 2 ? Millionen ins Gefängnis.
Legen wir nun den gleichen Maßstab bei den Politikern an, die
Deutschland systematisch Schaden zufügen, dann wären die
berliner Gefängnisse für die nächsten 100 Jahre ausgebucht.
Nicht entweder oder, Herr Weise, sondern beides:
korrupt und bekloppt. Diese Kombinations-Variante liefert uns Berlin doch fast täglich, oder?
Michael Martens Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.
Jüngste Beiträge