http://www.faz.net/-hox-8kijm

Autobomben : Schwere Anschläge im Südosten der Türkei

  • Aktualisiert am

Zwei Autobomben haben im Südosten der Türkei mindestens sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Sprengsätze explodierten vor Polizeiwachen.

          Im Osten der Türkei sind in der Nacht zum Donnerstag Medienberichten zufolge mindestens sechs Menschen bei Bombenanschlägen getötet und Dutzende verletzt worden.

          Der staatliche Fernsehsender TRT meldete, eine Autobombe in der Provinz Van an der iranischen Grenze habe drei Menschen getötet und 40 verletzt. Der Anschlag habe sich gegen eine Polizeiwache gerichtet. Wie viele der Opfer Polizisten und wie viele Zivilisten sind, war unklar. Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand. In der Region greifen kurdische Kämpfer immer wieder Polizisten und andere Sicherheitskräfte an.

          Ebenfalls drei Todesopfer gab es nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Elazig. Mehr als 100 weitere wurden nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur DHA verletzt. In den Berichten war von einer gewaltigen Explosion die Rede.

          Das mit Sprengstoff beladene Fahrzeug habe auf dem Parkplatz vor dem Präsidium gestanden. Die Umgebung des Explosionsortes und Teile des vierstöckigen Gebäudes sind verwüstet. Fernsehbilder zeigen eine schwarze Rauchsäule über der Stadt.

          Türkische Nachrichtensender sprechen legen nahe, dass es sich um einen Angriff der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gehandelt habe.

          Weitere Themen

          Auf dem Humus der Gesellschaft

          Die Grünen in Hessen : Auf dem Humus der Gesellschaft

          Warum die hessischen Grünen immer beliebter werden – obwohl sie in der Landesregierung für Aufregerthemen wie Fluglärm und hohe Mieten zuständig sind.

          Topmeldungen

          Schlechte Stimmung im Kreml: Russlands Präsident Wladimir Putin.

          FAZ Plus Artikel: Sinkendes Vertrauen : Russischer Putin-Verdruss

          In manchen Regionen sind dem Kreml in diesem Jahr die Fäden regelrecht entglitten. Auch das Vertrauen der Russen in ihren Präsidenten hat dadurch einen nicht unerheblichen Schaden genommen.
          Giuseppe Conte (links), Ministerpräsident von Italien, hält eine Rede bei einer Veranstaltung der Fünf-Sterne-Bewegung.

          Haushaltspolitik in Rom : Italienischer Test

          Man hat den Eindruck, dass das Links-Rechts-Bündnis in Rom derzeit seinen Spielraum an den Finanzmärkten austestet. Politisch lässt sich das Leben knapp über Ramschniveau ja auch bestens ausschlachten. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.