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Krieg in der Ukraine : Kiew beklagt Zunahme der Kampfhandlungen

  • Aktualisiert am

Die Feuergefechte in der Ostukraine gehen immer weiter. Bild: dpa

Sieben ukrainische Soldaten sollen innerhalb von 24 Stunden bei Kämpfen im Osten des Landes getötet worden. Der Schuldige sitzt für die ukrainische Regierung im Kreml.

          Die prorussischen Rebellen in der Ostukraine haben nach Angaben der Regierung in Kiew ihre Angriffe wieder verstärkt. Innerhalb von 24 Stunden seien sieben Soldaten getötet worden, so viele wie seit August nicht mehr, erklärte am Dienstag Oleksandr Turtschinow vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine. „Die Verantwortung für diese Provokation trägt die militärisch-politische Führung in Russland“, sagte er. Berichten zufolge fanden die Kämpfe nördlich der Großstadt Donezk bei Awdijiwka statt. Die Separatisten warfen der ukrainischen Armee Angriffe im Westen von Donezk vor.

          Turtschinow warf den Rebellen den Einsatz schwerer Waffen vor, die eigentlich nach dem Minsker Abkommen von der Front abgezogen sein sollten. Russland missachte auf zynische Weise alle Friedensbemühungen, sagte er weiter. Die Regierung in Moskau hat wiederholt Vorwürfe des Westens zurückgewiesen, die Rebellen mit Waffen zu unterstützen.

          In der Ukraine herrscht seit Februar 2015 eine brüchige Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich Verstöße vor. Auch die Umsetzung des von Deutschland und Frankreich ausgehandelten Minsker Abkommens stockt. Am Montagabend telefonierte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Präsidenten von Frankreich, Francois Hollande, und seinen Kollegen aus Russland und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko. Dabei sei abermals die Notwendigkeit einer vollständigen Umsetzung des Minsker Abkommens unterstrichen worden, sagte ein Sprecher der Bundesregierung.

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