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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zypern Schulden und Schuldigkeiten

 ·  In Zypern wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Er wird sich vor allem darum kümmern müssen, den Finanzsektor des Landes zu retten - und die dafür nötigen internationalen Kredite zu sichern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Christian Schubert

Wo wird es enden?

Wo wird es enden?
Wann werden Merkel und Co. endlich aufhören unsere Steuergelder an die Bankenlobby zu verschenken!
Ich hoffe natürlich wie immer darauf das es nicht dazu kommt, aber ich mache mir nichts vor; die BRD-Politgauner werden wie immer zum Wohle der Lobbyisten handeln und den Banken von Zypern das Geld in den Rachen werfen!
Meine Freunde vom "Orden der Patrioten" sind wie ich gegen Merkel und die EU; und zwar zu Recht!
Eine gemeinsame Einheitswährung? Was für eine saublöde Idee war das bloß?!

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Otto Kaldrack

immer das gleiche

verbrecherrischen banken, deren angestellte mit manipulationen viele
mio`s verdient und damit ausgesorgt haben, wird mit steuergeldern
anständig arbeitender wieder aus der patsche geholfen. es ist einfach
nur noch zum k.....

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Reinhold Wüst

Welch eine Aufregung!

Viele haben sich noch nicht damit abgefunden, dass es nur noch um Spiel- und Buchgeld geht. Unsere Staatsschulden schlagen mit rund 25.000,- € pro Nase zu Buche. Dazu noch Euro-Zone-plus-XYZ. Für das wertlose Papiergeld bekommt Europa Zugang zu wertvollen Bodenschätzen unter dem Mittelmeerboden. Die EZB könnte die Vorkommen als Sicherheiten nehmen. Die Türken würden es sich dreimal überlegen, ob sie sich mit der EU und NATO (als NATO-Mitglied) wegen Nord-Zypern und den Bodenschätzen im Mittelmeer anlegen würden, oder? Hier geht es nur noch um ganz großes Monopoly, nicht um deutsche Anti-Europäer, oder Rentner in spe, oder so was.....

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 16.02.2013 08:20 Uhr

Es gibt nur eine vernünftige Lösung:

Erst pleitegehen lassen und danach den Menschen helfen damit sie nicht in eine soziale Notlage kommen, sondern einen Neustart schaffen.

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Stefan Gigga

Ein schlechter Witz

"Ähnlich wie es in Griechenland vor drei Jahren zu beobachten war, setzte Nikosia anfangs darauf, europäisches Geld jetzt gegen Reformen irgendwann später zu erhalten, scheiterte damit aber ebenso wie die griechischen Brüder auf dem Festland."

Griechenland ist mit seiner Betrugspolitik gescheitert? Wie erklärte der IWF seinen Austritt aus der Griechenland-Hilfe? Reformen hätten kaum stattgefunden, Reiche und Selbständige hätten kaum einen Beitrag zur Sanierung des Landes geleistet. Mit anderen Worten Griechenland betrügt seine europäischen Partner weiterhin, und diese - vor allem Deutschland - zahlen. Oder man sollte sagen, deutsche Politiker retten mit dem Geld deutscher Steuerzahler griechische Steuerhinterzieher. Und in Zypern wird es nicht anders laufen, schließlich hat "unser deutscher" Vertreter (oder besser der Vertreter der internationalen Bankenkriminalität) Asmussen Zypern bereits als systemrelevant eingestuft.

2013 - Keine Stimme für die EU-Blockparteien CDUCSUSPDGrüneFDP

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.02.2013 16:00 Uhr

Zyperns 45.000 Offshore Firmen: Gewinne aus Wertpapierhandel steuerfrei, keine Dividendensteuern

Vollständiger Erlaß von Kapitalgewinnsteuern ( mit Ausnahme des Verkaufs von in Zypern befindlichen Immobilien) .
Andere Aktivitäten der 45.000 "International Business Companies" (IBC) werden mit bis zu max. 10% versteuert
Teilhaberschaften werden je nach Gestaltungsgeschick vollständig von der Steuer befreit...

Zyperns Briefkastenökonomie wünscht seinen deutschen Rettern viel Freude bei der Einkommensteuererklärung 2012.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 15.02.2013 15:31 Uhr

Vorsicht Satire! Wir sollten Zypern der Türkei überlassen

Eine Hälfte haben sie ja schon, ich wäre nicht traurig wenn sie die Insel ganz übernehmen.
Russland und Griechenland könnten ja die Flüchtlinge aufnehmen. Zur Belohnung sollten wir die Türkei beim EU-Beitritt nach besten Kräften unterstützen und selber austreten.

Alternativ könnte Russland Zypern übernehmen und hätte damit einen einigermaßen sicheren Marinehafen im Mittelmeer. Es könnte nur sein das er im Schuldensumpf versinkt.
ggf helfen ja die Erdgasvorkommen in Zypern um Zypern und um Zypern herum.

PS und die dafür nötigen internationalen Hilfen zu sichern, muß es lauten, nicht Kredite!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 16:45 Uhr
Edda Wiegand

Satire

Meine Hochachtung Herr Weidmann

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.02.2013 15:10 Uhr

Draghis Wegsehen bei Monte Paschi beschäftigt Staatsanwälte: Jetzt mogelt er 9,4 Mrd.nach Zypern

Wie auf Bestellung hat die aufsichtspflichtige (und veto-berechtigte) EZB aktuell weggeschaut, als die Zentralbank der Schwarzgeldoase Zypern das ELA-Programm des Eurosystems plünderte.
9,4 Mrd. Euro "organisierte" Zyperns Zentralbank, um sie kurzerhand selbst an die maroden Schwarzgeldverwahrer der Insel zu verteilen. Der abgezweigte Betrag entspricht mehr als 12.000 Euro pro Einwohner der Insel.
Zyperns famose "Zentralbank" ist nicht im Entferntesten in der Lage, für diese Summe einzustehen. Die vorprommierte Zahlungsunfähigkeit droht damit, auf das Eurosystem durchzuschlagen.
Prompt fabuliert EZB-Direktor Asmussen von der angeblichen Systemrelevanz Zyperns (bei einem EU-BIP-Anteil von 0,15% ). In das gleiche Horn stößt EU-Währungskommisar Rehn: Zypern sei "so wichtig wie jeder andere EU-Staat".
Die Schutzgelderpresser versuchen auf diese Weise, EU-Hilfen nach Zypern zu lenken, die dort die ansonsten verlorenen EZB-Gelder ablösen sollen.

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.02.2013 14:43 Uhr

Bilanzfrisierer Griechenland setzte den Beitritt seines Korruptionsdienstleisters Zypern durch

Ziel war es, geschützt von eu-internen Freizügigigkeitsregeln, eine noch höher Komfortstufe im Betrugs- und Steuerschiebungsgeschäft zu erreichen .
Zypern verhält sich auf dem "Fest Europa" damit wie ein Gast, der die eingeräumten Gastrechte bevorzugt dazu nutzt, die übrigen Gäste komfortabel zu bestehlen.
Wer Zypern rettet, rettet die Krankheit.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 15.02.2013 14:35 Uhr

Völlig egal wer dort gewählt wird, die Rettungsmilliarden sind ihnen sicher

Es ist völlig belanglos, welcher Hans Wurst dort der nächste Präsident wird. Ebenso uninteressant ist das Getöse, das hier der linke Flügel der KPdEU Abteilung Deutschland - ich meine die Grünen und die SPD - aufführt. In den kommenden sechs bis acht Wochen wird es ein Rettungspaket für das Land geben, dass in etwa der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes (inkl. nicht nachhaltiger Finanzakrobatik und Geldwäsche) entspricht.

In Verbindung mit den bereits bestehenden Schulden des Landes, ist es jedem klar, der die Grundrechenarten beherrscht, dass Zypern von diesem Schuldenberg nie mehr herunter kommen wird. Es läuft also alles wie bisher in der Banken- und Staatenrettung: private Forderungen werden in öffentliche Forderungen getauscht um dann in ein paar Jahren wenn es zu spät ist und Merkel et al in Rente sind, festzustellen, dass diese Forderungen uneinbringlich sein werden. Parallel dazu greift an der ein oder anderen Stelle die EZB ein, wenn es mal zu sehr knirscht.

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Alfred Vomberg

Überall das Gleiche

Man muss sich einfach mal Gedanken über die volkswirtschaftliche Aufgabe der Banken machen:
Die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen!
Jetzt muss man nur noch Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich andere Betätigungen nicht mehr lohnen.
Vollgeld und Finanztransaktionssteuer sind der erste Schritt.
So simpel ist das!
Nach einem Studium der Volkswirtschaft scheint aber die Fähigkeit, offensichtliche Tatsachen zu erkennen, endgültig vernichtet.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 08:58 Uhr
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 16.02.2013 08:58 Uhr

Das dumme Volk wird wieder einmal mit einer neuen Steuer abkassiert und klatscht noch Beifall!

Den dreisten "EURO-Rettern" ist es wieder einmal gelungen, das Volk für dumm zu verkaufen, indem man ihm weis macht,die Banken würden die Transaktionssteuern bezahlen. Die zahlen die genausowenig, wie Shell, Aral oder der Tankstellenbesitzer die Mineralölsteuer zahlen.

Von allen privaten Geldinstituten in Deutschland haben lediglich die HRE, die Aarealbank, die Commerzbank und die IKB Hilfen vom Staat bekommen - das ist weniger als 2 % der privaten Institute. Hingegen mussten ca. 90 % der Landesbanken mit Milliardenhilfen gerettet werden. Banken über die die Politiker die oberste Aufsicht haben!

Nicht nur,dass die Politiker von ihrem eigenen Verschulden an der Misere ablenken wollen, nein, skrupellos wird jetzt bei den Bürgern erneut abkassiert. Schon vergessen, dass noch bis vor ein paar Jahren Kursgewinne von Aktien, Anleihen sowie Erträge aus LVs steuerfrei waren und jetzt versteuert werden müssen? Nein, der Staat plündert seine Bürger aus und die klatschen brav Beifall dazu.

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Edda Wiegand

Zeitverzögerung

Zur Finanztransaktionssteuer hat Deutschland mindestens acht Jahre benötigt. Die Geislein in Brüssel verstecken sich dauerrnd im Uhrkasten. Kommt der pöse Wolf mit der weißen Pfote vorbei rufen sie auf Englisch und F:ranzösisch That doesn´t work.
Wenn die deutsche Bevölkerung echt interessiert ist, daß das europäische Bankensystem gesundet, löst sie d i e Kopplung auf.

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Edda Wiegand

Ambivalenz

" es entspräche einer Unterstützung Deutschlands mit Hilfskrediten seiner europäischen Freunde in Höhe von mehr als 2,5 Billionen Euro."
Dass Schäuble bis dato dem Parlament den Finanzstatus von Zypern nicht vorlegt spricht mal wieder Bände bis zur Flora. Die grünen Frösche bürden dem Steuerzahler mehr und mehr Lasten auf ohne das Schneeballsytem zwischen EZB und Steueroasen zu verändern. Psychologisch und mathematisch und phsiologisch geht das so auch nicht:
Deutschland ist durch Kopplung auf einem Magnetfeld mit vier Spielern-> Kopplung-> Rechtsbruch->Projektion von Vorbildern->Ambivalenz im Feld. Dadurch entstehen unterschiedliche energetische Konstellationen in übergeoneten physiologischen Sytem, auch am Kapitalmarkt. Die Dynamik wird auf die gegenwärtige mit ihren zeitverzögernden Komponenten bezogen. Auch das ist in Berlin, in der EZB, in Brüssel ist fatal antithetisch
Wehrt EUCH

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.02.2013 14:17 Uhr

25.550 Euro pro Einwohner an EU-Hilfen für Steuerschieber und Betrugsdienstleister

Süd-Zypern führt im Schatten weltpolitischer Konflikte eine parasitäre Nischenexistenz.
Zypern dient (nicht nur) Russland als Back-Office der Korruption. Abgabenbetrüger und Systemgünstlinge greifen dort auf eine ausgefeilte Briefkastenökonomie zurück.
Insbesondere Griechenlands politischer Abschaum nutzt die Verschleierungsdienste Zyperns, um den Diebstahl an öffentl. Eigentum technisch abzuwickeln.
Das auf Zypern vagabundierende Schwarzgeld geriet in Schieflage, als sich die lokalen Banken mit Anleihen des geprellten Griechenlands verspekulierten.
In einem von Schäuble unterdrückten Dossier hat nun der BND verzweifelt deutlich gewarnt, dass die EU-Milliarden in der Hauptsache fehlinvestiertes Schwarzgeld "retten".
Das gegenüber Korruptionsstaaten ( Italien, Griechenland, Irland ...) auffällig spendierfreudige Berlin setzt trotzdem alles daran, die Zypernmilliarden durchzuwinken.
Wer zu dieser Gaunerrettung die Hand reicht, muss selbst korrupt sein ... oder ein Narr.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 01:01 Uhr
Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 16.02.2013 01:01 Uhr

Erinnern wir uns an Vater Graf

Der mußte wegen Steuerhinterziehun von 2 ? Millionen ins Gefängnis.
Legen wir nun den gleichen Maßstab bei den Politikern an, die Deutschland systematisch Schaden zufügen, dann wären die berliner Gefängnisse für die nächsten 100 Jahre ausgebucht.

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Holger Baade

Nicht entweder oder, Herr Weise, sondern beides:

korrupt und bekloppt. Diese Kombinations-Variante liefert uns Berlin doch fast täglich, oder?

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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