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Türkischer Botschafter einbestellt Berlin erbost über Kritik Ankaras an Merkel

 ·  „Das geht so nicht“: Als Reaktion auf Beleidigungen Angela Merkels durch den türkischen Europaminister hat das Auswärtige Amt den türkischen Botschafter in Berlin einbestellt. Die Türkei bestellte ihrerseits den deutschen Botschafter ein.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (307)
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Malte Marquardt

Ich finde die Dialektik der Türken bewundernswert

Stellen sie sich vor, sie wären ein Deutscher in der Türkei:
Sie leben unter sich, reden nur Deutsch, lernen die Sprache nur widerwillig, lehnen es ab das ihre Töchter mit Türken zusammen kommen.
Importieren lieber Ehemänner aus Deutschland.
Sie flaggen permanent Deutsch.
Feiern ihre Kultur.
Die deutsche Religionsbehörde richtet ihnen Kirchen ein, die sie „Prinz Eugen Kirchen“ nennen, in den auf Deutsch gepredigt wird.
Sie gründen Räte der Deutschen, fordern „Teilhabe“.
Deutschen Religionsunterricht an der Schule.
Schweinefleisch in der Schule.
Von den Türken getrennten Unterricht für ihre Mädchen.
Sie lesen Zeitungen auf denen steht „Deutschland den Deutschen“
Ihnen werden Integrationsmister eingeräumt, die weitere Forderungen auf „Teilhabe“ stellen.
Der Bundeskanzler fliegt ein, und redet ihnen Mut zu, sich nicht zu assimilieren, weil sie stolze Deutsche sind, die dieses Land befruchten.
Und wenn ein Türke wagt zu kritiseren sagen sie:

"Hä? Ich bin doch Türke! Du Rassist!"

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Malte Marquardt

@ Carsten Berg

Der deutsche Kaiser (Kaiser des heiligen römischen Reiches) zahlte Tribut und gab Geiseln an die Osmanen bis zu Prinz Eugen.

Kann man alles nachlesen, ist sehr interessant, die Reisen dieser adeligen Geiseln die in Istanbul im "Deutschen Haus" lebten.

Vor allem auch zum Thema "Toleranz" der Osmanen - dazu sind auch interessant die Berichte von Bernhard von Moltke (ja - der Generalfeldmarschall) über seine Reise ins osmanische Reich - den Markt wo die weißen SKlaven verkauft wurden (19.Jahrhundert) durfte er nicht sehen.

Und wie alle "Minderheiten" sich vor Angst zu Boden werfen, wenn der Sultan nur vorbeigerudert (!) wird...

Witzig wäre, wenn wir die "Goethe Institute" "Prinz Eugen Insitute" nennen würden... so wie die Türken, die türkische Religionsbehörde - ihre Moscheen hier "Fatih" = "Eroberer".

Aber das geht den meisten Deutschen über ihren Horizont.

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Michael Schmidt

@Sehr geehrter Herr Bouthir,

ich werde mich an unsere Bundesregierung wenden und vorschlagen das Sie nach Syrien als Sonderbotschafter Deutschlands entsandt werden und uns es dann einmal so richtig zeigen wie man voller Toleranz mit anderen Menschen zusammen lebt und arbeitet.
Ich nehme an, ihr Vorteil wird die größere kulturelle Nähe sein und Sie wissen ausweislich ihres Beitrages wo die Gefahren lauern.
Danke und viel Glück!

M. Schmidt

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Diana Kinnert

Die Türkei nicht an die Gegenseite verlieren

Nicht Europa, nicht Deutschland und schon gar nicht Merkel verspielen durch ihre kritischen Äußerungen den EU-Beitritt der Türkei, schuldig ist allein die Regierung Erdogan, die durch ihre Reaktion auf die Proteste auf dem Taksim-Platz eine undemokratische und rechtsstaatsferne Grundhaltung kundtut. Weil türkische Regierung und türkisches Volk aber nicht konvergieren, sondern - ganz im Gegenteil - die Menschen auf dem Taksim-Platz von demokratischer Reife und zivilgesellschaftlicher Stärke gezeichnet sind, hieße der Abbruch der Gespräche zwischen Europa und der Türkei aber nichts anderes als ein Sieg für alle Anti-Demokraten. Wir sind uns und den Menschen auf dem Taksim-Platz schuldig, die Gespräche mit der Türkei nicht abreißen zu lassen, sondern nachdrücklicher denn je für Demokratie und Rechtstaatlichkeit einzutreten.

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Hikmet Özdemir
Hikmet Özdemir (hiki31) - 23.06.2013 11:27 Uhr

Worum geht es in Gezi-Park?

Die türkische Regierung hat eingelenkt. Sie hat zugesagt die Gerichstentscheidung abzuwarten und im Falle der gerichtlichen Freigabe des Bauvorhabens trotzdem einen Referendum abzuhalten. Also Istanbuls Einwohner werden Basisdemokratisch entscheiden was sie ollen. Damit sind die Forderungen der Protestierer erfüllt. Warum wird das verschwigen? Oder geht esum was ganz anderes?

Wenn es bei den Protesten um einen Regierungswechsel geht, dann bleibt es d en Protestierern nichts anderes als Uberzeugungsarbeit zu leisten um bei den Wahlen Erdogan abzulösen. Ich denke eher diese friedliche Zivilcourage haben die Protestierer nicht.

Wenn Demos ohne Genehmigung stattfindet geht gegen Polizeidie gewalttätige Proteste mit gleichen Mitteln vor wie hierzulande, Siehe Stuttgart 21, Flughafen Düsseldorf usw. Das soll dann falsch sein? Zweierlei Maß und Heuchlerei pur!

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wolf haupricht

@ Marlon Deger > Barbaren,...

Vandalen und andere Märchen halten sich zeitlebens, wenn sie erst mal -wenn auch übertrieben und ziemlich an der Wahrheit vorbei - Fuß gefasst haben. Etwa so wie das finstere Mittelalter, das auch bei Lichte betrachtet werden kann. Richtig ist, dass die Türken ein Eroberungsvolk sind wie die Hunnen u.a. Sie haben es fertig gebracht, bis ans Mittelmeer sich fest zu setzen. Das macht stark und selbstbewusst. Dass die Seldschuken unterirdische Häfen anlegten und sich der Seefahrt widmeten, zeugt von deren Anpassungsfähigkeit. Die Osmanen haben dagegen ihre milit. Fähigkeiten unter Beweis gestellt, indem sie ihre Reich ausdehnten wie vorher das römische. Berücksichtigt man dieses, fällt ein Verständnis für Kemal Atatürk und heute Erdogan ggf leichter aber nicht einfacher.

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wolf haupricht

@ Thoman Kruse...zu: Wie im Kindergarten......

Damit Sie nicht lange suchen müssen: Die Reaktion der türkischen Seite als Geplänkel abzuwerten ist verfehlt. Die Richtung und die Schärfe des Angriffs auf die BK`in ist eindeutig und mehr als undiplomatisch. Der Vorstoß des Außenamtschefs zur Einbestellung des türk. Botschafters angemessen. Man sollte sich nicht alles bieten lassen, warum auch bei den Erfahrungen mit und durch Erdogan. Auf einen groben Klotz gehört durchaus ein grober Keil! Das sitzt dann für längere Zeit gerade bei Leuten, die keine Geduld kennen und bevorzugt werden wollen. Das muss man sich erst verdienen.

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Ismail Kocaer

Das Spiel mit der/den Türkei/Türken und die christlichen aufgeklärten Abendländer

Was soll dieses unfaires Spiel mit den Türken? EU ist ein christlicher Klub, da haben die Moslems bzw. Türken nichts zu suchen oder ? Fr. Merkel & Co. sollen alsChristen und EUROPÄER ehrlich gegenüber den Türken sein. Komisch ist es,wenn lukrative Projekte anstehen, dann redet man von einem "offenen" Beitritt. Eigentlich will man ja die Türken nicht aber als lukrativer Handelspartner möchte man ja sie auch nicht ärgern.

Die Vorhensweise der Polizei gegenüber den Demonstranten in GEZI-Park für die innenpolitschen Interessen zu benutzen, ist hier nur eine Vorwand um Wählerstimmen zu bekommen, vor etwa 80 Jahren hatte man schon mal rel. Minderheiten benutzt.
Wie hatte denn die Polizei beim S21Projekt sich verhalten?Hat man es schnell vergessen, wie de Bürger dort behandelt wurden, obwohl sie keine Molotov coktails oder Stahlkugeln an die Polizei geworfen haben und sie haben auch kein Privateigentum zerstört.
Weiß Jemand wie die "friedlichen" Demonstranten in GEZI-Park waren ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2013 14:56 Uhr
Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 22.06.2013 14:56 Uhr

Die Polizei bei S21 hat nicht aus eigenem Antrieb so gehandelt, sondern auf Befehl...

...genau wie die Polizei in Istanbul auch. Nur - in Stuttgart hat der damals Befehl gebende Ministerpräsident Mappus bei den folgenden Wahlen für sich persönlich und für seine Partei (CDU) das Desaster seines Lebens erlitten. Abwahl und Versenkung in den tiefsten Politkeller, den es gibt - Karriere-AUS!.

Nun, wenn demnächst Erdogan ins politische Nirwana geschossen wird (von seinen Präsidentschaftsträumen ernüchtert und gedemütigt aufwacht), dann mag sich ja ein Silberstreif am Horizont bemerkbar machen, der irgendwie in eine demokratische Zukunft der Türkei weist.

Was allerdings der Hinweis auf S21 bringen soll, um Erdogan und die türkischen Polizei anhand der (in BW durch verlorene Wahlen abgestraften) S21-Übergriffe zu entschuldigen, bleibt in jeder Hinsicht unklar. Das ist wohl das Geheimnis orientalischer Logik.

Die aber ist definitiv nicht die unsere. Und Türken sollten nicht versuchen, uns diese Art der "Logik" aufzuzwingen.

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Lope de Aguirre

Nun ergeht es der märkischen Pfarrerstochter ja fast wie dem Volk in der U-Bahn

Die märkische Pfarrerstochter muß gerade eine ähnlich unangenehme Erfahrung machen wie sie das Volk tagtäglich in der Öffentlichkeit und besonders in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit den morgenländischen Fachkräften zu machen pflegt, denn der türkische Europafachkraftminister hat ihr angedroht, daß es mit ihr ein schlimmes Ende nehmen werde, falls sie weiterhin das trojanische Pferd Türkei nicht in die Feste Europa einlassen werde (was in etwa so sinnvoll ist wie bei den Rittern der Kokosnuss der Plan die Burg der Franzosenlümmel mittels des trojanischen Hasen zu erobern, ohne sich vorher in selbigen zu verstecken); allerdings könnten diese Unverschämtheiten den Träumen und Schäumen der Türkei ein jähes Ende bereiten, weil gerade Wahlkrampf ist und dieses Jahr die Scheinbewahrer ganz besonders eifrig bestrebt sind so zu tun als würden sie das Wohl und die Würde Deutschlands verfechten, weshalb die sie es sich wohl kaum leisten können den Beitritt der Türkei nicht abzulehnen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2013 19:15 Uhr
Karin Gossmann-Walter

so wenig wie die meisten Türken sich in Deutschland integrieren wollen,

so wenig wäre das auch in der EU zu erwarten. Machodrohungen des türk. Ministers braucht kein Mensch, auch eine Merkel nicht.

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Klaus Brinker

Scheingefechte im Auftrag der Finanzmafia / EU-Beitritt der Türkei unmittelbar nach Bundestagswahl


Meine Überzeugung: Der EU-Beitritt der Türkei ist längst beschlossen, wird aber aus wahltaktischen Gründen erst nach der Bundestagswahl vollzogen werden - egal ob dann schwarz-gelb, rot-grün oder sonst wer regiert. Hintergrund: Die Türkei benötigt dringend jährliche EU-Subventionen (Strukturfonds, ESM) im zweistelligen Milliardenbereich. Bleiben diese Mittel aus, dürfte das Rating des Landes wegen der Leistungsbilanzschwäche alsbald dramatisch sinken - was Hochzinskredite, Schuldenfalle und Rezession zur Folge hätte.

Das unter Erdogan vorgelegte, mit Auslandskrediten finanzierte Wirtschaftswachstum reflektiert einen riesigen Nachholbedarf und hat mit “Wirtschaftsmacht” (Mainstream-Propaganda) wenig zu tun (vgl. BIP der Türkei (0,8 Bio. USD), also nur 5 % (!) des EU-BIP (16 Bio. USD); Stand: 2012; Q: CIA).

Der von Politik und Medien erzeugte türkische Wirtschaftspopanz dient dazu, die Türkei aufzuwerten und ihre EU-Mitgliedschaft als vorteilhaft für DE und EU erscheinen zu lassen.

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Abdelhak Bouthir
Abdelhak Bouthir (yoyo2) - 22.06.2013 12:58 Uhr

Wenn ich mir die Kommentare vieler "gebildeten" Menschen lese..

Haben viele die Botschaft von Richard von Weizsäcker nicht verstanden:"„Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Haß zu schüren. Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß. Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander..."

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.06.2013 01:39 Uhr
Werner  Kiby

@Reinhold Maier @ Abdelhak Bouthier

Es gibt meines Erachtens zwei Gruende: Wir haben Wahlkampf. Und die FAZ bedient mit dieser Auswahl von Themen den rechtskonservativen und reaktionaeren Teil ihrer Leserschaft. Andere Zeitungen haben eine politisch anders strukturierte Leserschaft und beackern diese Theme deshalb weniger intensiv oder aus einem anderen Blickwinkel. Nicht wenige Leser dieser Zeitung verwechseln diesen Umstand uebrigens mit Zensur.

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Werner  Kiby

@Vera Schmidt

Niemand in Deutschland predigt Toleranz gegenueber "extremst intoleranten Menschen".
Sie werfen schlicht Dinge durcheinander, und somit eruebrigt sich eine Diskussion mit Ihnen.

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Werner  Kiby

@Jan Hoffmann Entschuldigung, aber...

...ich glaube Ihnen kein Wort. Leute mit einer Diffamierungs- und Denunziations bereitschaft wie Sie leben mit keiner Nation gut zusammen. Waeren die Tuerken weg, weurden Sie sich eine andere Gruppe vorknuepfen
Haetten Sie was in der Birne, wuessten Sie, warum "diese Leute" nach D. gekommen sind. Z.B., weil man sie geholt hat. Und jetzt, wo man merkt, dass sie Probleme machen, uebrigens wie andere auch, und etwas kosten, will man sie wegjagen, obwohl fast die Haelfte von ihnen inzwischen Deutsche sind! Woher nehmen Sie diese Dreistigkeit? Ihr letzter Satz ist schlicht wirr und unverstaendlich, oder wollen Sie sagen, dass die Anatolier uns niederknueppeln und totschlagen? Leute, die wie Sie formulieren, haben ein Problem mit sich selbst, das sie gerne auf andere projezieren.
Entschuldigen Sie meine unmissverstaendliche Sprache!

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Closed via SSO
Reinhold Maier (Reinmai) - 22.06.2013 18:52 Uhr

@Abdelhak Bouthier

Es ist schon eigenartig, vielleicht aber auch ein bewußtes strategisches Mittel: Beinahe täglich gibt es hier aktuelle Meldungen zum Thema Islam, d.h. die permanente Präsenz des Islam allein hier im FAZnet und natürlich in anderen Internet-Medien ist Teil des deutschmedialen Alltags geworden. Mal äußert sich ein wichtiger türkischer Minister zu bundesdeutschen Angelegenheiten, mal fordert ein Verbandsvorsitzender, mal ist Erdogan das Thema, mal geht es um salafistische Befindlichkeiten...diese Liste ließe sich ohne Ende fortführen.

Und so wird es weitergehen...es bleibt im bundesdeutschen Kontext auf Dauer ein Hauptthema...

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 22.06.2013 16:13 Uhr

der hass

wird wohl am ehesten dann aufkommen, wenn weiterhin im namen der politischen korrektheit von unseren sozialromantikern weiterhin alles und jedes unter den teppich gekehrt wird, was problematisch ist.

ich hab z.b. ein gewaltiges problem mit diversen hasspredigern, die offen unsere gesellschaft angreifen, die weltweite sharia errichten möchten und vom verfassungsschutz als gefährlich eingestuft werden.

die gemäßigten muslime sollten auch endlich mal verstehen, dass das menschen angst machen kann und in ihren eigenen reihen für ordnung sorgen.
aber es wird ja ständig toleranz gegenüber extremst intoleranten menschen gepredigt. warum sollte ich tolerieren, was mir und allen andersdenkenden und -gläugigen aber sowas von null toleranz und zwang bringen würde, wenn sie könnten, wie sie wollen?

integration ist keine einbahnstraße, auf keiner seite! wer hass gegen uns predigt, wird sich niemals nie hier integrieren wollen.

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Alfred Tetzlaff

Fromme Wünsche

helfen nicht weiter - auch nicht die von Weizsäcker. Man sollte sich von solchen Akklamationen frei machen - ebenso wie von dem hinterhältigen "Nie wieder" - und der Vernunft mehr Raum geben.

"Multikulti" ist gescheitert, stellten Merkel und Sarkozy vor geraumer Zeit fest. Dabei hatten sie mit Sicherheit nicht multi-kolorierte Hautfarben im Blick, sondern multi-kulturelle Lebensentwürfe, die sich mit den Werten des westlichen Menschenbildes und Freiheitsverständnisses nicht vertragen.

Herr Abdelhak Bouthir, ich habe nichts gegen aufgeklärt denkende Moslems, sondern etwas gegen die Mono-Kultur des Islams. Insofern bin ich mehr "Multi-Kulti" als Sie sich das vorstellen. Das Kuschelmuschel des Relativismus, das Aufgeben unserer hart erkämpften Freiheitswerte aber, ist für mich keine Option. In diese Richtung läuft es aber derzeit, aufgrund Einwanderungspolitik und Geburtenentwicklung.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 22.06.2013 12:39 Uhr

Witziges Detail am Rande...

Wenn sich eine ausländische Macht erdreistet, etwas über die Bundesregierung zu sagen, sind sie sofort da, die Mechanismen, und tatsächlich kommt von deutscher Politik mal so etwas wie eine Gegenwehr.

Wie anders ist es da, wenn ausländische Mächte nicht die Bundesregierung, gar in Person von Frau Merkel, sondern nur Deutschland oder Deutsche herabwürdigen, beschuldigen, verdächtigen, belügen oder sonstwie verächtlich machen. Von Gegenwehr keine Spur und fast müsste man als Bürger den eigenen Volksvertretern in den Arm fallen, sich nicht mit dem ausländischen Mächten wider dem deutschen Bürger gemein zu machen.

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Stefan Schaller

Müssen wir uns eigentlich überall einmischen???

Es ist schon erstaunlich!
Griechen, Spanier und auch die Türken waren bisher unsere Freunde, so habe ich das jedenfalls empfunden.
Seit Ausbruch des EU-Wahns muß nun diese Freundschaft von unseren superschlauen Politikern von oben organisiert und dirigiert werden.
Die Griechen und Italiener haben wir bereits mit unserer deutschen Oberlehrermentalität vergrault.
Nun soll auch noch die Türkei in diese verfluchte EU gezerrt werden!
Außer unseren Politikern scheint jeder in diesem Lande zu wissen, daß das aufgrund der Verschiedenheit nicht gutgehen kann.
Was hindert uns eigentlich an freundschaftlicher Nachbarschaft ohne Bevormundung?
Und wenn unsere türkischen Nachbarn ihren überfälligen Diktator Erdogan endlich in die Wüste geschickt haben können wir entspannt ohne Bevormundung durch Leute wie diese Claudia Roth über weitere Zusammenarbeit sprechen.
Dieser EU-Wahn hat bisher die Völker Europas mehr entzweit als verbunden, schade eigentlich!

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Faruk Yalcin Dinc

Mr. Tarasenko´s Porzellanladen..

Mr. Tarasenko, Sie als "Wirtschaftsfachmann" machen Sie sich Gedanken, um zerschlagenen Porzellan. Ich bin sehr bewegt von Ihrem Ordnungssinn.
Was sagen Sie dann auf der anderen Seite zu den zerschossenen und verletzen Menschen in den von Ihnen genannten Ländern? Auch in der Türkei sind Menschen um´s Leben gekommen und Tausende verletzt worden. Für Sie mag die Unversehrtheit von Porzellan heilig sein, aber Gott sei Dank gibt es auch Menschen wie Kanzlerin Merkel, die das Menschenleben höher einstufen als irgendwelche Sachwerte... Passen Sie gut auf Ihren Porzellanladen auf, besonders wenn ein Elephant in der Nähe ist..

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.06.2013 18:41 Uhr
joachim tarasenko

Diplomatie ist wichtig, die Türkei muss sich um ihr Problem selber kümmern

Herr Dinc, ich habe Erdogan schwerst kritisiert, Sie können das nachlesen. Wir müssen jedoch auf unsre Beziehungen zu den Ländern der Welt achten und diese pflegen und nicht, wie die USA, mit dem moralischen Finger durch die Welt rennen. Und im Stundentakt schon Drohungen in alle Richtungen ausstossen. Mich wird niemand auf Seite der Behörden und Autoritäten finden nur, man sollte sich schon fragen erst, was ist überhaupt los?

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Hans Gesell

die hatten wohl ein

bißchen zuviel hitze in istanbul. gegen das eigene volk vorgehen und dann naziparolen dreschen - sehr intelligent!

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nikolaus hesse

Gelegentlich einer Audienz fuer die Teilnehmer der 86ten Versammlung des Hilfswerkes fuer die

orientalischen Christen, (ROACO), erklaerte sich Franz heute gegen jede Form von Gewalt+religioeser, kultureller+sozialer Diskriminierung./ Quelle "Libero"--
19.06. Franz ruft Katholiken+Orthodoxe zur Einheit auf/ Quelle "Libero"
3.06. Franz trifft Delegation armenischer Geistlicher+Patriarch BedrosXIXTarmouni.
Franz nennt das 'Gemetzel' an den Armeniern den 1. Genozid des 20. Jahrhunderts.
In einer Erwiderung sagt der armen. Botschafter beim Heiligen Stuhl, Mikayel Minasyan:
'In Armenien blickt man mit Sorge auf den "Buergerkrieg in -'Tuerkei+Syrien'-".
Es sind in primis die Christen, die einen grausamen Preis bezahlen.
Unter diesen sind es wiederum die Armenier, die sich gerade erst nach 1915 aus der
Tuerkei nach Syrien in Sicherheit gebracht hatten. Eine Tragoedie wiederholt sich!'
(Soweit also der armenische Botschafter bei Francesco)
Huerriyet+das tuerkische Aussenministerium legten beim Vatikan heftigen Protest ein.
Quelle? Das rechtspopulistische Berlusconiblaettchen "Libero"!!

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Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 22.06.2013 11:29 Uhr

Warum ist man nicht ehrlich?

Die Mehrheit der Deutschen (mehr als Dreiviertel) und in Europa will die Türkei nicht in der EU haben (es gibt dafür Gründe). Warum findet man nicht eine Lösung, bei der beide Seiten ihr Gesicht eingiermassen wahren können, und stoppt das Ganze?
Oder will unsere Elite gegen den Mehrheitswillen unseres Volkes auch das durchpauken?
Traditionell gute Beziehungen zur Türkei, aber keine EU-Mitgliedschaft, den diese wäre verhängniswoll für unswer Land.

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Carsten Tiemann

Der Untergang!

Man kann es drehe und wenden wie man will: Eine Mitgliedschaft der Türkei in der EU wäre eine Katastrophe und würde im besten Fall zu einer Auflösung dieser Gemeinschaft und im schlimmsten Fall zu einer "Libanonisierung" Deutschlands und anderer Mitgliedstaaten führen. In der Türkei herrscht ein Präsident, der nichts unversucht lässt, den ehemals laizistischen Staat in eine islamische Republik zu verwandeln und der mehr oder weniger unverhohlen das Osmanische Reich wieder errichten will. In deutschen Gefängnissen stellen Moslems ca. 70 % der Häftlinge obwohl sie lediglich ca. 5 % der Gesamtbevölkerung ausmachen. Halal-Beköstigung ist mittlerweile Standard. Überall in Europa werden die Zeichen der Islamisierung evident: Scharia-Gerichte in England und wohl auch bald in Deutschland, islamische Feiertage, Terror gegen die nicht muslimische Bevölkerung. Welcher Teufel hat unsere Volksvertreter geritten, als sie der Türkei einen Beitritt zur EU in Aussicht gestellt haben?

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Hartmut Jacques

Wieso die Aufregung

Das war doch mal ein offenes Wort. Wenn dann die deutschen Tagträumer nicht merken, wes Geistes Kind diese Erdogan-Türkei ist, ist ihnen eben nicht mehr zu helfen.
Die Türkei ist nun mal eben nicht der hochgebildete Teil, dem Erdogan und seine Figuren nicht angehören, sondern der Rest aus Kleinasien.
Wer heute annimmt, dass die Türkei die sich aus einem Beitritt ergebenden Verpflichtungen akzeptieren wird, wird sich danach sehr wundern. Man müsste den EuGH vervielfachen, damit er den Klagen nachkommen kann. Innerhalb der Türkie sind sie bislang jedenfalls nicht umsetzbar, wie man immer wieder sieht.
Eine Partnerschaft, sicher. Die heute in der EU-betriebene Gleichmacherei ist bereits hier an Grenzen gestoßen. In der Türkei wird sie auf Granit beißen. Also sollte man tunlichst die Finger davon lassen, zum Nutzen der EU UND zum Nutzen der Türkei.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.06.2013 10:09 Uhr

Ha,ha, komisch

das kleine Ministerchen steht vor dem falschen Bild ! Attatürk ist gar nicht sein Chef ! Attatürk
ist längst bei Hofe von Erdgan ein verrückter Whisky-Säufer. So gehen Staats-Doktrinen dahin.
Bevor Erdogan von seinem Volk als verrückter Anbeter dahin geht, der heimlich Ouzo ? soff.

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21.06.2013, 12:00 Uhr

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