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Kinder der Krise

Von DAVID KLAUBERT

26. November 2015. Spaniens Regierung verkündet das Ende der Krise. Viele junge Menschen aber kämpfen weiter verzweifelt gegen die Perspektivlosigkeit.

Es ist Dienstag, kurz nach drei, als María Ramón in die Calle San Augustín hinaustritt, in einen spätsommerlichen Nachmittag, einen wie so viele an der Südspitze Spaniens: Die Sonne scheint ihr metallenes Licht, Menschen sitzen im Schatten, Touristen und Rentner vor allem. Die meisten Geschäfte machen erst wieder gegen sechs Uhr auf. Laue Ruhe. María aber ist angespannt. Das ist ihr anzusehen, zugeben würde sie es nicht.

María ist 27 Jahre alt, selbstbewusst. Ihre rotblonden Haare sind glattgekämmt, sie trägt eine Seidenbluse, eine roséfarbene Hose und hochhackige Schuhe, nicht ganz einfach auf dem groben Pflaster der Altstadt von Jerez de la Frontera. Unterhalb der Kathedrale setzt sich María in einen kleinen Park. Um vier Uhr hat sie ein Bewerbungsgespräch, das im Vier-Sterne-Hotel „Bellas Artes“ gegenüber stattfinden soll. Es ist das erste seit sechs Monaten.

Nirgendwo in der Europäischen Union ist die Arbeitslosigkeit höher als in Andalusien. Jeder Dritte ist betroffen. Und in Jerez de la Frontera, der fünftgrößten Stadt der Region, sind es sogar fast 40 Prozent. 32.992 Menschen suchen Arbeit. Viele von ihnen sind Jugendliche und junge Erwachsene.

Karte© FAZ.NET; Quelle: Eurostat, Daten aus dem Jahr 2014

Karte © FAZ.NET; Quelle: Eurostat, Daten aus dem Jahr 2014

Auf ihrer Bank vor dem „Bellas Artes“ schaut sich María um. Wer könnte noch zum Bewerbungsgespräch hier sein? Wie groß ist dieses Mal die Konkurrenz? Ihre roten Fingernägel klackern auf einer Mappe auf ihrem Schoß. Darin liegt Marias Lebenslauf: Studium der Ingenieurswissenschaften, Schwerpunkt Mechanik, Abschlussnote: Gut. Englisch: verhandlungssicher. Französisch: Grundkenntnisse. Neun Monate Praktikum hier, elf Monate da. Und so weiter. Eine feste Anstellung hatte sie noch nie.

„Ich bin ein positiver Mensch, aber das zehrt an den Nerven“: María Ramón.

In einem Büchlein hat María deshalb ein gutes Dutzend Internetseiten notiert, auf denen sie neue Stellenangebote sucht. Jeden Morgen nach dem Frühstück setzt sie sich an den Computer in der Wohnung ihrer Eltern, wo sie und ihr älterer Bruder noch immer leben. Auf ihrem Handy nutzt María Apps von Linkedin und Infojobs. Allein an diesem Dienstagmorgen hat sie 14 Bewerbungen abgeschickt, an Unternehmen in ganz Spanien.

Neben ihrem ausführlichen Lebenslauf hat María noch eine Kurzversion: „Wenn ich mich bei einem Supermarkt als Kassiererin bewerbe, lasse ich mein Studium natürlich weg.“ Auch bei dem Bewerbungsgespräch an diesem Nachmittag geht es nicht um eine Stelle als Ingenieurin. Die Sparkasse sucht eine Hostess für eine temporäre Ausstellung in einem Zelt im Zentrum der Stadt: informieren, Führungen machen, freundlich lächeln. Man müsse nehmen, was man kriegt, sagt María, bevor sie in die Hotellobby geht.

  • Im 17. Jahrhundert auf einer Moschee errichtet: die Kathedrale von Jerez
  • Den Namenszusatz „de la Frontera“ („an der Grenze”) erhielt Jerez, weil das südliche Andalusien lange zwischen Muslimen und Christen umkämpft war.
  • Bekannt und bei Touristen beliebt ist Jerez heute vor allem dank des Sherry – dem die Stadt auch seinen Namen gab.
  • Im Herzen der 210.000-Einwohner-Stadt: die Plaza del Arenal
  • Typische Straßenszene an einem spätsommerlichen Nachmittag in Jerez
  • Einkaufsmeile und Fußgängerzone: die Calle Larga

S panien im achten Jahr der Krise. Der Ausnahmezustand ist längst Alltag für María Ramóns Generation. Die verlorene Generation. Krisenkinder. „Ninis“, „Weder-Nochs“, die weder studieren noch arbeiten. Doch damit soll nun Schluss sein. Spanien sei nicht mehr der kranke Mann Europas, sondern an der Spitze des Aufschwungs, verkündete Ministerpräsident Mariano Rajoy. Er verwies auf die Statistiken: Die spanische Wirtschaft wächst in diesem Jahr voraussichtlich um rund drei Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist um eine Million gesunken. Auch in Andalusien ist die Quote zurückgegangen, von bisweilen mehr als 36 auf nun gut 31 Prozent. Eine Besserung auf ziemlich schlechtem Niveau. Aber immerhin ein Lichtblick? Teilen die Krisenkinder den Optimismus der Regierung?

Miguel Angel Vacas großer Traum war einmal ein weißer Seat Leon. Mit 18 Jahren hatte er die Berufsschule abgebrochen, ein Freund hatte ihm eine Stelle in einer Baufirma besorgt. Es war der Höhepunkt des Booms, um Jerez wuchsen Wohnklötze aus dem Boden, an der Küste Feriensiedlungen. Angel installierte Klimaanlagen, eine Halbtagsstelle, 600 Euro, aber natürlich arbeitete er viel mehr. Und so bekam er am Ende des Monats um die 1000 Euro auf die Hand, viel Geld für ihn. Angel richtete sein Zimmer neu ein, kaufte ein Bett, einen Tisch. Er sparte für den Führerschein. Doch nach anderthalb Jahren warf die Krise Angel abrupt aus seinen Träumen.

Und so wacht er auch jetzt noch, mit 28, jeden Morgen in seinem Kinderzimmer auf. Oder er schläft bis Mittag. Warum auch aufstehen? Um Bewerbungen abzuschicken, auf die es nie eine Antwort gibt? Für ein freundliches „Wir melden uns bei Ihnen“, das genauso gelogen ist wie das Versprechen auf ein glückliches Ende, das ihm die mexikanischen Telenovelas im Nachmittagsprogramm vorspielen?

„An manchen Tagen frag ich mich: Warum aufstehen?”: Miguel Angel Vaca.

Es ist ja nicht so, dass Angel es nicht versucht hätte. Er wollte seinen Schulabschluss nachholen, doch dafür bekam er keinen Platz. Er machte einen Kurs als Barkeeper und Kellner, subventioniert vom Staat. Er machte einen Kurs als Sicherheitsmann, der ihn selbst 1100 Euro kostete. Trotzdem fand er nur Gelegenheitsjobs. Die Sommersaison in einer Bar, Trauben lesen im Herbst, Messestände montieren, ein Tag als Security beim Dreikönigsumzug. Dann wieder monatelang nichts. Arbeitslosenhilfe oder andere staatliche Unterstützung erhält Angel nicht, schließlich hat er kaum eingezahlt. Er hat das Glück, dass sein Vater eine sichere Stelle beim Militär hat. Die familiären Netze in Spanien sind stark. Sie haben in den Krisenjahren viele aufgefangen.

In der elterlichen Wohnung prallen aber auch zwei Generationen aufeinander, deren Leben sehr unterschiedlich verlaufen. Die Eltern, Spaniens Aufsteigergeneration, deren Leben mit Ende zwanzig längst in festen Bahnen verlief: Arbeit, Eigentumswohnung, Familie. Und die trotz aller Unterstützung skeptisch auf ihre nicht flügge werdenden Kinder schaut. Jeden Tag gebe es Streit, sagt Angel. Fragende Blicke seiner Mutter, ob er wirklich genug tue, um Arbeit zu finden, ob er am Computer wirklich Stellenanzeigen anschaue oder doch nur Youtube-Videos. „Du versuchst zu gefallen, aber es reicht nie“, sagt er. Seine Freundin, mit der er fünfeinhalb Jahre zusammen war, hat ihn verlassen.

Halt gibt Angel seine Hermandad, seine Bruderschaft. 43 dieser katholischen Zünfte gibt es in Jerez. Mehrmals die Woche schaut Angel in den Räumen vorbei, neben der Basilika der heiligen Carmen. Sie sind vollgestellt mit Marienstatuen, hölzernen Kruzifixen, silbernen Prozessionsstäben und Samtvorhängen. Es riecht nach Rauch. Eine Mischung aus Sakristei, Werkstatt und Kneipe. Angel und seine Freunde sitzen hier zusammen, trinken Bier und reden - oder reden auch nicht. Sie handwerkeln und proben, polieren ihren „Paso“ für die Prozession in der Karwoche auf, den goldüberzogenen Heiligenthron, der so schwer ist, dass ihn 38 Mann schultern müssen. Die Figuren darauf zeigen den heiligen Longinus, der dem am Kreuz gestorbenen Christus eine Lanze in die Seite stößt. Immer am Gründonnerstag zieht die „Bruderschaft des Lanzenstoßes“ in Büßergewändern durch Jerez. Das ganze Jahr arbeiten sie darauf hin.

Für sein eigenes Leben hat Angel keine so klaren Ziele mehr. Er würde gerne ausziehen, natürlich, endlich raus aus der Abhängigkeit. Hoffnungsvoll aber klingt er nicht. „Manchmal denke ich darüber nach, wie es in zehn Jahren sein wird: noch genauso wie heute?“, sagt er. „Arbeit jedenfalls sehe ich nicht. Keine, auf die sich eine Zukunft aufbauen ließe.“

Gesucht: Regalbestücker in einem Mode- und Schmuckgeschäft, 2 Stunden pro Woche
Zimmermädchen, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, Flexibilität, Bereitschaft auch am Wochenende zu arbeiten, 900 - 1200 Euro brutto
Angeboten wird eine Arbeitsstelle als Pizzabäcker. SEHR WICHTIG: Es ist viel Erfahrung notwendig und Geschicklichkeit, um 100 Pizzen pro Stunde zu belegen und den Ofen zu bedienen. Es geht vor allem um die Wochenenden, bei gegenseitigem Einverständnis um weitere Tage
Englischlehrer, Teilzeit (etwa halbe Stelle), Voraussetzung: Lehramtsstudium, Vertragslaufzeit: 9 Monate
Hausangestellte gesucht, 8 bis 16 Uhr, 500 Euro, Führerschein unbedingt notwendig

Kaum einer kennt die Stellenangebote aus Jerez und Umgebung besser als Maribel, Angels ältere Schwester. Jeden Vormittag durchforstet sie das Internet und veröffentlicht die Anzeigen in der Facebook-Gruppe „Arbeit in Jerez de la Frontera“, 8748 Mitglieder. Volle und längerfristige Stellen sind kaum dabei.

Maribel ist 30 Jahre alt, sie hat Tourismus studiert, ein Auslandssemester in England absolviert und danach für den Flughafen Jerez gearbeitet, für Ryanair, für Ikea, für Síntax Logística, für Primark, für einen Mietwagenverleih, für die Stadtverwaltung. 800 Euro netto hat sie im Schnitt verdient. Zurzeit ist auch sie arbeitslos. Beschäftigt ist sie trotzdem fast immer.

„Irgendwann fühlst du dich immer kleiner und kleiner”: Maribel Vaca.

An diesem Dienstagabend hat Maribel die „Asociación de Desempleados de la Zona Noroeste de Jerez“, eine Selbsthilfegruppe von Arbeitslosen, und die Nachwuchsorganisation der Linkspartei Izquierda Unida zusammengebracht, in einem städtischen Vereinsheim zwischen Plattenbauten und betonierten Innenhöfen.

Sie sitzen um zwei lange Tische im sachlichen Licht von Neonröhren, eine Handvoll älterer Männer, zwei Frauen, Studenten in kurzen Jeans. Gemeinsam wollen sie eine Informationsveranstaltung für junge Arbeitslose und eine Demonstration organisieren. Strategiebesprechung. Ein schnelles Crescendo:

„Seit ich hier bin, ist es immer dasselbe: Man macht eine Demonstration, aber die Arbeitslosen kommen nicht.“

„Das ist doch verständlich. Das ist die Krise. Jeder kämpft für sich. Gib den Leuten 500 Euro, dann arbeiten sie.“

„Genau das ist das Problem. Die Löhne werden niedriger und niedriger.“

„Unsere Generation ist bequem. Bis zur Krise ist sie behütet aufgewachsen, hat nie erfahren, was es heißt, Hunger zu leiden.“

„Heute gibt's aber auch in eurer Generation viele, die leiden.“

„Worum geht es denn? Die Rechte, die unsere Eltern erstritten haben, sind in den letzten vier Jahren komplett zusammengestrichen worden. Wir müssen die Leute mobilisieren, gegen die Sparpolitik, den Neoliberalismus, Doña Merkel!“

„Fünf Minuten Raucherpause“, ruft der Präsident der Arbeitslosenvereinigung in die Runde, ein hagerer Typ mit Schnauzer und Harley-Davidson-Kappe.

„Die meisten meiner Freunde verstehen nicht, warum ich mich hier engagiere“, sagt Maribel. Ihre Mutter versuche noch immer, es ihr auszureden, habe Angst, dass sie sich die Zukunft verbaue, wenn sie in der Lokalzeitung in den Reihen der Izquierda Unida, der Kommunisten, zu sehen sei. „Warum musst du dich denn öffentlich beschweren? Dir fehlt es doch an nichts“, sage ihre Mutter. „Ich will für mich selbst kämpfen“, sagt Maribel. Zunächst habe sie auch auf Podemos, die linke Aufsteigerpartei um Pablo Iglesias, gehofft, doch deren zunehmend pragmatischer Populismus habe sie enttäuscht. Und die beiden großen Parteien, die Konservativen, die Sozialisten, PP und PSOE, seien sowieso ein und dasselbe, sagt Maribel. Von deren Korruptionsskandalen habe sie die Schnauze voll. Und an den versprochenen Aufschwung glaube sie auch nicht. Die Arbeitsmarktreformen machten es den Unternehmern nur leichter, Leute auszubeuten. Nicht umsonst sei die Zahl der reichen Spanier in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.



Am nächsten Morgen an der Plaza Ponce de León, im alten Stadtkern, gleich neben der Wohnung von Maribels und Angels Eltern: Vor einem hohen, gusseisernen Tor mit der Aufschrift „El Salvador“ herrscht Trubel. Ein gutes Dutzend Frauen mit leeren Tüten und Einkaufswagen warten schon, und alle paar Minuten, „Wer ist die Letzte in der Schlange?“, kommen weitere dazu. Eine Schwester in weißer Ordenstracht, 92 Jahre alt, ein winziges Mütterchen, mahnt mit überraschend energischer Stimme zur Ordnung.

„Ich bin heute zum ersten Mal hier“, sagt eine junge Frau in der Schlange, Leoparden-Leggins, schwarzes Top und auf dem Rücken ein pinkfarbener Rucksack. „Bisher habe ich mich immer davor geschämt herzukommen. Aber jetzt muss ich, aus Not“, sagt sie. 30 Jahre ist sie alt, Mutter eines sechsjährigen Sohns, dessen Vater verstorben. Als Putzfrau verdiente sie früher ihr Geld, dann als Friseurin. Haare schneiden, waschen, frisieren, bei den Mädels in der Nachbarschaft, sagt sie, doch inzwischen bekomme sie nicht mehr als zwei, drei Aufträge pro Monat. Nur zwölf Euro habe sie im letzten Monat verdient. Dazu neunzig Euro in Form von Lebensmittelgutscheinen vom Staat.

„Über meine Zukunft mache ich mir keine Gedanken. Ich steh morgens auf und denke darüber nach, wie wir es schaffen, an diesem Tag nicht hungern zu müssen“, sagt sie. Bislang sei immer irgendjemand eingesprungen, eine Nachbarin, die Geschwister, die Mutter, irgendwo habe es immer etwas zu essen gegeben für sie und ihren Sohn. Nun aber hätten die anderen selbst nicht mehr genug. Die familiären Netze reißen.

  • Außerhalb des historischen Zentrums ist Jerez weniger beschaulich.
  • Während des Baubooms wurden rund um die Stadt Wohnblöcke und Häuschen aus dem Boden gestampft.
  • Mit Beginn der Krise fanden viele Neubauten keine Käufer mehr. Sie verfallen heute.
  • „Zu verkaufen“-Schilder sind allgegenwärtig.
  • „Blumen und Körbe – totaler Ausverkauf wegen Schließung“
  • Um Besetzungen zu verhindern, sind manche der leerstehenden Gebäude zugemauert.
  • Trotz des Leerstands können sich viele keine eigene Wohnung mehr leisten; daher der Prostest per Graffiti: „Keine Menschen ohne Zuhause – keine Häuser ohne Menschen“

J

e ein Kilo Mehl, Reis und Zucker, einen Liter Milch, zwölf Eier, vier Stangen Weißbrot und Kekse können die Frauen an diesem Morgen im „El Salvador“ in ihre Tüten packen. In zwei Wochen ist die nächste Ausgabe. Bis dahin werden die „Töchter der Nächstenliebe“, deren Orden die wohltätige Tafel seit mehr als hundert Jahren betreibt, wieder versuchen, genügend Lebensmittelspenden aufzutreiben. Der Andrang wird immer größer. Fast 200 Familien seien inzwischen registriert, sagt Cristina Bertolet, die Sozialarbeiterin.

Wirklich zum Leben reicht auch das Gehalt der Sozialarbeiterin nicht. Fünf Stunden am Tag arbeitet Bertolet, 364 Euro bekommt sie am Monatsende. An den Wochenenden kellnert die 28-Jährige deshalb für einen Catering-Service. Und abends besucht sie einen Vorbereitungskurs für die Aufnahmeprüfung zur Polizei. Ein Staatsjob als Ausweg - das versuchen viele in Spanien. Für die 1299 neuen Stellen in der Polizei gab es in diesem Jahr 58.000 Bewerber. Um die 820 Plätze der Militärpolizei Guardia Civil konkurrieren 32.479. Den Test der andalusischen Verwaltung haben in diesem Sommer 23.015 geschrieben - für 69 Stellen.

Bei María Ramón, der Ingenieurin, klingelt am Abend nach dem Vorstellungsgespräch das Handy. Sie habe überzeugt und könne die Stelle bekommen, falls sie noch möchte. Morgen um elf Uhr gehe es los mit einer kurzen Einführung. „Ja, ja, klar“, sagt María. Sie freut sich. Ein Schritt in die Zukunft, das weiß sie, ist der Job nicht. Aber er hilft ihr, die Gegenwart zu überbrücken. Für die nächsten siebeneinhalb Wochen.

Text, Video und Bilder: David Klaubert
Schnitt: Andreas Brand
Multimedia: Bernd Helfert

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Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 26.11.2015 11:03 Uhr